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Romy S.

Happy Weekend RAM @ Romy S. Mix

Freitag, 18. Dezember 2009 // 18:27 Uhr // martin

Bumsfallera, die gute Romy chartet im Groove Leserpoll 2009 unter den Top 10 der deutschen Clubs.

groove_titel

romy_groove

Man teilt sich wohl den 10. Platz mit dem Muna in Bad Klosterausnitz (Kennt das jemand? Ich nur vom Namen.), aber immerhin gell.  Vorneweg die üblichen Verdächtigen, an der Spitze nü klar der heilige Tempel Berghain in Berlin. Wahrscheinlich ne riesige Verschwörung wieder. Plätze gegen Kohle und so. Sposs. Nächstes Jahr füll ich halt noch ein paar Zettel mehr aus für die Romy.

Abräumer, also nicht Gläser, sondern Techno-Star des Jahres ist der Kalki-ich-lös-ne-Aspirin-in-Bier-auf-Kalkbrenner.

groove_übersicht

Wie das in der Techno-Szene gerne mal so ist, wird man in so einem Fall schnell als “Kommerz” abgestempelt. Ich kenn den Heinz zwar nicht persönlich, aber ich weiß, der schraubt schon so lange rum, dem sei es einfach gegönnt. Sein letzter Auftritt in der Romy ähnelte einem Pop-Konzert.

David Guetta ist übrigens die Nervensäge des Jahres.

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Kann doch der arme Junge nix dafür wenn Akon so scheiße singt.

Gut. Aso, unser neuer House-Superstar Danilo aka Motor City Drum Ensemble wird ebenfalls schön gefeatured. Sauber!

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Boah, so sehen die Young-House-Boys aus, die die Welt retten. TT. Tighter Typ.

Okay, aus diesem Anlass hab ich mir gedacht, poste ich doch glatt mein VP für die grandiose Tama Sumo, die vor ein paar Wochen gemeinsam mit Marcel Dettman in der Romy zu Gast war. Beide aus dem berühmten Berghain/Panoramabar, total nett und freundlich waren die. Und ich habs schon ein paar Leuten erzählt, diese Tama Sumo ist ne absolute Rakete. Also an Decks. Richtig, richtig gut.

Sie hat auch die aktuelle Panoramabar-CD gemixt, wenn man sich ein Bild von ihrer Kunst machen will. Meinen Mix hingegen kann man hier ganz easy downloaden.

Wir gratulieren dem Romy S., nächstes Jahr geht da dann noch mehr und wünschen an dieser Stelle ein wunderschönes Wochenende. Und natürlich einen erholsamen Weihnachtsurlaub, sollte heute euer letzter Arbeitstag gewesen sein.

The Kessels Five

Happy Weekend Mix by E-Punk

Freitag, 23. Oktober 2009 // 17:23 Uhr // martin

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Gehört habe ich schon länger von ihm, kennengelernt erst vor kurzer Zeit. Ein freundlicher Zeitgenosse, dieser E-Punk, der nichts anderes als Musik im Kopf hat und den ganzen Tag nach Musik sucht, sei es im Plattenladen oder im Internet.

Von seinen Errungenschaften schneidet er gerne eigene Edits, um seinen Sets eine besondere Note zugeben. Einen kleinen Einblick in seinen Kosmos gewährt sein Mix.

Sascha aka E-Punk kam im Jahre 2001 von Leipzig nach Stuttgart, hostet die Radiosendung Endstation auf dem Freien Radio (jeden letzten Freitag im Monat, bzw. Samstag ab 1 Uhr nachts) und ist seit Anfang des Jahres Resident im Romy S..

Dass er mit Leib und Seele bei der Sache ist hört man. Da wird nicht nur nonstop gearbeitet, auch manchmal vielleicht eine Spur zu ambitioniert, sondern auch ein breites Spektrum von zarten Deep-House, melancholischen Deep-House und knackigeren Tech-House abgedeckt.

Definitiv einige interessante Tracks dabei, wie z.B. der Abbinder, Stampf-Bassdrum meets das große Piano.

Wir wünschen trotzdem viel Spass beim Hören und ein angenehmes Wochenende sowieso.

Download here

Das Kassler Quartett mit Sauerkraut.

