Das Grüne U

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Wer braucht schon einen Central Park, wenn man das Grüne U hat (okay, und den Bärensee natürlich…)? Ursprünglich wollte ich gestern mal nach Botnang rennen, aber da waren die Wege noch vereist, da dachte ich mir, jetzt checkst mal das Grüne U ab. Wollt ich schon lange mal machen. Ich meine mal gelesen zu haben, dass das Grüne U zur Internationalen Gartenschau 1993 vollendet wurde. Geplant war es wohl schon sehr lange davor. 

Also lief ich am Kräherwald entlang rüber zur Messe, wo übrigens der Abriss der Hallen schon ziemlich fortgeschritten ist. Ich war fast schon erschrocken, kein schönes Pflaster auf jeden Fall gerade. Dort bin ich dann in unseren geliebten Höhenpark, mit dem ich so viele schöne Kindheits- und Jugenderinnerungen verbinde (Bimmelbahn fahren, Skaten (heute verboten), Afterhour im Tal der Rosen nach fetten Rap-Partys und so), dann beim Perkins Park über die Brücke und auf einem Serpentinenweg runter zur Löwentorbrücke, im Rosensteinpark gelandet und über den Schlossgarten wieder nach Hause gelaufen. 

Bei der Erforschung neuer Routen bin ich immer ganz aufgeregt, aber das Schöne an Stuttgart ist halt: Man kann sich einfach nicht verlaufen. Und auch wenns gestern nicht schön war, wir hams halt schon schön hier, gell. Das war die Geschichte vom Grünen U. 

“Die Großstadt zwischen Wald und Reben, so wird Stuttgart genannt. Ein anderes wesentliches Element das die Stadt prägt, sind die Parkanlagen. Die größte, das so genannte Grüne U ist ein U-förmiger Grünanlagenbereich von acht Kilometern Länge, der sich von den Schlossgärten bis zum Höhenpark Killesberg erstreckt. 

Die aus verschiedenen Epochen stammenden Parks gehen nahtlos ineinander über und bieten einen Streifzug durch die Gartenkultur und Gartengeschichte der Landeshauptstadt. In dem grünen Band wechseln sich flache Abschnitte mit Tälern 
und steilen Hänge ab.”

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