Die Studenten und ich

Wir_koennen_alles_ausser_HSPolitik

Aufgrund der gestrigen Nachfrage, ein Auszug aus der ersten Seite Sub Culture, Juni 2005. Im Anschluss ein paar Erläuterungen.

Tief getroffen haben uns auch die zwei unerschrockenen Demonstranten, die sich zwei Tage lang am Rotebühlplatz vor der CDU-Geschäftstelle breitgemacht haben. Die standen ungelogen da wie die Deppen und haben ihr Plakat in die Abgase gehalten. Darauf stand der Megaspruch: „Wir können alles. Außer Hochschulpolitik.“

Super geplant und der Wirkungsgrad dieser Kampagne war wirklich eisenhart kühl kalkuliert. Man stellt sich vor ein Symbol der Macht, also dem CDU-Quartier direkt neben der Pinar Dönerbude, und streckt drei Millionen gelangweilten Autofahrern einen dummen Lappen ins Gesicht. Oh Mann!

Ich bin mir sicher, bis diese perfekte Aktion endgültig angelaufen ist, waren 3000 Fachschaftssitzungen und noch mal genauso viele Sonderversammlungen der AStA nötig.

Jetzt sag ich euch mal was, ihr kleinen unerschrockenen Krieger: Also wenn ich Student wäre und mich z.B. Studiengebühren tierisch anstressen würden, dann fahr ich doch hoch zum Schloss Solitude, wo der Oettinger wohnt, kack dem ordentlich vor die Haustür und leg ein Zettel daneben: „Fuck you, du Sack, meine Kohle bekommst du nicht! Dein Student.“

Oder irgendwie so was in der Art eben. War auch nur ein Vorschlag. Aber mit der Nummer, die ihr abzieht, kommt ihr nicht ins Gespräch, außer bei uns. Und das dann auch nur in der Quatschecke. Ja gell, jetzt wird’s Tag.

So hab ich es geschrieben. Rund neun Tage lang ist nix passiert. Meine größte Sorge war, dass ich eine Vorladung vom LKA bekomme (wegen geplanten Terroranschlag auf Ötti oder so ähnlich). Falsch, es kam schlimmer. Die Studenten hätten mich am liebsten öffentlich verbrannt.

Junger Vadder, hab ich Mails bekommen. Von wegen hier der Herr Chefredakteur legt den ganzen Tag die Beine hoch und fühlt sich penetriert von den Studenten. Ach ja und dem Oettinger vor die Türe scheißen, ganz toller Vorschlag Herr Elbert! (Äh, waren nen schlechter Proletengag?) Und wir sammeln jetzt alle Sub Culture ein! (Da ging uns dann schon etwas die Düse.)

Ich hätte die Mails eigentlich aufheben sollen. Ich hab das denen dann immer versucht zu erklären, hier weisch, erste Seite und so, da schreib ich einfach mal drauf los und bitte alles nicht so ernst nehmen. Ich hab auf jede brav geantwortet, kam aber nie wieder ne Antwort. Glaub die fanden mich doof.

Prinzipiell bin ich der Meinung, dass Bildung ein allgemeinzugängliches Gut sein sollte, dass Bildung wichtig ist, dass Bildung gut bzw. auf internationalem Niveau sein sollte, blablabla… ist ja logisch.

Aber darum ging es in dem Text gar nicht. Das war eine sogenannte Momentaufnahme ohne größere Tragweite – und wie die Seite nun mal so war, bissle a dumms Gschwätz.

Das Bild war einfach zu bizarr. Die Studis mit ihrem Fähnchen, vor dem Dönerladen bei der CDU. Ich bin fast vom Rad gefallen, als ich die Kämpfer zum ersten Mal gesehen habe. Bei jedem Wind und Wetter hielten sie ihre Mahnwache ab. Glaub im Endeffekt über drei Wochen lang (zum Zeitpunkt des Textes waren es erst zwei Tage). Ich finde mit solchen Aktionen rüttelt man nicht mal halbtotes Dönerfleisch wach.

