Wir werden weniger

Damn, die Einwohnerzahl Stuttgarts sinkt. Dabei hat sich erst neulich hochoffiziell der Joe Joe angemeldet. Ein echter Schwabe wird aus ihm aber trotzdem in diesem Leben nicht mehr. Wie auch immer, die Einwohnerzahl Stuttgarts im Laufe des letzten Jahres gesunken.

H√§ngt aber haupts√§chlich mit der Zweitwohnsitzsteuer zusammen, die am 1. Januar 2011 eingef√ľhrt wurde. Viele haben daraufhin ihren Zweitwohnsitz in Stuttgart abgemeldet (20 052, laut Stadt gab es rund 22.000 angemeldete Zweitwohnsitze), “da ein Gro√üteil der Angeschriebenen tats√§chlich keine Zweitwohnung in Stuttgart mehr nutzte oder diesen aufgrund der Einf√ľhrung der Steuer aufgeben oder in einen Hauptwohnsitz umwandeln wollte.”

Haben aber dann doch nicht ganz so viele gemacht (4490), so hat sich die Absenkung auf 577 353 Einwohner¬†ergeben. √úber die Zweitwohnsitzsteuer d√ľrfte kaum noch was reinkommen, M. F√∂ll wird dar√ľber nicht gl√ľcklich sein und sich eine neue Steuer einfallen lassen.

Wiederum war 2010 der geburtenst√§rkste Jahrgang seit 1997. “Der nat√ľrliche Saldo der Einwohnerentwicklung fiel dadurch deutlich positiver als in den Vorjahren aus. Im Laufe des Jahres 2010 wurden 292 mehr Geburten (5807) als Sterbef√§lle (5515) registriert. Zuletzt konnte ein √§hnlich hoher Geburten√ľberschuss zu Beginn der 1970er-Jahre erreicht werden.”

Da freut man sich in der Suite, so nachmittags, wenn die Lounge zum Abenteuerspielplatz wird.

Pressemitteilung der Stadt nach dem Sprung

Einwohnerentwicklung 2010: R√ľckgang durch Registerbereinigungen und Abmeldungen ‚Äď Wieder mehr Geburten

Die Zahl der in Stuttgart gemeldeten Einwohner ist im Jahr 2010 um 15 562 Personen gesunken. Waren zum Jahresanfang noch 592 915 Einwohner registriert, so lag die Zahl der wohnberechtigten Einwohner laut der Fortschreibung des Statistischen Amtes am 31. Dezember 2010 bei 577 353.

‚ÄěDahinter steht eine deutliche Abnahme der mit Zweitwohnung gemeldeten Einwohner (- 20 052) und ein Anstieg der Einwohner mit Hauptwohnung (+ 4490)‚Äú, so Thomas Schwarz, der Leiter des Statistischen Amtes. Die gute Nachricht: Es gab so viele Geburten wie seit 1997 nicht mehr.

Der R√ľckgang ist vor dem Hintergrund der Einf√ľhrung der Zweitwohnungsbesteuerung in Stuttgart ab dem 1. Januar 2011 zu sehen. Zwischen April und Juni sowie im November 2010 hat die Stadtk√§mmerei Informationsschreiben verschickt, welche die Inhaber von Zweitwohnungen auf die geplante Einf√ľhrung der Steuer hinwiesen.

Daraufhin kam es im gro√üen Stil zu Registerbereinigungen und Abmeldungen, da ein Gro√üteil der Angeschriebenen tats√§chlich keine Zweitwohnung in Stuttgart mehr nutzte oder diesen aufgrund der Einf√ľhrung der Steuer aufgeben oder in einen Hauptwohnsitz umwandeln wollte.

Die Zahl der mit Hauptwohnung in Stuttgart gemeldeten Einwohner ist im Gegensatz zur Zahl der Wohnberechtigten im Jahr 2010 gestiegen (alle mit Haupt- und Zeitwohnungen an einem Ort amtlich gemeldeten Personen werden als Wohnberechtigte bezeichnet, weil sie somit ‚Äěberechtigt‚Äú sind, hier zu wohnen).

Am 31. Dezember 2010 waren 565 950 Einwohner mit Hauptwohnung registriert, 4490 mehr als zu Jahresbeginn. Vor allem in den Monaten zwischen September und November wurden monatliche Zugewinne von √ľber 1000 Personen erreicht.

Wanderungen sind f√ľr das Jahr 2010 nicht aussagekr√§ftig zu interpretieren, da die durch die bevorstehende Nebenwohnsitzsteuer hervorgerufenen An-, Ab- und Ummeldungen in der Statistik der Einwohnerbewegungen als Wanderungen z√§hlen.

Die nat√ľrliche Bev√∂lkerungsbewegung weist zum einen eine wieder gestiegene Zahl an Sterbef√§llen (5515 gegen√ľber 5370 im Jahr 2009) auf. Und zum anderen ist auch eine deutlich gestiegene Zahl an Lebendgeborenen (5807) im letzten Jahr in Stuttgart festzustellen. Seit 1997 (5921) wurden nicht mehr so viele Geburten registriert.

Der nat√ľrliche Saldo der Einwohnerentwicklung fiel dadurch deutlich positiver als in den Vorjahren aus. Im Laufe des Jahres 2010 wurden 292 mehr Geburten (5807) als Sterbef√§lle (5515) registriert. Zuletzt konnte ein √§hnlich hoher Geburten√ľberschuss zu Beginn der 1970er-Jahre erreicht werden.

Im Jahr 2010 erh√∂hte sich die Zahl der Deutschen per Saldo durch einen Wechsel der Staatsangeh√∂rigkeit um 2423 Personen (2009: 2268). Die Zahl der in Stuttgart gemeldeten Ausl√§nder ging daher leicht um 1289 auf 123 819 zur√ľck. Der Ausl√§nderanteil liegt mit 21,4 Prozent auf einem leicht h√∂heren Niveau als im Vorjahr (21,1 Prozent), da die R√ľckg√§nge durch Registerbereinigungen und Abmeldungen bei den deutschen Einwohnern st√§rker ausfielen als bei den Ausl√§ndern.

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