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Facebook

Ich bin Stuttgarter!

Mittwoch, 17. Februar 2010 // 10:30 Uhr // martin

Stuttgarter Stadtstolz hat einen neuen Anker bei Facebook. Zwar soll man Fanpages definitiv nicht überbewerten, aber die Seite “Ich bin Stuttgarter” hat wohl mitten ins Herz der Leute getroffen. Am 31. Januar eröffnet, hat man die Woche schon über 4500 “Fans” gesammelt. Ich bin auch mal beigetreten.

Ansonsten passiert da, wie auf allen anderen Fanpage/Gruppenseiten, relativ wenig. Paar Stuttgart-Symbole posten, bissle Grüß Gottle sagen und alle schreien mit. Bissle wie im Stadion, wenn Pur auftritt. Seid ihr gut drauf? Jaaaa!

Beitreten oder sein lassen.

Buzz

Donnerstag, 11. Februar 2010 // 14:11 Uhr // martin

Einige haben das Thema heute schon angesprochen, an mir ging das bis gestern Mittag voll vorbei, aber dafür hat man den immer top informierten Kollegen Brunski.

Google steigt ins Social Network Biz ein. Buzz heißt das Ganze und laut Brunski haben alle Angst davor. Zumindest mal Facebook. Deswegen haben die in den letzten Tagen ein kleines Relaunchle gmacht, vermutet er.

Für Buzz braucht man aber wohl, wenn ich das richtig verstehe (bislang?), einen Gmail-Account. Und den habe ich aber nicht und werde ihn mir auch nicht anlegen (jaja!). Dem obigen Video nach zu urteilen, kann Buzz dasselbe wie Facebook, aber bestimmt noch ganz viel mehr.

Buzzen wir alle in einem Jahr und FB wird nach myspace der nächste Friedhof?

(Hier noch die Parodie auf obigen Spot, gefunden von Stacato.)

Doppelgängerwoche

Dienstag, 9. Februar 2010 // 9:14 Uhr // Thorsten W.

Letzte Woche war ja Doppelgängerwoche bei Facebook – ich hab mir kurz überlegt, mitzumachen, hab’s aber dann doch gelassen. Aber immerhin war das einer der originelleren Facebook-Wellen in letzter Zeit – und die Doppelgänger-Profilfotos reichten von sehr gut getroffen bis etwas zu hoch gegriffen.

Die Welle gab’s wohl auch in England, und die Musik-Bibel NME hat passend dazu ein paar Rockstar-Doppelgänger (dieses deutsche Wort wird anscheinend auch im Englischen benutzt, lustig) zusammengesucht – was teilweise sehr witzig ist.

Ein paar Beispiele hier, der Rest da

Welcher Facebook-Typ bist Du?

Dienstag, 2. Februar 2010 // 8:04 Uhr // Thorsten W.

Die ganze Wahrheit hier – also ich find mich da nirgends wieder ;-)

Don’t tag me in this photo

Freitag, 4. Dezember 2009 // 6:00 Uhr // Thorsten W.

Bisher hab ich bei Facebook vor allem meinen Namen aus alten Klassenfotos gelöscht, muss ja nicht sein. Bei Partys war das für mich bisher kein Ding. Aber ich versteh die Problematik, wenn man auf peinlichen Fotos markiert wird. Hier das Gegenmittel:

tea-bag1

tshirt-maybebetterphoto

Sehr sympathische Idee, hier zu bestellen.

10 Facebook-Fanseiten, die wir brauchen oder auch nicht

Dienstag, 1. Dezember 2009 // 16:11 Uhr // martin

Bild 3

Brauchen:

1. Getränkemarkt und Entertainment-Center Residovic

2. Save MK 1210

3. DJ Emilio die Präsenz

4. Brezelkönig Bäcker Frank

5. Legende MC B, Busy Icer & Denson, Kochenbas, Feuerbach, etc.

Nicht brauchen:

1. Sturmkommando Ciprian Marica

2. Gangsters Paradise Marienpassage

3. Blinddarm ist der schönste Darm

4. Mein Sack ist aus Jute

5. Deine VVS – jetzt auch bei Facebook!

1000 Fäähns, feddalda*

Donnerstag, 12. November 2009 // 17:09 Uhr // Thorsten W.

facebook

* Aktuelle Statusmeldung bei Facebook

Neulich hab ich dem Ram in ner Email geschrieben, “Wir brauchen mal ne Facebook-Seite für kessel.tv“. Als Antwort kam: “Alter!”. Das bedeutet in Jugend- oder Szenesprache in diesem Fall so viel wie “Am Arsch!” oder “Vergiss es!” – so hab ich es jedenfalls interpretiert.

