Bayern : Hoffenheim

Das Beste am gestrigen Abend war definitiv das Bundesliga Spitzenspiel David gegen Goliath, Rom gegen Gallien oder, wie auch manch böse Zungen behaupteten, Pest gegen Cholera. Wie auch immer, es war fett.

Kein Plan, wer es von euch gesehen hat, ich lach mich gerade jedenfalls √ľber die Einzelkritik der Bayern-Spieler auf S√ľddeutsche.de tot. Hier meine drei Favorites:

Massimo Oddo: Schlug nach einer halben Stunde eine gef√§hrliche Flanke auf Toni, was bemerkenswert war, weil es vermutlich die erste gef√§hrliche Flanke seit seinem Bayern-Deb√ľt war. Damals leitete er ein sehr wichtiges Klose-Tor ein (beim sehr wichtigen Oliver-Kahn-Abschiedsspiel). Flankte per Zufallsgenerator (meist war der Zufall gegen ihn). Reklamierte beim Gegentor eindrucksvoll mit italienischer Gestik.

Lucio: Ist immer dann am besten, wenn er das Gef√ľhl hat, in einem WM-Finale zu stehen. Offenbar hat Klinsmann ihm eingeredet, dies sei ein WM-Finale – gegen ein Land namens Hoffenheim. Die brasilianische Seele in ihm f√ľhlte sich herausgefordert von diesem Spiel, das, wie es sich f√ľr ein WM-Finale geh√∂rt, in 168 L√§nder √ľbertragen wurde. √úberragte mit leidenschaftlichem Kampf und fing viele der vertikalen B√§lle, die Hoffenheims Nationaltrainer Rangnick so liebt, im Ansatz ab. Verlor vor dem 0:1 aber einen Ball, den man nicht mal im Kahn-Abschiedsspiel verlieren darf.

Mark van Bommel: Durfte auch mitspielen, obwohl Holland erwiesenermaßen niemals in einem WM-Finale steht. Schlug meist ein Tempo an, das eher ins Kahn-Abschiedsspiel gepasst hätte.

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