Posts tagged as:

Berlin

Bushido for Bürgermeister?

Donnerstag, 18. Februar 2010 // 16:27 Uhr // martin

Vorhin hat ein Leser auf unsere Facebook-Seite geschrieben: “Als ich das Foto vom Picaldi sah, ist mir ganz kurz Bushido vor meinen Augen erschienen!”

Wir können gerne auch Bushido erscheinen lassen, kein Problem. Der Rapper will angeblich im Jahr 2011 mit der Bushido Partei bei der Berliner Senatswahl antreten, sagte er zumindest auf DASDING.tv.

Motto: “Mehr Ghetto vom Brutto.” Und ein neuer Caesar sowieso…

War eigentlich schon jemand in seinem Film?

Ein offener Brief: Lieber Ingo Arzt,

Mittwoch, 3. Februar 2010 // 6:00 Uhr // Thorsten W.

zuerst möchte ich Dir – ich darf doch Du sagen, Ihr seid bei der taz doch bestimmt ganz locker – danken, dass Du Dich in Deinem Artikel so um uns Stuttgarter sorgst. Ist ja auch ne wirklich schlimme Sache, die der Günther, der Wolfgang und die Bahn-Kollegen uns da eingebrockt haben.

Nein, im Ernst – natürlich kann und sollte man dieses Mega-Projekt durchaus kritisch sehen. Aber ich verstehe diese Einleitung irgendwie nicht. “Zara, Pimkie, H&M, Sport-Scheck, Mango, Benetton, MediaMarkt, Karstadt, Kaufhof, C&A, S. Oliver, nochmal H&M, nochmal Zara – das Herz Europas ist so groß, dass mehrere Filialen einzelner Ketten hineinpassen.”

Mensch, das muss Barcelona sein… oder Berlin? Oder Tokio? Oder Leipzig? Ach nein, das gibt’s nur hier in Stuttgart. Unverwechselbar. Aber dann kommst Du wenigstens gleich zur Sache. “Für schlappe 4,03 Milliarden Euro wird unter dem Titel “Stuttgart 21″ der gesamte Bahnhof samt Gleisanlagen in 32 Kilometer lange Tunnel unter die Erde gelegt.”

Ähm – der ganze Bahnhof kommt unter die Erde? Echt? Schütten die einen Berg auf den Bonatz-Bau? Keine schlechte Idee, obwohl es eigentlich schon genug Berge in Stuttgart gibt. Und Trimm-dich-Pfade. Hat Peter Handke 1973 in Stuttgart gesehen, wie Du erzählst, und dass er es damals ganz arg schlimm fand. “Von allen deutschen Städten, die ich kenne, habe ich mich nur in Stuttgart bedingungslos fehl am Platz gefühlt.”

Ja, das nagt bis heute an uns Stuttgartern, dass es der Peter damals so schlimm fand hier. Und Dir gefällt’s irgendwie auch nicht so recht. “… erstickendes Villenleben an den Hügeln über dem engen Talkessel und unten von breiten Straßen durchtriebene Ordnung sowie ratternde Straßenbahnen. Was komplett fehlt, ist der Charme wilden Stadtwirrwars, kaum spontan in vergessenen Ecken wuchernde Natur, nur sortierte Kleingärten und Naherholungspfade.”

Mann, wie mich auch diese sortierten Kleingärten in der Stadt immer nerven. Aber ich will nicht polemisch sein. Das überlasse ich gern Dir. Auch wenn ich Dich nicht immer verstehe. “Da werden riesige, momentan noch mit Gleisen überzogene Flächen mitten in der Stadt frei, die bisher vom Neckar aus die Stadt teilen, bis sie jäh am Kopfbahnhof enden. Eigentlich grandios.”

Äh. Grandios? Riesige mit Gleisen überzogene Flächen? Gut, vielleicht Geschmacksache. Aber bleiben wir bei den Fakten. “Dagegen wird ein gutes Stück Wirrwarr der Stadt abgerissen: die alte Bundesbahndirektion mit spätbarocker Fassade, heute ein Refugium für Künstler, Schriftsteller, Musiker oder Modedesigner und mit einem Club, dem “Rocker 33″.”

Ja, schade um die ganzen Büros und ums Rocker ist es sicher. Aber es wird gar nicht die alte Bundesbahndirektion abgerissen, die unter Denkmalschutz steht. Nur der hintere, hässliche Teil. Hättest Du mit einem Klick auf www.wikipedia.de nachlesen können. Recherchieren kann man. Muss man aber nicht.

