Schallplattentagebuch

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Auf Flos Kommentar bei Martins Beitrag hab ich mir das Schallplattentagebuch mal genauer angeschaut – und das scheint wirklich der älteste Blog Stuttgarts zu sein. Auch wenn das alles ein wenig rätselhaft ist – zum Beispiel fehlt die obligatorische “Über mich”-Seite. Gemacht wird der, äh, Blog auf jeden Fall von einem gewissen Stefan Nitzsche.

Der schreibt auch für die Stuttgarter Zeitung und hat dort z.B. ziemlich versiert 42 Plattenschätze zum 60. Geburtstag des Vinyls vorgestellt. Er scheint sich also auf jeden Fall mit Musik auszukennen.

Das Schallplattentagebuch ist wiederum optisch als auch inhaltlich sehr minimal gehalten, bissle verkopft, aber mit schlauen Weisheiten und schönen Kindheitserinnerungen:

“Ich hab’ Michi Beck im Wildparkstüble eine James-Brown-CD gemopst. Grooved immer noch wie die Wutz. Sorry. Trotzdem gute Aktion.

Nach einer Sause im RedDog lud Monique aus Blackpool in die Gaststätte Brett im Bohnenviertel. 1993. Smudo steuerte einen schwarzen 190er und fuhr sehr sicher. Auf der Rückbank kreischten die wilden Weiber. Wir tranken Poppers und haben uns dann sehr schnell verloren.”

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