Powerdude

Katze schikanieren, Spielhallen in der Stadtmitte zählen, “illuminati” rückwärts in den Browser eintippen und “.com” dazutippen, überlegen, wie der andere Hit der Cranberries hieß, alle Johnny Cash-Platten inklusive Best-Ofs und dem fürchterlichen Jesus-Zeug chronologisch auswendig lernen, überlegen, weshalb Subway nicht “Metro” heißt, obwohl die Baguettes verkaufen  – Zeittotschlagen ist spitze. Echte Lebensqualität. Heute male ich mein Ladegerät an, beziehungsweise meinen “Powerplug” wie Connaisseure sagen.

Schnell mal einen Edding rausgrubeln, das Ladegrät vom iIrgendwas anmalen, knipsen und das Foto bei den Powerdudes auf Facebook hochladen. Kinderleicht, wie bei QVC.

Ich übe jetzt erstmal an ein paar freundlichen Norwegern, dann geht’s voll ab. Macht die Sache auch persönlicher. Und irgendwie ist es auch cleverlemäßig geschickt: Nie wieder Streit beim DJ-Team- oder Grafikdesigner-Stammtisch. “Äh, der Hitler gehört dir, oder?” Flatzbatz, frohe Weihnachtszeit. Nie wieder streiten.

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