Was ist das: Redshape, DJ Krush, Tiga, Busy P, Carl Cox, Motor City Drum Ensemble, DJ Premier, Dominik Eulberg, Martin Eyerer, Sentinel, Silly Walks Soundsystem, Die Sterne, Breakbot und of course my man Alexander “Dark Love” Maier?
a) Line Up eines bekannten Festivals
b) Feuchte Träume
c) Rocker Monatsprogramm April
Gestern mittag fiel mir dann doch ganz kurz die Kinnlade runter. Am Hauptbahnhof will man es – vermutlich im allerletzten Jahr – definitiv nochmals wissen und haut einen Nagel nach dem anderen rein, Musikrichtung scheißegal.
Ich bin mir fast sicher, wenn man alle Monatsprogramme dieser Erde ausgedruckt nebeneinander legen würde, wofür der kleine Sigrun Woehr Laden sicherlich nicht ausreichen würde, könnte man aus dem vielen Papier nicht nur schöne Origami machen, sondern das Rocker wäre mit on top of the world. Aber ich kann mich auch täuschen.
Für mich klingt es auf jeden Fall ziemlich gut, wobei natürlich namhaft nicht zwingend gut bedeutet, aber das ist eine andere Diskussion. Ich bin jedenfalls beeindruckt.
Ich frag mich auch schon die ganze Zeit, ob Tiga schon mal in Stuttgart war, ich meine aber fast nicht und weiß auch nicht warum wieso. Glaub der war schon immer elendig teuer.
Und liebe Kinder, euer Ed Banger Held Busy P, über den ihr euch sicherlich tierisch freut, war schon unter bürgerlichem Namen im 12inch Club zu Gast. Damals noch mit einem eher HipHop-lastigen Set, wenn ich mich recht erinnere.
Mir persönlich hat es jedenfalls das Gastspiel von Redshape, am Freitag den 2. April angetan, da hab ich sogar frei und kann hoffentlich mit meinem alten Vorbild Ken anstossen.
Kein Mensch weiß, wer der Mann mit der roten Maske ist (siehe oben), mir wars ehrlich gesagt aber auch schon immer ziemlich schnuppe, Hauptsache Mugge gut. Die bezeichnet man gerne mal als Neo-Detroit. Alte Schule in die Zukunft transformiert. Vergangenen Herbst hat Redshape sein Debütalbum “The Dance Paradox” veröffentlicht. Bei dem Booking stellt sich allerdings die Frage, ob das in Stuttgart ausreichend honoriert wird.
Dann ist da noch Mr. Krush am Donnerstag, 22. April.
Den “Godfather of TripHop”, so der Presseton, hab ich 2001 oder 2002 im Le Fonque gehört. Sind die Fans von ganz weit weg angereist. Der stramm auf die 50 zugehende Japaner schaufelte fingerfertig an seinem eigenen Mixer ein dichtes wie schleppendes Set zusammen, dass stellenweise wie von einem anderen Stern klang. Das sollte man sich mal angucken. Im VP übrigens der Nachbar.
Der Rave-Hype findet am Donnerstag, 11. März 2010 seinen vorläufigen Höhepunkt: The Bloody Beetroots geben im Rocker 33 ein Konzert. Was auch immer das in ihrem Fall heißen mag.
Rein objektiv betrachtet könnte man die Italiener wohl als Leader of Knüppel bezeichnen, “Superstars” der Szene, oft gewünscht in letzter Zeit, rein subjektiv gesehen finde ich sie eher schrecklich. Gut, was heißt schrecklich, mir ist das meist bissle zu aggro was die machen. “Awesome” feat. The Cool Kids fand ich aber z.B. super.
Ihr Karriereverlauf ist ganz interessant, denn die beiden Wrestler, die stets mit Masken auftreten, sind meines Erachtens Kinder der internationalen Musik-Blogs, also immer schön fleissig Tracks raus scheißen bis mal einer um die Ecke kommt und dir einen Deal anbietet.
Zwischenzeitlich auf Steve Aokis Dim Mak gesignt, was man wiederum als Leader-Label bezeichnen könnte, ist letztes Jahr ihr Album “Romborama” erschienen. Weiterhin spielt man allein im März und April knapp 30 Gigs unter dem Namen The Bloody Beetroots Death 77. Was das mit den Death 77 bedeutet weiß ich nicht.
Karten gibts im VVK für 22 Euro im Theflashgib und Thirdrail-Shop im Rocker-Gebäude – da aber irgendwie wohl schon wieder nicht mehr, klickt man auf den Link auf der Rocker-Seite. Der Run auf die Karten ist laut Rocker 33 ziemlich groß.
