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Corso Bar

Unsere Leser und wir: Glückskind

Dienstag, 18. Mai 2010 // 9:30 Uhr // martin

Today: Die gute Seele aus der Corso Bar. Regelmässig spreche ich wohl als einziger in der Stadt ihren Namen falsch aus (Weini wie weinen, anstatt Wähnie wie John Wayne) und regelmässig gibts dafür völlig okay einen ordentlichen Anschiss.

Wer ist das Glückskind und was macht das Glückskind?

1984 im schönen Stuttgart geboren und aufgewachsen in Untertürkheim, danach Locationwechsel in den Norden Stuttgarts und andere Stadtteile. Auf den Namen Gückskind bin ich übrigens durch einen Flyer von der Citybank gekommen :) .

Werktags arbeite ich als Teamassistentin einer Agentur, sprich, Mädchen für alles. Neben dem was alle Frauen gerne tun, nämlich shoppen, ist meine absolute Leidenschaft – oder nennt es Sportart – meine Lieblingsbands/Künstler live anzuhören. Ein guter Künstler ist für mich jemand, der mich einfach auch live überzeugen kann. Deswegen Props an dieser Stelle an den Fetsum, der vergangenen am Sonntag in der Röhre ein super Konzert gegeben hat.

Einige kennen dich vielleicht als Garderoben-Frau von der Corso oder auch Romy S.. Wir DJs reden (heulen) öfters mal über unsere Leiden, ebenso durfte sich hier schon das Stuttgarter Barpersonal auskotzen, aber was muss man an der Garderobe alles aushalten?

Ich habe mich gleich mit 18 ins Nachtleben gestürzt, um nebenher ein bisschen zu arbeiten und an der Garderobe im “Cookies/City Department/Toy angefangen – 5 Jahre lang! Da biste dann erst mal abgehärtet.

Die lustigste Garderobe ist auf jeden Fall Corso. Einige sind schon an der Garderobe eingeschlafen, einige haben mich zu getextet, von einer wurde ich sogar mal attackiert (das war aber nicht in der Corso) und einige gehören eben schon zum Inventar. Letztendlich gab es eigentlich überall mal sehr witzige Momente!

Was sind abseits des Partyhauses in der Geißstraße deine Lieblingsplätze in Stuttgart?

Nach der Arbeit gehe ich gerne in die Cafe Bar, manchmal (wenn es das Wetter denn zulässt) auch an den Killesberg. Hmmm und so ausgehtechnisch mal hier und mal dort.

Früher dachte ich, die Weini ist strictly Rap. Aber in dir schlummert ein wahrer Musiklover. Was sind deine aktuellen Favorites?

Momentan auf jeden Fall Lykke Li, Jack Johnson und Eminem. Aber ich kann mich da echt schwer festlegen.

Einer steht über allen: Du hast fünf Minuten mit Jay-Z. Was würdest du ihm sagen?

OMG, 5 Minuten mit Hova himself! Ich glaub ich würde ihn fragen wie er an eine Frau wie Beyonce gekommen ist und was er sich bei “forever young” gedacht hat! (Aber hallo, dafür würden wir ihm in den fünf Minuten eine scheuern, kessel.tv.). Nö, ganz ehrlich vor Aufregung würde ich bestimmt ganz simple fragen: “How you doin’?”

Welchen Kessel.TV-Beitrag würdest Du dir für die Zukunft wünschen?

Rock am Ring Berichterstattung vom RAAAAAAHM + Außenreporter! Das wäre soooooo cool!!

Was würdest du mit in einen Atombunker nehmen?

Da nehme ich meine Sis und ganz viel Musik mit!

Donnerstag…

Donnerstag, 17. Dezember 2009 // 11:05 Uhr // martin

…vor Weihnachten gehe ich traditionell weg. Da aber dieses Jahr Heiligabend auf einen Donnerstag fällt und ich an Heilligabend ebenfalls traditionell nicht aus dem Haus gehe, außer natürlich zu Mama, gehts heute auf die Piste.

Stimmt aber ich nicht so ganz, denn ich darf heute Abend auflegen. Beim Treff in der Transe/Corso Bar, gemeinsam mit dem am besten angezogenen DJ Stuttgarts: DJ Swist. Yeah! Ick freu mick wie jagger.

