Der Rave-Hype findet am Donnerstag, 11. März 2010 seinen vorläufigen Höhepunkt: The Bloody Beetroots geben im Rocker 33 ein Konzert. Was auch immer das in ihrem Fall heißen mag.
Rein objektiv betrachtet könnte man die Italiener wohl als Leader of Knüppel bezeichnen, “Superstars” der Szene, oft gewünscht in letzter Zeit, rein subjektiv gesehen finde ich sie eher schrecklich. Gut, was heißt schrecklich, mir ist das meist bissle zu aggro was die machen. “Awesome” feat. The Cool Kids fand ich aber z.B. super.
Ihr Karriereverlauf ist ganz interessant, denn die beiden Wrestler, die stets mit Masken auftreten, sind meines Erachtens Kinder der internationalen Musik-Blogs, also immer schön fleissig Tracks raus scheißen bis mal einer um die Ecke kommt und dir einen Deal anbietet.
Zwischenzeitlich auf Steve Aokis Dim Mak gesignt, was man wiederum als Leader-Label bezeichnen könnte, ist letztes Jahr ihr Album “Romborama” erschienen. Weiterhin spielt man allein im März und April knapp 30 Gigs unter dem Namen The Bloody Beetroots Death 77. Was das mit den Death 77 bedeutet weiß ich nicht.
Karten gibts im VVK für 22 Euro im Theflashgib und Thirdrail-Shop im Rocker-Gebäude – da aber irgendwie wohl schon wieder nicht mehr, klickt man auf den Link auf der Rocker-Seite. Der Run auf die Karten ist laut Rocker 33 ziemlich groß.
Vom Blog ins echte Leben: D*Jan Neiro straight outta Str-Str-Stresslingen hat sich über diesen Blog zu einem geschätzten Kollegen entwickelt.
Er stiftete den ersten Happy Weekend Gast-Mix überhaupt, später kam er mich ab und zu beim Auflegen besuchen, wenn er mal frei hatte, dann hab ich ihn in die Corso eingeladen, er mich dann auf seine Partyreihe nach Esslingen, im OhHi waren wir zusammen am Start und wenn sie nicht gestorben sind dann legen sie noch heute.
Anfang Januar ist Jan sogar in unsere Bürogemeinschaft im Westen gezogen, kümmert sich da um sein Geschäftle, unter anderem um seinen Aerodynamite-Blog, und aus diesem freudigen Anlass muss mal wieder ein krawalliger Mix von ihm her.
Jan hat sich mittlerweile auf diese Electro-House-Bootlegs-Rave Nummer eingeschossen, mal wolkig cheesy und dann wieder schön bretzelig und bassline-lastig. Partymukke eben.
Samstag, 12. September 2009 // 16:10 Uhr //
martin
Mit einem Tag Verspätung der Happy Weekend Mix von einem alten Buddy von mir, den es längst nach Berlin verschlagen hat und soweit und so gut ich ihn kenne, er sich dort auch sicherlich sauwohl fühlt. Und da es letzte Woche so gut an kam, gibts heute once again eins auf die Fresse.
Früher nannte sich Marco pru:piper, ich taufte ihn frecherweise mal True Pimper und kommt ursprünglich aus der Breakbeat-Garage-2Step-Szene.
Vor einigen Jahren legten wir öfters gemeinsam auf, unter anderem bei unserer Partyreihe 2Times Freestyle im Le Fonque oder im kleinen Floor auf der U-Turn. War immer ein Riesenspass.
Nach seinem Studium in Stuttgart verschlug es ihn jobmässig wie gesagt nach Berlin, betreibt nebenher seinen eigenen Blog und macht einen auf krawalligen Electro-Rebell. Aber so kenn ich den alten Pimper. Rebell for life.
Donnerstag, 10. September 2009 // 8:45 Uhr //
martin
Neue Ausgehmöglichkeit am Donnerstagabend: Die Mr. Weekend Boys laden ab heute Abend zukünftig alle zwei Wochen (nächste Termine folglich 24.09., 08.10., 22.10. etc.) zu dem YoungGunsClub ins Rocker 33 ein.
Vorab, das ist wahrscheinlich einer der härtesten Mixe, den wir je hatten, wenn nicht sogar der Härteste. Dagegen war Krupas Mix kuscheln vor der Stadtsparkasse.
Und darüberhinaus ist Young Felix aka Cahill der bislang jüngste DJ, der für diese Rubrik einen Mix geliefert hat. Aber hey, die Jugend ist bekanntlich die Zukunft oder so ähnlich. Und die Kids stehen anscheinend auf Momentmusik.
Unser treuer Leser Felix wird meines Wissens demnächst 18. Darauf freut er sich natürlich tierisch, denn dann darf er offiziell raus und rein in die Disco-Buden seiner Wahl. Aber das Gefühl kennt sicherlich noch jeder von uns. Weggehen tut er bislang trotzdem schon und kann auch schon den einen oder anderen Gig vorweisen. Im Herbst sollen weitere folgen.
Darüber hinaus betreibt Felix den Blog Go live for free or die, auf dem er sich hauptsächlich mit Maximal-Musik aus aller Welt auseinandersetzt. Je härter desto besser, wie man auch auf dem Mix hört. Mich würde auch nicht wundern, wenn Felix daheim einen Boys Noize Altar hat.
Mir hat der RAM mal gesagt, “je grösser die Krise ist, desto dreckiger brauchen es die Leute musikalisch.”