Gut, in den folgenden Punkten muss ich Dir Recht geben: Schade um die Röhre, ein bißchen schade um den Landespavillon, sicher auch schade um die Waggons am Nordbahnhof.

Dann wird es aber wieder ein bisschen wirr: Du leitest vom Stuttgarter HipHop in den 90ern irgendwie zum ersten M1 und zum ersten Zapata und erzählst etwas von “ein paar Jungs in Schlabberhosen”. Einer davon, unser Schowi, darf sogar zu Wort kommen: “Keine Ahnung, wer schuld ist. Stuttgart war eben seit je eine entwickelte Stadt, und wenn es irgendwo Brachen gibt, kommt sofort was rein, das der wirtschaftlichen Landschaft hilft”, sagt er.”

Recht hat er. Hättest Du ihn weiter gefragt (oder woher stammt das Zitat?) hätte er Dir vielleicht erzählt, dass sowohl M1 als auch Zapata erst nach dem Abriss des Südmilchgeländes richtig groß, professionell und erfolgreich wurden. Aber nicht so wichtig.

Aber dann legst Du richtig los – dann kommt nämlich mein Lieblingsteil in Deinem Artikel. Ich hoffe Du hast nichts dagegen, wenn ich zitiere:

“Abends auf der Königstraße, nach Ladenschluss, kaum auszuhalten: Junge Menschen tragen den Inhalt ihrer Einkaufstaschen am Körper spazieren, sie riechen nach CK One, unterhalten sich über Handyverträge, Fitnessstudios und Solarien. Da! Ein Hundehaufen auf dem Gehweg – endlich ein klein wenig Anarchie.

Ein schüchternes Graffito auf einem Umspannungskasten: möglicherweise eine aufkeimende Jugendrevolution. Ein rülpsender Punk vorm Hauptbahnhof, man möchte ihn spontan herzen: Rebellion gegen die Etikette! Und dann hat doch Papi die teure Nietenjacke bezahlt. Also gut, auf dem Dornhaldenfriedhof liegen Gudrun Ensslin und Andreas Baader beerdigt. Das rockt irgendwie. Wenn sie es nicht so furchtbar übertrieben hätten.”

Alter! (sagt man bei uns so). Erst mal in einem Artikel über Stuttgart 21 Peter Handke und Andreas Baader einbauen – das muss Dir erst mal einer nachmachen. Und dann Deine Entdeckungen – Hammer! Du hast ein Graffiti gesehen. Und einen Punk! In Stuttgart!!!EinsElf111. Das hätte ich nicht in unserem schönen Städtle erwartet. Nicht bei uns. Ich bin entsetzt. Ich werde schon wieder polemisch, sorry.

Und dann bricht es endgültig aus Dir raus, und langsam rieche ich den Braten (einen Zwiebelrostbraten, natürlich): “Deshalb, liebe Berliner, wird der Zustrom schwäbischer Lebensgefühlflüchtlinge nicht abreißen.” Aha! Darum geht’s! Die ganzen armen Stuttgarter müssen nach Berlin auswandern, weil sie es hier einfach nicht mehr aushalten. Es ist eine Katastrophe! Ehrlich!

Und dann kommt der krönende Abschluss. Ich hatte beim ersten Lesen Tränen in den Augen. Wirklich.

“Und wir fordern ein klein wenig Toleranz. Bitte. Es ist erniedrigend, wie man als Schwabe in der gesamten Republik seine Wurzeln verleugnen muss. Einen Logopäden aufsuchen und Weinkorken in den Mund stecken, um nicht anhand der Aussprache enttarnt zu werden. Sonst drohen Ausgrenzung, Verachtung, Gelächter.”

Mit diesem Abschnitt hast Du mir wirklich einen Stich ins Herz versetzt. Ich bin mir meines ganzen jämmerlichen und erbarmungswüdigen Daseins als armer Stuttgarter Schwabe bewusst geworden, und ich habe bitterlich geweint.

Aber zurück zum Ernst, auch wenn es schwerfällt, und ich musste mit leichtem Entsetzen etwas feststellen: Wenn irgendjemand sich für seine schwäbische Herkunft schämen muss, oder seine Wurzeln verleugnen, wie Du es nennst, dann wegen solch bescheuerter, von Vorurteilen und Klischées nur so tropfenden Artikeln wie Deinem.

Oder bist Du auch einer dieser bemitleidenswerten Exil-Schwaben, die vor der hiesigen, unerträglichen Trostlosigkeit und Engstirnigkeit ins hippe Berlin flüchten mussten, wo es endlich coole Clubs in coolen Abbruchhäusern und einen coolen OB und coole Punks und coole Graffitis gibt?

