Freitag, 5. Februar 2010 // 14:45 Uhr //
martin

Jawohl, Deutschlands letzter Entertainer (okay, das war jetzt etwas zu weit gegriffen, aber er ist ja schon ein ganz Großer), setzt im 2010 seine “Wir Kinder vom Bahnhof Soul” Tour samt Band Disko No. 1 fort und gastiert am Freitag, 19. März in der Schleyerhalle. Kriegt er bestimmt ausverkauft der Jan. Tickets gibts ab 37,05 Euro.
Die Aftershowparty wird übrigens von 0711 im Romy S. ausgerichtet, Lein-Ab Schowi und DJ Mad (Beginner, Tour-DJ). Der Chef wird sicherlich auch vorbei schauen, weil das Romy, das kennt er. Hat ja dort schon aufgelegt.
www.jandelay.de
Dienstag, 1. Dezember 2009 // 11:56 Uhr //
martin

Ich bin mir fast sicher, wie schon beim Kopfnicker-Eintrag erwähnt, dass “Blast Action Hero” das letzte deutschsprachige Werk ist, dass ich mir gekauft habe. Und die Platte ist von 2003. Dafür habe ich sie aber sowohl auf Triple-Vinyl als auch auf CD.
Bei Veröffentlichung habe ich sie mir brav im Soundshop geholt und ein paar Jahre später wollte ich sie gerne wieder mal im Büro hören, also hab das dritte Beginner Album kurzerhand glaub für 8 Euro auf Ebay ersteigert.
Auch wenn der vermeintliche große Smasher der Marke “Rock On” oder “Füchse” (beide aus “Bambule”) hierauf fehlt und von den Singles “Gustav Gans” oder “Fäule” auch sicherlich nicht kompensiert werden konnte, ist “Blast Action Heroes” zumindest für meine Begriffe ein zeitloses Statement sowohl in musikalischer als auch in textlicher Hinsicht.
Das Wort “Blast” im Albumtitel sagt eigentlich schon alles: Allein diese Beats blasen einen noch heute weg.
Ich bin kein Produzent, aber egal ob härtere Tunes wie “Wer bist´n Du?” oder “Schiss” oder ruhigere, atmosphärische Tunes wie z.B. die Hamburg-Hommage “City Blues”, das klingt bis ins hinterste Eck derartig brillant, präzise, klar und druckvoll zugleich ausgetüftelt, wie ich es zuvor von einer Deutsch-Rap Platte nicht kannte.
Neben den Produzenten, Delay und Denyo selbst, haben die Herren Vaul & Späth (“Recorded and flashed by…”), wer auch immer das sein mag, ganze Arbeit geleistet. Und nicht zu vergessen das Mastering von Tom Krüger in Stuttgart (No Sé Studio).
Darüber hinaus erreichen Jan Eißfeldt und Denyo wohl ihren Rap-Zenith. Natürlich ist gerade Jan Delay auch heute noch äußert wortgewandt, aber auf “Blast Action Heroes” bekommt man schlicht und einfach das Gefühl, dass sich beide während der Aufnahmen gesagt haben: “Wir gehen hier erst raus, wenn wirklich jede Zeile, jeder Reim perfekt sitzt.”
So heißt es z.B. schon im Opener “Back in Town”: ”4 Jahre und es passierte so vieles, der Aufstieg und der Fall eines ganzen Musikstiles / Alle sind weg, Rap ist Ego-Musik / auch die Beginner waren bei ihrem 1sten Demo zu siebt / doch wir drei lieben das halt, wir blieben am Ball, während alle zweitklassig blieben wie Steven Segal.”
Auf opulenten 14 Tracks zeigt man anderen Rappern was bzw. wer derzeit die Messlatte ist, gibt sich sozialkritisch (“Wunderschön”) oder stimmt Raps gegen Fremdenhass an (“Das ist ne Kopfnuss in Cottbus, oder n Anschlag in Darmstadt, oder ne Schelle in Celle, ein gebrochenes Schlüsselbein in Rüsselsheim, und Flaschen mit Benzin in Maschen und Schwerin.”).
Als ich die Platte damals gehört habe, war ich jedenfalls von dem Einfallsreichtum, ja geradezu der Genialität des Duos schlichtweg begeistert und auch sprachlos. Jeder Vers ein Knaller, jede Strophe ein Meilenstein.
Glück und Tragik lagen übrigens damals im September 2003 eng beisammen. “Blast Action Heroes” ging von 0 auf die 1, zeitgleich mussten die Beginner das Ende ihres Labels Eimsbush verkünden.
Denyo spielt heutzutage lieber Gitarre, wie man so hört, und Jan Delay ist mehr oder weniger zum “Superstar” aufgestiegen. Ihr eigenes Ende haben sie offen gelassen. Wäre schön, wenn die Beginner nochmals zusammen kämen.
Freitag, 14. August 2009 // 14:26 Uhr //
martin
Beugen auch wir uns eine Minute lang dem allgemeinen Jan Delay Wahnsinn. Heute erscheint sein neues Album “Wir Kinder vom Bahnhof Soul”.

Ich kenne bislang nur die Single “Oh Jonny.” Die Frau vom Promo-Schalter kippt gleich um vor Freude und kann kaum nach Luft schnappen:
“Das Ding ist so tight, das schnürt selbst Helmut Kohl eine Wespentaille. In zwölf Kapiteln jagen das Hamburger Mastermind und seine Disko No.1 durch alle Stilarten des Funk. War „Mercedes Dance“ schon eine Klasse für sich, ist „Bahnhof Soul“ ein Meilenstein:
Die Songs sind derbe und die Band auf der absolut höchsten Höhe. Rollendes Schlagzeug, fetter Bass und funky Gitarre, präzise und scharfe Bläsersätze, schillernde Seventies-Keyboards und fantastische Sängerinnen, Jan Delay textlich und stimmlich in Topform sowie Matthias „Macht den Shit tight“ Arfmann und Tropf als Unterstützung bei einer unglaublich aufwändigen Produktion. Mehr braucht es doch gar nicht, um ein Meisterwerk auf Platte zu bringen.”
Jan Delay geht mit seiner Band Disko No. 1 auf Tour, kommt aber erst mal nicht nach Stuttgart. Es soll eine weitere Tour folgen.
Album gibt´s natürlich auf iTunes
Dienstag, 22. Juli 2008 // 12:00 Uhr //
martin

On Saturday we worked at the Hip Hop Open. That’s always very funny because there are only cool people from the music biz who are crazy and do funny stuff. the most beautiful highlight was making pipi together with Jan Delay backstage. because we are collecting making pipi together with famous people. than we can always look whether famous people are famous because there lulus are bigger. jan delay was not interested in a penis battle, so unfortunately he took the cabine, where as we were strulling next to the pissoir. but then a scandal: he did not wash his hands afterwards. pfui. and pfui for samy deluxe, because he had to share the mic with delay.
[mehr nachm Sprung…]