Update, Tracklist next side.

[mehr nachm Sprung…]

Nachwirkungen

Montag, 29. Juni 2009 // 10:37 Uhr // martin

boban

(Bild von Grohn & Grudzinski, meine Handy-Cam kann irgendwie nachts nix)

MJ hinterlässt große wie kleine Spuren. Am Samstag war ich nachm Waranga noch ne Runde spazieren und bin irgendwann auf dem ersten offiziellen Lange Straße Straßenfest gelandet (aka Paul Kalkbrenner ist da) gelandet. Da standen dann Foddo-Bams und Italian-Janni vor der Türe rum.

Paar Minuten später meinten sie, wir gehen jetzt da vor zur Michael-Jackson-Gedächtnis-Paddy und zeigen in Richtung Theo. “Hä? Wo? Tonstudio oder was?” Nee da vorne! 30 Meter weiter sitzt der Styler Boban, Kumpel vom Janni und Fensterglas-Sam, mit ein paar Jungs auf den Treppchen vor dem Starbucks, mit einem kleinen, tragbaren und batteriebetriebenen Turntable und einer Kiste MJ-Platten.

Boban, der auch seine eigene Mode kreiert, sass da wohl rund drei Stunden, aus seinem kleinen Turntable kam auch kaum was raus, aber das hatte Charme, das Outfit sass, die Inszenierung ebenfalls und coole Sprüche gabs on top (“So, Achtung, letzte Platte!” Und wo gehts hin? “Schlossplatz, dann Paris,Champs-Élysées”, blabla). Schöner Ausklang.

Heute ist Jacko übrigens aufm Spiegel Cover.

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Und nen Buch kommt auch bald, also sicherlich nicht nur eins. Bloss dieses hier, hätte die Tage eigentlich rauskommen sollen, wurde dann aber zwei Tage nach der Drucklegung der Druck gestoppt und erscheint nun am 15. Juli im Hannibal Verlag.

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Berlin Calling

Dienstag, 23. Juni 2009 // 16:06 Uhr // martin

Kommendes Wochenende ist übelster (ey übel Alda!) Kalkbrenner-Alarm in Stuttgart angesagt – Kino, Paddy, Uftahour.

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Wer den Film noch nicht gesehen hat (soll wohl ganz gut sein), eine weitere rare Möglichkeit sich dieses Samstag mit dem Streifen in Stimmung fürs Romy zu bringen. Paule beantwortet nach der Vorstellung ein paar Fragen wie z.B.: Soll man Vitamintabletten in Bierflaschen reinbröseln um fit zu werden? Letztes Mal war die Kino-Vorstellung ausverkauft, also ranhalten und bei Interesse schnell unter kalkbrenner@arthaus-kino.de reservieren.

Danach Paddy im Römy und im Anschluss schöne Afterhour wie auf Ibiza im Domingo Intimo / Bett mit Paules Bruder Fritz. Die Familie Kalkbrenner Coop “Sky & Sand” ist ja so die Hymne der letzten Monate. Kann man schön mit heulen.

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Mondscheinsonnen

Freitag, 3. April 2009 // 11:00 Uhr // martin

Herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, 

ich fühl mich so fit heute, ich könnte glatt die Kläranlage in Mühlhausen ausreißen! Oder zumindest mal kaufen. Oder ganze Wasserwerke.

Tschuldigung, hab gestern Abend einen Artikel über Cross Boarder Leasing gelesen und was für einen Bockmist unser OBle da schon wieder gebaut hat. 10 Millionen Miese! Aber egal, wir bekommen ja jetzt ein neues Bahnhöfle. Oder auch nicht? Die Grünen meinen: “Da ist der Fisch no net putzt und ich hab schon Pferde kotzen sehen!” 

Damit wären wir beim heiligen Wochenende. Mal ganz abgesehen davon, dass man sich die ganze Nacht seinen Arsch im Mondschein sonnen kann, gibts diese Wochenende circa 5000 Partys. 

Zunächst gratulieren wir mal unserem kleinen Patze zum Geburtstag.  Happy Bürste! 

