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S-West

SOKO Stuttgart: “Zweilagig”

Montag, 8. März 2010 // 15:30 Uhr // martin

Yeah, heute wieder fett SOKO-Dreh im Westen, dieses Mal zwar nicht direkt vor unserem Haus, sondern ein paar Meter weiter oben in der Augustenstraße. Neben Deko-Material (oder was auch immer das ist)…

…habe ich auch einen der Kommissare namens “Joe” (der Porsche-fahrende Macho) erspäht. Hier leider schlecht zu erkennen.

Aber des isser fei wirklich! Kam etwas orientierungslos und verschlafen ausm Bäcker. Bin dann schnell rüber gespurtet und hab ihm gesagt, dass ich die Show cool finde. Hat sich voll gefreut und wirkte gleichzeitig etwas irritiert. Wahrscheinlich denkt er, dass ihn nur die nicht relevante Zielgruppe über 49 schaut.

Na ja, so cool wie wir sind, durften wir auch schon ins Drehbuch spickeln. Die Folge heißt “Zweilagig”, in der ein griechischer Eckladen-Besitzer grauenvoll ums Leben kommt.

Der wird morgens von seiner Mitarbeiterin zwischen Getränkekisten, Bananen und Putzmittel aufgefunden, erschlagen von einem 40er-Pack zweilagigem Klopapier (15 Euro).

Da fünf Packungen Mini-Salami und ein Kilo Schafskäse fehlen, sieht alles zunächst nach einem Raubmord aus. Der Fall gestaltet sich aber zunehmend komplexer.

SOKO Stuttgart ermittelt aufgrund der unzähligen Tatverdächtigen (der ganze Block, die drei Ex-Frauen, die fünf Geliebten, deren Macker und of course die Sonnenblumenkerne-Mafia) und höchst unterschiedlichen Motiven (Mondpreise, Eifersucht, Sonnenblumenkerne vs Kürbiskerne…) in viele Richtungen – landet aber immer einer Sackgasse.

Erst als die Spurensicherung ein Stück von einem Notizzettel und dem Wort “feddalda” drauf findet, bekommt der Fall eine brisante Wendung und führt die Ermittler in eine benachbarte Bürogemeinschaft… Späte Rache für schlechte Klopapier-Qualität?

Die Folge ist garantiert irgendwann im ZDF zu sehen. Die Fitnessstudio-Nummer wird übrigens Ende April ausgestrahlt.

Neue Parkregelung im Westen

Montag, 1. März 2010 // 15:04 Uhr // martin

Mitte Oktober verkündet und auch bei uns heiß diskutiert, wird ab 1. März 2011 – so einstimmig im Gemeinderat beschlossen – der Parkraum im Stuttgarter Westen definitiv neu geregelt.

Dadurch erhofft man sich unter anderem die “Wildparkerei”, z.B. auf dem Gehsteig, zu unterbinden und die “damit verbundene Verbesserung der Verkehrssicherheit”. Weitere Ziele, wie man auch auf der eingerichteten Homepage nachlesen kann, sind:

- Verbesserung der Parksituation für Bewohner und Gewerbe, einschließlich der Besucher

- Verbesserung der Wohn- und Aufenthaltsqualität

- Reduzierung des Parksuchverkehrs

- Bau und Förderung von Bewohnerparkplätzen

Der Westen wird in acht Zonen eingeteilt (siehe Karte). Bewohner können (müssen) sich für ihr Gebiet einen Parkschein für 30,70 Euro im Jahr besorgen und können dann dort kostenlos parken.

Gäste und Pendler müssen, ausgenommen auf den Parkplätzen in den Bereichen überwiegender Geschäftsnutzung (hier wird die Kurzparkregelung, u.a. die Brötchentaste, d.h. halbe Stunde for free, beibehalten), fürs Parken pro Stunde 60 Cent berappen. Anfangs war übrigens noch von 50 Cent die Rede. “Ab 10 Stunden fällt eine Tagespauschale von 6 Euro an.”

Im Oktober hieß es, dass die Aktion einmalig 2,7 Millionen Euro kostet und weiterhin jährlich 2,5 Millionen Betriebskosten anfallen (Kontrolle etc.). Dagegen rechnet man pro Jahr vorsichtig geschätzte 4,5 Millionen Mehreinnahmen an Bußgeldern.

Auch über vier Monate später erschließt sich mir immer noch nicht recht der Sinn hinter dieser Aktion, auch wenn das oben ganz wunderbar klingt.

