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(Ach so, Bild vom Diplom-Fabs. Gratulation.)

Hipphipphurra! Wie der Krupa schon in den Kommentaren hingewiesen hat, war Thorstens schwarzekarte Eintrag der 500. Post auf kessel.tv. Ich freu mich. Thank you, thank you, thank you, you´re far too kind. First of all, i want to thank Allah, the creator… äh, falsch, das war der Credit-Text (von Q-Tip abgeschrieben) für mein Rap-Album, das im Sommer erscheint (feat. Kutmaster).

Ich halte es mit den Schnöseln übrigens eher easy. Die Posse und ihr Gebahren (“Uns gehört die Welt”)  ist mir zwar auch nicht immer ganz koscher, aber jeder wie er kann. Oder anders gesagt: Scheiß Erziehung ;).

Zu diesem Thema noch ein Auszug, Sub Culture September 2007.

…Ganz ehrlich: Bedingt dadurch, dass sich das Nachtleben in den letzten Jahren zum Autoscooter mit Schießbude entwickelt hat, ist der Weg durch die Innenstadt eine einzige Tortur. Killesberg, Hallschlag oder Großraumraver – Freitagabend wird der Mob auf die Stadt losgelassen. Früher ist ein Teil daheim in der Eckkneipe geblieben, der andere stand an der Bushaltestelle rum und wieder andere hatten ihre ganz eigenen Plätzchen, wo sich das Volk nicht hin verirrt hat. Heute wollen alle im Zentrum des Geschehens sind.

So rennt man am Besten mit eingezogem Kopf durch die Gassen, geht schnell in die Lokalität seines Vertrauens und versteckt sich da im letzten Eck. Dann kann nichts passieren. Man bekommt keine aufs Maul und wird auch nicht von selbstverliebten Neureichenkindern mit Champagner vollgespritzt.

Übrigens auch eine interessante, immer weiter verbreitete Gruppierung, über die ich neulich mit einem Bekannten eine ausführliche Diskussion führte (mit dem Herrn Weh übrigens), im Speziellen über den Look dieser Spezies. Hemd in der Hose, Timberland-Schuhe oder Sakko, alles klar – aber warum schleimen die sich die Haare nach hinten? Ich mein, du Lacoste-Stehkragen, ich Lacoste-Stehkragen, super, wir sind aus dem gleichen Stall, aber du Scheißfrisur, ich Scheißfrisur?

Mein Bekannter meinte, die Alten machen das auch so und die Jungen wollen wie ihr Papa aussehen, um sich mit seinem Erfolg und Reichtum noch besser identifizieren zu können. A) kenn ich dann wohl zu wenig Leute dieser Art und b) haben wir festgestellt, dass die Kerle dieser Gattung meist eher ugly und übergewichtig sind, aber dafür ihre Mädels „hübsch, operiert, oder beides“.

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