Mammutbäume

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(Auf Knien kam er daher.) 

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(Wasserstelle by Moritz. Für Leib und Seele.)

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Jetzetle, der erste Laufwettbewerb des Jahres ist absolviert (und ich weiß immer noch nicht wie viele folgen werden, für Stuttgart bin ich auch noch nicht angemeldet).

Am Samstag ging es zum dritten Mal beim 30. Feuerbacher Volkslauf rund um die Mammutbäume. Wo diese Bäume allerdings sein sollen, hab ich immer noch nicht geblickt. Es geht einfach durch den Feuerbacher Wald. Start und Ziel ist der Wilhelm-Braun-Sportpark (Bowling-Center, remember Marlboro-Bowling feat. Armand van Helden anno 1998 oder so). 

Die 16km-Strecke hat es in sich. Letztes Jahr bin ich 1.07.21 gelaufen und wollte eigentlich dieses Jahr die 1.05 angreifen. Das ging auch federleicht los, die ersten zwei Kilometer hab ich in 8 Minuten getackert, aber dann, ja, dann gehts los. Auf eine Steigung folgt die nächste. Aber ging erst mal schon. Ich wusste ja, was mich erwartet.

Zu meiner großen Überraschung stand irgendwo zwischen Kilometer fünf bis sieben (beim höchsten Punkt wohl) Kumpel Moritz mit dem Fahrrad und hat mich ab da an ein wenig begleitet – äh, wie Vieh angetrieben 😉 –  und auch fotografiert, wie ihr auf seinem Blog Kesseltraining sehen könnt. 

Die erste Hälfte, die härtere, hatte ich dann nach rund 34 Minuten. Da ich aber letztes Jahr auf der zweiten Hälfte noch zulegen konnte, war für mich erst mal alles im grünen Bereich und eine bessere Zielzeit in Sicht. Na ja, aber irgendwie wurden die Beine etwas schwerer und ich bin auch schon mal besser abgelaufen (Moritz: “Laufen lassen! Laufen lassen!”)

Und dann kamen nochmals zwei mörderische Anstiege, wobei ich mich an den letzten irgendwie nicht mehr erinnern konnte. Auf dem hats mich dann auch endgültig zerbröselt. 

Die letzten zwei Kilometer gehts dann runter oder halt ebenerdig auf die Zielgerade, aber da hatte ich kaum noch Power und kam – O-Ton Freundin – auf Knien daher. Aber ey, der Moderator hat mich beim Zieleinlauf fett angekündigt: “Und mit der 413 Martin Elbert von kesselpunktTV!” (Hab kessel als Verein angegeben.)

Fazit: Eine Minute verschlechtert, aber drei Plätze besser als letztes Jahr – man kann nicht immer alles haben im Leben. Hat trotzdem Spass gemacht und tat trotzdem weh. In diesem Sinne, eine  schöne Woche.

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