DJ-Führerschein

Da bin ich gerade wegen einer kurzen Recherche auf der Homepage vom Perkins Park und entdecke folgendes: 

urkunde_pp_web

bild-1

Also nicht, dass ich was gegen kontrollierte Lautstärke hätte, aber hat jeder DJ im Park einen DJ-Führerschein? Auch DJ Passion? Oder was sagt der JoeJoe dazu?

17 Comments

  • Daniel S. sagt:

    Diesen Führerschein will ich haben. Macht bestimmt Eindruck, wenn man bei der Stadt mal wieder vorspricht und einen Event anmelden will.

    Übrigens, wo bleibt eine Gewerkschaft für Plattenleger? Das ist schon lange überfällig.

  • Thorsten W. sagt:

    Überfällig ist gut… gibt’s seit 1982: http://www.bvd-ev.de/ … oder hier: http://www.ddjv.de/

  • TTS sagt:

    Augenwischerei! Man kann auch mit seinem Autoführerschein zu schnell oder besoffen fahren und die Karre an die Wand setzen.

    Kann mir keiner erzählen dass sich da irgendjemand dran hält. Bei der vorgegebenen Lautstärke von (ich glaube) 95 dB kann jeder die Anlage mit seinem Ghetto-Blaster übertönen…

  • Don sagt:

    @tts: Richtig! Und da wir DJs ja nicht gerade zur kostverachtenden Zunft gehören bringt wohl nur ein Limiter wirklich etwas. Aber der ist halt auch scheiße….

  • The Rocket sagt:

    also ich finds super :-PPPPP

  • Nathanael sagt:

    Schon allein die Pegelermittlung im Perkins ist alles andere als über Zweifel erhaben: Ein Mikrophon über der Tanzfläche und das ist zudem noch von irgendwelchem Lichtergedöns (oder war es ne Spiegelkugel?) abgeschirmt. Dagegen wird die Dezibelanzeige am Pult allerdings mit Sicherheit von jedem DJ permanent und verantwortungsbewusst überwacht! 😉

  • Andy sagt:

    Hmmm…demnach hätte ich meinen DJ-Führerschein schon mehrmals abgegeben und ein enormes Punkte-Konto! :o)

  • JoeJoe sagt:

    Was der JoeJoe dazu sagt ???
    Dieser Führerschein ist prinzipiell eine gute Sache. Wenn ich mir überlege, wie wenig DJs überhaupt eine Ahnung von der Materie haben sowieso. Oder darüber hinaus meinen, sie müssten ihren Mixer in den roten Bereich steuern und verzerren. Sorry Jungs, grausam. ‘Ne Anlage richtig fahren können wohl keine 30% der “DJs”. Das muß an dieser Stelle auch mal gesagt werden…Ich brauche da nur im Rohbau zu schauen, wie sie ins Rote drehen und die Endstufe unten auf halb stehen haben…Doch zurück zum Thema:
    Besagte 95 dB reichen vollkommen aus und sind wirklich angenehm. Es gibt auch durchaus DJs im Park, die darauf achten,
    liebe Fachgemeinde. Ich persönlich pendele mich immer zwischen 95 und 100 dB ein. Das dauerhaft zu machen ist nicht machbar, weil die Messintervalle extrem lang sind und man auch nicht immer auch darauf achtet.
    Es ist eh ein Mittelwert mit Peaks weit über 100, übrigens meines Wissens nach aus verschiedenen Messfühlern, erneut liebe Fachgemeinde 🙂
    Ins Lächerliche schlägt es hingegen wenn eine Alte zu Dir kommt und sagt, du wärst jetzt schon Minuten über 100 dB. Ich sag’ dann auch zurück: “Alte, ohne die Anzeige da oben würdest Du keinen Ton sagen”.
    Zum BvD: Das ist definitiv der falsche Ansprechpartner dafür, wenn auch nicht gänzlich. Der BvD ist ein Verein aus Lederkrawatte und “der Höhepunkt meiner Karriere war, als ich beim Sportverein Castrop-Rauxel das Vorprogramm von Jürgen Drews machen durfte” 🙂 Irgendjemand in den Ministerien hat gemeint, die wären die passende Interessenvertretung dafür als man auf diese Idee kam. Glaub’, da ist so gut wie kein annähernd ernstzunehmender Club-DJ Mitglied.
    Ein Großteil der DJs im P.P. hat das Ding, es wurden eigene als auch Veranstalter-DJs zu dem Seminar eingeladen.
    Ich persönlich habe es nicht, da ich ehrlichgesagt zu platt war für die Einladung vom Park zur Bustour nach München ins P1 montags.
    Bezeichnenderweise hatte man nämlich das vorhergehende Seminar des BvD in den eigenen Räumlichkeiten schlichtweg verschlafen und seine eigenen Leute nicht eingeladen 🙂
    Ich kann aber mein Gewissen bestens damit trösten, das ich die Materie im Studium der Medientechnik bestens hatte und nichts Neues gehört hätte.

