Jawohl, Deutschlands letzter Entertainer (okay, das war jetzt etwas zu weit gegriffen, aber er ist ja schon ein ganz Großer), setzt im 2010 seine “Wir Kinder vom Bahnhof Soul” Tour samt Band Disko No. 1 fort und gastiert am Freitag, 19. März in der Schleyerhalle. Kriegt er bestimmt ausverkauft der Jan. Tickets gibts ab 37,05 Euro.
Die Aftershowparty wird übrigens von 0711 im Romy S. ausgerichtet, Lein-Ab Schowi und DJ Mad (Beginner, Tour-DJ). Der Chef wird sicherlich auch vorbei schauen, weil das Romy, das kennt er. Hat ja dort schon aufgelegt.
Donnerstag, 19. November 2009 // 12:50 Uhr //
martin
Man nennt das wohl virales oder Guerilla-Marketing oder ganz einfach auch nur Promo machen für die aktuelle Tour. Auf jeden Fall erzählen Deichkind gerade Witze, für jeden Tourstop einen. Besser gesagt, Philipp von Deichkind erklärt Witze.
Gestern Abend gastierten Depeche Mode in der Schleyerhalle. Da ich weiß, dass unser manchmal sehr kommentierfreudiger Leser JoeJoe ein Die-Hard-Fan seit den 80ern ist, habe ich ihn kurzerhand gebeten einen kleinen Konzertbericht zu verfassen, bevor er wieder den Nachmittag auf der faulen Hit liegt .
Er fand Dave Gahan und Co. super, im Gegensatz zum Beispiel zu meinem Kumpel Udo, ebenfalls ein großer Depeche Mode Fan, der seiner Meinung nach schon bessere DM-Konzerte erlebt hat. Kollegin Anja war für ihren Gig-Blog ebenfalls vor Ort. Here we go.
Für dieses Konzert gestern Abend in der Schleyerhalle darf man guten Gewissens die Worte einiger Journalisten bemühen: Es war nicht nur ein Konzert, sondern ein Abend mit Freunden, eine Party.
Kurz nach 21:00 Uhr Uhr betrat der Meister und seine Band die Bühne. Zunächst sorgte man sich nach der langen Tournee und der Krankheit im Sommer noch über Gahans Zustand, aber dieser präsentierte sich als ein erstaunlich frischer Frontman samt kraftvoller Stimme. Ich selbst war überrascht. Erst im Juni hat er sich beim Open Air in Frankfurt wohl noch eher geschont.
Nach einem melancholischem Beginn mit einigen Songs der aktuellen Platte begann die Party. “Wrong” kam energiegeladen rüber und offenbarte Daves charismatischen Gesang. Neben Klassikern wie “Walking In My Shoes” oder “Question Of Time” aus den 80ern war die Überraschung der Setlist definitiv “Fly On The Windscreen” von 1985, ein wahres Schmankerl für die frühen Fans.
Seit jeher nicht unumstritten folgte die obligatorische “Martin Gore-Runde”, in der sich Dave traditionell eine kleine Auszeit gönnt.
Im Gegensatz zu früheren Tourneen war das Solo des musikalischen Masterminds dieses Mal nicht ganz so langatmig. Außerdem verbarg die kleine Gore-Exkursion mit der Akustik-Version seines Stückes „Home“, begleitet von Peter Gordeno, das Highlight des Abends. Die musikalische Genialität von Gore war unverkennbar. Hoher Gänsehaut-Faktor und für den echten DM-Fan war alleine diese Performance das Eintrittsgeld von 80 Euro wert.
Donnerstag, 15. Oktober 2009 // 11:44 Uhr //
martin
Ich weiß nicht warum, aber immer wenn ich den Namen Whitney Houston höre, muss ich grinsen. Ich kann das nicht erklären. Vielleicht weil ich bei Whitney Houston automatisch an die größte Musikschmonzette aller Zeiten namens „I will always love youhuuhuuu“ denken muss, ein furchtbarer Ohrwurm, heftigste MTV-Rotation ever. Hat sich damit schon mal jemand bei DSDS beworben? Da geht doch jede/jeder baden, oder?
Ach, bei Phil Collins muss ich übrigens auch immer lachen. Und ich weiß auch nicht wieso.
Dabei darf man über Whitney Houston gar nicht lachen, auch wenn sie erst neulich stark abwesend wie ein Alien auf Gottschalks Couch sass.
Denn diese Frau, selbst wenn ich kein Fan von ihren Liedern bin, kann natürlich schon um einiges schöner singen als ich unter der Dusche und hat auch ein paar mehr Platten verkauft als Organisierte Invasion (170 Millionen Tonträger, sagt Wiki).
Nach über 11 Jahren geht die Houston Whitney wieder auf Tour und gastiert am 22. Mai 2010 in der Schleyerhalle. Karten gibt es ab morgen. Ich habe was von 145 Euro gelesen. Als Fan sollte man jedenfalls investieren. Das wird ein großer Auftritt. Ganz sicher.
P.S.: Ich sehe gerade, my main man Mark Knopfler, der einzige Künstler dieser Erde, der mit einem halben Quadratmeter Bühnenfläche auskommt, gastiert am 24.6 in der Schleyerhalle. Mein Stirnband habe ich bereits rausgelegt.