Erst kürzlich habe ich entdeckt, dass die Stuttgarter Zeitung neben brezel.me noch einen Blog hat – wobei ich die Themenmischung, die im Prinzip aus Zukunftsvisionen von früher, Vintage-Werbung, Promibildern mit Katzen und ungewöhnlichen Musikinstrumenten besteht, nicht ganz verstehe.
Auf jeden Fall habe ich dort obigen Film entdeckt, und es ist doch erstaunlich, wie gut AT&T damals in die Zukunft geblickt hat – man bedenke, der Spot ist aus 1993, als es weder Handys noch Internet oder Navis gab, auf PCs Windows 3.1 und auf Macs OS 2.0 lief.
Erst kürzlich habe ich entdeckt, dass die Stuttgarter Zeitung neben brezel.me noch einen Blog hat - wobei ich die Themenmischung, die im Prinzip aus Zukunftsvisionen von früher, Vintage-Werbung, Promibildern mit Katzen und ungewöhnlichen Musikinstrumenten besteht, nicht ganz verstehe.
Auf jeden Fall habe ich dort obigen Film entdeckt, und es ist doch erstaunlich, wie gut AT&T damals in die Zukunft geblickt hat - man bedenke, der Spot ist aus 1993, als es weder Handys noch Internet oder Navis gab, auf PCs Windows 3.1 und auf Macs OS 2.0 lief.
Montag, 11. Januar 2010 // 13:26 Uhr //
martin
Freitag, 18. Dezember 2009 // 13:30 Uhr //
Jana

(Vintage Tempel im Stuttgarter Westen: das Gewand)
Vintage ist in aller Munde: Kate Winslet trägt Valentino Vintage, im Internet gibt’s Milliarden von Vintage Shops und wenn man eine Freundin fragt, wo sie die Kette her hat, dann ist die ebenfalls Vintage.
Vintage ist ein schönes Wort, aber letztendlich bedeutet das einfach: Secondhand. Schon mal getragen. Gebraucht gekauft. Eventuell beim Wühli. Ja, meine Herren, nennen wir das Kind doch beim Namen, wir sprechen hier von Altkleider. Und ja, die Mädels lieben es! Am Anfang war’s eine Randerscheinung, jetzt ist es massentauglich.
Nun mag sich der eine oder andere fragen, wieso altes Zeug? Ihr könnt alles kaufen, dank h&m auch alles günstig was dann (zumindest fast) so aussieht wie die Designersachen und wenn’s mal was Besonderes sein soll – hey, die Königstraße ist voll. Bei bisherigen Gepräche mit Kerlen zum Thema Vintage endet das Verständnis der Herren spätestens dann, wenn sie hören, dass auch Schuhe ‘vintage’ gekauft werden.
Es gibt sicher einige Erklärungen für die unglaubliche Faszination, die alte Klamotten und Schmuck auf Frauen ausüben. Zum einen ist es die Nostalgie.
Ein 80’s-Shirt ist wie Frigo-Brause essen. Zum anderen ist es der Mythos: Eine Pill Box erinnert uns an Jacky O., lange, alte Perlenketten an Coco Chanel, auch wenn wir die Epochen der beiden nie erlebt haben. Oder gerade deshalb. In Stuttgart gibt’s ja eine ganze Reiher netter Läden und Anlässe, bei denen wir Mythos und Nostalgie frönen können. (Weltenbürger, Salon Vow oder der Flohmarkt am Karlsplatz)
Einen ganz besonderen Grund gibt es noch für die Freude an alten Sachen (und das ist so eine Art Lehre für’s Leben): Die Einzigartigkeit. Ein schönes Stück ist schwer zu finden, man muss es ‘jagen’. Aber wenn man es hat, ist man die einzige, die es hat. Ja, das finden wir wirklich klasse.
(Vintage Tempel im Stuttgarter Westen: das Gewand)
Vintage ist in aller Munde: Kate Winslet trägt Valentino Vintage, im Internet gibt's Milliarden von Vintage Shops und wenn man eine Freundin fragt, wo sie die Kette her hat, dann ist die ebenfalls Vintage.
Vintage ist ein schönes Wort, aber letztendlich bedeutet das einfach: Secondhand. Schon mal getragen. Gebraucht gekauft. Eventuell beim Wühli. Ja, meine Herren, nennen wir das Kind doch beim Namen, wir sprechen hier von Altkleider. Und ja, die Mädels lieben es! Am Anfang war's eine Randerscheinung, jetzt ist es massentauglich.
Nun mag sich der eine oder andere fragen, wieso altes Zeug? Ihr könnt alles kaufen, dank h&m auch alles günstig was dann (zumindest fast) so aussieht wie die Designersachen und wenn's mal was Besonderes sein soll - hey, die Königstraße ist voll. Bei bisherigen Gepräche mit Kerlen zum Thema Vintage endet das Verständnis der Herren spätestens dann, wenn sie hören, dass auch Schuhe 'vintage' gekauft werden.