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Der Weltmeister-Kleber, Online-Junkie, Dauerunterstromsteher, Inliner, Smart-Fahrer, Airbag-Taschenträger, Minimal-Lover, Nonstop-Raver und stets freundlicher Gastgeber ist nicht nur 22 geworden und auch gleich noch 3 Zentimeter gewachsen, sondern auch seine Agency Benztown Artists feiert heute Abend ihr 6jähriges. Feini. Mit Svens Ziehsohn Chris Tietjen und Partysau Ingo Boss kann da nix schief gehen. 

Legendär wirds dagegen heute im Rögger. Derrick “Mayday” May ist am Start. Uuuh, Gänsehaut. 

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Ein Flyer konnte ich spontan keinen finden. Wer es nicht weiß: Derrick May gilt neben Juan Atkins und Kevin Saunderson (die drei von der Belleville High) als Erfinder von Techno. Mit “Strings Of Live” machte er sich unsterblich (obwohl angeblich Carl Craig das Klavier eingespielt hat, hab ich mal gelesen).

Ich hab den Kerle mal im Winter 95 im M1 gesehen und stand glaub den ganzen Abend mit offenem Mund hinter dem Pult. Wenn er nur 10 Prozent von damals noch aufm Kasten hat, dann wird das ein wahrer Leckerbissen heute. 

Stichwort M1: In den Räumlichkeiten eröffnet heute das Lehmann

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Eine Woche nach dem Prag-Closing bekommt hier die Crossover-Jugend ein neues Zuhause. Samstag stehen von Techno- bis Fetisch-Partys auf Programm. Wir wünschen einen guten Start. 

Einen guten Start straight from the heart hat diese Partyreihe vor über einem Jahr.

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Yes, da isser wieder, unser guter Frico, in jeder Sparte ein Fachmann. Da Skully seiner Liebsten den ganzen Tag beim Umzug hilft, hat er bestimmt heute Abend noch mehr Durst und stellt eine neue Whisky-Orangina Bestmarke auf.

Eine neue Bestmarke im Universum in allen Punkten erfüllte Oscar bei der ersten Geh Fremd Anfang März. Zur Freude der Mono-Jünger gehts heute feuchtfröhlich weiter. 

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Mein Nachbar hat nen Masterplan. Er geht zum Bingo, räumt die 1000 Euro ab und dann noch die fette Gage, die Oscar in fünf Geldbeutel ankarren muss. Fett. 

Fett neu hingegen ist diese Party am Samstag.

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Hab nur noch nicht ganz gecheckt, ob die Partyreihe nun Casablanca oder Loftundliebe heißt. Ach nee, jetzt check ich es: die Location im Ex-Möbelmammut heißt Loftundliebe. Alles schon lange nicht mehr ganz so einfach, das Nachleben. Die Pressetexte werden auch immer kryptischer. 

“Daniel Schoengeist, Eric Guse und Steffen Eric Walker bedienen sich großzügig dieses Filmes, um mit den Mitteln einer frei interpretierbaren Inszenierung eine weitere Geschichte zu erzählen: die einer Szene mit ihrer musikalischen Identifikation. Der Klang und Stil der einzelnen Künstler, die mehr leidenschaftlich als ikonisch sind, sowie der Wechsel von Perspektiven funktioniert wie ein Spektral-Effekt, der ein auf Identifikation bauendes Versinken in der dargestellten Dimension zulassen soll.” 

Wie auch immer, Partys in Off-Locations sind prinzipiell immer spannend. Musikalisch regiert hier der straighte Viervierteltakt. 

Als Alternative empfiehlt sich am Samstag zum Beispiel Disco Bowling:

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Man kann bowlen oder einfach nur 50/50 hören. Das City Bowling Center befindet sich in der Schlossstraße direkt neben dem Schlesinger. Die Gaststätte bietet “bewährtes Vereinsgaststättenportfolio: Schnitzel mit Pommes, Spezi, gezapfte Biere und Flaschenbiere aus der Region, Birne Helene, Griechischer Salat, kandierte Erdnüsse und ähnliches. Auf Anfrage werden auch Longdrinks wie z.B. Vodka/Orange oder Jackie/Cola zubereitet.” Subbr. 

In diesem Sinne bleibt mir nur noch zu sagen, Gottes schönste Gabe, ist und bleibt der Schwabe. Auf ein wunderschönes erstes Wochenende mit dem neuen Bahnhöfle.

