Montag, 8. März 2010 // 12:00 Uhr //
martin

Die Serie haben wir in den letzten Wochen etwas schleifen lassen, aber jetzt sind einige in der Mache. Weiter gehts mit Franz von Assisi, Leser und Kommentator der ersten Kessel-Stunde, der sich aber leider nicht ganz enthüllen lässt, wie man sieht. Dafür fällt das Bild eben in die Kategorie “voooooll süüüüüss!”.
Wer ist Franz von Assisi und was macht Franz von Assisi?
Seit 13 Jahren im Exil lebender Bayer. Wohnen tu ich seitdem – mit einer Ausnahme von einem dreiviertel Jahr in Stuttgart – im Raum Ludwigsburg. Beruflich tätig als Consultant in der IT Branche.Sportlich bin ich in letzter Zeit ein wenig eingerostet (PS3 lässt grüßen), spiele gelegentlich noch Tennis. Und im Winter eher Skifahrer als Boarder.
Du bist definitiv mit einer unserer ersten Leser. Wir kennen uns quasi schon aus dem SC-Forum. War das auch damals dein Link zu uns?
Genau. Hattest mich schon zu SC Zeiten mit deinem Schreibstil angefixt!
Und da kam kessel.tv als nicht gerade ungelegene Abwechslung für die langen Zeiten im Büro.
Natürlich die Frage: Wie kommt man auf den eigenwilligen Namen? Hat der echte F.v.A. irgendeine Bedeutung für dich? Oder spontan so eingegeben beim ersten Mal?
Hat eigentlich keine Bedeutung. Wobei ich sagen muss, dass der Herr Assisi – sollten die Geschichten stimmen – einen großen Respekt für seine Tierliebe verdient hat. Mit Kirche / Religion habe ich ansonsten nix am Hut.
Der Franz ist ein großer Techno-Fan bzw. auch ein wahrer Kenner behaupte ich mal. Wie beurteilst du die aktuelle Stuttgarter Electronic-Szene? Wo treibt es dich hin?
War ein Kind des Colibri. Und seit es das nicht mehr gibt, fühle ich mich in Stuttgart recht „heimatlos“. Die wilden Zeiten mit zwei mal Feiern pro Wochenende liegen auch schon ein wenig zurück und bin daher nicht mehr oft genug in Stuttgart unterwegs, um mir ein gegenwärtiges Urteil bilden zu können.
Hinzu kommt noch, dass meine Freundin in Zürich arbeitet. Daher teilt sich das wenige Feiern auch ziemlich auf beide Städte auf. Worauf ich mich aber schon tierisch freue, ist dass die Vision nach 4 Jahren heuer wieder stattfindet (www.vision-festival.com).
Wie stark Randgruppe ist man als FCB-Fan im Schwabenland?
Wir sind unter euch!
Naja, hin und wieder muss ich mich schon schwer verteidigen, vor allem nach dem Klinsi Rauswurf durfte ich die ein oder andere „intensive“ Diskussion führen.
Welchen Kessel.TV-Beitrag würdest Du Dir für die Zukunft wünschen?
„Die Kessel Partei“ zieht nach Ihrer ersten Wahl mit unglaublichen 14% in den deutschen Bundestag ein.
Was würdest Du mit in einen Atombunker nehmen?
Hanja & Matthias.
Donnerstag, 4. März 2010 // 15:30 Uhr //
martin

Nach den ersten 10.000 hammer nix gesagt, war irgendwann Ende Juli, Anfang August, heute haben wir dank eines unglaublichen Heimspiel-Schlusssportes die 20.000 Kommentare voll gemacht – übrigens exakt an unserem 20-monatigen Jubiläum, das wir schon den ganzen Tag voll arg feiern (ganz übel arg!).
Thorsten kippt seit heute morgen um 9 einen nachm anderen, Aussi hängt schon längst über der Keramik, meine Schwester kommt mit dem Kuchen backen kaum hinterher, Krupa und Jana sind vorhin gemeinsam verschwunden und Mischi hört eh nix mehr, weil er wieder nur Rap aufm Ohr hat. So läuft das hier halt.
Jedenfalls freuen wir uns über den Zwanni ein Mega-Rohr in unseren Kessel. Ein dreifaches Hipphipphurra, mächtig viel danke, danke, danke, we love you all and darlin’, darlin’, stand by me, oh stand by me.
Die 20.000 komplett machte übrigens unser Leser Chiller, der erst neulich einen schönen Happy Weekend Mix gestiftet hat.
Chiller, bekommst nen Sigrun Woehr-Gutschein in Höhe von 1.000 Euro powered by Breuninger und die CD Greatest Schlager Samples of all time obendrauf. Sposs. Darfste einmal beim Thorsten auf der Ducati mitfahren.
Mittwoch, 3. März 2010 // 13:30 Uhr //
martin