    Ohne Scherz, es ist eine Materie, über die man zwar schmunzeln kann, sie aber nicht komplett ins Lächerliche ziehen sollte.
    Einige werden vielleicht mal in einigen Jahren drüber reden. Oder auch nicht mehr 🙂

  • martin sagt:

    jetzt hasch aber wieder nen roman geschrieben 😉

    ich persönlich wollte mit dem eintrag nichts ins lächerliche ziehen, mich hat nur interessiert ob diesen besagten schein im park jeder hat. und da ich ja weiß dass du ab und zu aktiv bist, die direkte nachfrage.

  • JoeJoe sagt:

    Nö, hatte eben viel zu sagen dazu. Deswegen die Ausführlichkeit 🙂
    Hab’ ja nicht gemeint, daß Du es ins Lächerliche ziehen würdest sondern nur allgemein das Thema.
    Soviel ich weiss hat ein Großteil das Ding, jedoch gibt’s ja auch Fluktuation…

  • Thorsten W. sagt:

    Gut, das Lautstärkeverständnis vieler DJs könnte auch wieder zu einer schönen Diskussion führen… Nur als Beispiel habe ich nie verstanden, wie man im Colibri den Master auch nur annähernd in Richtung Mitte schieben kann – aber es gab da echt DJs die den Regler an den Anschlag geschoben haben… weil das macht man ja immer so.

  • Moritz Esyoz sagt:

    Generell finde ich’s nich verkehrt, aber wie der JoeJoe schon gesagt hat, liegt auch einfach vieles an der Einstellung. Wenn du permanent Übersteuerst und die Boxen schnarren sind die 95 dB schlimmer als die 105 über eine Anlage wie z.B. im Robert Johnson. Die haben die dB Anzeige übrigens auch. Hab die aber noch nie unter 100 gesehen.

  • LMFAO sagt:

    Habe auch schon Clubgänger mit Schutz gesehen, wäre doch ne Idee die an der Kasse zu verkaufen, oder nicht? Die sind wenigstens günstiger…. na Schmarn, ist doch ok wenn man oder der DJ die Dezis mal ablesen kann, denn manche ach so guten TZracks liegen meist unterschiedlich in der Quali. Da kann man doch die Über-, Untersteuerung dann abgleichen und wer nicht geschädigt werden möchte der sollte am besten aufhören die Kopfhörer auf volle Pulle zu drehen, also wirklich, Führerschein, ts. Ihr schlimmen DJs Ihr, macht mal den endlich, das ich nicht lache.

  • Viele DJs, die ihre “Dienste” öffentlich anbieten, können ihre
    Technik nicht bedienen, mit Ausnahme des Lautstärkereglers.
    Bedienungsanleitungen des Mischpultes und der Effektgeräte sollten unbedingt solange gelesen werden bis sie verstanden wurden . . . aber leider wird meistens versucht, fehlenden Sachverstand durch hohe Lautstärke zu ersetzen.
    Ich vermute, daß nur eine gesetzliche Lautstärkebegrenzung, für die
    der DJ persönlich haftet, die Besucher vor Lärmschäden schützt.
    Ich kenne über 40 DJs, von denen ich lediglich 3 ( drei ! ) weiter
    empfehlen kann, weil ich weiß, daß sie alle Komponenten ihrer Anlage richtig einstellen und bedienen können.
    Auf der nach unten offenen “Niveau – Skala” ist das Image des DJ
    sehr tief angesiedelt; leider wird es das auch bleiben, zumindest solange ” ich mach jetzt mal´ lauter ” nicht freiwillig oder gesetzlich begrenzt wird.

  • passion sagt:

    .. ich hab den schein auch!
    aber, ich weiß nicht mal mehr, wo ich ihn hin hab 🙂
    ich schau einfach, wenn ich im park oder sonst wo auflege, daß die lautstärke human bleibt und keiner mit nem gehörsturz heimgeht..

    passion

  • kutmaster sagt:

    Coole Homepage, Hartmut! Respekt!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.