Oder warst Du zum letzten mal 1973 mit dem Peter in Stuttgart und hast gedacht, komm, meine Polaroids von damals und der aktuelle Prinz reichen schon für ein umfassendes Bild, wird sich schon nicht so viel verändert haben im Kessel seit damals?

Dass es in Stuttgart vielleicht alles ein bisschen anders läuft, dass die Subkultur hier vielleicht weniger an Orten und mehr an Personen hängt, dass Subkultur, die kaputt renoviert wurde, immer wieder neu und noch frischer wiederaufersteht, dass es immer wieder spannende temporäre Einrichtungen gibt und dass die hässlichsten Teile der Stadt, wie der alte Kleine Schlossplatz (auch kaputt renoviert) oder die Theodor-Heuss-Straße, einfach “von unten” belebt werden – woher sollst Du es auch wissen?

Aber zum versöhnlichen Schluss hier noch ein Angebot, dass unser tapferer Mitstreiter Krupa schon in einem Kommentar gemacht hat: Wir, die Jungs von kessel.tv, laden Dich recht herzlich nach Stuttgart ein. Mit Schlafplatz im Hallschlag, Fahrradwanderung am Neckar, Kässpätzle mit Blick auf die Hauptbahnhofgleise und einer extra Portion Hundekacke im Tütchen. Wegen der Subkultur, weisch.

Blogwurst

Montag, 1. Februar 2010 // 9:16 Uhr // Außenreporter

Eine hübsche Diskussion entbrannte auf unserer kleinen Familienseite im vergangenen Herbst, als ich einen recht geistlosen Diss auf den bekanntesten Blogger Deutschlands, Sascha Lobo, vom Stapel ließ.

Lobo begab sich daraufhin höchstpersönlich in die Niederungen von kessel.tv und diskutierte munter mit Thorsten über Niveau und andere Sachen, von denen ich nichts verstehe.

Auch im neuen Jahr ist Lobo in aller Internet-Munde. Die Kollegen des Berliner Stadtmagazins „tip“ liefern traditionell zum Jahresbeginn eine „Liste der 100 peinlichsten Berliner“. Der beliebte Internet-Irokese ist in diesem Ranking ganz vorne mit dabei. Die tip-Redaktion nahm „Blogwurst“ Lobo mit folgender Begründung in die Hate-Parade auf:

„Klar, er hat sich in den „Spiegel“ gebloggt und ein lustiges Taschenbuch geschrieben, aber Sascha Lobo ist einfach der Inbegriff an Peinlichkeit. Das selbstgefällige Verständnis der Blogwurst als Internetexperte, das Ranwanzen an die SPD und dann der Verkauf seiner eigenen Marke an einen Mobilfunkanbieter. Lobo tritt so oft daneben, dass man ihn aus Mitleid eigentlich nicht mehr kritisieren will. Aber er lässt einem keine Wahl. Es sind Sätze wie diese, die seinen unerträglichen Gestus zeigen: „Erklären wir den vordigital Geprägten, dass sie herzlich eingeladen sind, teilzuhaben am digitalen Leben.“

Lobo bedankte sich anschließend artig bei der Redaktion für die Nennung und lobte die Layout-Idee der stilisierten Iros auf dem Titel explizit. Isch halt ein sausouveränes Cleverle, der Kerl.

In der Liste der 100 peinlichsten Horsts findet sich übrigens auch der Exil-Stuttgarter, Mädchenschwarm, Songwriter und Ex-HipHopper Max Herre.

Mauerfallsong

Dienstag, 10. November 2009 // 15:26 Uhr // martin

Noch mal kurz zum Thema Mauerfall. Bei den Kollegen Grohn & Grudzinski habe ich vorhin entdeckt, dass Paul van Dyk, der jederzeit wirklich meinen Respekt hat, die offizielle Hymne zum 20jährigen Mauerfall-Jubiläum komponieren durfte. Das klingt dann so:

“We Are One” wird gesungen von einem Herren namens Johnny McDaid. Ob man zu so einem Jubiläum auf deutsch oder englisch singen muss ist mir herzlich egal, aber nach drei Takten Schleimsosse muss ich fast spucken.

Da hätte man doch lieber eine dieser vielen Eine-Frau-drei-Männer-Bands der Marke Wir sind Helden verpflichtet oder eine Neuauflage des Überkrachers “Wind Of Change” angeleiert. Klaus Meine forever!

