Thursday Bloody Thursday

Ja, ich war tatsÀchlich am Donnerstag im Rocker. Beim Bloody Beetroots-Konzert. Und es war, wie Busy-Icer ganz richtig auf Facebook geschrieben hat, krass. Aber: Nicht die Band war krass, sondern der Event an sich oder vielmehr das Publikum.

Dank GĂ€steliste, bloody GĂ€steliste, konnten mein Sonderermittler-Kollege Mikato und ich an der kilometerlangen Schlange am Eingang vorbeilaufen und wurden drin vom guten Busy gleich mit “Zivibulleeeeeeeeeeeeeen!!EinsElf111” begrĂŒĂŸt.

Gut, das war dann auch geklĂ€rt und ich konnte mich den hereinströmenden jungen Leuten widmen, von denen einige tatsĂ€chlich schon zum ZimmerlautstĂ€rke-Warm-Up aus den Monitorboxen anfingen zu hĂŒpfen und “Uh uh uh uh-uh” intonierten (war schon Anfang der 90er schnell wieder out).

Ich mein klar, die Jungspunde waren aufgeregt, mitten in der Woche aus dem Haus und dann durften auch noch unter-18-jÀhrige rein, die sich dadurch von den erwachsenen GÀsten unterschieden, dass sie kein BÀndchen bekommen hatten, mit dem man alkoholische GetrÀnke erwerben konnte. Waren aber nicht viele.

Das Publikum – ja, Ă€hnlich wie letztes Mal bei kaputtraven von mir beschrieben: jung, Nerd und (bedingt) sexy. Nur um es noch mal klarzustellen: Weiße Handschuhe mit Leuchtdioden sind nicht cool, bei einem Konzert die gleiche Maske zu tragen wie der KĂŒnstler war schon bei Sido nicht cool und als Mann sein Oberteil auf der TanzflĂ€che auszuziehen war noch nie cool und wird es auch nie sein.

Auf jeden Fall hatten wir uns einen Platz direkt am DJ-Pult ausgesucht, was sich spĂ€ter noch als sehr weitsichtig herausstellen sollte. Das Rocker darf ĂŒbrigens voraussichtlich noch zwei Jahre weitermachen, weshalb vergangene Woche krĂ€ftig umgebaut wurde: Das DJ-Pult ist jetzt an der gegenĂŒberliegenden Wand und die TanzflĂ€che wurde durch Entfernen einiger WĂ€nde vergrĂ¶ĂŸert. Ist gut geworden.

Und dann ging es, da war es auch schon so 10, halb 11, los. Mit Band samt Schlagzeug, soweit ich es von meinem Platz durch den Nebel sehen konnte. Die Typen mit Maske auf der BĂŒhne haben von Anfang an gleich die Rockstar-Nummer abgezogen – mit Pommesgabel, Gitarre anreichen lassen und Kippe im Mund.

Musikalisch ging’s erst mal gut ab, die Menge ist natĂŒrlich ausgerastet, und als sie dann ziemlich frĂŒh ihren Hit “Warp” gedropped haben, brach die Hölle aus. Die Leute sind rumgesprungen und die Menge hat sich in Wellen nach vorne und hinten bewegt, und hĂ€tte ich mich nicht am DJ-Pult festgehalten, ich wĂ€re auf der Fresse gelandet. Kein Witz.

Dann ham sie als Überraschung ein heftiges PunkstĂŒck gespielt, was ich noch cool fand, aber das war’s dann auch schon. Was folgte waren bunt und planlos durcheinander gespielte langweilige French-House-Tracks, Bombast-Rocksongs und Trancelieder. Also eine Mischung aus Daft Punk zu ihren schlechtesten Zeiten, Kiss und Robert Miles (Children).

Ich will nicht ĂŒbertreiben, aber das ging einfach nicht ab. SpĂ€ter haben sie “Warp” dann noch mal gespielt, aber das hat’s dann auch nicht mehr rausgerissen.

Und das Witzige dabei: Das Publikum hat es nicht mal gestört. Die haben sogar den “Sit down” zelebriert. Also alle Mann (und Frau) in die Hocke und warten, bis es abgeht. Weil die Musik aber nicht abging, sind sie nach und nach halt wieder so aufgestanden.

