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Vintage

You will!

Freitag, 4. Juni 2010 // 15:00 Uhr // Thorsten W.

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Erst kürzlich habe ich entdeckt, dass die Stuttgarter Zeitung neben brezel.me noch einen Blog hat – wobei ich die Themenmischung, die im Prinzip aus Zukunftsvisionen von früher, Vintage-Werbung, Promibildern mit Katzen und ungewöhnlichen Musikinstrumenten besteht, nicht ganz verstehe.

Auf jeden Fall habe ich dort obigen Film entdeckt, und es ist doch erstaunlich, wie gut AT&T damals in die Zukunft geblickt hat – man bedenke, der Spot ist aus 1993, als es weder Handys noch Internet oder Navis gab, auf PCs Windows 3.1 und auf Macs OS 2.0 lief.

Vintage Ad Browser

Montag, 11. Januar 2010 // 13:26 Uhr // martin

Bin ich am Wochenende drauf gestossen: Vintage Ad Browser. Der in China lebende Deutsche Philipp Lensen hat monatelang diverse Medien nach alten Werbeanzeigen durchgeforstet, eingescannt und hochgeladen und ist vor ein paar Tagen damit online gegangen.

Momentan sind auf dem Vintage Ad Browser über 120.000 Anzeigen aus verschiedenen Jahrzehnten zu finden. Tolle Dinger dabei, wie ich finde. Wird bestimmt der oder die eine oder andere WerberIn ganz wuschig.

Entweder man klickt sich durch die Kategorien oder gibt im Suchfeld eine Marke ein.

Von dem Herren stammt auch der Cover Browser, ein Reservoir für über 450.000 Comic- und Buch-Cover.

www.vintageadbrowser.com

Mythos Vintage

Freitag, 18. Dezember 2009 // 13:30 Uhr // Jana

gwand_stuttgart

(Vintage Tempel im Stuttgarter Westen: das Gewand)

Vintage ist in aller Munde: Kate Winslet trägt Valentino Vintage, im Internet gibt’s Milliarden von Vintage Shops und wenn man eine Freundin fragt, wo sie die Kette her hat, dann ist die ebenfalls Vintage.

Vintage ist ein schönes Wort, aber letztendlich bedeutet das einfach: Secondhand. Schon mal getragen. Gebraucht gekauft. Eventuell beim Wühli. Ja, meine Herren, nennen wir das Kind doch beim Namen, wir sprechen hier von Altkleider. Und ja, die Mädels lieben es! Am Anfang war’s eine Randerscheinung, jetzt ist es massentauglich.

Nun mag sich der eine oder andere fragen, wieso altes Zeug? Ihr könnt alles kaufen, dank h&m auch alles günstig was dann (zumindest fast) so aussieht wie die Designersachen und wenn’s mal was Besonderes sein soll – hey, die Königstraße ist voll. Bei bisherigen Gepräche mit Kerlen zum Thema Vintage endet das Verständnis der Herren spätestens dann, wenn sie hören, dass auch Schuhe ‘vintage’ gekauft werden.

Es gibt sicher einige Erklärungen für die unglaubliche Faszination, die alte Klamotten und Schmuck auf Frauen ausüben. Zum einen ist es die Nostalgie.

Ein 80’s-Shirt ist wie Frigo-Brause essen. Zum anderen ist es der Mythos: Eine Pill Box erinnert uns an Jacky O., lange, alte Perlenketten an Coco Chanel, auch wenn wir die Epochen der beiden nie erlebt haben. Oder gerade deshalb. In Stuttgart gibt’s ja eine ganze Reiher netter Läden und Anlässe, bei denen wir Mythos und Nostalgie frönen können. (Weltenbürger, Salon Vow oder der Flohmarkt am Karlsplatz)

Einen ganz besonderen Grund gibt es noch für die Freude an alten Sachen (und das ist so eine Art Lehre für’s Leben): Die Einzigartigkeit. Ein schönes Stück ist schwer zu finden, man muss es ‘jagen’. Aber wenn man es hat, ist man die einzige, die es hat. Ja, das finden wir wirklich klasse.