Kässpätzle-Blog

Nach Gaisburger Marsch und Zwiebelrostbraten hatte mein Bruder schon als nächstes Thema einen Kässpätzle-Test angeregt – und dabei einen Blog entdeckt, der diesen Job schon übernommen hat.

Der Kässpätzle-Testesser alias Ingeborg Jaiser ist Vegetarierin und nimmt ihren Job ernst, testet Kässpätzle landauf und landab nach den immer gleichen Kriterien und ihre Beschreibungen machen doch meist Lust auf diesen weiteren schwäbisch-kulinarischen Hochgenuss (Beispiel Landhaus Noller in Oberrot-Marhördt):

Menge: mehr als es anfänglich aussieht
Spätzle: laut Ober: “natürlich hausgemacht”
Käse: laut Ober: “Schweizer Käse oder Gouda oder so was”
Zwiebeln: fein geschmälzt, beim nächsten Mal gerne mehr
Viskosität: vage fädenziehend
Beilage: kleiner Salatteller mit Kartoffelsalat (längere Garzeiten wären der Kartoffel bekommen), grüner Salat, Gurke, Möhren
Zubereitungszeit: frappierend kurze 10 Minuten
Abgang: etwas beschwerlich
Preis: 8.90 Euro (inkl. Salat)
Bewertung: sehr gepflegtes Ambiente im Landhausstil. Die ausladende Aussenterrasse schwebt über einem naturbelassen wirkenden Biotop. Eilfertiger Service, auch wenn unser Ober (sein Namensschild verrät einen indischen Vornamen) offenbar nicht immer ganz im Bilde ist. Die Spätzle, leicht angebraten, -gebräunt und überbacken, haben herrliche Röstaromen entwickelt und sättigen nachhaltig. Empfehlenswert an heissen Tagen: ein Grapefruitsaftschorle.

In Stuttgart kommt z.B. das VfB-Clubrestaurant ganz gut weg… Ich selber mag Kässpätzle eigentlich auch ganz gern, bestell sie mir im Restaurant aber so gut wie nie – da zieh ich dann meistens doch ein ordentliches Stück totes Tier vor.

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