In die Rente mit 67? Awa. Wir spielen durch, nimmt man zumindest diese Omi als Maßstab. Oder es ist die CD-legende Granny ein Fake, wie Thorsten vermutet, und es handelt sich um Kampagne? Für knallgrüne Plastik-Jacken? Thorsten bleibt dran, sagt er.
Donnerstag, 18. Februar 2010 // 6:00 Uhr //
Thorsten W.
Ram und ich haben ne neue Bookingagentur. Das oben sind unsere neuen Kollegen, und weil unsere Faltblatt noch nicht fertig ist, hier mal deren Proschpektle. Der Text:
Hand auf’s Herz:
Wenn Sie eine Feier gleich welcher Art planen, ob groß oder klein, dann muss neben vielen anderen Dingen eins stimmen:
Die Musik!
Sie und Ihre Gäste sollen den Abend gemeinsam mit dem Gefühl verlassen, einer grandiosen Party beigewohnt zu haben, ganz egal ob es sich um eine Hochzeit, einen Geburtstag, eine Firmenfeier oder einen Abiturientenball handelt.
Durch langjährige Erfahrung im Diskjockeygeschäft hat sich unsere Unternehmensphilosophie entwickelt, die sich zum Ziel setzt, mit Ihnen genau eine solche Party zu feiern, auf der Menschen ausgelassen tanzen, lachen und einfach nur Spaß haben.
Für unseren Text haben wir Star-Werber Lukas-Pierre B. engagiert, der schon diverse Brainstorming-, Feedback- und Rebriefingrunden gedreht hat. Unsere Vorgaben: Die Wörter “Schnaps”, “NuRave”, “Äl Äii”, “Opening Show”, “Rewind” und “20.000 Gage” müssen vorkommen.
Ein Fotoshooting haben wir auch schon geplant und dafür extra die Dani gebucht – war gar nicht so einfach, sie hat ganz schön rumgezickt. Aber der Deal als exklusives Model unserer neuen Fashion-Line “Kessel Harder” hat sie dann überzeugt. Das Shooting findet Ende März in der Bamboo Bar auf Ko Samui statt.
Dann werden wir auch auf der Website mit unseren Kollegen bei FFM zu finden sein.
Dienstag, 16. Februar 2010 // 6:00 Uhr //
Thorsten W.
So funktionieren Blogs. Neulich bei den Kollegen von Neeo gelesen – die haben ja schon immer coolen Stuff am Start – nem Kumpel gezeigt und gleich zwei Mal bestellt.
Die Rede ist vom Stylophone, genauer der Stylophone Beatbox. Einfach gesagt kann man dem Gerät mittels eines Sticks Geräusche entlocken, je nach Schalterstellung Bass-Sounds, Percussion oder Beatbox. Das Besondere (und wohl der Unterschied zum klassischen Stylophone): Eine Loop-Funktion, so dass man mehrere Sounds übereinander legen kann.
Das ist zwar nicht so ganz einfach, weil das Gerät keinen eigenen Takt vorgibt, sondern nur das loopt, was man spielt, macht aber trotzdem eine ganze Menge Spaß. Ich hab schon gedroht, dass ich am kommenden Samstag beim nächsten legendären Kessel Twins-Gig im Corso einen spontanen Live-Act aufführe. Vielleicht zusammen mit dem ebenso grandiosen iDaft-App.
Ich muss jetzt nur noch den Ram dazu kriegen, dass er rappt. Verdammt sind die Typen cool:
Donnerstag, 4. Februar 2010 // 14:01 Uhr //
martin
Wie oft hatten wir es schon davon, der DJ und sein Publikum. Was muss er, beziehungsweise was müssen die Gäste manchmal aushalten?
Mein Nachbar hat gerade auf Facebook den Blog “Can You Play That One Song” gepostet, der sich ausschließlich mit dieser Thematik auseinandersetzt und kuriose Musikwünsche-Anekdoten bündelt. Kurzer Anteaser gefällig?
girl: what sort of night is this?
DJ: its an indie night
girl: Indian night?
DJ: no, INDIE music
girl: ah…Indian music
DJ: NO…INDIE music…you know…with guitars and stuff
Jaja, die junge “Rave-Szene” hat diese Woche schon für Gesprächsstoff gesorgt. Der “New Rave is dead”-Artikel folgt später, jetzt sucht erst einmal folgende Posse erst einmal nach einer jungen Kanone für den brandneuen Hype Club.
Nur Stars auf dem Bild, unglaublich.
Ohhi und der Young Guns Club rufen einen kleinen Mixtape-Contest und lassen den Gewinner dann im Hype an die Decks. Ihr müsst einfach nur euren elektronischen Mix als Stream oder Downloadlink an info@ohhi.de schicken. Die ganze OHHI Crew wird den Glücklichen festlegen.
Der Mix muss mindestens 45 Minuten lange sein und ihr solltet dazu schreiben, wie er entstanden ist, also mit Vinyl, CD, einem Digital-DJ-System etc. und ob es ein “one-take” war. Ey, wie macht man das sonst? Hinstellen, mixen. Fertig.
(Thorsten hat sich heute Mittag prompt freigenommen und ist schon am mixen. Dildo, Dildo, Dildo.)
“Gestatten, ich studiere Bässe: In der Techno-Akademie im dänischen Aarhus lernen die Studenten, wie man einer Partymeute einheizt und wie der Druck entsteht, der die Körper der Tänzer vibrieren lässt. Die Absolventen entern derzeit die Berliner Techno-Szene.”
Das Studium sieht mitunter Gigs in deutschen bzw. Berliner Clubs vor. Dabei sind gerne Dozenten Vorort und überprüfen ob die Meute auch rockt.
Aber das ist nur ein kleiner Teil. Das Studium vermittelt sowohl technisches Verständnis als auch den Business Part. Die Bewerber sollen darüber hinaus schon einen eigenen Sound mitbringen, heißt es im Bericht. Pro Jahr werden vier bis sechs neue Studenten aufgenommen.
Mittwoch, 18. November 2009 // 12:02 Uhr //
martin
Ein weiterer Hinweis aus der Bevölkerung: Seit Dienstag gibt es das “first Visual Mixing programm in the world” im AppStore. Die Anwendung ist stolze 171 MB groß, aber damit kann man unbegrenzten Spass haben, ohne sich teures Equipment kaufen zu müssen, verspricht zumindest der Anbieter Amidio.com.
Mich erinnert das bissle an dieses kleine Gerät, für das Richie Hawtin mal Promo gemacht hat, komm aber gerade nicht auf den Namen.
Gut, warten wir ab bis jemand mit seinem iPhönchen an der Kanzel steht. “Ey, lass mich mal ran!”
Die beiden HipHop-DJs und auch als Veranstalter-Duett bekannt erklären und kommentieren Filmausschnitte aus den Pioniertagen der DMC DJ World Championships und vermittelt uns eine Ahnung davon, was Turntablism ist.
Nach ernsthaften Diskussionen etwas Humor, Naddel erklärt “die komplexen Zusammenhänge” des Auflegens. Das ist nämlich ganz einfach. Es geht immer weiter, immer weiter.
Außerdem, das muss man ihr hoch anrechnen, hat sie eine sinnvolle Message an übereifrige DJs: nicht alle 30 Sekunden die Platten wechseln. “Weil das funktioniert nicht.” Da hat die gute Frau doch tatsächlich mal recht.