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Laufsport

Angriff: 17. Stuttgarter Zeitung Lauf

Montag, 8. März 2010 // 9:45 Uhr // martin

Übers Wetter aufregen macht freilich keinen Sinn, aber die Situation wird langsam unerträglich, zumindest um sich ordentlich vorzubereiten.

Aktuell peile ich zwar immer noch den Hamburg Marathon Ende April an, aber der ist letztendlich schon in acht Wochen und ich bin neulich erst einmal über zwei Stunden und über 25 KM gelaufen (vorm Schuhe kaufen). Man müsste eigentlich längst schon etwas mehr machen, aber die Kälte und die teilweise schlechten Strecken-Bedingungen machen zumindest mir das Leben schwer.

Deswegen rückt für mich auch dieses Jahr wieder ganz klar der Stuttgarter Zeitung Lauf in den Fokus, den ich letztes Jahr kurzerhand geschwänzt habe, was mich im nachhinein etwas gefuchst hat, weil auch die Wetterbedingungen optimal waren.

Deswegen gilt 2010 auf der Halbmarathon-Strecke die Devise frontaler Angriff, ordentliche Zeit reißen, endlich mal unter 1:30h kommen.

Die neue Strecke durch die Innenstadt wurde meines Erachtens schon letztes Jahr optimiert, den Einlauf ins Stadion gibt es ja nimmer, dafür aber hoffentlich viel Publikum an der Strecke.

Kollege Moritz hat sich auf seinem Blog dem Thema ebenfalls angenommen und Laufexperte Herbert Steffny (Killer-Homepage, einfach mal auf den Menüpunkt “Spass” gehen) gab neulich schon ein paar Tipps in der STZ – laut Moritz aber im selben Stil wie vor einem Jahr.

Da ich in 3,5 Monaten wirklich ernsthaft starten will, stellt sich wieder die Frage, ob man dieses Jahr mit seinem Kessel.TV Team an Start. Bei der Anmeldung muss man einfach bei Mannschaft/Team dann Kessel.TV angeben und schon rutschen wir in die Teamwertung. Sollten allerdings Minimum zu dritt sein. Wer macht mit?

Zieleinlauf Martin Beckmann 2009 – fette Mugge.

Update:

Es gibt natürlich nicht nur den Halbmarathon-Wettberb (Start Sonntag, 20. Juni, 09:00 Uhr) sondern auch einen 10 Kilometer Lauf.

Der wird um 11.30 Uhr gestartet – kann dann allerdings schon ziemlich heiß sein. Die Anmeldegebühren betragen 15 (bis 31. März) bis 18 Euro. Die Teilnahmegebühr für den HM beträgt übrigens 30 (bis 31. März) bis 34 Euro.

www.stuttgarter-zeitung-lauf.de

Wir gratulieren…

Mittwoch, 3. Februar 2010 // 15:30 Uhr // martin

(Foto AP)

…dem Stuttgarter Thomas Dold, der gestern zum fünften Mal den Treppenlauf im Empire State Building gewonnen hat! Hipphipphurra! Dold hat für die 1576 Stufen exakt 10 Minuten und 16 Sekunden benötigt.

Dold ist allgemein ein verrückter Laufvogel. Die Ebene allein ist ihm wohl zu langweilig. Der 25-jährige Wirtschaftswissenschaftler ist nicht nur der international führende Treppenläufer, sondern auch einer der besten Bergläufer der Welt und darüber hinaus hält er mehrere Weltrekorde im Rückwärtslaufen.

www.thomasdold.com

Fiese Altstadt

Samstag, 2. Januar 2010 // 15:05 Uhr // martin

Ein fröhliches Jetzetle und wunderschönes neues Jahr alle miteinander.

Bevor es am Donnerstag zur Party ging, stand mittags noch eine andere “Prüfung” auf dem Programm, nämlich der Bietigheimer Silvesterlauf. 20.000 Zuschauer an der Strecke, über 4000 Läufer waren gemeldet, darunter nicht nur der Bietigheimer Bürgermeister und ein paar Laufpromis, sondern auch diese drei hier:

Christian aka Nice!, Rammy und Daniel Schoengeist (v.l.n.r.). Letzterer war recht aufgeregt, erster Wettkampf und dafür hat er sich prompt den Google-Server ums Handgelenk geschnallt. Nach der Startnummern-Ausgabe haben wir uns zum Gruppenfoto getroffen. Leider nicht drauf mein alter Kumpel Olsen, den hab ich erst ein paar Minuten später entdeckt.