Last Action Hero, Rave Calimero, Sneakerlover, Einflussnehmer, Stagediver, Klopapier-im-Jutesack-Verstecker – das ist unser Busy Icer. Der hat heute Geburtstag und wir gratulieren dem einzig waren O.F.G (Original-Filder-Gangster) aus S-West und rufen den ersten offiziellen Busy Icer Fan-Day aus.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass er heute Abend im Young Guns Club im Rocker 33 feiert.
Heute Abend mit – festhalten – The Rotze, die wohl, ja was, einen Mix aus Electro, NuRave und Indietronic schmettern und sich schon im Keller Klub bei der Partyreihe Klamauk beweisen konnten. Los geht es um 22:00 Uhr und Eintritt ist frei.
Alternativ gibts natürlich den Treff, der ja seit letzter Woche in der Kombi Transit/Schräglage stattfindet.
Das hat letzte Woche wohl schon ziemlich gut funktioniert, mal gucken wer heute alles mit Schowi & Passion rüber läuft. Schowi macht übrigens in typischer TV-Moderator-Attitüde Werbung auf Facebook, den Clip kann ich hier leider nicht einbinden.
In der Corso steht heute soweit ich weiß übrigens Norman an den Decks.
Auch für mich beginnt schon heute das (Auflege)-Wochenende und finde mich in der Suite Lounge (Seiteneingang) ein.
Roomservice 212 heißt der neue Donnerstag in den schicken Räumlichkeiten, erst quatschen, dann tanzen ist das Motto. Los geht es wohl schon um 20:00 Uhr.
Montag, 11. Januar 2010 // 6:00 Uhr //
Thorsten W.
Am Samstag bin ich ausgegangen. Das ist eine Erwähnung wert, kommt nämlich nicht oft vor. Leser MIKATO und ich wollten mal wieder richtig raven gehen, aber die Zeit nutzen und vorher noch ins Kino.
Zur Erinnerung: Samstag war Tag 1 nach dem großen Schnee. Ich komme vom Land und wohne am Berg, ich hab kein Problem mit Schnee. Aber der gemeine Stuttgarter verfällt leicht in Panik, sobald die ersten Schneeflocken auf der Straße liegen bleiben. Ich hab es hier an der Weinsteige live mitbekommen – nicht nur einer musste sein Auto bergauf schieben lassen. Aber Winterreifen werden ja auch überbewertet.
Auf jeden Fall dachte ich, Mensch, da kann ja nicht viel los sein in der Stadt. Aber weit gefehlt. Im Kino haben wir uns – natürlich – Avatar angesehen. Und das Kino war verdammt voll, in allen Vorstellungen.
Zum Film: Haja – alle haben recht. Es ist ein grandioser Film, ein Erlebnis, auf gewisse Art eine Sensation. Auch wenn Mr. Cameron viel geklaut haben soll, der Mann muss verdammt viel Fantasie haben. Und das gepaart mit dem heißesten Scheiß in Sachen Produktionstechnik, und dann noch mit 3D-Brille – krasser Scheiß!
So geflasht sind Mr. MIKATO und ich, es war auch schon halb zwei, ins Rocker rübergeschlappt. Stuttgart kaputtraven Traktor Edition. Ich wollte mir den Hype mal anschauen, nachdem ich so viel darüber gehört, gelesen und geschrieben hatte. Auch hier hatten wir noch Zweifel, ob da jetzt so viel los sein würde. Die Schlange am Eingang bis fast zum Bahnhof rüber hat uns eines Besseren belehrt.
Outfit-mäßig wären wir Scheffs gewesen, hätten wir die 3D-Brillen aufbehalten. Aber auch ohne 3D-Effekt war die Party ein Flash. Und wieder mal ein Zeichen, dass ich doch nicht mehr der Jüngste bin. Zum Beispiel haben uns alle für Zivibullen gehalten. Kein Scheiß, ich hab die Blicke gesehen.
Die Musik war schon ungefähr so, wie ich es mir vorgestellt hatte – nur härter. Also hart im Sinn von voll auf die Fresse. Zumindest als Tom Deluxx aufgelegt hat. Da gab’s kein Auf- und Ab, sondern nur Bratze. Und die Leute sind ausgeflippt, dauernd Hände oben und so.
Ich war dann froh, dass ich zumindest noch so weit mithalten kann, dass mir aufgefallen ist, dass Don Rimini (sind diese DJ-Namen eigentlich ironisch gemeint?) zwar genau so hart, aber um einiges abwechslungsreicher aufgelegt hat. Da gab’s laufend Trommelwirbel und Steigerungen und Breaks und Schnickschnack. Das hat mir dann durchaus gefallen. Auch wenn ich wohl nicht so ausgesehen habe – “Is Dir langweilig?” hat mich doch tatsächlich so ein junges Ding gefragt. “Ja, mir ist die Musik nicht hart genug” hab ich geantwortet.
