Der Stuttgarter ist fit

Der Stuttgarter hat zwar R√ľcken, aber ihm geht es trotzdem ziemlich gut, meldete heute die Stadt. Er f√ľhlt sich im Schnitt besser und leidet z.B. bei weitem nicht so oft an chronischen Krankheiten als andere Deutsche.

Außerdem gehen Einkommen und Bildungsstand mit dem Wohlbefinden Hand in Hand, sagt die Studie. Die haben aber wohl nicht den Krupa befragt. Der ist reich aber immer krank.

“Wie sch√§tzen die Stuttgarter ihren Gesundheitszustand ein?

Im neuen Monatsheft 1/2010 des Statistischen Amts wird √ľber die Selbsteinsch√§tzung des Gesundheitszustandes der Stuttgarterinnen und Stuttgarter berichtet. Die Daten dazu wurden aus der B√ľrgerumfrage 2009 des Statistischen Amts gewonnen. Dieses Spezialthema wurde im Auftrag des Gesundheitsamts in die Befragung eingebunden.

Subjektiver Gesundheitszustand

Etwa drei Viertel der Erwachsenen in Stuttgart geben an, √ľber einen sehr guten oder guten Gesundheitszustand zu verf√ľgen, M√§nner etwas h√§ufiger als Frauen. Nur f√ľnf Prozent aller Befragten sch√§tzen ihren Gesundheitszustand ‚Äěschlecht‚Äú oder ‚Äěsehr schlecht‚Äú ein.

Mit Zunahme des Alters sinkt der Anteil der Befragten, die √ľber einen sehr guten oder guten Gesundheitszustand berichten: von √ľber 90 Prozent bei der Altersgruppe der 18- bis 29-J√§hrigen auf etwas √ľber 50 Prozent bei den √ľber 65-J√§hrigen.

Mit Zunahme der Haushaltseinkommen steigt der Anteil der Befragten, die √ľber einen sehr guten oder guten Gesundheitszustand berichten, von etwas √ľber 60 Prozent bei den Befragten mit einem Haushaltseinkommen unter 1000 Euro auf fast 90 Prozent bei den Befragten mit einem Haushaltseinkommen mit 4000 Euro und h√∂her. Eine entsprechende Entwicklung zeigt sich auch anhand des Bildungsstandes.

Im Vergleich mit einer bundesweit repr√§sentativen Befragung aus dem Jahr 2003 berichten die Stuttgarter h√§ufiger √ľber einen sehr guten oder guten Gesundheitszustand. G√ľnstigere Werte f√ľr die Stuttgarter ergeben sich f√ľr beide Geschlechter und in allen Altersgruppen.

Chronische Krankheiten

Knapp 30 Prozent der Stuttgarter Erwachsenen geben eine oder mehrere chronische Krankheiten an, Frauen etwas häufiger als Männer. Der Anteil steigt von elf Prozent bei Männern und 17 Prozent bei Frauen bei den 18- bis 29-Jährigen auf etwa
45 Prozent bei beiden Geschlechtern in der Altersgruppe der √ľber 65-J√§hrigen.

Im Vergleich mit den Daten des Telefonischen Gesundheitssurveys 2003 des Robert-Koch-Instituts ist der Anteil der Erwachsenen mit chronischen Erkrankungen in Stuttgart deutlich geringer.”

www.stuttgart.de/statistik

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