Mit dem ging es dann zum Warmlaufen und schließlich einsortieren in der Startbox. Mein Ziel war klar: Unter 45 Minuten (letztes Jahr 46:50 min). Sollte auf der 11,2 Kilometer langen Strecke eigentlich möglich sein, nachdem ich im Sommer in Lubu für 10 Kilometer 38:44 gebraucht habe. Außerdem kannte ich die Route nun schon, die es wirklich in sich hat. Zudem war es am Donnerstag im Gegensatz zu 2008 fast schon sommerlich warm.

Ging dann auch recht ordentlich los. Ich bin nicht wie letztes Jahr den ersten Buckel wie ein Irrer hochgespurtet (den spürt man dann hinten raus, meinte der Olsen) und hab für die ersten Kilometer solide 4 Minuten pro Kilometer gebraucht.

Auch als es zum ersten Mal auf dem zweimaligen Rundkurs die Altstadt hoch ging, hab ich das noch ganz gut verkraftet. Danach wieder runter zum Viadukt und durch zur zweiten Runde.

Danach hab ich aber auf der recht kurvigen und welligen Strecke kontinuierlich abgebaut. Spätestens bei Kilometer 8 war mir klar, dass das leider wieder nix wird, zudem man ja auch nochmals hoch durch die Altstadt musste. Da hat es mich dann auch fast zerrissen.

Nachdem man einen Kilometer vor dem Ziel den höchsten Punkt passiert hat, geht es zwar fast nur noch bergab. Aber letztendlich hat es nicht gelangt und im Ziel stand 46:12 Minuten (Platz 276) auf der Uhr. Christian hat respektable 55:12 gebraucht (Platz 1205) und Daniel 59:59 Minuten, auch dufte für das erste Mal.

Gewonnen hat Sebastian Hallmann mit 32:47 Minuten und Simret Restle bei den Frauen mit 37:55 Minuten.

Fazit: Zwar ein super Laufevent, aber nächstes Silvester starte ich wahrscheinlich in Weilimdorf, sind auch 11 Kilometer, aber fast nur flach.

Bietigheimer Silvesterlauf 2009

Freitag, 11. Dezember 2009 // 14:48 Uhr // martin

BSL05_strecke

Die letzten Tage haben mich einige Leute gefragt, ob ich an einem der zahlreichen Silvesterläufe teilnehme. Yes I run, hüstel, und starte once again in Bietigheim, wohl die renommierteste und größte Laufveranstaltung an Silvester in der Region.

Letztes Jahr waren über 4000 Läufer angemeldet, darunter auch die regionalen Laufstars wie Martin Beckmann, der seit 1903 traditionell den Stuttgarter Halbmarathon gewinnt. Nicht ohne Grund: Die Veranstaltung ist sehr professionell aufgezogen und kann man absolut allen Läufern empfehlen.

Die 11,2 Kilometer lange Strecke ist relativ anspruchsvoll. Nach dem Start geht es gleich schön eine Steigung hoch und danach läuft man zweimal einen Rundkurs. Dabei muss man wiederum zweimal die Altstadt “erklimmen”, auf Kopfsteinpflaster. Es gibt sicherlich angenehmere Laufrouten. Entschädigt wird man dafür mit großem Support an der Strecke. Die Bietigheimer scheinen ihr Laufevent zu mögen.

Silvesterläufe sind ne feine Sache. Zum einen schließt man so natürlich mit einem netten Event sein Laufjahr ab. Auf der anderen Seite bleibt man auch in den ersten Herbst/Wintertagen motiviert und geht trotz Kälte, Regen, Wind etc. vor die Türe.