Ein paar Tage später seh ich auf meiner FB-Seite in den Meldungen plötzlich, “XY ist jetzt Fan von kessel.tv”. Holla, hab ich gedacht, jetzt also doch – supi!

Und entsprechend unserer kessel.tv-typischen Zurückhaltung hat Ram dann auch gleich das Motto mitgegeben – “No Fan-Anfrage-Add-Terror. Entweder will man Fan sein oder nicht.” Und wir haben wirklich keine einzige Fan-Anfrage rausgeschickt.

Umso erstaunlicher bzw. erfreulicher, dass wir nach sehr kurzer Zeit schon sehr viele Fans hatten und inzwischen (den genauen Zeitpunkt hab ich leider aufgrund meiner kurzen OP verpasst) die 1000-Fan-Marke übersprungen haben.

Das ist natürlich nichts im Vergleich zu einer Marke wie Boss, die innerhalb weniger Tage 5000 Fans sammelt oder Porsche, die tatsächlich über 500.000 Fans haben. Aber es ist einfach schön, dass so aus Zahlen in Statistik-Tools und oft anonymen Kommentaren auch mal Leser-Gesichter werden.

Besonders interessant ist deshalb auch die Statistik, die man auf solch einer Fanseite als Admin abrufen kann – was ich vorher auch nicht wusste. Bei den beliebtesten Ländern der Fans kommt nach “Germany” nämlich tatsächlich “United States” – immerhin 11 Kessel-Fans sind dort beheimatet.

Und bei den Städten kommt überraschenderweise Frankfurt ziemlich weit vorne – noch vor Berlinn. Wenig überraschend für einen Party- und Turnschuhblog ist hingegen, dass ca. 2/3 unserer Fans männlich sind und 1/3 weiblich – ich gehe aber stark davon aus, dass sich der Frauenanteil mit unserer neuen Mitstreiterin deutlich erhöhen wird.

Und wo wir schon beim Thema sind: Wer sich über Facebook aufregt, weil wieder mal die Neuigkeiten anders angezeigt werden oder der ganze Scheiß abstürzt – der muss sich nur mal wieder, einfach so zum Spaß, bei myspace einloggen.

Ich mach das alle paar Wochen mal, und schon auf der Startseite gruselt’s mich ganz arg vor lauter Farben und Blinken und Werbung. Und neulich hab ich mich dann wieder mal richtig aufgeregt.

Ich hab ne Mail bekommen, dass mich irgendjemand auf myspace auf einem Foto verlinkt hat. Ui, denk ich, das schau ich mir doch mal an. Und was für ein Foto ist das? Ein Flyer für eine x-beliebige Technoparty in Stuttgart. Jaja, super virale Werbung, was haben wir gelacht. Ich find sowas aber nicht lustig.

Also hab ich die Kollegen freundlich angeschrieben: “Hallo, könnt Ihr mir verraten, wieso Ihr mich auf einem Foto für Eure Veranstaltung verlinkt? Irgendwie finde ich das nicht so cool… Gruß, Thorsten W.”.

Und was kommt zurück? Das: “leute ausm stuttgarter raum werden vordergründig verlinkt, aber wenn nicht magst, dann magst halt net ;-) …..werden in Zukunft drauf achten, stay cool !”

Soll ich mich jetzt noch drüber freuen, dass die den Stuttgarter Raum komplett zuspammen? Sorry, nennt mich Spießer, aber bei sowas stay ich nicht cool. Da werd ich zum Hater, wie man so in Jugendsprache sagt.

Missverständnisse

Freitag, 6. November 2009 // 10:11 Uhr // martin

skyrock-emoticons

Das Internet, so schön es auch sein mag, dieses tolle Ding, ist voller Missverständnisse. Zumindest die Kommunikation steckt voller Tücken, sei es per Mail, Chat oder Statusmeldungen.

Ich habe vor Jahren mal einen ziemlich guten Artikel gelesen, dass man heutzutage eine Armada an sogenannten Emoticons oder diverse Abkürzungen auf dem Kasten haben muss, damit der Kommunikationspartner dich auch immer richtig versteht, also z.B. Freude, Trauer, Ironie etc. Also man muss quasi immer :) ;) oder :D hinzufügen, wenn man etwas lachend bis extrem witzig meint. Oder so.

