Donnerstag, 25. Februar 2010 // 14:47 Uhr //
martin

Die Stuttgarter Kassen sind leer und Finanzbürgermeister Michael Föll ist wohl derartig verzweifelt, dass er ein neues Geschäftsfeld aufreißen musste, wie die Stuttgarter Zeitung berichtet.
“Wer in Stuttgart einen Hund besitzt, der muss im Laufe dieses Jahres mit einem neugierigen Besucher an der Wohnungstür rechnen. Die Stadtverwaltung plant eine aufwendige Kontrollaktion, wie es sie in der Landeshauptstadt noch nie gegeben hat”, heißt es in dem Artikel.
Es soll, wie schon in manch anderen Städten üblich, eine private Firma SÄMTLICHE 250.000 Haushalte aufsuchen und ausspionieren, ob Hunde gehalten werden.
Also so GEZ-Style, wenn ich das richtig verstehe. Na schon GEZahlt? Alta, ich bin der letzte auf dieser Erde der einen Köter haben wird!
Für die Aktion macht man 300.000 Tacken locker und erhofft sich dadurch, die Einnahmen aus der Hundesteuer um 300.000 Euro zu erhöhen – pro Jahr.
Momentan sind in Stuttgart 11.550 Hunde gemeldet, die jährlich insgesamt 1,3 Millionen Euro in die Kasse spülen. Die Hundesteuer wurde seit 1997 nicht erhöht und das soll auch im Doppelhaushalt 2010/11 nicht der Fall sein. “Vielmehr wurde der allgemeine Wunsch geäußert, die Steuerehrlichkeit der Hundehalter zu erhöhen.”
Erste Aktionen in diese Richtung gab es bereits in Cannstatt. Postwurfsendungen riefen zur “Ehrlichkeit” auf, was allerdings keinen großen Erfolg brachte. Nur wenige meldeten darauf hin ihren besten Freund ordnungsgemäss an. Also versucht man es nun mit der Brechstange.
Ich freue mich schon auf die Werbeclips im lokalen Kino. Wenn ich zum Bäcker geh zahl ich, klar oder? Wenn mein Hund in Sandkasten scheißt, zahl ich. Klar oder?
Hier geht es zum Artikel.
Donnerstag, 20. August 2009 // 13:44 Uhr //
martin

Gerade eben von Patze eingesandt. Mir würde Thorsten das ja nicht erzählen, da muss man schon seine Spione einsetzen.
Montag, 27. Juli 2009 // 10:29 Uhr //
martin

(Das ist Ally. Ally hat beim Thorsten ein Zuhause gefunden.)
1 Jahr Kessel.tv, bald 10.000 Kommentare und voilà, unser 1000. Post, eine Diskussion über Hunde und ob das wirklich der beste Freund des Menschen ist. Thorsten ist pro und ich schwer contra. Whoomp, there it is.
Thorsten: wir waren neulich oben in sonnenberg laufen, sonntag nachmittag mit hund und kind
Martin: ja
Thorsten: so ländliche wohngegend mit vielen spaziergängern. kam ein fahrradfahrer, so typ senior, ally (unser hund) nur in seine richtung gelaufen, nicht zu nahe. er fängt an zu schimpfen und – voll krass – zieht ein messer raus! wir waren kurz davor die bullen anzurufen
Martin: ähm, könnte ich sein in 30 jahren
Thorsten: alter! wer beim fahrradfahren ein messer dabei hat hat ein echtes problem
Martin: ha, hat halt wohl auch angst und die ist paranoia umgeschlagen
Thorsten: und wenn dann ein kind quer kommt zückt er auch das messer, oder wie?
Martin: gut das ist natürlich schon krass. aber viele hundebesitzer checkens einfach nicht, dass es menschen gibt, die halt eben schon angst bekommen, wenn auf sie ein köter zu läuft. mir gehts auch so. und das muss man akzeptieren
Thorsten: ich weiß. aber die leute wissen einfach auch nicht wie sie reagieren sollen
Martin: wenn es brennt weiß man auch nie wie man reagieren soll, weil man eben angst hat. das mit dem reagieren kannste keinem ankreiden. es gibt eben menschen, die wollen mit den viehern nix am hut haben. deswegen gilt: hunde an die leine, egal wo und wie und wann
Thorsten: what? no way. das ist ja immer die erste reaktion. “nehmen sie ihren hund an die leine!“ wieso denn? es gibt in stuttgart keine generelle leinenpflicht
Martin: tja, die sollte mal eingeführt werden
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