Ansonsten hat mich die Musik stark an “Hardcore-Techno” aus meiner Jugend erinnert – nur 30-40 BPM langsamer. Aber man könnte problemlos “Dildo”, “Fick Dich” oder “Poing” in so ein Seit reinmixen, wenn mann es genügend runterpitcht. Mach ich mal, wenn ich mein erstes NuRave-Booking hab.
Das Publikum war abgesehen vom Altersdurchschnitt auch so eine Sache. Weniger Berlin-80s-Style-Mädels als erwartet, mehr Nerd-Bubis als gedacht. Da gab’s ne Menge Ray Ban-Brillen unterm Weihnachtsbaum – auch wenn man bei ein oder anderen Typen nicht recht wusste, ob der Nerd-Style jetzt ironisch gemeint oder echt ist.
Zwischenrein hab ich noch kurz dem guten Busy-Icer im kleinen Club Hallo gesagt, der witzigerweise die gleiche Musik wie auf dem großen Floor aufgelegt hat, mich aber glaub nicht erkannt hat. Dafür haben wir noch Jay-Vee und Piwi getroffen, die sich ein wenig alt vorkamen.
Nach drei Stunden haben mir dann auch bissle die Ohren geklingelt und wir haben noch kurz beim Ram im Hype Club vorbeigeschaut. Ich hätte nie gedacht, dass Electro und Booties eine so entspannende Wirkung haben können.
Donnerstag, 17. Dezember 2009 // 11:05 Uhr //
martin
…vor Weihnachten gehe ich traditionell weg. Da aber dieses Jahr Heiligabend auf einen Donnerstag fällt und ich an Heilligabend ebenfalls traditionell nicht aus dem Haus gehe, außer natürlich zu Mama, gehts heute auf die Piste.
Stimmt aber ich nicht so ganz, denn ich darf heute Abend auflegen. Beim Treff in der Transe/Corso Bar, gemeinsam mit dem am besten angezogenen DJ Stuttgarts: DJ Swist. Yeah! Ick freu mick wie jagger.
Das ist aber lange nicht alles heute. Zum gepflegten Warm-Up kann man im brandneuen Flashgib den Film “Beautiful Losers” anschauen.
Wenn ich das richtig verstehe, der Film zur aktuellen Ausstellung “Grafika”, die dort zu bewundern ist. “BEAUTIFUL LOSERS celebrates the spirit behind one of the most influential cultural moments of a generation.” Beginn 21:00 Uhr.
Nicht weit davon entfernt steigt im Rocker eine Party mit einem lustigen Flyer.
“The City blablabla” ist gleichzeitig auch die Weihnachtsfeier der Filmaka Lubu und in Koop mit der HDM. Soll wohl zukünftig an jedem 3. Donnerstag im Rögger steigen.
“Auflegen werden die 15 MINUTES MOTEL BOYS und euch mit einer gepflegten Portion Wahnsinn durch den Abend jagen. Minimal, Electronica, Electroclash, Dubstep, New Wave nichts muss, alles kann.
In Ermangelung eines besseren Namen nennen wir das Ganze dann auch einfach MUTANT DISCO. Oder reden von der Stadt, die uns gefangen nimmt, dem Müll, den wir hinterlassen, den Geistern, die wir jagen und den Blumen, die wir lieben. Groß, laut, chaotisch, schmutzig, geheimnisvoll, unheimlich, schön. Und mehr gibt es auch nicht zu sagen.” Nu denn.
Die jüngeren HDM-Leute treffen sich wohl wieder bei der Nestflucht in der Schräglage.
Hier ist heute noch mehr Programm geboten als sonst. Bissle live und so.
Die etwas Älteren Nachteulen wiederum werden sich heute Abend in der Suite Lounge bei der neuen Reihe “Roomservice212″ wollig fühlen. Schon aus einigen Ecken gehört, dass da heute Abend hingegangen wird.
Findet dann ab Januar jeden Donnerstag statt. Motto: Erst stehen, labern, trinken, rauchen und später däncen.
Allerdings gibt es eine kleine Einschränkung, die man aber bei Interesse locker überwinden kann. Roomservice ist eine “semi-öffentlichte” Veranstaltung für Freunde, regelmässige Gäste und Eingeladene. Aber Motto ganz klar: Die Geladenen können gerne noch weitere Freunde mitbringen. Also alles halb so wild. Da kommt man rein wenn man will.
Hintergrund ist, dass man die wirklich schöne Lounge, wieder vermehrt der Öffentlichkeit zugänglich machen will. Eventuell bietet man zukünftig auch mal ein kleines Konzert an oder so.
Watch out for the Schlüsselanhänger. Suite Seiteneingang, Beginn afterworkmässige 20:00 Uhr.