Ich kann nur die Witzigen. Die traurigen gehen so schwer auf der Tastatur, :-( , Doppelpunktstrichklammerauf, voll der Stress. Ich weiß nicht mal genau was ROFL oder ROLF (Rolfe von Heidi Klum) bedeutet. OMG hab ich zwischenzeitlich aber ziemlich gut drauf.

Auch mir macht dieses Kommunikationsproblem zu schaffen. Es gibt Menschen, die auf den ganzen Zeichen-Schmotter verzichten. Ich frage mich dann auch oft genug, wie hat der oder die das jetzt gemeint? Hat er meine Antwort geblickt? Den Witz verstanden? Falsch aufgefasst? Ist er sauer? Gerade beim Email-Verkehr kannst du so manche Tonart schwer interpretieren.

Wie auch immer, gestern stellt einer unserer ersten und treuesten Leser Tobi Tobsen mit Faible für die Crackhuren ein Foto von seinem neuen Arbeitsplatz – denke ich zumindest mal – auf Facebook.

Eine kleine Apple Kathredrale, riesiger iMac hier, iPhone da, alles blitzblank geputzt, ein staub- wie keimfreier Raum. Auf dieser Arbeitsplatte könnte man eine OP am offenen Herzen vollführen. Sprich es sah beziehungsweise sieht einfach geil aus. Das Bild hat geleuchtet. Bis an den hintersten Winkel unseres Universums gestrahlt.

Steve Jobs hätte vor lauter Erregung seinen Rollkragenpulli zerrissen und innerhalb zwei Sekunden einen Organismus bekommen. Ich gehöre ebenfalls zu den eher Mac-affinen Menschen dieses Planeten und hatte auch schon eine ganz kleine Latte.

Ich dachte mir, klar sieht super aus, seine anderen Freunde kommentierten schon fleißig, optitopti, aber gibste bissle kontra und bist mal richtig witzig und antwortete: “Es ist schon cool, wie stylisch PCs heutzutage sind, wenn man da an früher denkt. Bist du zufrieden mit Windows 7?”

Vielleicht hätte ich einfach ein :D dahinter machen sollen, jedenfalls kam mein doppelter, klarer, deutlicher wie brillanter Gag, wie ich finde, überhaupt nicht an.

Zwar könnte die Frage durchaus berechtigt sein, seit Intel-Zeitalter bekommt man zwar auch Windows-Zeug auf einen Mac, aber ich kenne keine Sau, die das macht. Warum auch, OS X ist das beste Betriebsystem in der gesamten Milchstraße.

Jedenfalls antwortete Herr Tobsen irritiert: ”hä? wie kommst du auf windows7?”

Ich erhoffte mir jedenfalls eine andere Reaktion. Vielleicht ein typisches Internet-Missverständnis. Oder mein Witz war einfach nur schlecht. Ich übe weiter, Rolf. :)

Montag: Ich bin Fan

Dienstag, 27. Oktober 2009 // 10:56 Uhr // martin

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(Ui, voll süss.)

Facebook ist (bekanntlich) ein super Seismograph um emotionale Erdbeben deines Bekanntenkreises zu messen. Es gibt Tage, da ist einfach all over alles Scheiße. “Bin pissed”, “scheiß Laune”, “alles doof”, “bekomm keinen hoch” etc..

Meist passiert  das im Kollektiv, z.B. wenn das Wetter schlecht ist. (“Wann wirds denn endlich mal wieder Sommer?” “typisch deutscher Sommer”, aber wehe es hat mal 35 Grad: “Kann mal einer die Heizung ausmachen?”).

Seit Facebook-Jahr und Tag wundere ich mich insbesondere über den so genannten Montags-Blues. Montags posten viele Statusmeldungen wie “scheiße, Montag”, “scheiße Wochenende vorbei”, “scheiße arbeiten”, “scheiße bin ich am Arsch”, “wann ist endlich wieder Wochenende?”, “noch vier Tage bis Wochenende”, “ich hasse Montage” usw.

Gestern war ein ziemlich großer Montags-Blues-Tag. Also gestern waren glaub alle furchtbar mies gelaunt. Das hat meinen Nachbar gegen Abend sogar veranlasst den offiziellen Facebook-Blues-Tag heraufzubeschwören. Mittags postete er ein Video von The Darkness und schrieb dazu “an nem stieren Montag hilft etwas Glamrock”.