Der Stuttgarter Journalist und Web-Fachmann Dirk Banarek machte wohl das iPad derartig wuschig, dass er prompt am selben Tage als der Messias im Rolli das Brettle ankündigte (27. Januar) das iPad-Magazin launchte. Wie, warum, weshalb erklärt er nochmals in diesem Post.
Thorsten berichtete ja damals ebenfalls über die vermeintliche Revolution, die dann schön diskutiert wurde (und ich teilweise nix kapiert habe, was die Leut da schwätzen).
Auf dem iPad Mag gehts natürlich in voller Breitseite (positiv wie negativ) rund um den neuen Apple-Glücklichmacher, dessen Phänomenalität mir persönlich noch nicht endgültig klar ist, was natürlich nix zu heißen hat und sicherlich trotzdem ein ganz arg tolles Gerät ist.
Dirk Baranek hält es jedenfalls kaum mehr aus, bis das Tablett endlich auf den Markt kommt (verschiebt sich wohl), und informiert derweil, welche Medien sich für den iPad rüsten und was es so für feines Zubehör geben wird - mal mehr, mal weniger ernst gemeint.

(Die Jeans will ich.)
Außerdem beschäftigt sich Baranek, wie wir uns damals auch, mit der wichtigsten Frage überhaupt: Der, die, das iPad?
ipad-mag.de
Mittwoch, 3. März 2010 // 11:15 Uhr //
martin
Dienstag, 23. Februar 2010 // 11:43 Uhr //
martin

Kreisliga B3 Neckar-Fils anstatt Champions League und Messi, Iniesta und Co. KG, Opi-Treffpunkt anstatt junge grölende Fans (ey, aber Titten): Während zur Stunde der VfB und der FC Barcelona eine Pressekonferenz geben, brüten wahrscheinlich die Herren vom Stuttgarter Fußballmagazin “Mit Schmackes” über die demnächst wieder anstehenden Kreisliga-Spiele und welcher Redakteur sich z.B. die Begegnung TSG Esslingen – TSV Wendlingen anschaut.
Die Herrschaften von Mit Schmackes (Büro übrigens im H7) gingen im Juni 2008 mit dem Ziel online, den lokalen Fußball besser zu repräsentieren.
“Dabei liegt das Interesse auf der Region, was in der Behandlung durch die traditionellen Medien aus Kosten- und Kapazitätsgründen kaum Ausdruck finden kann. Diesem Umstand tragen wir Rechnung, indem unser Fokus Stuttgart und seiner Umgebung gilt. Von hier kommen wir und hier kennen wir uns bestens aus”, heißt es in der Satzung von Mit Schmackes.
Neben duften Spielberichten findet man auf Mit Schmackes u.a. auch durchaus lesbare Kolumnen, wie z.B. über den internationalen Gebrauch des guten alten Mittelfingers.
www.mitschmackes.de
Donnerstag, 11. Februar 2010 // 10:08 Uhr //
martin

Thorsten findet nicht nur tragische Meldungen auf Spiegel von stürzenden Senioren, sondern auch einen interessanten Artikel, wie (private) Blogs in Amerika lauter einer Studie vor allem bei den Jüngeren auf dem absteigenden Ast sind. “Vermutlich gehen Blogs nur einen ähnlichen Weg wie die E-Mail: Sie bleiben nützlich, sind aber nicht mehr sexy.”
Damn, nicht mehr sexy sein sind doofe Aussichten. In Amerika gibt es circa 30 Millionen (!) Blogs (Alta!), aber der Nachwuchs bloggt immer weniger, die Blogbevölkerung wird zunehmend älter. Stimmt, wir hier sind ja auch schon richtige Omis und Opis.
Der Grund für das zurückgehende Interesse an Blogs liegt an Facebook und Co. Junge Leut finden das total geil, die kurze Statusmeldung ist schneller geschrieben als ein im Vergleich dazu aufwendiger Blog-Eintrag.
Gut, ich habs ja schon gesagt, in spätestens fünf Jahren spricht keiner mehr von Blogs. Bis dahin einfach mal weiter machen.
Hier gehts zum Artikel.
Donnerstag, 4. Februar 2010 // 14:01 Uhr //
martin

Wie oft hatten wir es schon davon, der DJ und sein Publikum. Was muss er, beziehungsweise was müssen die Gäste manchmal aushalten?
Mein Nachbar hat gerade auf Facebook den Blog “Can You Play That One Song” gepostet, der sich ausschließlich mit dieser Thematik auseinandersetzt und kuriose Musikwünsche-Anekdoten bündelt. Kurzer Anteaser gefällig?
girl: what sort of night is this?
DJ: its an indie night
girl: Indian night?
DJ: no, INDIE music
girl: ah…Indian music
DJ: NO…INDIE music…you know…with guitars and stuff
girl: er…will you play Beyonce?
www.canyouplaythatonesong.com
Dienstag, 2. Februar 2010 // 12:30 Uhr //
martin