Womit wir auch schon beim Fazit des Abends wĂ€ren: Die Stars waren nicht die peinlichen Typen mit den albernen Masken auf der BĂŒhne, sondern die Leute. Viele haben auch gar nicht in Richtung BĂŒhne geguckt, sondern sich gegenseitig gefeiert.

Und Crowdsurfing haben nicht, außer einem klĂ€glichen Versuch, die Bandmitglieder, sondern die Leute gemacht. Da vorne hĂ€tten auch Vadder Abraham und seine SchlĂŒmpfe spielen können – die Kids hatten einfach Bock zu feiern, und das Konzert war die Gelegenheit dazu. Darum wurde auch nur halbherzig eine Zugabe verlangt, weil der DJ macht ja auch Musik.

Kurz bevor wir gegangen sind haben wir neben den DJ-Pult einen High-Heel liegen sehen, und wir haben uns vorgestellt, wie das MĂ€del jetzt auf einem Bein nach Hause hĂŒpft. Die Jugend von heute, tststs.

Hier gibt’s ĂŒbrigens Bilder von der BB-Autogrammstunde.

(Bild von The Night Owl)

37 Comments

  • Andy sagt:

    “jung, Nerd und (bedingt) sexy” *gg*

    I like!

  • I.an.Chris sagt:

    “Was folgte waren bunt und planlos durcheinander gespielte langweilige French-House-Tracks, Bombast-Rocksongs und Trancelieder. Also eine Mischung aus Daft Punk zu ihren schlechtesten Zeiten, Kiss und Robert Miles (Children).”

    An “French-House-Tracks, Bombast-Rocksongs und Trancelieder” kann ich mich aber nicht erinnern!
    Ich kam mir von Anfang bis Ende vor, wie bei einem Slayer- oder Disturbed-Konzert. (Dazu fĂ€llt mir nur ein: “Wer Bock auf Emo-/Metalcore hat, der geht auf ein Konzert dieses Genres und nicht auf ein Indielectro-/New Rave-Konzert.)

    Durchgendes RumgebrĂŒlle auf der BĂŒhne, dazu Metalriffs in voller Bandbreite, wobei man das Wörtchen Bandbreite ruhig wortwörtlich auch auf die FrequenzgĂ€nge beziehen kann: Gitarre ĂŒbernimmt einfach die Frequenzen von Bass und bĂŒgelt nochmals schön ĂŒber die vom Gesang drĂŒber, was dem ganzen aber auch kein Abbruch mehr tat, da der Gesang, also das Geschrei, eh dauerhaft ĂŒbersteuert und somit verzerrt war und man zeitweise nicht mehr sicher war, ob da jetzt ausnahmsweise Mal ein Synthie lĂ€uft der durch einen (Bit)crusher gejagt wurde… nach einiger Zeit konnte man sich aber sicher sein: Es war nur der Versuch vokalen Musizierens, denn Synthies wurden nur sporadisch eingesetzt.

    Im allgemeinen noch kurz an die Leute, die immer noch denken, es handelte sich um eine Elektro-Konzert: “Nein, meine kleinen Pseudo-Raver. Wer sich ein 80er/90er Repro-Synthie und ein Dancepiano auf die BĂŒhne stellt darf sich noch lange nicht als Elektrogig behaupten.” Womit wir auf beim nĂ€chsten Thema wĂ€ren: Es mag zwar durchaus gĂ€ngig sein auf einem Emo-/Metalcore Konzert die Ellenbogen auszubreiten und im Wirbelwind ohne RĂŒcksicht auf Verluste durch die Menge zu rammen. Bei einem Zuschauerumfeld, das sich aber auf einen orgasmischen Tanzabend gefreut hatte, scheint mir das mehr als unangebracht. Und sowieso sollte dieser Pogo wenn ĂŒberhaupt gewaltfrei ablaufen, es ist schließlich immer noch ein Tanzstil! Die blutĂŒberströmten Hinterköpfe, Platzwunden, Ganzkörper blutenden Kiddos, die ihre Blutsiffe im verstopften Waschbecken und Pissoirs im MĂ€nnerklo sĂ€uberten, demonstrierten aber genau das Gegenteil: Sinnlose Gewalt auf einem “Elektro-Konzert”. Lecker auch die

    “Vielen Dank Disco-Pogo, fĂŒr diese missverstandene und damit ĂŒberflĂŒssige Erweiterung von Elektokonzerten.”