Der Nachteil an Silvesterläufen ist allerdings, dass es am 31.12. natürlich scheiße kalt sein kann, so wie z.B. letztes Jahr um die 0° Grad. Das kostet gut Kraft, kam mir zumindest so vor. 2008 bin ich mit 46:50 min durchs Ziel gekommen. Mal gucken was dieses Jahr geht.

www.bietigheimersilvesterlauf.de

Pulsuhr

Montag, 19. Oktober 2009 // 9:52 Uhr // martin

polar

Bevor wir zum Thema Furzen kommen, starten wir die Woche mit Laufequipment, da mich ab und zu die Leute nicht nur nach dem richtigen Schuh fragen, sondern auch ab und an nach einer guten Pulsuhr.

Wie bei Schuhen gilt auch hier: Ich habe nicht so viel Ahnung. Ich vertraue da seit mir meine liebe Schwester vor Jahren meine erste Pulsuhr zu Weihnachten geschenkt hat stets dem Marktführer Polar. Obiger “Laufcomputer” ist der Polar S 200 SD, den ich mir am Freitag gegönnt habe. Gibt es aktuell im Karstadt Sport für 159 Euro, anstatt 239. Findet man aber auch wohl im Internet zu diesem Preis.

Das Ding nennt sich Laufcomputer, weil es mittels dem Sensor links im Bild Geschwindigkeit und Distanz aufzeichnet und 16 Trainingsheiten speichert. Der Verkäufer im Karstadt meinte, Polar vertraut zwischenzeitlich der Software von Nokia. Nun denn. Ein Datenabgleich mit dem Rechner, so wie mit einem Vorgängermodell S 625 X ist aber nicht möglich. Habe ich aber auch irgendwie nie gemacht.

Die Uhr ist jedenfalls perfekt für “ambitionierte Läufer”, wie es bei Polar heißt, und bereitete mir am Wochenende bereits schon zweimal Freude, nachdem ich das letzte halbe Jahr ohne Distanz- und Geschwindkeitsmessung gerannt bin. Jetzt kann ich wieder voll angreifen.

Mittlerweile bieten die Hersteller auch Modelle mit GPS-Sender an, wie Kollege Moritz vor zwei Monaten auf seinem Blog vorgestellt hat. Das ist wäre dann die amtliche Lösung.

Flutlichtanlage Bärensee

Dienstag, 6. Oktober 2009 // 22:15 Uhr // martin

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Sehr geehrte Damen und Herren vom Gemeinderat,

da Sie unser kleines Metropölchen gerne als “Sportstadt Stuttgart” promoten, ich das durchaus für sehr ernst nehme und im Jahr 2012 ganz sicher die olympischen Goldmedaillen in den Disziplinen Marathon, 10.000 Meter und 100 Meter gewinnen werde und mir deswegen gute Trainingsmöglichkeiten auch im Herbst und Winter garantiert sein müssen, beantrage ich hiermit offiziell eine Flutlichtanlage für die kompletten Bärenseen.

Als Gegenzug verspreche ich hoch und heilig im Anschluss als weltweit gefeierter Sportstar die Olympischen Sommerspiele im Jahr 2020 nach Stuttgart zu holen.

Neben meiner zukünftig unvergleichlichen Aura und wurde mir für dieses Vorhaben bereits jetzt schon freundliche wie prominente Unterstützung von Maik Franz, Gülcan, Winfried Schäfer, DJ Bobo, Fredi Bobic, Guido Westerwelle, den Bücks, den Ludolfs, allen Tele9-Damen und der Daniela Katzenberger zugesagt. Obama, seine Vorfahren waren Besigheimer, wägt noch ab, aber alles in allem jetzt schon ein Aufgebot, das kein Komitee der Welt ablehnen kann, wie der Pate I sagen würde.

Ich hab mir auch schon ein wenig Gedanken bezüglich der Technik gemacht. Um die drei Seen optimal auszuleuchten müsste man an den zwei Mittelstegen, an den Enden und auf dem neuen Damm je einen Flutlichtmast mit einer geschätzten Höhe von circa 30 bis 40 Meter installieren.

Aus Zeitgründen und aufgrund der Kostenersparnis könnte man schon mal die zwei Masten von der Untertürkheimer Kurve nehmen. Die werden gerade eh nicht so wirklich gebraucht. Außerdem, wenn es im Stadion schon etwas dunkler ist fallen die legendären Magnin-Flanken in Richtung Pazifischen Ozean auch nicht weiter auf.

