30 Jahre Crêpes-Stand

Ich selbst esse eigentlich so gut wie nie Crêpes (glaub zwei in 33 Jahren), aber dieser Puschel-Stand am unteren Ende der Königstraße ist fast schon ein Stuttgarter Wahrzeichen wie der Fernsehturm. Vor 30 Jahren eröffnete Walentin Hölscher seinen Crêpes-Stand am HBF, wie man heute auf der StZ nachlesen kann. Da kann man mal gratulieren würde ich sagen.

Hölscher verarbeitet pro Jahr “sechs Tonnen Weizenmehl, 50.000 Eier, und 7000 Liter Milch” zu den haudünnen Fladen, wie man in dem Artikel lesen kann.

Der wiederum ist ganz unterhaltsam geschrieben inklusive einer kleinen Kunden-Typologie (Es gibt die jungen Männer mit dicken Goldketten und glänzenden Jogginganzügen, die nicht lang um den heißen Brei herum reden: “Machsch du mir Schoko!”) bloss fehlt in dem Text, wie schon ein Kommentator auf der StZ richtig sagte, die wichtigste Komponente: Der Crêpes-Stand ist wohl neben dem Denker einer der wichtigsten Treffpunkte in Stuttgart überhaupt!

Wie oft hat man sich schon “beim Crêpes-Stand” verabredet? Hier hat zusammen gefunden was zusammen gehört, oder auch nicht. Junge Pärchen, alte Pärchen, Swinger Pärchen, erste Dates, Blind Dates, Trennungs-Dates oder wenn ich meinem Vadder Stadionkarten VfB vs. FCB überreicht habe, die Bretter-Bude ist der Meeting-Spot-Klassiker schlechthin in Stuttgart.

Deswegen danke Crêpes-Stand, dass es dich gibt. Sonst hätte ich so manche Menschen nicht gefunden (okay, pure Übertreibung jetzt, aber klingt gut). Vielleicht hole ich mir mal wieder was bei dir. Aber ohne Nougat sondern mit fett Zwiebeln und Pfeffer.

Artikel StZ

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