Der eigentliche Auslöser für den Text war, dass ich abgrundtief diesen Spruch hasse: Wir können alles. Außer Hochdeutsch. Die Kampagne hat ohne Ende gestunken. Warum müssen wir Schwaben immer scheiß Kampagnen machen um unser Image zu verbessern? Ich versteh das nicht. Da sind Millionen versenkt worden, für riesige goilo Beileger in dem sich Daimler, Schrauben-Würth und Co schön großflächig präsentieren durften.

Jedenfalls ging mir diese leichte Abänderung dieser selbstlosen Studis eben spontan gegen den Strich und dann dacht ich mir in einem nächtlichen Anfall, so, dann bekommt ihr Stinker halt auch mal ne Packung ab.

Letztendlich bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass die wohl noch nie zuvor (und sicherlich auch nie wieder danach) Sub Culture bzw. die erste Seite gelesen haben.

Bei diesem nächtlichen Anfall spielte wohl auch etwas das “Schicksal” mit. Denn durch eben jenen Text ist eine überaus fruchtbare Zusammenarbeit und Freundschaft mit dem Wohni aka Xinge aka Ingmar vom Lift entstanden, die bis heute anhält. Und dafür muss ich sagen, haben sich diese paar Tage Aufregung im Juni 2005 überaus gelohnt.

31 Comments

  • sheherada sagt:

    Wie peinlich. Also von uns Studenten. Da war wohl jemand humorlos… von den blöden T-SHirts ganz zu schweigen…. Allerdings vergeht einem bei manchen Debatten echt der Humor.

    Heut gibts unter anderem n paar Flashmobs aufm Schloßplatz, frei nach dem Motto “Die Bildung geht Baden”. Einen um 12 und einen um 17 Uhr.

  • steffen sagt:

    Sorry, ich muss mich outen! Habe soeben über den Studentenspruch schmunzeln müssen! 😉

  • Jay_Vee sagt:

    Oh ja, ich erinnere mich gut an diese Ausgabe 🙂

  • Elly sagt:

    also das mit dem zu ernst nehmen ist heute auch noch sehr verbreitet…siehe beweisstück A: einige der kommentare zu “Live-Schaltung in die Innenstadt”. schon faszinierend wie man da gleich eins auf den deckel bekommt wenn man (nicht ganz ernst gemeint) was falsche sagt.

  • knoxville sagt:

    …mensch elly, jetzt sei doch net geknickt – war doch immer der zwinker-smiley dahinter…alles nur spaaaß! ich mag dich! 🙂

  • Elly sagt:

    @knoxville

    na da bin ich aber beruhigt. 🙂

  • Wir müssen diesen wunderbaren Blog eben als unseren Blitzableiter nutzen. Schließlich sind wir keine Schüler oder Studenten mehr (<- hiermit wäre der Bezug zum Thema hergestellt) und können uns in der großen Pause auf dem Schulhof mit dir kloppen oder dich in der Mensa nicht an unserem Tisch sitzen lassen.

    😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉

  • max sagt:

    also:

    1. der öttinger wohnt nicht im schloss solitude
    2. der öttinger hat mit den studiengebühren überhaupt nichts zu tun, sondern die bildungsminister der länder. die entstammen zwar seinem team, dass wars aber auch schon. den öttinger interessiert das also gar nicht.
    3. arm ist, dass die sub culture und auch kessel.tv sich über die aktionen der studenten lustig macht. den fakt ist: alle pissen rum, aber kaum einer macht was. und die wenigen, die was machen, werden dann dafür gedisst, anstatt gepuscht. und dass von der der ach so hippen, jugendlichen subculture? hm?
    4. wer von euch studiert denn? wer weiß denn überhaupt, was gerade abgeht an deutschen universitäten? im ernst, würde euch die lage persöhnlich betreffen, würdert ihr keine rotze von pizzabrötchen und kacke fürn öttinger mehr schreiben.
    5. warum schreibt die subculture nicht mal darüber, dass das land und die stadt tausende von euros in werbekampangen für das land und für bahnhöfe ausgibt, während in den schulen und unis die klos verschimmeln und wände einbrechen? warum ruft kessel.tv nicht dazu auf, den ärmlichen protest zu unterstützen anstatt sich darüber lustig zu machen?

    word! max

  • julia sagt:

    @max: ich hab studiert und da war alles supi. aber vielleicht war ich an der falschen uni/fh.
    studiengebühren hätte ich auch gezahlt. was sind 500 euro im monat im vergleich zu den kosten in z.b. den usa??

    es gibt auch menschen, die immer was zu meckern haben und nie mit dem zufrieden sein können, was sie in diesem land hier bekommen. das nervt mich mindestens genauso, wie dich das studenten-verschimmelte-klos-subculture-kessel.tv-was-auch-immer-problem.