(Lieber dunkle Fotos als gar keine. Thanks Außenreporter.)
…an Kessel.TV hieß das Motto gestern Abend bei der Montage im Tonstudio. Ich dachte zunächst, es handelt sich bei der Anzahl um einen Scherz, aber der Gastgeber und Montage-Mitmacher Andreas Vogel machte seine Ankündigung fast wahr. Thorsten und ich antworteten in einer geselligen Runde in knapp 75 Minuten auf circa 60 bis 70 Fragen, meinte zumindest Vogel mit Blick auf seinen Spickzettel. Danach musste ich auch erst mal einen heben.
Vogel war auf jeden Fall ziemlich gut vorbereitet, hat sich zudem mit Beamer und Laptop bewaffnet und warf ein paar Screenshots vom Blog auf die Wand. Bin vor Ehrfurcht fast erstarrt als ich reinkam.
Um Punkt 21:00 Uhr ging es dann los. Um uns herum saßen geschätzte 30 bis 40 (?) interessierte (heimatlose?) Menschen, darunter zu unserer Freude nicht wenige Kessel-Leser. Mit dem Außenreporter und meiner Schwester im Publikum war die “Kessel-Crew” gut vertreten. Krupa war wohl noch in der Mittagspause, wie Willy anmerkte.
[mehr nachm Sprung…]

Eine hübsche Diskussion entbrannte auf unserer kleinen Familienseite im vergangenen Herbst, als ich einen recht geistlosen Diss auf den bekanntesten Blogger Deutschlands, Sascha Lobo, vom Stapel ließ.
Lobo begab sich daraufhin höchstpersönlich in die Niederungen von kessel.tv und diskutierte munter mit Thorsten über Niveau und andere Sachen, von denen ich nichts verstehe.
Auch im neuen Jahr ist Lobo in aller Internet-Munde. Die Kollegen des Berliner Stadtmagazins „tip“ liefern traditionell zum Jahresbeginn eine „Liste der 100 peinlichsten Berliner“. Der beliebte Internet-Irokese ist in diesem Ranking ganz vorne mit dabei. Die tip-Redaktion nahm „Blogwurst“ Lobo mit folgender Begründung in die Hate-Parade auf:
„Klar, er hat sich in den „Spiegel“ gebloggt und ein lustiges Taschenbuch geschrieben, aber Sascha Lobo ist einfach der Inbegriff an Peinlichkeit. Das selbstgefällige Verständnis der Blogwurst als Internetexperte, das Ranwanzen an die SPD und dann der Verkauf seiner eigenen Marke an einen Mobilfunkanbieter. Lobo tritt so oft daneben, dass man ihn aus Mitleid eigentlich nicht mehr kritisieren will. Aber er lässt einem keine Wahl. Es sind Sätze wie diese, die seinen unerträglichen Gestus zeigen: „Erklären wir den vordigital Geprägten, dass sie herzlich eingeladen sind, teilzuhaben am digitalen Leben.“
Lobo bedankte sich anschließend artig bei der Redaktion für die Nennung und lobte die Layout-Idee der stilisierten Iros auf dem Titel explizit. Isch halt ein sausouveränes Cleverle, der Kerl.
In der Liste der 100 peinlichsten Horsts findet sich übrigens auch der Exil-Stuttgarter, Mädchenschwarm, Songwriter und Ex-HipHopper Max Herre.
Sonntag, 31. Januar 2010 // 15:00 Uhr //
martin

Kurz vor Weihnachten bin ich mit dem Nachbar recht spät ins Tonstudio beim HipHop Donnerstag eingelaufen. Viel weiter als bis in die Raucherlounge sind wir nicht gekommen. Der Nachbar hatte schnell einen Gesprächspartner gefunden, und ich quatschte mit Andreas Vogel (Founder Hi Club, HipHop Donnerstag, Montage, Engtanzparty, etc.) recht lange über das gute alte Internet – Soziale Netzwerke, Blogs, Statusmeldungen und den ganzen Kram halt.
Nachdem mich schon Vogels DJ-Partner Konrad Kuhn neulich in die Radiosendung Hyperground eingeladen hat, ist Kessel.TV nun diesen Montag, 1. Februar bei Vogels “experimenteller Partyreihe” Montage im Tonstudio zum Thema Blogs and more zu Gast.
Thorsten und ich würden uns natürlich riesig über den Besuch von zwei, drei Lesern freuen. Als besonders Special signiert Weltstar Kutmaster Krupa Autogrammkarten von Königin Daniela Katzenberger.
Tonstudio, Einlass 20:30 Uhr, Beginn 21:00 Uhr, Dauer circa 90 Minuten
Eintritt frei
[mehr nachm Sprung…]