Das ist aber lange nicht alles heute. Zum gepflegten Warm-Up kann man im brandneuen Flashgib den Film “Beautiful Losers” anschauen.

Wenn ich das richtig verstehe, der Film zur aktuellen Ausstellung “Grafika”, die dort zu bewundern ist. “BEAUTIFUL LOSERS celebrates the spirit behind one of the most influential cultural moments of a generation.” Beginn 21:00 Uhr.

Nicht weit davon entfernt steigt im Rocker eine Party mit einem lustigen Flyer.

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“The City blablabla” ist gleichzeitig auch die Weihnachtsfeier der Filmaka Lubu und in Koop mit der HDM. Soll wohl zukünftig an jedem 3. Donnerstag im Rögger steigen.

“Auflegen werden die 15 MINUTES MOTEL BOYS und euch mit einer gepflegten Portion Wahnsinn durch den Abend jagen. Minimal, Electronica, Electroclash, Dubstep, New Wave nichts muss, alles kann.

In Ermangelung eines besseren Namen nennen wir das Ganze dann auch einfach MUTANT DISCO. Oder reden von der Stadt, die uns gefangen nimmt, dem Müll, den wir hinterlassen, den Geistern, die wir jagen und den Blumen, die wir lieben. Groß, laut, chaotisch, schmutzig, geheimnisvoll, unheimlich, schön. Und mehr gibt es auch nicht zu sagen.” Nu denn.

Die jüngeren HDM-Leute treffen sich wohl wieder bei der Nestflucht in der Schräglage.

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Hier ist heute noch mehr Programm geboten als sonst. Bissle live und so.

Die etwas Älteren Nachteulen wiederum werden sich heute Abend in der Suite Lounge bei der neuen Reihe “Roomservice212″ wollig fühlen. Schon aus einigen Ecken gehört, dass da heute Abend hingegangen wird.

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Findet dann ab Januar jeden Donnerstag statt. Motto: Erst stehen, labern, trinken, rauchen und später däncen.

Allerdings gibt es eine kleine Einschränkung, die man aber bei Interesse locker überwinden kann. Roomservice ist eine “semi-öffentlichte” Veranstaltung für Freunde, regelmässige Gäste und Eingeladene. Aber Motto ganz klar: Die Geladenen können gerne noch weitere Freunde mitbringen. Also alles halb so wild. Da kommt man rein wenn man will.

Hintergrund ist, dass man die wirklich schöne Lounge, wieder vermehrt der Öffentlichkeit zugänglich machen will. Eventuell bietet man zukünftig auch mal ein kleines Konzert an oder so.

Watch out for the Schlüsselanhänger. Suite Seiteneingang, Beginn afterworkmässige 20:00 Uhr.

Monday my love

Montag, 23. November 2009 // 9:43 Uhr // martin

ikea

Morgen!

Wochenende war schön, Wetter war geil. Sonst gab es keine neue Erkenntnisse: Man kann Freitagabend locker in den Ikea gehen, wenn man weiß was man will. Ein Schrank aus Birke-Imitat für 19,90 Euro kann durchaus ziemlich schwer sein.

I Love Sushi ist wirklich absolut zu empfehlen, ebenfalls am Freitagabend zum ersten Mal getestet, die große Platte, Bento 6. Am Freitagabend haben die sich glaub mit einem Haufen Nachteulen frisch gemacht, wie man so auf Facebook lesen konnte.

Der VfB war knapp vor der Niederlage, die Bayern auch, also ist die Fußballwelt auch immer noch die Alte. Mein Comunio-Team hat ziemlich abgestunken, 4 Punkte, ein Kölner Abwehrspieler namens Brecko hat ne glatte 6 bekommen! Gleich verkauft.

Paddy am Samstag in der Corso war dafür dufte, hat sehr viel Spass gemacht mit dem Jan, der gute Sets hingelegt hat. Paar Leser waren auch da, immer wieder nice die mal in Echt zu sehen. Danke noch an Seb Rock für die CD-Player. Corso Umbau ist auch prima. Toilettentüren kann man jetzt abschließen.

