Fashion Week aus Stuttgarter Sicht

Die Fashion Week (hier die Show von Marcel Ostertag) aus Sicht der Stuttgarter Bloggerinnen

Nicht nur Pierre war zur Fashion Week in Berlin auch meine Wenigkeit und einige Modebloggerinnen aus Stuttgart waren ins ehrw√ľrdige Zelt am Bebelplatz geladen. Mit Fernsehkameras konnten wir allerdings nicht dienen, weshalb wir auch allesamt nicht bei Chaya eingeladen waren… Schad.

Aber wir haben anderes gesehen. Hier die Fazit’s zur MBFWB (Mercedes-Benz Fashion Week Berlin, ja so muss das hei√üen) aus Stuttgarter Sicht:

Anja:
Meine erste Fashion Week in Berlin und es war awesome! Viele tolle neue Leute und andere Blogger kennengelernt, fett Party gemacht und nat√ľrlich geshoppt. Mein Highlight war die Show von Designerin Christina Arend mit ihrem Newcomerlabel Arrondissement Aq1. Heels mit durchsichtigem Plateu, viel Schwarz und Samt + die Straps √ľber den Skinny Jeans lie√üen mein Modeherz h√∂her schlagen. Da lohnte es sich auch, morgens kurz vor 10 Richtung Bebelplatz in der Eisesk√§lte zu laufen. Wohl bemerkt in Strumpfhose und Lederrock.

Vanessa:
Lobt besonders die Show von Michael Sontag: “Sontag zeigt erneut, dass man auch ohne viel Tamtam und Brimborium eine solide Kollektion hinlegen kann und genau das gef√§llt mir so sehr an ihm.”

Exil-Stuttgarterin Anne:
Die letzten Tage waren aufregend, spannend und anstrengend. Mein Highlight:definitiv die Shows von Schumacher, PerretSchaad und Mongrels in Common. Im Moment ertrage ich weder noch mehr Mode, noch die eisige K√§lte l√§nger. Also bin ich ausnahmsweise froh, dass es vorbei ist und wir Berlin wieder den R√ľcken kehren. Daf√ľr freue ich mich dann umso mehr auf die n√§chste Runde im Juli.

Und ich meine:
Es war gut. So. Das muss gesagt werden. Michael Sontag, Mongrels in Common, Schumacher und Arrondissemant AQ1 haben tolle Kollektionen gezeigt. Die kennt keiner? Ja, das ist doch keine Qualitätsaussage.

Christiane Arp kennen die meisten auch nicht, trotzdem wäre ihre Meinung zu den Schauen interessant gewesen. Aber RTL und Co schlagen sich ja lieber darum, was die Ex-Tusse eines Ex-Fußballers glaubt in den Klamotten gesehen zu haben.

In anderen L√§ndern gelingt es zumindest die Mode neben den Promis zu ber√ľcksichtigen. Und das obwohl die Promis dort viel schwergewichtiger sind und die Mode (denken wir mal an die Kollektion von MTV-Sternchen Withney Port bei der New Yorker Modewoche) nicht unbedingt besser.

Also, Brust raus: Wir haben tolle Nachwuchsdesigner und am√ľsante (und teilweise wirklich sympathische) TV-Show-Ex-Kandidaten. Die gro√üen Promis haben die anderen – who cares.

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