Teckt(r)onik aufm Schlossplatz

Man will es ja selbst nicht wahrhaben, aber manchmal ist man einfach raus. Raus ausm Game, raus aus der Jugend und raus aus allen Trends. Nach Jumpstyle kommt jetzt Tecktronik oder Tecktonik?

Der Tanzstil ist so Underground, da hat man sich noch nicht mal auf die gĂ€ngige Schreibweise geeinigt. Der Stern schreibt es zum Beispiel mit R, die kleinen Zappelphilippe ohne, wie man auf der “offiziellen deutschen Tecktonic Community” erfĂ€hrt.

Ich hab darĂŒber mal vor langer Zeit in irgendeinem Magazin gelesen und konnte mir nur merken, dass das wohl aus Frankreich, genauer Paris, kommt. Also ich meine, zu early Techno-Zeiten hat man auch nicht anders mit dem Armen gewedelt.

Die Musik dazu ist – wie bei Jumpstyle – schlimmer als frĂŒher. Zumindest bildet man sich das ein. Ich wĂŒrde sagen eine Mischung aus Hamster-Techno und Eurodance.

Vergangenen Samstag haben die Tecktoner wohl den Kleinen Schlossplatz belagert, wie mir Kollege Moritz erzĂ€hlt hat, ebenfalls erstaunt darĂŒber, um was es sich denn fĂŒr einen Tanz wohl hierbei handelt. Die kleinen Racker gaben angeblich freudig Auskunft.

Wie die obigen Videos beweisen, ist Arm-WindmĂŒhle in Stuttgart schon lĂ€nger beliebt. Ich verharre vorerst bei der Perfektionierung des Jumpstyles. Oder bleibe an der Bar hĂ€ngen.

P.S.: So raus sind wir eigentlich gar nicht: Dank dem Krupa haben wir schon vor genau einem Jahr auf diesem Blog die Berliner Techtonik-Szene “beleuchtet”, wie dieser Eintrag beweist, damals aber noch völlig ahnungslos mit Jumpstyle in einen Topf geworfen. Aber siehe einfach Video unten.

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