Gestern kam kein Tatort dafür Bader-Meinhof-Komplex nach dem Buch von Ex-Spiegel-Häuptling Stefan Aust in einer um 30 Minuten längeren Fassung als die Kinoversion. Damals nicht gesehen, das deutsche Staraufgebot, spielt ja wirklich jeder mit.

War eigentlich gar nicht schlecht. Gab es ja viel Kritik. Gerade erst wieder eine Ankündigung gelesen, dass der Streifen die Rasselbande als Popstars verehrt. Fand ich nicht so, ich dachte mir hingegen, was ist bzw. war der Bader für ein widersprüchlicher Trottel und Prolet. Egal, heute weiter gucken, 20:15 Uhr, ARD.

Blogwart-Treffen:
Kessel.TV meets Aerodynamite.TV

Dienstag, 17. November 2009 // 21:04 Uhr // martin

Wochenende ist zwar noch bissle hin, aber wir wollen trotzdem schon auf unsere kleine Party kommenden Samstag in der Corso Bar hinweisen.

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(Die allergeilste Sau auf diesem Planeten ist und bleibt der Krupa.)

Aerodynamite.TV Jan hat mich im Dezember zu seiner Fete nach Esslingen eingeladen und im Gegenzug meinte ich, du, dann komm doch mal zu mir in die Corso. Gesagt getan.

Die Corso ist übrigens cool umgebaut worden. Die Wand zum Separee bei den Toiletten ist durchgebrochen und die Bar rundum erneuert und vergrößert worden. Die DJs haben einen schönen Arbeitsplatz bekommen und die Wände sind frisch tapeziert. In den nächsten Wochen sollen weitere Umbaumaßnahmen folgen.

Schnaps from the source

Montag, 20. Juli 2009 // 10:05 Uhr // martin

flachram

(Geschenke gabs auch am Samstag, danke Wohni.)

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(Unsere Deko-Wand, Bild von Aerodynamite.tv-Jan.)

Sodele, der Thorsten wollte eigentlich schon am Samstag Live-Blogging mit seinem heiß geliebten iPhone machen, ging aber irgendwie nicht. Vielleicht reicht er ihn ja noch nach, also den Live-Blog-Eintrag, der leider nie live war.

Fand wir hatten eine schöne Paddy inklusive musikalischem Rundumschlag von HipHop bis Aufdiefresseelectro und natürlich Major Lazer fürn Krupa. Irgendwann wurde es unerträglich heiß. Also wenn man nur regunglos da steht und die Sabber läuft, ist das auch nicht so ganz mein Ding. Ich weiß nicht was da momentan in der Corso los ist. Warm war es dort zwar schon immer, aber in den letzten Wochen ist es extrem.

Da gibts leider nur einen Trick: Man darf erst gar nicht rausgehen, weil wenn man dann wieder die Kneipe betritt hauts dich um. Mein Shirt und meine Hose waren jedenfalls erst Sonntagabend wieder trocken, heute gleich wieder angezogen, klar, und nächstes Mal nehm ich definitiv nen größeres Handtuch mit. Aktuell auch ganz großer Sport in der Corso: T-Shirt ausziehen, egal welcher Körperumfang.

Wie auch immer, ich hab mich sehr gefreut, dass frühzeitig und dann auch später einige Leute da waren, die man kennt und mit diesem Blog verbunden sind.

Zur Vorlesung wiederum muss ich sagen, dass ich das von meiner Seite aus als etwas missglückt betrachte, im Speziellen was meinen Part anging, zu nervös, zu haspelig etc. Also eine Rampensau werde ich in diesem Leben nicht mehr. Hingegen Kollege Thorsten gerade nach seiner Tätigkeit als Moderator bei den Rollergirlz mit grundsolider Darbietung.

Schön aufgelockert wurde die Show von unserem Außenreporter Ingmar, der mit tighter Vorlesungserfahrung einen exklusiven wie sehr unterhaltsamen Text über das Drama Junggesellenabschiede zum Besten gab.

Unser Kutmaster war der Star schlechthin. Der hat sich live & direct mit kuriosen Google-Sucheingaben auseinandergesetzt, erntete die meisten Lacher und fühlte sich auf dem Podest sichtlich wohl. Seine große Rap-Karriere mit Organisierte Invasion liegt zwar schon weit über 10 Jahre zurück, aber er hat es einfach immer noch im Blut.