  • Ken sagt:

    gottseidank bin ich alt und muss mir DAS nicht mehr antun!!! 😉

  • felix sagt:

    Kurze Sache in eigener Sache: Falls jemand das MeetNGreat verpasst hat aber trotzdem scharf auf n gesignte Flyer ist der versucht sein GlĂŒck bei mir^^ http://golivefreeordie.blogspo.....loody.html

  • martin sagt:

    mich wĂŒrde eher gerade deine meinung zum konzert interessieren. kauf dir dann auch ne autogrammkarte ab 😉

  • westernbasti sagt:

    geiler bericht von thorsten! war schon echt brutal was da abgegangen ist. ich war anfangs noch vor dem djpult gestanden, hab mich dann aber nach den ersten zwei liedern gflĂŒchtet weils mir zu brutal war, bin glaube ich auch zu alt fĂŒr sowas… die eigentlichen gewaltexzesse gingen aber schon nach dem einlass an der garderobe los, hab noch nie so ne keilerei erlebt nur seine jacke loszuwerden… meiner meinung nach sind die veranstalter aber auch nicht ganz unschuldig: da es ne gefĂŒhlte ewigkeit gedauert hat bis die show mal anfing hat sich die stimmung halt immer weiter aufgeschaukelt. war wohl auch sinn der sache aber irgendwann war das mass halt voll… auf jeden fall konnte ich nach meiner flucht durch den notausgang vorne erstmal in ruhe meine jacke abgeben und den rest gemĂŒtlich mit meinen jungs von der bar aus verfolgen… da war genung platz zum tanzen springen und feiern… alles in allem fand ichs sehr spaßig, musikalisch etwa das was ich erwartet habe und das drumherum, sagen wir mal, interessant…auf jeden fall tun mir die leute leid die den ganzen spaß mit platzwunden, gebrochenen hĂ€nden und verstauchten knöcheln bezahlen mussten!

  • felix sagt:

    @martin aaah ich war nicht da hatte am freitag 1.-4. 4h chemie klausur 🙁
    aber hab hier und da schon was mitbekommen und muss jetzt au mal mein Senf dazugeben^^

    zur Musik: Leute, das sind die Bloody Beetroots in ihrem neuen Style, das ist schon im Studio pures gedröhne und live dann eben dasselbe in grĂŒn nur “liver”. “Electroact” eben deswegen weil sie das bisher waren und eigentlich auch immer noch sind nur eben Live noch diese Punk Note haben.

    zum Pogo: Hab von echt vielen mitbekommen das sie gut was abgekriegt haben und das liegt einmal daran weils eben gerammelt voll war und zum anderen das eben 90% der GĂ€ste gekommen sind um zu pogen und vollkommen durchzudrehen! Deswegen geht man zu den Beetroots 😀 Wenn man nicht pogen will hĂ€lt man sich etwas abseits und dann passiert au nix siehe westernbasti oder thorsten und man hat trotzdem spass!
    Was ich einfach n absolutes UNDING finde ist diese elende Raucherei mitten aufm Floor. Rauchen an sich ist ok aber bitte soweit weg von allen dass das Dancen nicht zum Ausweichen-vor-GlĂŒhenden-Zigaretten wird. Freunde von mir haben echt Brandblasen weil irgendwelche Zigaretten durch die Gegen flogen, sowas geht gar nicht klar.

    felix out 😀

  • Ju sagt:

    Öhm – scheiße ich werd alt, hab mir warp bei youtube angesehn und das sagte mir mal gar nichts, noch nie von gehört.
    Und wie bezeichnen die nun selber ihre Musik? Rave? Elektro? Disco? Punk? Emo?

    man lernt ja nie aus…. 🙂

  • Flex sagt:

    Ich glaub man nennt diese LĂ€rmrichtung kurz und kanggig einfach nur, SCHEIßE!