Meiner Meinung nach sieht die Realität anders aus, speziell wenn man, wie damals schon gesagt, von einem normalen Wochenabend ausgeht (alle Pendler weg, mässiger Gastro-Besuch): Es gibt einfach zu viele Autos und zu wenig Parkplätze.

Ob da ein “Parkraummanagement” was verbessern kann, bezweifle ich weiterhin, lass mich aber natürlich gerne eines Besseren belehren.

www.stuttgart.de/parkeninwest

Am 16. März, 19:30 Uhr, findet im Otto-Hajek-Saal des Bürgerzentrums Stuttgart-West eine Informationsveranstaltung für Bürger statt.

Nach dem Sprung Auszüge aus der Pressemitteilung der Stadt.

[mehr nachm Sprung…]

Brandschutzertüchtigung

Donnerstag, 11. Februar 2010 // 17:00 Uhr // martin

(Gefunden von Flo)

Leicht aggro der Kollege. Krieg der Welten, Beamtendeutsch trifft Ghetto.

I love Sushi Shirt-Contest

Montag, 25. Januar 2010 // 11:55 Uhr // martin

Wer Ed Hardy Shirts doof findet und darüber hinaus noch eine kreative Ader hat, kann beim Shirt-Contest von I Love Sushi mitmachen, dem immer noch recht neuen, ersten Stuttgarter Sushi-Lieferservice aus dem Stuttgarter Westen (Rosenbergstraße 76).

Motivvorgaben: Farben Schwarz , Orange, plus zwei frei wählbare Farben. Keine Farbverläufe, nur flächige Farben (siebdruckfähig). Das I LOVE SUSHI Logo muss im Motiv vorkommen.

Die fünf besten Designs gehen in den Druck und kommen in die erste ILS Klamotten Kollektion und den Gewinnern winken obendrauf noch folgende Preise.

1. Platz 100 Euro I LOVE SUSHI Gutschein + 5 Shirts

2. Platz 40 Euro I LOVE SUSHI Gutschein + 3 Shirt

3. Platz 20 Euro I LOVE SUSHI Gutschein + 3 Shirts

Einsendeschluss ist der 28. Februar.

www.i-love-sushi.de

Wurfgeschoss

Montag, 18. Januar 2010 // 16:10 Uhr // martin

Ein zweijähriger Racker hat heute früh im Westen Polizei und Feuerwehr ordentlich beschäftigt:

“Spielsachen aus dem Fenster geworfen

Stuttgart-West: Zu einem Einsatz von Polizei und Feuerwehr ist es am Montag (18.01.2010) gegen 10.00 Uhr an der Bebelstraße gekommen, als ein Kleinkind Spielsachen aus dem Wohnzimmerfenster eines Mehrfamilienhauses geworfen hat.

Verletzt wurde niemand. Anwohner beobachteten den zweijährigen Jungen, wie er zwischen 09.00 Uhr und 10.00 Uhr Spielsachen aus dem Fenster im vierten Obergeschoss auf den Gehweg warf.

Alarmierte Polizeibeamte trafen gegen 10.00 Uhr vor dem Haus ein und versuchten vergeblich, in die Wohnung zu gelangen. Da der Junge offensichtlich allein zu Hause war und die Eingangstür nicht selbstständig öffnen konnte, verständigten die Beamten die Feuerwehr.

Nachdem sich das Öffnen der einbruchsicheren Tür verzögerte, setzte die Feuerwehr eine Drehleiter ein, um schneller an das Fenster zu dem Jungen zu gelangen. Die Polizisten sperrten währenddessen die Straße ab.

Ein Feuerwehrmann stieg zu dem Jungen nach oben. Der Zweijährige war offenbar gegen 09.00 Uhr aufgewacht und hatte bemerkt, dass er alleine in der Wohnung war. Er war auf das Sofa geklettert, hatte das Fenster geöffnet und Spielsachen nach draußen geworfen. (Ganz schön wacher Bursche, der Kloi.)

Der Feuerwehrmann übergab den Zweijährigen den Polizisten, die ihn mit zur Wache nahmen, bis sie die Eltern erreichen konnten. Diese holten den Jungen gegen 12.00 Uhr ab. Die Mutter gab an, die Wohnung lediglich für Besorgungen verlassen zu haben.

Durch die Spielsachen wurde offenbar ein am Straßenrand abgestellter BMW beschädigt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von zirka 4 000 Euro.” (Äh hä? Kurz bei nem Kumpel in der Werkstatt nen saftigen Kostenvoranschlag machen lassen oder wie?)