Somit war ich in der Kette definitiv das schwächste Glied. Mein letzter Auftritt in der Art war auch in der 3. Klasse im Rahmen eines Grippenspiels Krippenspiels :) . Glaub ich war das Jesuskind oder so.

Heute muss ich auch sagen, dass ich mir das vielleicht schon nochmals vorstellen könnte, aber wenn dann in einem anderen Rahmen, unter der Woche und nur als Lesung ohne gekoppelte Party. Wobei ich mich auch gefragt habe, ob die Texte letztendlich einfach nur auf dem Blog funktionieren und auch vielleicht hier bleiben sollten.

Wie ich auch immer, ich danke meinen Mitstreitern, dem Tolgay von der Corso, dem Faris für die Mics und allen Gästen für den schönen Abend. Weiter gehts.

Ein Jahr Kessel.tv: Die Party

Montag, 13. Juli 2009 // 15:17 Uhr // martin

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Dank geht an unseren Krupa für diesen wundervollen Flyer.

Das Wochenende ist gerade mal rum, aber heute beginnt unser Promo-Terror für kommenden Samstag, 18. Juli. Da ist sie also, die Paddy zum Einjährigen unseres kleinen Kuschelzoos in der guten alten Corso Bar.

Bevor wir die Regler hochziehen, machen wir bissle Show und Entertainment und bringen diesen Blog in einem großen Anschauungsversuch und in Kindergartenmanier transparent auf die Bühne. Ganz ohne Beamer oder WLAN. Wir basteln seit einer Woche. Im Anschluss eben schön an der Stange reiben und Überfall auf die Bar.

Und nein, also ich geh davor bestimmt nicht im Vapiano essen.

Mondscheinsonnen

Freitag, 3. April 2009 // 11:00 Uhr // martin

Herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, 

ich fühl mich so fit heute, ich könnte glatt die Kläranlage in Mühlhausen ausreißen! Oder zumindest mal kaufen. Oder ganze Wasserwerke.

Tschuldigung, hab gestern Abend einen Artikel über Cross Boarder Leasing gelesen und was für einen Bockmist unser OBle da schon wieder gebaut hat. 10 Millionen Miese! Aber egal, wir bekommen ja jetzt ein neues Bahnhöfle. Oder auch nicht? Die Grünen meinen: “Da ist der Fisch no net putzt und ich hab schon Pferde kotzen sehen!” 

Damit wären wir beim heiligen Wochenende. Mal ganz abgesehen davon, dass man sich die ganze Nacht seinen Arsch im Mondschein sonnen kann, gibts diese Wochenende circa 5000 Partys. 

Zunächst gratulieren wir mal unserem kleinen Patze zum Geburtstag.  Happy Bürste! 

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Der Weltmeister-Kleber, Online-Junkie, Dauerunterstromsteher, Inliner, Smart-Fahrer, Airbag-Taschenträger, Minimal-Lover, Nonstop-Raver und stets freundlicher Gastgeber ist nicht nur 22 geworden und auch gleich noch 3 Zentimeter gewachsen, sondern auch seine Agency Benztown Artists feiert heute Abend ihr 6jähriges. Feini. Mit Svens Ziehsohn Chris Tietjen und Partysau Ingo Boss kann da nix schief gehen. 

Legendär wirds dagegen heute im Rögger. Derrick “Mayday” May ist am Start. Uuuh, Gänsehaut. 

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Ein Flyer konnte ich spontan keinen finden. Wer es nicht weiß: Derrick May gilt neben Juan Atkins und Kevin Saunderson (die drei von der Belleville High) als Erfinder von Techno. Mit “Strings Of Live” machte er sich unsterblich (obwohl angeblich Carl Craig das Klavier eingespielt hat, hab ich mal gelesen).

Ich hab den Kerle mal im Winter 95 im M1 gesehen und stand glaub den ganzen Abend mit offenem Mund hinter dem Pult. Wenn er nur 10 Prozent von damals noch aufm Kasten hat, dann wird das ein wahrer Leckerbissen heute. 

Stichwort M1: In den Räumlichkeiten eröffnet heute das Lehmann

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Eine Woche nach dem Prag-Closing bekommt hier die Crossover-Jugend ein neues Zuhause. Samstag stehen von Techno- bis Fetisch-Partys auf Programm. Wir wünschen einen guten Start. 