Nun, eigentlich bin ich ja eher so der entspannte Stadtparksee-Kuschel-Typ, aber auch ich brauche es in letzter Zeit zunehmend derber vor den Latz geknallt.
Ursprünglich wollte ich vorletzte Woche bloß ein paar Tracks für unsere große Geburtstagssause zusammenstellen, aber irgendwie ist daraus ein 50-Minuten-auf-die-Fresse-Bass-Mix geworden, den ich Euch natürlich ungern vorenthalten möchte.
Genau der richtige Sound um ungebetenen Gästen, die nicht gehen wollen, dezent die Türe zu weisen, Busfahrer zur Weissglut zu bringen oder Euch eine Anzeige wegen nächtlicher Ruhestörung zu versüßen.
Nix für schwache Nerven also – meiner Mutti würde ich das nicht für’s Auto auf CD brennen.
“Ghetto Nonsense” gibts auf Vinyl und Digital (u.a. auf iTunes oder Beatport) mit einem massiven Remixpaket von Blog-Helden der Marke Hostage, Udachi oder Dro & Lodzy und natürlich einem Autodisco-Remix. Da fällt mir ein, Annie Mac hat neulich mal wieder ihre Sendung mit einem Autodisco Stück eröffnet. Ich bin so stolz auf mein Ex-Wohni und sein Partner.
Die Haudraufbackpfeife kommt derartig gut an, dass sich zwei italienische Wrestler namens The Bloody Beetroots entschieden haben, den Hostage Remix auf ihre erste offizielle Mix-CD zu packen, die in Kürze erscheinen soll. Da geht also einiges bei unserem Stuttgarter “NuRave-Star”, hipp hipp hurra! (nur wegen dem Reim).
Autodidakt – Ghetto Nonsense (Original)
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Autodidakt – Ghetto Nonsense (Hostage Remix)
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Autodidakt – Ghetto Nonsense (Autodisco Remix)
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Ein weiterer Eintrag, um mal wieder den Ken zu ärgern und um meiner morgendlichen Vorliebe für Breitwand-Sound nachzugehen.
Irgendwie hab die letzten Tage ziemlich viel Zeug von Yuksek bekommen, erst gestern noch einen Remix für die neue Phoenix-Single. Wohl eine großangelegte Offensive, denn kürzlich ist auch ihr Debütalbum “Away from the sea” erschienen. Die Single “Extraball” gefällt mir ziemlich gut. Kommt mit verschiedenen Mixen, siehe Bild oben, wobei mir das Original am ehesten zusagt.
Yuksek – Extraball
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Komischerweise ist das Album noch nicht im deutschen iTunes Store erhältlich sehe gerade, aber sonst überall auf der Welt. Na ja, die oder der Yuksek (blick es nicht so recht ob das eine One-Man-Show ist oder ein Duett) macht bzw. machen schon länger Musik. Ich meine, ich hab sogar eine Maxi auf Kitsune daheim von denen. Jetzt sind sie bei einem Major.
Auf Kitsune haben sie für ihre Kollegen von Autokratz die Tage ebenfalls einen Remix abgeliefert.
Autokratz – Always More (Yuksek Remix)
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Na denn, einen schönen Tag und viel Spaß mit dem Alarm.
Mein Ex-Wohni John Disco hat sich vor längerem mit Andres alias Autodidakt zu dem Duo Autodisco verbündet. Andres hat bereits im Herbst die Nummer “Shit your Rack” herausgebracht, die weite Kreise zog.
Heute ist ihre erste gemeinsame EP unter dem Namen Autodisco erschienen. Annie Mac hat schon ein Stück in ihrer Show auf BBC Radio 1 gespielt und der De-Bug Bleed hat für die vier Hans-Dampf-Tunes mal kurz die Höchstwertung, also fünf Kringel, rausgepresst:
aUtOdiDakT & John Disco – aUtODisco (Traktor Records / 010) Sehr skurrile Oldschoolravetracks mit dezenten HappyHardcore-Anleihen im Sound und so überdreht guter Laune auf Housetempo und Cutupgefleddere, dass man einfach völlig baff ist, dass es sowas wirklich gibt. Die beiden haben auf jeden Fall ein Genre für sich allein.
Und bleiben da nicht mal stehen. “Laugh 4 Mommy” ist purer Technohousefunk der ersten Stunde und so glücklich smooth und trotzdem voller Kicks, dass sie so manche Made To Play an die Wand nagelt. “One Basket” kommt mit seinen untergründigen Chordharmonien und dem gebreakten Groove einfach wie der Himmel der Oldschool, voller Raggaska und Gerechtigkeit, und mit “Scream 4 Daddy” kommt noch ein pushender Raveacidknödelhit dazu. Irre und verdammt erfrischend. bleed •••••
Ich selbst hab die Tracks teilweise schon in der Entstehung gehört, als Micha noch bei mir gewohnt hat, und das Endergebnis klingt – wohl nach Mixing und Mastering – nicht mehr so ganz so rough und franzig, sondern etwas glatter, was ich persönlich cooler find.
Die Scheibe ist ab heute sowohl als Vinyl als auch Digital in sämtlichen Stores erhältlich. Ach ja, ein DJ-Set von den beiden gibts hier.
Autodisco Theme
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Laugh 4 Mommy
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Scream 4 Daddy
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One Basket
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