Fünf Haarbürsten

Dienstag, 8. Dezember 2009 // 13:30 Uhr // martin

bürsten

Es ist natürlich keine lustige Sache Opfer eines Einbruchs zu werden. Trotzdem erscheint mir die Beuteauswahl des Langfingers etwas kurios.

“Stuttgart-West: Ein Unbekannter ist zwischen Sonntag (06.12.2009) und Montag (07.12.2009) in ein Büro an der Weimarstraße eingebrochen und hat dabei ein Laptop, einen Scanner sowie fünf Haarbürsten gestohlen.

Der Einbrecher warf zunächst mit einem Stein ein Fenster in zirka drei Metern Höhe ein. Dann kletterte er über einen Mauervorsprung an der Fassade hoch und öffnete das eingeworfene Fenster. In dem Büro durchwühlte er dann die Schränke und Schubladen.

Hinweise nehmen die Beamten des Polizeireviers 3 Gutenbergstraße unter der Rufnummer 8990-3300 entgegen.”

Fischlabor im Westen -
Eröffnung am Samstag

Dienstag, 8. Dezember 2009 // 12:45 Uhr // martin

Nach dem Kottan expandiert die Oblomow-Crew, berühmt für Vodka-Doppelherz (also Vodka mit Doppelherz-Medizin, mega) und Virus, weiter, dieses Mal in Richtung Westen.

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Zwar wird das wohl mit der Graphik in diesem Leben nix mehr, dafür soll die Kneipe laut Betreiber Jannis umso schöner sein. Man setzt auf “schwulstig Barock”, viel Gold, Kronleuchter und Old School-Tapete – Gerüchten zur Folge hatte Yusuf noch vom Mrs. Jones-Umbau ein paar Rollen übrig ;) .

Fisch gibt es übrigens keinen. In der “Alten Post” kann man ja auch keine Pakete abgeben. Der Name gefiel den Machern.

Das Fischlabor wurde gemeinsam mit Michael “Mike” Hammelehle, langjähriger Betriebsleiter im Mos Eisley ins Leben gerufen und setzt auf “Drinks und Hausmannskost zu fairen Preisen”.

Der Laden bietet 50 Sitzplätze und einen Raucherbereich. Ab Ende Januar wird ein Mittagstisch angeboten, im Sommer kommt ein Biergarten und Außenfläche vor dem Haus dazu. Klingt alles nach grundsolidem Stadtteilkneipen-Style, vielleicht schau ich mir das mal am Samstag an.

Fischlabor, Ludwigstraße 36, S-West

Eröffnung kommenden Samstag, 12. Dezember

Art Parade – live aus der Innenstadt

Donnerstag, 19. November 2009 // 16:36 Uhr // martin

Unser Außenreporter schickt gerade die ersten Bilder vom Rathaus: “Gehts hier ab!”

“Alter, hab mich erschreckt, ist aber auch Kunst.”

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Live vom Rathausdach:

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Eingang Gemeinderatsitzungssaal, Blaskapelle spielt den Abgesang.

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Art Parade live

Donnerstag, 19. November 2009 // 15:45 Uhr // martin

Während der vier Jahre Innenstadt-Büro direkt auf der Theo habe ich einige Demos kommen und gehen sehen, größere wie kleinere.

Die Art Parade startete vorhin quasi direkt vor unserer Haustüre und das Thema Kulturkürzungen scheint doch recht vielen Menschen nahe zu gehen. Guter Auflauf jedenfalls, hätte ich ehrlich gesagt nicht gedacht. Also die frühe Uhrzeit hat wohl keinen aus der Szene gestört.

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“Ohne Gunst ist – alle Kunst umsonst.” “Kunst ist kein Zeitvertreib.”

Ein fahrender DJ ist auch dabei:

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Die Beteiligten dachten sich teils kreative Verkleidungen aus:

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Wie es sich für ein Reporter gehört, bin ich natürlich mitten rein.

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Eine Autofahrerin, Typus junge erfolgreiche Geschäftsfrau, die gerade unseren Hof verlassen wollte, schaute entgeistert und liess sich prompt einen Handzettel aufschwatzen.

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Und so zog die Demo, ich schätze einfach mal so rund 1000 Leute, in die Innenstadt, wo bereits unser Außenreporter wartet und weiteres Material liefern wird.

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www.artparade-stuttgart.de

Vapiano West

Mittwoch, 28. Oktober 2009 // 11:24 Uhr // martin

vapiano_eingangsbereich

(Eingang neuer Vapiano Ecke Silberburg/Schlosstraße.)