  • martin sagt:

    hallo max, wie oben ausführlich erklärt, hab ich es auf der ersten seite nie so ganz genau genommen. es war ein platz zum austoben.

    daher kam es z.B. auch zu deinem punkt 1: der baden-württembergische ministerpräsident bekommt am solitude eine dienstwohnung zu gesprochen (wenn man drauf zu fährt, die abgeschirmte villa rechts davon). ob sie oettinger nutzt wusste ich damals nicht und weiß es heute auch nicht. der gute lothar tat das noch zumindest.

    dem “oettinger vor die türe kacken” war damals lediglich ein plumper satz, fernab von jeglicher realität und ernsthaftigkeit.

    sprüche wie “beim pizza essen gestört” wurden von den kommentatoren ausdrücklich mit smilies versehen.

    und wie du oben lesen kannst, verstehe ich es z.B. auch nicht wie man geld in kampagnen wie “wir können alles…” reinsteckt.

  • franz von assisi sagt:

    sich selbst ein “word” geben geht aber mal gar nicht!

  • Kutmaster sagt:

    500 Euro im Monat? Wohl eher pro Semester. Aber guter Vergleich mit den USA, denn dort wird einem auch richtig was geboten fürs Geld.

    Hier zahlt man und muss trotzdem aufs “verschimmelte Klo” kacken gehen oder sich sein Not-WC mitbringen.

    Das schon angesprochene Problem, das halt “zuviele” Menschen studieren kann ich auch nicht nachvollziehen. Fakt ist doch das hierzulande als einfacher Arbeiter noch viel weniger zu holen ist, weil unsere Industrie alles nach Malaysia und Bangladesh ausgelagert hat. Was bleibt denn da noch? Müllabfuhr? Telecenter? Supermarktkasse?

  • Elly sagt:

    heijeijei…da erhitzen sich aber die gemüter 😉

  • Elly sagt:

    PS: ich schreib nie wieder was über pizzabrot…großes indianerehrenwort 😉

  • julia sagt:

    stimmt 500 pro semester, ist ja noch weniger als pro monat. dafür wird mir genaus das geboten, was es hier halt gibt. reicht mir aber. ich brauch zum studieren kein gedöns.

    verschimmelte klos hab ich bisher nicht gesehen, wenns die irgendwo gibt, dann blöd aber wenn ich an so manche studenten-wg denke, da wars fast nicht besser und die studenten haben sich auch wohl gefühlt.

    gibt ja nicht nur jobs in der industrie/produktion, gibt ja auch genügend anderes außer den 3 beispielen.

    wir alle sind doch froh wenn unsere sachen günstiger werden (weil sie eben im auslang produziert wurden). oder kaufst du nur made in germany aber dafür 5x so teuer??

  • sheherada sagt:

    Ich find Pizzabrot super. Ohne Ironie jetzt.

    Und bitte, kein Student hätte ein Problem mit verschimmelten Klos (Studenten sind hart) wenn alles andere passen würde. Es geht um DIE BILDUNG, ihr Lieben.
    ..wobei, es gab da mal so einen Fahrstuhl des Todes, der war ein bißchen grenzwertig….

  • Kutmaster sagt:

    Wenn es das denn gäbe, dann würde ich tatsächlich MADE IN GERMANY Kaufen. Leider gibts da ausser dicken Autos oder tollen Produktions-Maschinen nicht gerade viel.

    Vorzugsweise kaufe ich sogar MADE IN STUTTGART, denn ich bin selbstständig und habe ein gestiegenes Interesse daran, dass meine Kohle hier im Umlauf bleibt. Die kommt dann früher oder später zu mir zurück, weisch.

    So, ich geh jetzt meine neue S-Klasse abholen!

  • Wasilis sagt:

    @ Julia:

    500 € sind sehr viel, nicht alle Studenten bzw. ihre Familien können 500 € pro Semester zahlen.