Dann hab ich geantwortet, “Ist doch voll der schöne Tag, Nachbar”. Er meinte dann er müsse die Schönheit noch suchen. Darauf hin erwiderte ich: “Du bist mein Nachbar und ich bin dein Nachbar, nachher kriegst du Kuchen, wie kann das Leben schöner sein?”

Der Nachbar bekommt nämlich immer Kuchen von meiner Mutter, die ziemlich gut backen kann. Meine Mutter kann so gut backen, dass meine Familie theoretisch schon seit 30 Jahren steinreich sein müsste. Bloss meine Mutter hat sich nie getraut mehr draus zu machen.

Vielleicht auch gut so, sonst wäre ich so wie der junge Kamps geendet und hätte eventuell Gülcan geheiratet? An Weihnachten verschickt meine Mutter jedenfalls bis zu 50 Stollen an Bekannte.

Jedenfalls glaube ich, der Nachbar hat sich gefreut, als ich ihm den später den Kuchen hochbrachte.

Manchmal denke ich mir, entweder bin ich ein einfacher Mensch oder einfach nur ein totaler Glückspilz, aber ich hab eher den Montags-Funk als den Blues. Also klar, fühl ich mich montags auch etwas matschig, aber wiederum freu ich mich auf die neue Woche und bin eher voller Tatendrang als depressiv.

Ich denk mir sogar manchmal am Freitag, shit Mann, warum könnt nicht nochmals Montag sein, dann würde ich die Woche anders planen beziehungsweise mehr Gas geben. Na ja. Ich hatte jedenfalls noch nie ein Problem mit dem Montag.

Allerdings, da bin ich wie viele andere auch, scheue ich mir vor Veränderungen und musste mich gestern erst einmal über das neue Zwei-Kanal-System bei Facebook mokieren. Völlig unnötig eigentlich, aber bei manchen Dingen muss man auch einfach mal “haten”, wie junge Menschen sagen.

Bild 2

Oder alles mitmachen. Am Freitagabend habe ich eine Fanseite auf Facebook eröffnet. Das war ehrlich gesagt mehr so eine Notgeburt, aber am nächsten Tag waren da schon voll viele “Fans” und heute sinds noch mehr.

Ich war fast sprachlos. Da sieht man mal seine Leser. Ist für mich immer wieder eine neue, erstaunliche Erfahrung, wenn man so ausm Magazin-Bereich kommt. Da sieht man ja niemand. Jetzt Grüss Gott, freut mich sehr.

Wir gehen da aber sehr zärtlich vor und starten von unserer Seite keinen Anfrage-Terror. Entweder will man oder will man nicht.

Gut, wir wollen weiter, deswegen stellen wir diese Woche noch jemand neues vor. Es ist ein Mädchen.

Statusmeldung: Warten

Montag, 19. Oktober 2009 // 23:19 Uhr // martin

nerongsallee-bushaltestelle

Ich warte wieder auf meine alte Freundin Kai. Wir kennen uns seit keine-Ahnung-wie-lange-schon-und-höchstwahrscheinlich-aus-der-Radio-Bar, als sie auf meinen noch älteren Freund Marc scharf war und er auf sie. Also vor rund 10 Jahren.

Das zwischen Marc und Kai ging leider nicht lange. Aber kein Problem. Marc hat heute einen Sohn, den er Finn-Henry getauft hat, und Kai hat sich kürzlich verlobt.

Auch wenn das mit Marc und Kai nichts wurde, hat die Freundschaft zwischen mir und Kai ganz gut gehalten. Das hängt vielleicht auch damit zusammen, dass sie quasi in meiner Nachbarschaft lebt, seit kleinauf.

Eine Freundschaft mit Tücken wohlgemerkt. Denn ich habe schon relativ oft und auch relativ lang auf Kai in den letzten Jahren gewartet. Ich denke mal circa 12 Stunden meines Lebens. Sie kommt notorisch zu spät. Oder verpeilt die abgemachte Treffpunkt-Wirtschaft.

Ich stand schon irgendwo draußen vor irgendwelchen Restaurants und Bars, zum Mittag, zum Kaffee, in der Kälte, in der Hitze, 10 Minuten, halbe Stunde, eine Stunde, mehrere SMS geschickt, angerufen, zusammengeschissen. Ich hasse das. Unpünktlichkeit.

Um ehrlich zu sein, ich hasse nichts mehr als Unpünktlichkeit. Also sowohl aktive als auch passive Unpünktlichkeit. Ich glaube, ich bin überaus pünktlicher Mensch. Kai weiß das.

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