Einen guten Start straight from the heart hat diese Partyreihe vor über einem Jahr.

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Yes, da isser wieder, unser guter Frico, in jeder Sparte ein Fachmann. Da Skully seiner Liebsten den ganzen Tag beim Umzug hilft, hat er bestimmt heute Abend noch mehr Durst und stellt eine neue Whisky-Orangina Bestmarke auf.

Eine neue Bestmarke im Universum in allen Punkten erfüllte Oscar bei der ersten Geh Fremd Anfang März. Zur Freude der Mono-Jünger gehts heute feuchtfröhlich weiter. 

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Mein Nachbar hat nen Masterplan. Er geht zum Bingo, räumt die 1000 Euro ab und dann noch die fette Gage, die Oscar in fünf Geldbeutel ankarren muss. Fett. 

Fett neu hingegen ist diese Party am Samstag.

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Hab nur noch nicht ganz gecheckt, ob die Partyreihe nun Casablanca oder Loftundliebe heißt. Ach nee, jetzt check ich es: die Location im Ex-Möbelmammut heißt Loftundliebe. Alles schon lange nicht mehr ganz so einfach, das Nachleben. Die Pressetexte werden auch immer kryptischer. 

“Daniel Schoengeist, Eric Guse und Steffen Eric Walker bedienen sich großzügig dieses Filmes, um mit den Mitteln einer frei interpretierbaren Inszenierung eine weitere Geschichte zu erzählen: die einer Szene mit ihrer musikalischen Identifikation. Der Klang und Stil der einzelnen Künstler, die mehr leidenschaftlich als ikonisch sind, sowie der Wechsel von Perspektiven funktioniert wie ein Spektral-Effekt, der ein auf Identifikation bauendes Versinken in der dargestellten Dimension zulassen soll.” 

Wie auch immer, Partys in Off-Locations sind prinzipiell immer spannend. Musikalisch regiert hier der straighte Viervierteltakt. 

Als Alternative empfiehlt sich am Samstag zum Beispiel Disco Bowling:

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Man kann bowlen oder einfach nur 50/50 hören. Das City Bowling Center befindet sich in der Schlossstraße direkt neben dem Schlesinger. Die Gaststätte bietet “bewährtes Vereinsgaststättenportfolio: Schnitzel mit Pommes, Spezi, gezapfte Biere und Flaschenbiere aus der Region, Birne Helene, Griechischer Salat, kandierte Erdnüsse und ähnliches. Auf Anfrage werden auch Longdrinks wie z.B. Vodka/Orange oder Jackie/Cola zubereitet.” Subbr. 

In diesem Sinne bleibt mir nur noch zu sagen, Gottes schönste Gabe, ist und bleibt der Schwabe. Auf ein wunderschönes erstes Wochenende mit dem neuen Bahnhöfle.

Feiertage

Donnerstag, 18. Dezember 2008 // 13:54 Uhr // martin

Puh, jetzt gehen die Partywochen los. Gestern Abend war ich auf der PRINZ Relaunch Party im Beat Club. PRINZ hat Optik und Inhalt hochgetuned und einen Neueinfang eingeläutet. Hut ab. Ein kurzes Resüme über den Abend.

1. Der Beat Club ist schön geworden. Läuft zwar nicht meine Musik, aber kann man mal hingehen.

2. Der neue PRINZ sieht auch ordentlich aus. Besonders gut sind die 100 Wahrheiten über Stuttgart.

3. Der Micha Setzer spielt diesen Samstag mit seiner Band End Of Green in der Schleyerhalle als Vorband von In Extremo (oder so?).  End Of Green waren vor paar Monaten auch hoch in den Charts. Ich hab alle eingeladen, danach in die Corso zu kommen. Ich würde auch etwas Gothic auflegen, hab ich gemeint.

4. Setzer meinte zu mir, es war wohl voll der Skandal in der Metal-Szene, dass Kirk Hammett und Lars Ulrich nach ihrem Konzert 1997 in der Schleyerhalle ins M1 sind. Ich war an dem Abend auch da und hab Kirk Hammett nicht erkannt, wusste aber, dass dieser Mensch vor mir nicht zu diesem Club und auch nicht zu dieser Stadt passt. Mein Kumpel hingegen war kurz vorm Durchdrehen. Die beiden spielen in einer Kapelle namens Metallica. Wir sind gestern darauf gekommen, weil ein Gast ein Metallica Shirt an hatte.