    Bildung muss kostenlos sein, wenn die Unis Geld brauchen, sollen sie das vom Staat bekommen.

    “es gibt auch menschen, die immer was zu meckern haben und nie mit dem zufrieden sein können, was sie in diesem land hier bekommen.”

    Was soll man denn bekommen und wie ???

    Bald werden die Studenten sich keinen Studienplatz bekommen können wegen Geldmangel.

    Es geht ums Prinzip, wir einfache Leute müssen für unsere Rechte kämpfen damit uns die Politiker (die wir wählen) Ernst nehmen, denn die interessieren sich nur wie sie ihr Konto voll bekommen !!!

  • Kutmaster sagt:

    Rein demographisch (das deutsche Durchschnittsalter ist glaub etwa 41 Jahre) sind der Regierung alle Wähler unter 35 scheissegal.

  • julia sagt:

    @wasilis: außer z.b. in dänemark und finnland werden fast überall in europa studiengebühren erhoben, bis zu mehrere tausend euro im jahr. da finde ich die 500 pro semester (1000 im jahr) noch ok.

    außerdem finde ich, dass es uns hier in deutschland nicht so schlecht geht. wir können den wasserhahn aufdrehen, wir haben meist gute heizungen (und das gibt es nicht überall in europa), die supermärkte in deutschland sind mit die günstigsten (geh mal nach italien, spanien oder frankreich), wir haben recht gute löhne hier, saubere straßen, die müllabfuhr kommt, es gibt arbeitslosengeld, kindergeld, hartz IV, und so vieles mehr…

  • Kutmaster sagt:

    Also Harz IV ist nun wirklich kein postives Beispiel und bis du diese Gelder bekommst musst du erstmal nen Bürokratie-Halbmarathon laufen. Du kriegst ALG auch nur wenn du vorher in die Kasse einbezahlt hast.

    Man kann immer schön Stammtischparolen wie “geht arbeiten” oder so daherreden wenn man selber nicht betroffen ist. Ich möchte dich mal sehen wie du zB. mit 420 Euro im Monat dein Leben bestreitest.

    Letztendlich sieht es doch so aus, das jeder Bundesbürger mit 20.000 Euro in der Kreide steht weil die Regierung die Kohlen lieber in Banken und marode Unternehmen pumpt. Der geringste Teil unserer Steuern kommt tatsächlich irgendeinem sozialem Zweck (und sei es nur dem Strassenbau) zugute.

  • handzon sagt:

    Wer verwaltet in dieser Diskussion eigentlich das Phrasenschwein?

  • Wasilis sagt:

    @ Julia:

    500 € finde ich sehr viel, denn Bildung muss jeden zugänglich sein, durch die Studiengebühren ist sie aber nicht !!!

    Klar gehts und in Deutschland sehr gut, bin selbst Grieche und merke es selbst.

    Aber es ist nicht alles rosig hier, die Politiker müssen vieles verbessern.

    Wir haben gute Löhne hier aber auch 4.000.000 Millionen Arbeitslose. 2008 gab es einen Rekord bei den Insolvenzen, 40-50 Jährige Leute finden sehr schwer eine Arbeitsstelle.

    Der Bund ist überschuldet, Landentwicklung findet wenig statt, alles jkonzentriert sich auf die grossen Städte (z.b Stuttgart). DSL ist nicht überall verfügbar, uvm.

  • julia sagt:

    “geht arbeiten” oder ähnliches hab ich hier nie behauptet.

    und klar ist das ein bürokratie-marathon, sonst würd ja wahrscheinlich jeder in deutschland hartz IV bekommen, egal ob es ihm zusteht oder nicht.

    ist mir ebenso klar, dass es mit 420 euro eher schwierig ist, aber wie oft hab ich auch schon gehört: “ey mit hartz IV und kindergeld und dies und jenem bekomm ich so viel, da brauch ich doch nimmer arbeiten gehn”.

    das ist alles ein teufelskreis und immer schieben es sich viele so hin, wie sie es grad brauchen.
    der staat ist mega verschuldet, aber soll doch bitte viele mios in die unis stecken und nicht in marode unternehmen, die aber widerum evtl. ein paar arbeitsplätze schaffen könnten für die 4 mio arbeitslosen. ja wat denn nu??

    keine kohle beim bund aber hauptsache überall fette 32 mbit DSL? ist das das wichtigste, wenn ich keinen job habe?
    da möcht ich euch hören, wenn jetzt deutschland anfängt, überall für die mörderkohle dsl-leitungen zu verlegen und schön die telekommunikationsindustrie unterstützt, aber dafür nix an die unis geht oder sonst wohin gibt. sind zwar schön die dsl-verleger-jobs gesichert aber dann fehlts wieder wo anders.