Die Stromversorgung dürfte auch kein Problem sein. Der Krupa schaltet zur Entlastung einfach sein Rechner aus ab 18.30 Uhr – hat er versprochen!

Wenn Sie schon dabei sind, könnte man sich in diesem Zuge auch überlegen, ein aus- und einfahrbares Dach über die Seen zu bauen. Rufen Sie doch mal auf Schalke an, deren Stadion ist so groß. Oder bei den Dallas Cowboys. Also in Dallas, USA.

Zudem könnte man den Trail auf eine Ebene bringen, betonieren, Spuren für Fußgänger, Radfahrer und Läufer anlegen und Kilometermarken einzeichnen. Zwei Getränke-Points wären auch gut. Dann wiederum könnte man sich glatt überlegen, eine kleine Maut einzuführen. Die horrenden Unkosten müssen schließlich wieder reinkommen, aber von Finanzplanung muss ich Ihnen im Rathaus ja nichts erzählen. Damit kennen Sie sich bestens aus.

Meine Damen und Herren, ich kann nur vehement und mit Nachdruck sagen: hören Sie auf mich und reagieren Sie auf meinen Vorschlag! Für Läufer sind die Trainingsbedinungen in der Sportstadt im Winter schlichtweg einfach grauenvoll!

Der Rosensteinpark ist überhaupt nicht ausgeleuchtet, wie ich gerade entsetzt feststellen durfte, der Schlossgarten nur spärlich, der Hang von der Löwensteinbrücke zum Killesberg ebenso. Was dachten Sie sich damals bei dem Lichtkonzept des Grünen U? Eine Katastrophe!

Erschrocken über diese bitterliche Dunkelheit fragte ich einen Laufsportfreund, warum denn die Pfade hier nicht ausgeleuchtet sind. Er meinte nur: “Man gewöhnt sich dran.” Aber das ist zum abgewöhnen, meine Damen und Herren, und einer Sportstadt nicht würdig!

Oder denken Sie allein an die vielen Damen, die dort nachts alleine herumhuschen und welchen Gefahren diese ausgesetzt sind, nur weil sie sich dem immensen Druck beugen, den die Sportstadt auf ihre Bürger ausübt. Und das sind nicht wenige! Tun Sie was – jetzt!

Falls das alles nicht möglich sein sollte, dürfte ich dann wenigstens um eine kleine Spende für dieses modische Accessoire bitten?

Glück Auf! 2

Stuttgarter Firmenlauf

Mittwoch, 23. September 2009 // 8:45 Uhr // Thorsten W.

firmenlauf

Heute findet der 2. Stuttgarter Firmenlauf statt – Start ist um 17 Uhr am Schlossplatz, dann einmal den Schlossgarten bis zum Rosensteinmuseum und zurück. Das sind ca. 7,5 km, also eine Strecke, die sogar ich schaffe. Deshalb lauf ich mit paar Kollegen auch mit – und wieder ist mein Ziel ankommen, auch wenn’s bis morgen früh dauert.

Unser OBle wird in diesem Jahr auch wieder am Start sein, und vielleicht läuft der ein oder andere hier ja auch mit… Mehr Infos hier.

1. Stuttgarter Fernsehturmlauf

Dienstag, 28. Juli 2009 // 8:55 Uhr // martin

fernsehturm-stuttgart

Sie haben vergangenes Wochenende beim 1. Stuttgarter Fernsehturmlauf mitgemacht. Wie sind Sie durchgekommen und wie war es?

Danke der Nachfrage, es war großartig! Optimale Wetterbedingungen.

Der 1. Stuttgarter Fernsehturmlauf hatte im Vorfeld einen richtigen Hype. Wie viele Leute sind nun letztendlich gestartet?

Genau einer. Ich.

Sehr schön. Ein überschaubares Teilnehmerfeld also. Erzählen Sie uns, was macht den Reiz des Stuttgarter Fernsehturmlaufs aus?

Also zunächst geht es durch den Schwabtunnel über den Schreiberplatz zum Marienhospital. Das ist sozusagen der Warm-Up. Dann muss am aber gleich mächtig in die Eisen steigen, denn kurz nach dem Krankenhaus geht es ein Waldweg steil hoch Richtung Degerloch.