Endlich!

Freitag, 27. März 2009 // 8:53 Uhr // martin

Ciao Bella und herzlich willkommen zur unserer wöchentlichen, ich wiederhole es gerne nochmals, stets unvollständigen Partyübersicht. Lehnen Sie sich zurück, genießen Sie die Vielfalt des Nachtleben dieser kleinen Stadt und loben und motzen Sie anschließend in gewohnter Manier.

Als erstes möchte ich mich an dieser Stelle für mein Verhalten im 0711Club im September 1998 entschuldigen.

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Nach einer versemmelten Chemieprüfung im Rahmen meines unrühmlichen Physikstudiums hab ich mich am Freitag danach so dreckig zulaufen lassen. Zuerst hab ich im Club so ziemlich alles dumm angelabert, was sich mir in den Weg stellte (primär weibliche Wesen) und im Anschluss auf dem Parkplatz eine Runde “rückwärts essen gemacht”, wie mein Wohni Andi zu sagen pflegt. Sorry, aber hey, mit 21…

Dank geht an meinen Kumpel Ludi, der mich damals nach Hause gefahren hat, und an den Marc, der hat mich damals gehalten hat. Ansonsten ist zu dieser Party schon alles gesagt worden.

Viel gesprochen hat man in den letzten zwei Jahren über die 120 Minuten Party. Gab bloß schon lange keine mehr. Aber da schau her, diesen Freitag the Comeback im Paris. Was geht da eigentlich sonst grad so?

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Gastgeber DJ Felice legt selbst nicht seine liebsten Jugendhauslieder auf, sondern an den Decks stehen mein Nachbar von weiter unten, Flo Pflüger (Dublex Inc.), und der gute Norman. Wer das Konzept noch nicht kennt: Musik läuft punktgenau zwei Stunden von 01.00 – 03.00 Uhr. Durfte selbst schon zweimal legen, ist sehr lustig.

Ein wahrhaft elektronisches Schmankerl bietet das Rocker33 mit dem britischen Wonderboy James Holden.

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Seine starke Phase liegt zwar schon etwas zurück, was vielleicht auch daran liegt, dass es von ihm schon länger nix mehr gab, aber der Kerle ist ein wahrhaft exzellenter DJ, technisch ne Wucht und die Selection äußerst rar. Durfte mal für ihn Warm-Up machen in Freiburg bei einem Open Air, sehr lieber Junge, dieser Holden. Sein Remix für Andre Kramls “Safari” ist für mich still einer der stärksten Tracks dieses Jahrzehnts.

Im Römy sind am Freitag die Märtinis am Start.

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…und am Samstag, wie man sieht, ein Herr Mesteno. Praktisch diese Wendejacke.

Am Freitag werden uns in der Finca von Dubculture 42.000 Beats versprochen.

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Kann leider selbst nicht da sein, um das zu kontrollieren. Kann mich allerdings erinnern, dass dieser Yapacc aus Berlin letztes Jahr ein ganz gutes Album gemacht hat.

Zur Vollständigkeit sei noch Geschwind auf Guru, äh, Jazzmatazz…

jazzmatazz

…und unserem phantastisches Gewinnspiel hingewiesen. Aso, mein Nachbar Emil wärmt auf und hinterlässt danach wie wir ihn kennen verbrannte Erde. (DJ Verbrannte Erde heißt er auch.)

Der Erde sehr nah sind diese Menschen hier:

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Hab ich eigentlich jemals erzählt, dass ich früher auch gebreaked hab? Ging halt net so viel, weil in den Armen hatte ich es noch nie so wirklich, wie ich neulich auch beim Pumpen zu spüren bekam.

Bereits zum dritten Mal treffen sich bei Flowmotion Breakercrews aus ganz Deutschland. Im Finale gehts um 1000 Tacken. Mensch, ich sollte doch die Pappe nochmals auspacken bis Samstag. Los gehts um 20.00 Uhr mit dem Battle, danach Aftershow Party mit dem DJ Wax Fyah Soundsystem.

So das war´s wieder von der Wochenendschau. Wir sehen uns. Ich muss jetzt für heute Abend “Nachbar, ich will ein Kind von dir!”-Banner machen gehen. Ade.