5. Wenns was umsonst gibt, aber man etwas will, was es nicht umsonst gibt (Schnaps) sagen Barfrauen: “Das muss man aber zahlen!” So ganz nach dem Motto, man würde das dann nicht wollen, weil man ja nur auf der Party ist, weils was umsonst gibt. Man sagt dann am besten, “ich weiß, aber ich will trotzdem Schnaps” und gibt noch etwas Trinkgeld.

6. Ich brauch Minimum vier bis fünf Schnaps um in Fahrt zu kommen. (Wusste ich aber schon davor.)

7. Der Xinge aka Inge aka Ingmar, meine Arbeitsvermittlungsstelle beim LIFT, Zwischen-Wohni im September und lustiger Zeitgenosse, trägt bei offiziellen Anlässen seine schönsten Klettis. Klettis sind Turnschuhe mit Klettverschlüssen und trägt niemand auf der Welt ausser der Xinge.

8. Wenn alles gut läuft, stellt mir heute der Xinge das Beckle vor. Wir gehen heute Abend nämlich gemeinsam on Tour (sozusagen meine Weihnachtsfeier) und landen wohl irgendwann im Tonstudio. Dem Beckle werde ich dann einen reinsingen, dass er gegen Bayern so fett war.

9. Die Anja Wasserbäch (Ex-Prinz, heute Sonntag Aktuell) hat Bushido (plus 10 Bodyguards) auf den Frankfurter Buchwochen begleitet und meinte, das wäre ein netter Kerl. Und dumm wäre er auch nicht. Frau Wasserbäch nahm sogar das Wort “klug” in den Mund.

10. Indie-DJs bekommen wohl die geringsten Gagen überhaupt.

11. Ich hatte irgendwann gegen zwölf das Gefühl, ich bin der Dichteste auf der Party. Ich glaub aber, das war nur Einbildung.

12. So, (folgendes hab ich gestern nicht gelernt, wills nur sagen), jetzt geh ich was essen und mach dann einen fluffigen 22 Km Lauf. Danach mal eine Art Jahresrückblick vorbereiten.

Partytime

Freitag, 5. Dezember 2008 // 9:49 Uhr // martin

Da es in Stuttgart so viele 2Pac Fans gibt, möchte ich diese Party heute Abend empfehlen: 

Da die guten längst über den Jordan gegangen sind, spielen my man Skully aka DJ Feinripp und Kollegin D-Nice eine Nacht lang nur Songs von Biggie, ODB, Left-Eye, Easy-E, Isaac Hayes, James Brown und was sonst noch alles so unter der Erde liegt. Spätestens bei “Sky is the limit” sollten die Feuerzeuge angehen. Deswegen alle da hingehen und morgen Abend nicht mehr nach 2Pac fragen. Big L rest in peace. 

 

Sodele, sollte heute Abend jemand zufällig in Wien sein, dann kann er/sie meine Bürokollegen Tune Brothers in der Passage besuchen: 

Nein, das sind natürlich nicht die Tune Brothers, sondern Nicolas “Ich hab die Haare schön” Cage. Der war wohl in dem Laden letzte Woche und hatte sichtlich Spass…. ähm ja. Er sollte mehr trinken. Wir haben gestern im Büro diskutiert, ob es jemals einen guten Film mit Nicolas Cage gab. Tendenz: Eher nein. 

Achtung, nicht wundern: In Wien gibts die Krocha (einer unserer ersten Posts) oder vielleicht schon wieder nicht mehr? 

 

Morgen Abend, Samstag, 6. Dezember, sind The Ramilios aka The Camping Dudes aka The Heinz Brothers aka The Nikolausis mal wieder im Tonstudio

Gott, sind das Farben Alda! Glaub wir spielen HipHop 8.6.7 bis 10.5.9. Hoffentlich wirds was und nicht so…

…wie bei Diddy, wie uns ein freundlicher Leser wissen lies. Nun denn, bis späääter, wie der Patze immer sagt.