Das klingt hart. Hands aufs Herz: Schafft man das ohne Doping?

Ganz ehrlich, nein. Das System ist brutal. Alle wollen Höchstleistung von dir sehen. Mama, Papa, Oma, die Sponsoren (Meggle Kräuterbutter), der Trainerstab, die Fans und natürlich vor allem die Medien! Entweder du gliederst dich da ein oder du bist raus aus dem Game. So einfach ist das.

Das heißt in Ihrem Fall konkret?

Ich hatte noch einige Kurze vom Vorabend in den Waden. Da geht einiges. Ist auch nicht nachweisbar. Man zieht halt eine Fahne hinter sich her, aber das macht einen noch lange nicht verdächtig.

Herrgott, mit einer Fahne am Dornhaldenfriedhof vorbei ist aber auch unchristlich!

Gut, der Baader und die Ensslin haben bestimmt auch mal einen gesoffen.

[mehr nachm Sprung…]

1000. Post: Get at me dog

Montag, 27. Juli 2009 // 10:29 Uhr // martin

ally

(Das ist Ally. Ally hat beim Thorsten ein Zuhause gefunden.)

1 Jahr Kessel.tv, bald 10.000 Kommentare und voilà, unser 1000. Post, eine Diskussion über Hunde und ob das wirklich der beste Freund des Menschen ist. Thorsten ist pro und ich schwer contra. Whoomp, there it is.

Thorsten: wir waren neulich oben in sonnenberg laufen, sonntag nachmittag mit hund und kind

Martin: ja

Thorsten: so ländliche wohngegend mit vielen spaziergängern. kam ein fahrradfahrer, so typ senior, ally (unser hund) nur in seine richtung gelaufen, nicht zu nahe. er fängt an zu schimpfen und – voll krass – zieht ein messer raus! wir waren kurz davor die bullen anzurufen

Martin: ähm, könnte ich sein in 30 jahren :)

Thorsten: alter! wer beim fahrradfahren ein messer dabei hat hat ein echtes problem

Martin: ha, hat halt wohl auch angst und die ist paranoia umgeschlagen

Thorsten: und wenn dann ein kind quer kommt zückt er auch das messer, oder wie?

Martin: gut das ist natürlich schon krass. aber viele hundebesitzer checkens einfach nicht, dass es menschen gibt, die halt eben schon angst bekommen, wenn auf sie ein köter zu läuft. mir gehts auch so. und das muss man akzeptieren

Thorsten: ich weiß. aber die leute wissen einfach auch nicht wie sie reagieren sollen

Martin: wenn es brennt weiß man auch nie wie man reagieren soll, weil man eben angst hat. das mit dem reagieren kannste keinem ankreiden. es gibt eben menschen, die wollen mit den viehern nix am hut haben. deswegen gilt: hunde an die leine, egal wo und wie und wann

Thorsten: what? no way. das ist ja immer die erste reaktion. “nehmen sie ihren hund an die leine!“ wieso denn? es gibt in stuttgart keine generelle leinenpflicht

Martin: tja, die sollte mal eingeführt werden

[mehr nachm Sprung…]

Ludwigsburger Citylauf

Montag, 13. Juli 2009 // 11:48 Uhr // martin

Nachdem ich neulich den Stuttgarter Halbmarathon verpasst habe, lief mir der Ludwigsburger Citylauf über 10 KM vergangenen Samstag gut rein.

Citylauf_2009_Plan

Start 20.00 Uhr. Gute Uhrzeit, wenn man die Nacht zuvor unterwegs war. Also auf in die Barockstadt und erst mal mit der neuesten Lauf-Fashion das Revier markieren.

startnummerholen

Shirt von Asics, Modell “Ram, Swabish by Nature”; Hose von Gore

Der Ludwigsburger Citylauf hat zwischenzeitlich amtliche Dimensionen angenommen. Über 5000 Teilnehmer gingen an den Start, für den Hauptlauf um 20.00 Uhr waren 3000 Läufer gemeldet.

Startnummerausgabe war etwas stressig. Ganz Ludwigsburg war abgesperrt und die Kiddies sind gerade gelaufen und man musste einen riesigen Bogen machen, um zum Kulturzentrum zu gelangen, wo es die Startnummern gab.

