The toten Crackhuren im Kofferraum

crack

(“Private Fiction” in Berlin: The toten Crackhuren im Kofferraum)

Mails von Musik-Promotern langweilen dich in aller Regel. Zumal sie mich sowieso nichts mehr angehen. Aber gerade kommt ein Konzerttip rein, heute Abend irgendwo in Berlin im Festsaalkreuzberg, die Cobra Killers wĂŒrden spielen.

Im Vorprogramm: Die Band, ich dachte zunĂ€chst ein DJ-Duo, namens The toten Crackhuren im Kofferraum. Aus Berlin. Klar. Da musste ich kurz laut lachen. Auf so einen dĂ€mlichen Scheiß muss man erst einmal kommen. Dein Aktionsradius schrĂ€nkt sich dadurch wohl auch etwas ein.

Mein Kumpel Marco in Berlin meinte so gleich, dass die auch gar nicht schlecht wĂ€ren. GĂ€be es wohl schon lĂ€nger. Das kann ich allerdings nicht bestĂ€tigen. Was auf der myspace-Seite zu hören ist klingt furchtbar. Electro-Grime-Ghetto-Trash oder so. Und die Gören selbst, na ja, siehe oben. Bei so mancher Alarm-Party in Clubs an irgendwelchen Bundesstraßen im Stuttgarter Großraum wĂŒrden sie sicherlich nicht weiter auffallen.

Mein Nachbar und ich brauchen trotzdem dringend einen knackigeren Namen.

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