Wie auch schon auf diesem Blog passiert, ich weiß nicht mehr bei welchen Eintrag, kann man dieses Gastronomie-Unternehmen sicherlich in allen Punkten komplett in Frage stellen.

Man kann über die Qualität des Essens motzen, man kann über das Preis/Leistungsverhältnis diskutieren und man kann prinzipiell das System des Vapiano schlecht finden.

(Vapiano-System =  italienischer McDonalds mit dem Image eines “Edelitalieners”, glauben zumindest manche Leute.)

Meine Meinung ist: Essen geht, ich nehme meistens den Salat mit Rindfleisch, Preis geht auch grad noch so für Mittagstisch, aber ich würde so weit gehen und zumindest den Laden in der Bolzstraße als komplette Fehlplanung abstempeln.

Dort hat man bekanntlich die Kartenausgabe/Kasse auf die Herdplatten gepflanzt und vielleicht auch nicht damit gerechnet, wie geil die Stuttgarter den Laden finden. Deswegen artet eine Mittagspause in Stauzonenstress aus, vergleichbar mit dem Pinar Döner an einem Samstag- oder Sonntagmorgen. Angeblich, so habe ich gehört, gibt es wohl keine Tages- und Abendzeit mehr, an der es im Vapiono eher gechillter zu geht. Immer Highlife. Ciao Bella!

Weiteres Problem, so geht es zumindest mir: Ist man mal bis zur Köchin oder Koch vorgedrungen, ist die Kommunikation unter den Abzugshauben eher schwierig oder ich taub. Ich muss jedenfalls immer laut nachhaken, was mein Gegenüber gerade gefragt hat (“Welches Dressing?” HÄ!?”), was öfters mal in einem halben Rumgeschreie endet.

Fazit: Anfangs war das noch eine ganz nette Alternative, aber mittlerweile benötigt man neben viel Geduld am besten noch eine Nahkampfausbildung, um sich sein einfaches Mahl zu sichern. So verfliegen Monate bis ich mich dahin verirre.

Das soll uns aber alles nicht davon abhalten den neuen Vapiano im Westen zu testen, der, meine ich, Mitte/Ende September an der Ecke Silberburg/Schlossstraße in unmittelbarer Nähe des Sutsche eröffnete.

Der erste Eindruck Vorort war “och sieht doch ganz nett aus hier ” (sag ich relativ oft und gern, man kann mich Interieur-mässig ziemlich leicht beeindrucken). Holztische und Bänke meets knallrote Sofalounge im Außenbereich.

Auch drinnen ganz nice & smooth, ein stimmiger Mix aus den typischen Vapiano Hochtisch-Einheiten und weiteren Sofaecken. Alles in allem wirkt die Filiale großzügiger, aufgeräumter, luftiger, stressfreier und etwas durchdachter.

Das liegt natürlich auch daran, dass man, nach dem man die Karte am Eingang erhalten hat, nicht sofort wie der Ochs vorm Berg vor der Kochstation steht. Das West-Vapiano ist quasi in einen Essensbereich und Kochbereich aufgeteilt, in dem man aber ebenfalls speisen kann.

Um zur Essensausgabe zu kommen muss man einen Kräutergarten durchqueren.

vapiano gemüsegarten

Frauen stehen angeblich voll auf Kräutergärten.

Gut, also Futter an mich ran. Am Herd war Gott sei Dank wenig los, nur beim Salat stehen vor mir zwei ältere Damen. Dauert alles in allem rund eine halbe Ewigkeit, die Nudeln meiner Freundin waren längst fertig, und ich musste auch mal wieder quer über den Tresen schreien. Aber ich war in guter Gesellschaft von DJ Hank und DJ Henster, die dort ebenfalls ein Päuslein einlegten.

Als ich dann mal sass war ich trotzdem fast genauso genervt wie in der Innenstadt. Die große Liebe wird das in diesem Leben nicht mehr. Aber na ja, das Essen war gut und somit würde ich nun alle paar Monate eher den West-Vapiano vorziehen, da es hier aufgrund des bislang noch geringeren Publikumsverkehr wesentlich ruhiger und entspannter zu geht. Aber mal gucken, vielleicht explodiert das ja noch.

Und nächste Woche testet der Papa endlich mal den Mittagstisch im Oggi. Der soll ja angeblich so gut sein. Und das Surrounding ganz vorzüglich.