Hammertyp

Montag, 16. März 2009 // 19:01 Uhr // martin

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Da ich gerade meine Kamera durchforste, bin ich auf dieses Bild gestossen und möchte ich euch an diesem tristen Montagabend einen Hammertypen vorstellen, nämlich den Ralf. Der Ralf ist ein wahrer Puschel und berühmt geworden als Lichtjockey im 12inch @ Romy S.

Ein LJ ist eigentlich so ein Großraumdissen-Relikt, aber auch in einem Club kann das Licht ganz schön wichtig sein, wie eben zum Beispiel im Romy. Ich würde soweit gehen und sagen, dass der Ralf die definitive Lightjockey-Performance erfunden hat und dass es in Stuttgart nie zuvor und auch nie wieder danach einen besseren LJ gab als den Ralf. Okay, der Patze ist auch ein guter LJ, vielleicht technisch auch etwas versierter als der Ralf, aber Ralf´s Performance war immer steiler. 

Am Anfang vom Abend war der Ralf meist etwas schlapp, aber dagegen haben wir immer drei, vier Fernet gezogen und dann kam Ralf (und auch ich) in Schwung. Dann beugte er sich über sein Lichtpult und bewegte sich hartnäckig mit Oberkörper und Kopf im Takt der Musik. 

Sobald die Party an Fahrt aufnahm, hieß es eigentlich nur noch: Ain´t no stoppin him now. Ralf war on fire. Längst stand er im Unterhemd oder oben ohne da und schon während des Übergangs explodierte er förmlich, riss er die Arme nach oben, schrie sein berühmtes Uuuuuuuuuuuuuuuuuiih! (ich denke es war das lauteste und markanteste Uuuuuuuiih, das jemals ein Mensch in Stuttgart geschrieen hat) und klatschte dabei wild in die Hände.

Ich weiß noch als ihn eines Abends der Bams mega anfauchte: “Kannst du mal bitte aufhören zu klatschen, während ich einen Übergang mache!?” Ralf schaute mich dabei verschmitzt an und musste schelmisch grinsen. 

Mal ganz abgesehen davon, dass dich als DJ seine Performance manchmal wirklich wahnsinnig machen konnte, mag ich den Ralf unendlich. Der Typ ist einfach der Knaller, liebt HipHop über alles und ist immer gut drauf. Außerdem kann er gut ein reinlassen, da waren wir auf derselben Wellenlänge. Zwischen vier und halb fünf sagt er stets: “Ey Maddin, ich kann nimmer, ich muss heim…” Okay Ralf, pass auf dich auf, bis zum nächsten Mal. 

Ganz still und heimlich wurde der Ralf so bissle zum heimlichen Star im Romy. Wenn er mal nicht da war, war ich ziemlich traurig und hab ihn schwer vermisst, a) weils halt der Ralf war und b) wegen der guten Stimmung, die er in den Laden brachte und c) müsste ich nebenher irgendwie so halblebig das Lichtpult selbst bedienen. Ich war kein guter LJ und konnte auch nicht so laut Uuuuuuih schreien. 

Nach dem Ende des 12inch sehen wir uns leider nur noch sporadisch. Neulich erst wieder bei Oscars Geh fremd-Gschichte, wo er mich permanent geknuddelt hat. Ich freu mich auf jeden Falls immer, wenn ich die alte Kanone seh. Das war die Geschichte vom Hammertyp namens Ralf.

Launische Katzen

Freitag, 13. März 2009 // 10:19 Uhr // martin

Nachdem das letzte Wochenende eher rappig war, frönen wir dieses wieder mehr dem guten alten Jack in allen Varianten.

Über allen anderen Partys an diesem Wochenende steht natürlich dieser Herr hier:

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Diesem Abend haben wir uns ja bereits schon vor Wochen voller Vorfreude angenommen. Michl Baumann alias Jackmate alias Soul Phiction ist zum 8jährigen seines tollen Labels Philpot (gestern erst die neue von Basic Soul Unit geordert) der wahnsinnige Coup gelungen, den mürrischen Moodyman von Motor City nach Motor City ins Climax zu holen. Was der Kerle so auflegen wird und ob er sich hinter einem Vorhang vorsteckt, wissen wir nicht genau. Die Spannung steigt.