  • Kutmaster sagt:

    Was hat denn der Staat bitteschön mit DSL Anschlüssen, guten Heizungen, billigen Supermärkten, der Müllabfuhr und der Wasserversorgung am Hut?

    Die “Landentwicklung” liegt eigentlich auch eher in der Hand der jeweiligen Gemeinden und daran, was die mit ihren Steuereinnahmen anstellen. Ich sehe das jetzt nicht als Aufgabe des Bundes, jedes Dorf schöner zu machen.

    Was mich nervt ist eher die Tatsache, dass man Unternehmen die seit Jahren eigentlich schon faktisch Pleite sind, astronomische Summen zukommen lässt, die den Bildungsetat dagegen wie die Portokasse vom Edeka aussehen lassen.

    Da hat sich mächtig was im Verständniss der Politik verschoben. Und die, die eigentlich gewählt wurden, damit’s mal ein wenig sozialer abgeht (SPD oleole) haben das ganze auch noch mit vorangetrieben.

    Da gabs doch früher mal so einen Spruch, der passt heute gerade wieder sehr gut.

    “Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!”

    http://www.youtube.com/watch?v=8vFL0QWxugI

  • julia sagt:

    dsl und staat haben natürlich nix miteinander zu tun, is mir schon klar. hab halt den irren gedanken vom wasilis aufgeschnappt, der landentwicklung und dsl zusammengebracht hat…

  • sheherada sagt:

    …der Spruch mit den Sozialdemokraten ist doof, der bezieht sich nämlich ursprünglich auf die Unterzeichnung des Waffenstillstandes nach dem ersten Weltkrieg und wurde von Monarchisten und Rechten benutzt um die erste Demokratie in Deutschland anzugreifen.

  • Kutmaster sagt:

    Nope, der wurde von den Bolchewisten und den Ultra-Linken benutzt.

    Die Rechten und die Monarchisten hatten herzlich wenig damit zu tun.

  • sheherada sagt:

    Stimmt, sorry, die Linken waren früher dran.
    THX Kutmaster für die kleine History-Lesson 🙂

  • Wasilis sagt:

    @ Julia:

    Wart ihr schon mal im Saarland oder in den Dörfern der Schwäbischen Alb ?

    Landentwicklung hat sicher auch was mit DSL Ausbau zu tun, denn wie sollen sich Betriebe in solchen Regionen niederlassen wenn kein DSL verfügbar ist. Mir ist schon klar dass der Bund nicht dafür zuständig ist, aber die jeweiligen Landesregierungen.

    Sicher muss den Firmen geholfen werden die Probleme haben aber es werden sicher keine Leute eingestellt sondern entlassen. Ausserdem haben die meisten selbstverschuldete Probleme.

    Mir ist es lieber dass meine Steuergelder in die Bildung fliessen.

  • kutmaster sagt:

    Äh, nochmal: für DSL sind Privatfirmen zuständig. Und wenn es sich für die nicht rentiert, haste halt Pech gehabt und musst ne Alternative suchen.

    Ich glaube kaum das jeder Bürger ein Grundrecht auf DSL hat 🙂

    Und den Firmen muss eben nicht geholfen werden. Wenn einer Pleite geht, freut’s eventuell den nächsten und der expandiert. Marktwirtschaft. Selbst in aufgegebenen Karstadt Häusern hocken jetzt Billigheimer wie KIK usw. – die beschäftigen ja auch Personal. Ob die allerdings ausreichend verdienen, steht auf einem anderem Blatt. Wer alles immer billig, billig kaufen will, muss halt Billiglöhne hinnehmen und sich nicht drüber wundern das der Mittelstand langsam den Bach runter geht.

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