  • Tobi Tobsen sagt:

    fazit: wer nicht da war, hat nichts verpasst.

  • Weini sagt:

    also ich hatte vorher noch nie was von denen gehört….hab mir auch grad wrap angehört. mukke hört sich fĂŒr mich leicht stressig an….vooooooll der lĂ€rm ey!

  • I.an.Chris sagt:

    Fazit von mir: Wer nicht da war hat sich einen der schlechtesten Live Konzerte und Abende erspart.

  • Leo sagt:

    … wie sĂŒĂŸ… Spiderman Masken 😉

  • catha sagt:

    Zutreffender Bericht. Meiner GrĂ¶ĂŸe wegen habe ich anfangs ohnehin recht wenig gesehen und schnell hat es mich nicht mehr interessiert. “Der DJ macht ja auch Musik.” Es war halt – Musik/ LĂ€rm von Bloody Beetroots, der die partywĂŒtige Menge zum Ausrasten brachte. Sehr kranke Veranstaltung. Aber schlecht fand’ ich es nicht. Ob man , wenn man nicht dort war, etwas verpasst hat – das wĂ€re wohl dann Geschmackssache und nicht zu verallgemeinern. : )

  • Ken sagt:

    @ FLEX:

    Touche!!!

  • kutmaster sagt:

    Na das klingt ja nach ner Hammer Party. Haste wenigstens ein paar Leute verhaftet? 🙂

  • Chris sagt:

    Hmmm…also mir hat das Konzert gefallen. Ich finde, die Musik der Beetroots ist agressiv und wer vor dem Konzert ein bischen bei Youtube gestöbert hat, hat auch gesehen, dass bei Ihren Konzerten die Hölle abgeht und sogar in offiziellen Videos Leute Ellenbogen in die Fresse kriegen (Warp).
    Daher habe ich mit einer Eskalation auf der TanzflĂ€cher gerechnet. Allerdings gebe ich zu, dass die Kiddis teilweise keine Ahnung vom Pogen haben und wirklich rĂŒcksichtslos waren, trotzdem sage ich: Guter Abend der sich in meinen Augen gelohnt hat!
    …Ein Kommentar den ich gerade in Facebook gelesen hat finde ich relativ zutreffend: “[…]schließlich war das nen bloody beetroots konzert und nicht britney spears.”

  • Joris sagt:

    Mensch, wo ihr euch so rumtreibt. Dem Mikato trau ich ja alles zu, hat bestimmt eh die ganzen Kids ums doppelte ĂŒberragt. Mir wĂ€rs wohl zu stressig gewesen, ich tu mir so Massen nur an, wenn eines meiner Idole spielt.

  • Le Mischi sagt:

    haha, unsere beiden re.flect-praktiletten waren auch da und meinten nur: “boah, voll junges publikum” (beide sind selber 20…)

    ansonsten: hype. nicht mehr und nicht weniger, ob gerechtfertig oder nicht.

  • martin sagt:

    “platzwunden, gebrochenen hĂ€nden und verstauchten knöcheln” – passiert das eigentlich öfters auf derartigen partys?

  • MIKATO sagt:

    Sodele, also die beschriebenen Blutlachen im MÀnnerklo kann ich definitv nicht bestÀtigen. Was uns nur sehr negativ aufgefallen ist, ist das angerempelt werden. Jeder fÀllt durch die Menge und an eine Entschuldigung ist nicht zu denken, ich spreche von einer Zeit weit vor dem Beginn des Konzerts. Bei Hardcorekonzerten ist es so, dass alle abgehen und wenn einer fÀllt wird dem geholfen. Ich hatte den Eindruck dass das irgendwie in der neuen Genertation nicht mehr Prio 1 ist den anderen zu helfen, es geht halt darum dass man selber Spass hat, komme was wolle!

