Der Untergang

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Samstagabend, kurz vor dem Legen. Man schaltet gedankenlos auf Rüttel und bleibt bei Supertalent hängen. Auf der Bühne steht im grünen Superman Outfit Mr. Methan. Er bezeichnet sich als “Kunstfurzer”. Dieter vergewissert sich: “Also das heißt du furzt.”

Ja Dieter, tut er. Und wie. Er wird jetzt von Strauss “An der schönen blauen Donau” performen also perfurzen. Bruce ist jetzt schon fassungslos. Aber ich glaube, Bruce ist allgemein ziemlich schnell fassungslos.

Aber ich auch gleich. Denn Mr. Methan legt sich rücklings auf eine Bank und fängt an zu furzen. Ich steh vor der Glotze und mir bleibt die Spucke weg. Keine Frage, einen rausknattern kann definitiv befreiend sein. Aber das ist glaub so der ziemliche Tiefpunkt deutscher Fernsehgeschichte.

Früher, da haben wir haben wir uns öfters mal über die Publikumsblindheit in Clubs amüsiert und gemeint, DJ XY aka berühmter Star-DJ “kann auch ins Mikro furzen und die Leute würden durchdrehen.” Dass sich dieser Satz eines Tages in irgendeiner Form bewahrheitet hätte ich nicht niemals gedacht. Aber auf das TV ist einfach Verlass.

Aber was spaltet ist wohl gut für die Quote, haben sich die Macher sicherlich gedacht. Ein Teil des Publikums fängt sofort an zu buhen, dreht Mr. Froggy den Rücken zu, Daumen runter etc. und der andere scheint es wohl lustig zu finden. Angeblich kommt Mr. Methan weiter.

Zufälligerweise bin ich heute früh auf den Kackblog gestossen. Die werden jetzt in den nächsten Wochen auf jeden Fall Material haben.

P.S.: Oben noch nen Video eingebettet. Der Kollege ist auch schon im englischen Fernsehen aufgetreten.

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