Im Kulturzentrum lag, wie immer bei der Startnummerausgabe großer Lauf-Events, ein schönes Düftchen aus Schweiß, Toilette und der Mensch an sich in der Luft. Fein und schnell wieder raus und warmlaufen.

warmlaufen

Schuhe Nike Air Pegasus 25+; Socken Falke; Brille Adidas, Modell Maulwurf

Ich bin nicht so der Warmläufer. Mach das eher aus Gruppenzwang, weil ich sonst ein schlechtes Gefühl bzw. Gewissen bekomme. Beim Warmlaufen merkte ich aber, uiuiui, ob das heute was wird?

Ich hatte natürlich ein Ziel, 40 Minuten oder drunter. Das ist relativ ambitioniert (also vier Minuten pro Kilometer, Durchschnittsgeschwindigkeit 15 km/h), aber ich fühlte mich auch den ganzen Tag schon ziemlich flau und müde.

Also hab ich mein Vorhaben etwas revidiert und stellte mich brav in den Startblock mit Zielzeit 45 – 50 Minuten. Fand ich übrigens cool, dass man sich nach eigener Einschätzung in den jeweiligen Startblock stellen konnte. In Berlin wollen beim Start 40.000 Leute neben Haile Gebrselassie stehen.

Stars waren auch in Lubu Vorort. Vom Sprecher groß angekündigt Martin Beckmann (plus Frauchen Stephanie), der schon 20.000 Mal den Stuttgarter Halbmarathon gewonnen hat, kam mit zwei Laufgenossen (Namen vergessen) vom Marathontraining aus St. Moritz extra nach Ludwigsburg um zu zeigen wo der Bartel den Moscht holt. Call it Tempodauerlauf oder Intervall-Training. Warmer Applaus von uns Hobbys und den zahlreichen Zuschauern.

Beckmann hat auch schon mal in Lumberburg gewonnen, wie wir im spontanen Interview vor dem Start erfahren. Die Drei trainieren aktuell für die Marathon-WM in Berlin, irgendwann im August, und absolvieren gerade 200 KM die Woche. Am Sonntag nach Lubu stand ein langer Lauf in St. Moritz an. Also drei Stunden.

Dann ging es endlich los und ich hab es für meine Verhältnisse ruhig angehen lassen. Normalerweise spring ich gleich nach dem Start in jede freie Lücke und will so schnell wie möglich frei meinen Rhythmus laufen. Raubt aber voll Kraft.

Kilometer eins hatte ich trotzdem nach 3:50min oder so, Kilometer zwei nach circa 7:50min. Hossa dachte ich, läuft richtig gut an. Aber so gings neulich in Feuerbach auch los. Also ruhig Blut und zwischendurch ein Kuss für die Fans.

küssdiehand

Das ging aber genauso locker fluffig weiter. War dann erst mal aufm Vierer-Schnitt, die fünf Kilometer passierte ich nach exakt 20:00 Minuten. Da dachte ich mir, okay, heute kannste mal was reißen. Also bin ich zwischen KM Fünf und Sechs “explodiert”, gerade bei der Steigung beim Blühenden Barock hoch. Habs sie stehen lassen, wie der Lance.

Dann ständig auf die Uhr schauen, hochrechnen, wann kommt der nächste Kilometer? Ab Kilometer Acht dann bissle gebissen und auf einmal seh ich 50 – 100 Meter vor mir den Pacemaker für 40:00 Minuten. Yeah! Pacemaker sind Leute, die hängen sich einen Ballon um die Hüfte mit ihrer Zielzeit drauf. An die kann man sich dann ran kletten.

Also hab ich zum Pacemaker aufgeschlossen, auf der Zielgeraden überholt, mit ihm abgeklatscht (“Danke Mann!”) und er: “Zieh! Zieh! Zieh!” Und dann bin ich abgedampft. Hab voll viel Jubel bekommen. Glaub ich zumindest. Aber kurz vor dem Ziel musste ich mit dem Sprinten aufhören weil das Kotzgefühl extrem groß war und hätte ich auch schier… Aber bei 38.44min ist das schnell verdrängt. Fett Mann!

freudenachmlauf

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