    Beetroots, haben mich auch etwas enttĂ€uscht, da sie noch mehr rausholen hĂ€tten können, wenn man auf so einer Hypewelle schwimmt. Sir “was weiss ich wie der heisst” hat gefĂŒhlte 200 Zigaretten geraucht und hat mehr an Slash erinnert! “Warp” mit Instrumenten hat auch etwas enttĂ€uscht, da der Druck gefehlt hat.

    Ein schönes Erlebnis mit meinem Kollegen war das durchqueren des zweiten Floors. Plötzlich ein Schlag und ein Übergewichtiger Alkoholisierter 20er lag neben dem Zigarettenautomat! Keine Ahnung wo der her kam.

    Freu mich scho auf unseren nÀchsten Streifzug, nur was wird das werden?

    @Joris hab vor allem die MĂ€dels nicht ĂŒberragt, da die neue Generation Mörderheels anhat um feiern zu gehen! I LIKE! 🙂

  • franzi sagt:

    @chris: gibts den ne anleitung fĂŒrs richtige pogen? 😉

    ich seh schon, falls ich mal bei so nem konzert landen sollte pack ich meine knieschĂŒtzer ein!

  • martin sagt:

    fĂŒr mich klingt das eher, als wĂ€re eine american football montur die einzig richtige lösung.

  • RenateGranate sagt:

    die blutigen roten beeten im rocker waren einfach nur eine qual fĂŒr die ohren bzw den gesamten körper… außerdem hat es nach stuttgart kaputtraven und weiteren Ă€hnlichen veranstaltungen bewirkt, dass ich mich schon mit 20 alt fĂŒhle und mich jedes wochenende aufs neue fragen muss “gehts noch?”

    rave und der ganze quatsch geht mir mittlerweile gewaltig auf die nerven…
    say “no” to generation rave-fight-club-kids!

  • Annette sagt:

    Klingt nach ner Grenzerfahrung… HĂ€tt ich gern gesehen.
    Aber nicht so gern gehört.
    Und schon gar nicht gern dafĂŒr Eintritt gezahlt.

    Aber irgendwas ist ja immer.

  • MightyMaze sagt:

    Danke!!!!!!
    Ich hatte mir ne Karte gekauft, konnte jedoch aufgrund eines kleinen Grippalen Infektes nicht hin und bin Sie dann glĂŒcklicherweise auch wieder losgeworden. Der Beitrag hat mich dann doch in so fern beruhigt das ich nicht wirklich was verpasst hab. Ich mein Awesome ist ja der ĂŒble Knaller. Ich war meeeega geflasht als ich das vor nem halben jahr entdeckt hab, aber bis auf warp ham die jetzt nicht wirklich viel mehr zu bieten. Ohne den guten Steve Aoki wĂ€r bei den Jungs wahrscheinlich noch weniger los. Aber wie Thorsten shon im Beitrag meinte war das Publikum hier mehr Act als die Jungs auf der BĂŒhne, Naja.
    In diesem Sinne: Wir sind die Party!!!

  • catha sagt:

    ” Plötzlich ein Schlag und ein Übergewichtiger Alkoholisierter 20er lag neben dem Zigarettenautomat! Keine Ahnung wo der her kam.”
    Ob es sich nun auch um DEN 20er handelt, aber gleich am Anfang ist mir da auch stark Alkoholisierter, ĂŒber die Bank am Automat, vor die FĂŒĂŸe geplumst. Ob der sich ĂŒberhaupt an die Veranstaltung erinnert. Man weiß es nicht.

  • Also mich macht die Beschreibung spontan an 😀

  • Chris sagt:

    @franzi:mit richtiger Anleitung zum Pogen meine ich das was Miktao auch anspricht. Ellenbogen verteilen und durch die Gegend hĂŒpfen is eine Sache, aber wenn vor dir ein verstörter Besucher auf dem Boden liegt und nicht mehr aufstehen kann, weil ihm keiner hilft is das scheisse. Daher nicht nur Augen auf beim Eierkauf, sondern auch beim Pogen und immer helfen wenn nötig. Dasselbe PhĂ€omen ist mir ĂŒbrigens auch beim Kaputtraven aufgefallen…
    Ich hab mich ĂŒbrigens schon vor Donnerstag sicherheitshalber komplett eingegipst, daher ist mir nichts passiert. =)