Es ist Legenden-Abend in Stuttgart, so viel ist sicher. Denn auch dieser Herr ist heuer zu Gast im Rocker 33:

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Die Karriere von Felix Da Housecat kennt viele Höhen und Tiefen. In den 90ern lange Jahre eine feste US-House-Größe, im Zuge der europäischen Verkäsung von House eigentlich so gut wie weg vom Fenster, um kurz nach der Jahrtausendwende mit Miss Kittin endgültig auf voller Breitseite das Electro-Revival einzuläuten. Seitdem ununterbrochen weltweit am Start und unterstützt dabei ordentlich die Tequila-Industrie. Bei ihm weiß man, was man bekommt: nämlich direkt eins in die Fresse.

Fernab von den großen Bookings hat die Finca ihr Plätzchen gefunden:

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Bei der Partyreihe “Hauptstadtmelodien” werden weitgehend unbekannte Acts von der Spree gebucht. Also quasi Locals meets Locals. Ich meine, ein Stück von Daniel Dreier zu besitzen.

A (hot) new Cat on the block ist hingegen Herr SiS.

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Der Hesse, in Berlin sesshaft, zählt zu dem Kommando “Mannheim House” hat letztes Jahr mit Tracks wie “Trompeta” (ging mir voll aufn Sack) und “Nesrib” (I love it) ziemlich abgeräumt. Die aktuellen Tracks und Remixe überzeugen mich bislang aber noch nicht so, trotzdem macht der gute Burak definitiv gute Mugge und ist the freshest booking of the weekend, mit Betonung auf “fresh” natürlich.

Flyerverteiler

Freitag, 20. Februar 2009 // 11:48 Uhr // martin

(Ich würd soweit gehen und sagen, das ist bis dato der Flyer des Jahres.)

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Update: Heute Abend kann man im sehr schönen Takeshii vier Sorten Champagne zum günstigen Preis checken. Mir wärs zwar lieber wenns 25 Sorten Vodka umsonscht gäb, weil ich Horscht den Unterschied zwischen Sekt und Schampus sowieso nicht schmeck (alles tot in der Gosch), aber egal. Im Takeshii ist es gechillt und Axel Conradt von den Pauls Artists legt auf. Eintritt für Umme, umme zwei blau und dann heim, so kanns Wochenende beginnen. 

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(Übrigens im Bravo Charlie…) 

Mein erster Nightlife-Job war Flyerverteiler. Man sagt seit längerem Promoter dazu. Ein Kumpel bezeichnete Promoter mal als Bodensatz des Nachtlebens. 1999 war ich also Flyerverteiler bei einer Firma namens 4-c (heißen heute Printworks) und man ist heute noch freundschaftlich verbunden.

Den Job damals hab ich über Matthias Hauber bekommen, der ein Heft namens Mehrflyer herausgab, später re.flect. Zu der Zeit hab ich z.B. auch den Willy kennengelernt. Weiß gar nicht mehr woher der kam. Der war auf einmal da. (Heute und morgen Abend ist der Willy übrigens mit seinen Visuals im Rögger.) Wie der Krupa. Der war damals auch auf einmal da. 

Flyerverteilen ging so: Ich hatte einen alten W-123 Benz, der 200er, 109 PS, sehr schwerfälliges Gefährt. Den lud ich komplett voll, also Kofferraum, Rückbank, Beifahrersitz, Boden war alles voll mit dem Scheiß. Ich hatte pro Tour (ich bin tagsüber gefahren), circa 20 – 25 verschiedene Flyer dabei und noch das Heft.

Dann ist man halt seine Tour abgefahren, durch die komplette Stadt, bei Kneipen, Bars, Tattoo- und Piercing-Läden und Klamottenshops und weiß der Teufel was angehalten, überall schnell und sträflich angehalten, rausgesprungen, die Dinger abgelegt, alten Kram eingesammelt, freundliches oder doofes Schwätzchen mit dem Betreiber gehalten (“Ach du schon wieder mit dem Altpapier”) und dabei geschwitzt, dass die Politessen keine Flyer ans Audole heften. Ging eigentlich meistens gut.