Donnerstag, 3. Dezember 2009 // 9:30 Uhr //
martin
Mittlerweile längst (hoher) Standard an jedem ersten Donnerstag: Die Anti-Fußballer-Akademiker-House-Posse lädt heute Abend wieder ins Minirocker ein. Dieses lautet das Motto etwas verschwörerisch:
Nach der Italo-Disco-Runde beim letzten Mal ist heute Gerald aus der Weltstadt VfL Bochum zu Gast (war ich sogar schon mal, mit der Schule, Starlight Express! Uhuhuhuh!) und verkocht Deephouse von Detroit bis Essen (letztere Ortangabe ist kein Witz, aber versteht man auch nur wenn man weiß wie gerade der Hase läuft, aber isch au net weiter schlimm).
Der Geraldo hat nen eigenen Abend namens Funkloch und lädt dazu Ditschies wie Ame (fuck of the Dächle), Hans Nieswandt oder Dplay ein.
Vorbild seien italienische Events dieser Art, hat mir Felice erklärt. Also essen, labern, entspannen, dazu Musik von Alex Wolf. Die Getränkepreise wären etwas teurer, dafür sind die Gaumenfreuden for free.
Nach der Futterei und Chillerei im Rocco, übrigens auch sonst ein empfehlenswerter Italiener, gerade auch für den Mittagstisch, geht es ab 23:00 Uhr im Club Messalina in der Leonardstraße 7, in unmittelbarer Nähe des früheren Bounce, weiter. Der hieß früher Nixe und da fand auch mal eine Liebreizparty statt, bei der ich literweise raus geschwitzt habe.
Die Nixe war ein Puff und der Club Messalina ist es ebenfalls. Felices Donnerstagsparty wird in den Bordellbetrieb integriert. “Bei uns holt man(n) sich nicht nur Appetit sondern kann auch bei Bedarf Spezialitäten aus Osteuropa und Südamerika verschlingen”, heißt es im Pressetext.
Ob sich jemand im Laufe der Nacht in den obigen Zimmer abseilt wird sich noch herausstellen. Fakt ist dass Kollege Lars Grudzinski mit oder ohne seinem vererbten Mantel an den Decks steht. Ich tippe auf (tech)-housige Beats.
Ganz andere Baustelle ist das Live-Event Reiskornlyrics an diesem Donnerstag im Reiskorn, unter dem Tagblattturm. Da kann man übrigens auch gut essen.
Sängerin Lara Sprung hat, so hört man, gesangsmäßig ziemlich was auf dem Kasten. Musikalisch geht sie mit ihren spielfreudigen Band-Kollegen in Richtung “Electro-Jazz”. Als Kontrast noch Bunter Raumklang mit smoothen Songwriter-Acoustic-Soul. Tamara legt im Anschluss der Konzerte auf.
In der Schräglage findet wieder die HdM-Party “Nestflucht” statt.
Donnerstag, 5. November 2009 // 10:36 Uhr //
martin
Ab sofort jeden ersten Donnerstag im Monat im Minirocker: Thursdays Don’t Suit Very Well, die Partyreihe für Discogs-Streber, Musikconnaisseure und Discodamen, ausgerichtet von der überaus sympathischen Yacht-House-Crew. Lauft wohl dufte. Soundmässig auch so gut wie eine Marktlücke in Stuttgart.
Das Motto heute Abend ist Italodisco und an den Decks stehen die versierten Fachmänner Rob Lando und Illy Bidol (geile Namen). Erst kürzlich zauberten sie in einem Innenstadt-Partykeller ein Rimini-Set auf den Betonboden.
Los gehts um 22:00 Uhr, der Eintritt ist frei wie Willy.
…aufs Wochenende, zwar noch nicht in greifbarer Nähe, aber da stehen zwei massive Großereignisse an – ganz abgesehen davon, dass es sich glaub sowieso um ein massives Wochenende handelt.
Zum einen wird am Samstag im Mrs. Jones der nächste Bad Taste Battle ausgetragen. Die Protagonisten haben keine Kosten und Mühen gescheut und ein aufwendiges wie grandioses Video gedreht. Einmal im Leben so tanzen können, das wäre ein Traum.
An den Decks stehen natürlich der Meister himself DJ Yusuf aka DJ Yusuf und die angeblich talentlosesten DJs dieses Planten, DJ Horny und DJ Porny. Eintritt ab 22:00 Uhr, 8 Euro, inklusive Ouzo.
Zum anderen, 7.11., klar, 13 Jahre 0711.
Und klar, Ohseveneleven klotzen auch ordentlich rein und haben sich von der halben Welt Danksagungen eingeheimst.
He, da ist ja der Mario! Ach nee, die ganze Nationalmannschaft.