Handy-Wurfgeschoss

wasen

F√ľr viele d√ľrfte es eine traurige Nachricht sein: In einer Woche ist der Wasen schon wieder vorbei. Dann verliert auch noch der VfB daheim gegen Bremen, in den letzten Jahren ein recht dankbarer Gegner um gro√üz√ľgig das Torverh√§ltnis aufzubessern – also alles schei√üe heute im Schwabenland.

Die hiesige Schutzpolizei ist wie ich sicherlich auch froh, wenn der Wasen rum ist. Das pöbelnde Publikum wird immer kreativer.

“Bad Cannstatt: Am Freitagabend (02.10.200) und am Samstag (03.10.2009) waren das Wasengel√§nde sowie die Festzelte gut besucht.

Die Wasenwache hatte am Samstag 128 Anzeigen zu bearbeiten. In 45 Fällen gerieten mehr oder weniger alkoholisierte Wasenbesucher aneinander und verletzten sich zum Teil leicht, 19 Anzeigen mussten die Beamten wegen gefährlicher Körperverletzung aufnehmen.

So schlug gegen 23.10 Uhr ein italienischer Festbesucher in einem Zelt einen anderen Gast. Als Ordner ihn daraufhin ansprachen, hieb er auch auf diese ein.

Nachdem die Ordnungskr√§fte den renitenten Mann der Polizei √ľbergeben hatten, beleidigte der Italiener die Beamten und warf unmittelbar nach der Ankunft auf der Wasenwache ganz gezielt sein Mobiltelefon nach einem 33-j√§hrigen Polizeibeamten. Das Handy traf mit voller Wucht gegen die Nase des Polizisten, die dadurch mehrfache Frakturen erlitt. (Hossa, das muss aber ein Pr√ľgel gewesen sein.)¬†Der 33-J√§hrige ist zun√§chst dienstunf√§hig.

Mehrere Streifenbesatzungen wurden grundlos oder bei Kontrollen angepöbelt oder beleidigt.

Ein 17-jähriger betrunkener Festbesucher zerstörte Teile der Außendekoration eines Festzeltes und schlug eine Scheibe ein. Ein 27 Jahre alter Gast warf ein Tablett in die Menge eines Festzeltes und verletzte dabei einen ebenfalls 27-jährigen Mann am Hinterkopf.

Vor einigen Festzelten kam es zu kleineren Rangeleien, als G√§sten der Eintritt in ein Zelt verwehrt wurde beziehungsweise als Ordnungskr√§fte Jugendlichen mitgef√ľhrte Taschenmsser abnahmen.”

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