Vor Weihnachten bin ich bei einer Tour drei Mal kurz vor knapp dem Strafzettel entkommen und konnte danach auch ich die Cops überzeugen, meinen Wagen bitte, bitte nicht abzuschleppen, auch wenn er in der Brandschutzzone steht (vor dem Colibri, damals noch kein Club). Ich muss doch hier ausladen! Sehen sie, die vielen Flyer hier! Wo soll ich denn sonst halten? So wie Bullen halt sein können meinte er: “Gut Herr Elbert, ich will ja mal nicht so sein, es ist ja Weihnachten…” An dem Tag hab ich auch gelernt, dass es Bußgeld kostet, wenn man seinen Wagen nicht abschließt. 

Für die Tour hab ich rund anderthalb Tage gebraucht und nachts immer von den Flyern geträumt. Außerdem roch die Karre wochenlang nach dem Papier. Wenn mir 1999 einer gesagt hätte, in 10 Jahren stellste jede Woche die Dinger digital ins Netz, hätte ich gesagt, woher soll ich das bitte können? Ach ja, viele Flyer damals sahen meist besser aus als heute. Lustig oder?

Wanna Paddy?

Freitag, 13. Februar 2009 // 8:44 Uhr // martin

Mal ganz abgesehen, dass heute der Loco Ditsche im Röcker is, Tonsport im Toy und natürlich nicht zu vergessen das Michael und Udo Quartett im Schocken, steigt heute im Römy mal wieder eine Party von den S-Cut Jungs. 

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So schee der Flyer. Nachbar und ich haben unsere Louis Vuitton Laptoptaschen vorgeheizt, die Kannschie Sneaker am Start und dann gehts los mit fett Rap (2.0) auf die Fresse und so. 

Wer es noch rappiger 2.0 braucht, ist sicherlich hier gut aufgehoben. 

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Ich hab immer noch nicht kapiert, ob das eine Koop mit myspace ist oder einfach nur ein zeitgeistiger Partyname? Wie auch immer, wer sich auf die Party musikalisch einstimmen will, kann das mit diesem Mix tun.

Wer es hingegen etwas lieblicher braucht, sollte am Samstag in die Cörso gehen. 

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50/50, Cousins dritten Grades von 50 Cent, feiern wie jedes Jahr im Februar ihr 100jähriges Jubiläum. Feini. Konrad “Naldo” Kuhn und Andreas “Selecta Birdman” Vogel mit dem gewohnten Mix aus Acid Rap, New Disco und Uptempo Beats.

Nicht zu vergessen natürlich die Michael Ammer Model Nacht im Nice Club diesen Samstag. 

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Ich hab mal Michael Ammer vor einigen Monaten im TV gesehen (war der nicht irgendwie total hoch verschuldet?) und hatte das Gefühl, der selbsternannte Partykönig sieht ziemlich abgefuckt aus und ist vor allem recht fett (ohne Rap und ohne 2.0) geworden. Ansonsten? Herr Pressetext, bitte übernehmen sie.

Die Modelnacht-Partys haben sind in den letzten Jahren zu Deutschlands erfolgreichster und bekanntester Clubserie entwickelt. Für die Modelnächte in den unterschiedlichen In-Locations der verschiedenen Städte gibt es jetzt exklusive VIP-Tickets für hübsche Party-Girls!

Wir laden Ladies mit einer natürlichen Affinität zu Champagner ein (wird immer wieder gerne verwendet, einer der legendärsten Aussagen der letzten Jahre), das Event durch Ausstrahlung und Spaß an der Sache bereichern und mit uns zu feiern! Feiert zusammen mit Michael Ammer, Models, Presseleuten und anderen VIPs in dem abgetrennten VIP-Bereich: exklusiv, exzessiv, heiß und medienpräsent. Genießt Euren Prestigestatus, der Eintritt und die Getränke im VIP-Bereich sind natürlich gratis. Außerdem musst Du nicht alleine kommen, sondern kannst gerne 1 hübsche Freundin mitbringen.

Interesse geweckt? Wie wird man VIP-GIRL? Schickt bitte eine E-Mail mit 2 Fotos, Kontaktdaten (Vor- und Nachname, Alter, gewünschter Partyort und Datum!) an partygirl@ammer-events.de und schon hast Du die große Chance, eines der begehrten Bändchen zu gewinnen.