40-jähriges Dienstjubiläum

(Prominente Wahlempfehlung aus dem Jahre 1996.)

Erst vergangenen Donnerstag hat mir der Krupa obigen Bierdeckel geschickt, den er vor langer Zeit auf seinem Blog From Heslach With Love gepostet hat.

Dem Tonfall nach kaum zu glauben, dass das erst 14 Jahre her ist. Klingt schwer nach 60er, 70er. Aber so dunkel waren die 90er, meine Damen und Herren, und Stuttgart eine einzige Sperrzone, ein Zentrum der Gewalt, ein Ort für Outlaws. Ungefähr so wie in dem Film “Die Klapperschlange”, falls den jemand kennt. Snake Plissken Jonger!

Jut, aktuell ist Wolfi bekanntlich für nicht wenige Menschen Skelekton, Mr. Pinguin oder auch die personifizierte Dunkle Seite der Macht in einem und das Rathaus sowieso der Todestern. Speziell im Sommer 2010 hat sich der kleine Wolfgang als Verfasser von offenen Briefen profilieren können, wird es 2012 in seinem Abschlusszeugnis heißen.

Da steht die nächste Oberbürgermeisterwahl an und aktuell kann ich es mir nicht vorstellen, dass er nochmals antritt, sondern Inges Freundin Susi oder meinem Kumpel Michael den Vortritt lässt.

Sprich, aktuell hat der Ärmste wenig zu feiern, bis natürlich das gemütliche Weinfest neulich oder sein heutiges 40-jähriges Dienstjubiläum. Ich tippe einfach mal auf 40 Jahre Beamter.

Innenminister Heribert Rech hat ihm vorhin gratuliert und ne Dankesurkunde vom Big Mac überreicht (da hab ich noch so eine tolle Wette mit dem Krupa laufen) und mit Lob überschüttet. Die komplette Hommage nachm Sprung ins Klo.

P.S.: Vielleicht etwas spannender: Super Mario wird heute 25! Das einzige Computerspiel neben The Goonies, das ich durchgezockt hab! Yeah!

40-jähriges Dienstjubiläum von Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster

Innenminister Heribert Rech: „Ein wichtiger Vordenker und Ideengeber der kommunalen Selbstverwaltung“

Innenminister Heribert Rech hat Stuttgarts Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster am Montag, 13. September 2010, zum 40-jährigen Dienstjubiläum gratuliert und ihm die Dankurkunde von Ministerpräsident Stefan Mappus überreicht.

„Seit Beginn seiner Amtszeit als Oberbürgermeister kümmert sich Dr. Schuster um eine Antwort auf die Frage, was die moderne Gesellschaft zusammenhält. Dabei ist es ihm ein Anliegen, den aktuellen Wertewandel, den wir vor allem bei den Stadtgesellschaften beobachten, nicht nur aufzunehmen und zu analysieren, sondern auch zu steuern.

Bei seiner Arbeit leiten ihn nicht nur kommunalpolitische, sondern vielmehr humane Grundgedanken nach einem friedlichen Miteinander der Nationen, nach einem harmonischen Miteinander der Generationen und nach verantwortlicher Gestaltung angesichts des demographischen Wandels“, sagte Rech.

Die Stuttgarter hätten Dr. Schuster 1996 zu ihrem dritten Nachkriegs-Oberbürgermeister gewählt und diese Wahl im Herbst 2004 bestätigt. Das sei ein deutliches Zeichen für die Anerkennung und Wertschätzung, die er persönlich und die seine Arbeit bei den Bürgerinnen und Bürgern genieße.

Anerkennung und Wertschätzung bringe ihm auch das Land Baden-Württemberg entgegen. Vor einem Jahr habe der damalige Ministerpräsident Günther H. Oettinger ihn mit der Staufermedaille in Gold ausgezeichnet. Es unterstreiche den Rang Stuttgarts, dass der Oberbürgermeister auf nationaler und europäischer Ebene und international zahlreiche Ämter bekleide.

Das seien keine Repräsentativfunktionen sondern Funktionen von strategischer Bedeutung für die Zukunft der Kommunen. Rech nannte beispielsweise Dr. Schusters führende Mitwirkung im Deutschen Städtetag, im Kongress der Gemeinden und Regionen Europas oder im Weltverband „United Cities and Local Governments“.

Der Stuttgarter Oberbürgermeister habe erkannt, dass viele Themen und Handlungsfelder übergreifend zu betrachten seien. Integration, kinderfreundliches Stuttgart, Wirtschaftspolitik und Internationalität seien Themen, die nicht für sich aufgegriffen und behandelt werden könnten, sondern als Gesamtheit zu sehen und anzugehen seien. Dr. Schuster sei damit zum Vordenker und Ideengeber par excellence für die kommunale Selbstverwaltung geworden.

Stuttgart sei Motor des gesamten Landes als wirtschafts- und exportstärkste Region. Außerdem sei die Landeshauptstadt heute als Ort der Integration, als Innovationszentrum und als Wissenschaftsstandort zu einer Kernregion für Europa geworden.

„Damit Stuttgart diese herausragende Stellung behält, muss auch die Infrastruktur stimmen. Eine entscheidende Rolle spielt dabei Stuttgart 21. Die Proteste der vergangenen Wochen lassen niemanden kalt. Alle, die wir uns für dieses wichtige Projekt einsetzen, nehmen die Bedenken und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger sehr ernst“, so Rech.

Dr. Schuster habe sich persönlich für einen Dialog mit und für die Bürgerinnen und Bürger eingesetzt. „Ich bin davon überzeugt, dass es uns gelingen wird, auf lange Sicht auch diejenigen mitzunehmen, die jetzt noch gegen das Projekt sind“, sagte der Innenminister.

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