Stuttgart Dead Drop

Es gibt die ersten Dead Drops in Stuttgart. Dead What? Nun ja, ein Dead Drop ist nach offizieller Definition “an anonymous, offline, peer to peer file-sharing network in public space.” What? USB-Sticks (oder andere Speichermedien) werden im öffentlichen Raum fest installiert (einbetoniert oder whatever), die Location wird im Internet veröffentlicht, und jeder kann dann was auf den Stick rauf- oder runterladen.

Sinn macht das jetzt natürlich nicht so viel, das ist eher als Kunstprojekt zu verstehen – allein die Gefahr sich einen bösen Virus einzufangen dürfte viele Leute daran hindern, ungeniert das Laptop anzustöpseln. Aber trotzdem eine interessante Sache.

Der Stuttgarter Initiator hat Ende letzten Jahres die ersten Dead Drops installiert, was er in seinem Blog dokumentiert: Einen an der Treppe beim Wittwer (siehe Foto oben) und einen am Görtz, der es aber nicht überlebt hat. Für eine Geschichte für Spiegel Online hat er dann noch einen am Hauptbahnhof installiert, was bei SPON ausführlich dokumentiert wurde.

Dieser Dead Drop ist auch in der offiziellen Dead Drops Database eingetragen, und ein wenig erinnert das Ganze auch an den seit einiger Zeit hippen Geocaching-Trend, wo Leute statt USB-Sticks Dosen irgendwo verstecken, den Platz ebenfalls im Internet eintragen sich und andere Leute dann per GPS auf die Suche danach machen.

Vielleicht hat ja jemand Lust, den nächsten Happy Weekend Mix auf einen Stuttgarter Dead Drop zu ziehen oder mit dem Macher Kontakt aufzunehmen, um selber Dead Drops einzubetonieren – nur zu!

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