  • Frau MĂŒller sagt:

    FĂŒr manche ist es wohl Zeit fĂŒr die Nightlife-Rente. 😉

  • afro-dieter sagt:

    Anleitung zum sachgerechten Pogen

    Vorbereitung:
    Vorab den Nacken und das Genick warm machen, evtl. AussenbĂ€nder des Sprunggelenks 2 x max 10 sec. vordehnen. Schuhe gut schnĂŒren.
    Im Pro-Level werden Schuhe, Gelenke und Finger mit Gaffa abgetaped.
    Selbstmotivation: “Du bist unbesiegbar, alle wissen das” oder “Er hat mit deiner Freundin geschlafen”

    DuchfĂŒhrung:
    Arme seitlich anwinkeln, Ellenbogen an die Rippen, Arme werden nur zum wegschucken ausgfedert, ansonsten Rippen und Brustkorp schĂŒtzen.
    Kinn runter und Mut in die Hand nehmen – dann ab rein und nie stehen bleiben – Bewegliche Ziele sind schwerer zu treffen 🙂
    Und wichtig: Man schuckt sich ab, nicht andere weg – sonst darf man sich nicht ĂŒber eine Faust wundern…

    FĂŒr abartigen Fans der “Wall of Death” hilft allerdings nur doch Doppeldeckung und Angstfreiheit…
    http://www.youtube.com/watch?v=yEnrbBUq8G8

  • aUtO sagt:

    @ Frau MĂŒller: So siehts aus!! Im Vergleich zu den Konzerten auf denen ich im Alter so zwischen 18 und 22 war, war das Kinderfasching mit Tombola!!!!
    Bin damals allerdings auch nicht zu Hardcore- und Punk-Konzerten gegangen um rumzustehen und zu motzen 🙂

  • franzi sagt:

    @ chris: ja, wĂŒrde mal sagen des isch doch selbstverstĂ€ndlich! aber diese jugend heutzutage hat halt keinen respekt mehr 😉

    OMG vielleicht sollte ich mir auch mal gedanken ĂŒber die nightlife-rente machen 😉

  • Marius sagt:

    Ich hatte mich auch vorsichtshalber hinter die Bar zurĂŒckgezogen und das Treiben aus sicherer Entfernung beobachtet. 😉

  • Marius sagt:

    Also ich beobachte das Thema jetzt auch schon seit ner Weile und ich muss sagen, dass es leider so ist, dass die meisten nur kommen um auszurasten und zwar auf Kosten anderer.
    Ihnen ists völlig egal was fĂŒr Musik kommt oder welcher DJ auflegt, hauptsache man lĂ€sst so dreckig die Sau raus wies nur geht und damit mein ich diejenigen, die um sich schlagen bzw. dir gleich eine reinhauen, wenn man sie nur berĂŒhrt (und ja solche gibts)
    (so sind nicht alle, aber der Anteil dieser Personen wird immer grĂ¶ĂŸer!)

    Schade drum, weil die Musik war echt klasse und man kommt doch eig. um miteinander den Artist zu feiern!
    Zur Musik noch eins: Der Bob Rifo kommt nunmal aus dem Punk-Genre und da ist es klar, dass das Konzert nicht wie n DJ-Set ist.

    Wenns um Pogo geht bin ich sofort am Start, sofern man gemeinsam pogt und nicht gegeneinander. Damit meine ich, dass -wie schon erwÀhnt wurde-wenn einer hinfÀllt, ihm sofort aufgeholfen wird und nicht noch nachgeschuckt oder getreten wird.
    Sonst macht doch das ganze gar keinen Spaß und die Musik wird zur Nebensache- LEIDER, weil man nur noch damit beschĂ€ftigt ist aufzupassen, dass man blos nicht die falschen Leute berĂŒhrt, weils sonst eskaliert.

    TROTZDEM war das Konzert fett – keine Frage – und dass es Leute gibt denen es nicht gefĂ€llt, ist doch auch ok, GeschmĂ€cker sind ja bekanntlich verschieden.

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