The toten Crackhuren im Kofferraum

Dienstag, 27. Oktober 2009 // 16:57 Uhr // martin

crack

(“Private Fiction” in Berlin: The toten Crackhuren im Kofferraum)

Mails von Musik-Promotern langweilen dich in aller Regel. Zumal sie mich sowieso nichts mehr angehen. Aber gerade kommt ein Konzerttip rein, heute Abend irgendwo in Berlin im Festsaalkreuzberg, die Cobra Killers würden spielen.

Im Vorprogramm: Die Band, ich dachte zunächst ein DJ-Duo, namens The toten Crackhuren im Kofferraum. Aus Berlin. Klar. Da musste ich kurz laut lachen. Auf so einen dämlichen Scheiß muss man erst einmal kommen. Dein Aktionsradius schränkt sich dadurch wohl auch etwas ein.

Mein Kumpel Marco in Berlin meinte so gleich, dass die auch gar nicht schlecht wären. Gäbe es wohl schon länger. Das kann ich allerdings nicht bestätigen. Was auf der myspace-Seite zu hören ist klingt furchtbar. Electro-Grime-Ghetto-Trash oder so. Und die Gören selbst, na ja, siehe oben. Bei so mancher Alarm-Party in Clubs an irgendwelchen Bundesstraßen im Stuttgarter Großraum würden sie sicherlich nicht weiter auffallen.

Mein Nachbar und ich brauchen trotzdem dringend einen knackigeren Namen.

Du bleibst draußen

Dienstag, 13. Oktober 2009 // 21:20 Uhr // martin

richie_hawtin

(So kommt man natürlich nicht ins Berghain: Richie Hawtin, der heißeste Latin-Lover unter den internationalen Däschno-Ditschis)

Ja ja, unser alter Freund Richie ist am Wochenende nicht in die Techno-Kathedrale Berghain reingekommen. Das ist ungefähr so als würde Uwe Reiser vor dem Aer Club abgewiesen.

Da Berlin unser schönster Stadtteil ist, mich bereits zwei Leute auf diese wohl witzige Sache aufmerksam gemacht haben, die Richie angeblich selbst auf Facebook gestatusmeldete, komm wat solls, auch nochmals hier zum nachlesen.

“BERGHEIM is a great club once you are inside, but why does the door policy have to be so fucking ridiculously hard”

Wahrscheinlich hat er einfach mal wieder seine Buffalos mit den aufgeschlitzten Hosen angehabt, der alte Minimal-Prolet. Sein Publikum färbt wohl langsam ab.

Happy Weekend Mix
by Scheckkartenpunk

Samstag, 12. September 2009 // 16:10 Uhr // martin

scheckkartenpunkt

scheckkartenpunk_2

Mit einem Tag Verspätung der Happy Weekend Mix von einem alten Buddy von mir, den es längst nach Berlin verschlagen hat und soweit und so gut ich ihn kenne, er sich dort auch sicherlich sauwohl fühlt. Und da es letzte Woche so gut an kam, gibts heute once again eins auf die Fresse.

Früher nannte sich Marco pru:piper, ich taufte ihn frecherweise mal True Pimper und kommt ursprünglich aus der Breakbeat-Garage-2Step-Szene.

Vor einigen Jahren legten wir öfters gemeinsam auf, unter anderem bei unserer Partyreihe 2Times Freestyle im Le Fonque oder im kleinen Floor auf der U-Turn. War immer ein Riesenspass.

Nach seinem Studium in Stuttgart verschlug es ihn jobmässig wie gesagt nach Berlin, betreibt nebenher seinen eigenen Blog und macht einen auf krawalligen Electro-Rebell. Aber so kenn ich den alten Pimper. Rebell for life.

Download here (Zshare) oder hier (Soundcloud)

Wir wünschen an dieser Stelle noch ein schönes Wochenende.

The Kessel Twins feat. Kutmaster Krupa

[mehr nachm Sprung…]

Fetsum inner Bild

Mittwoch, 2. September 2009 // 18:34 Uhr // martin

Bild 1

Keine Ahnung wie ein eher erdiger Typ und Kuschel-Soul seinen Weg in die Bild finden, aber der Ex-Stuttgarter Fetsum hats irgendwie geschafft. Dachte immer dafür müsste man mehr Glitzery und so einbringen.

Er selbst kommentiert das auf Facebook mit: “Reading my interview on Bild.de and they really wrote what I’ve said.”

Die Überschrift ist natürlich superdufte. Dann kann es ja los gehen. Straight from the heart, sag ich da.

P.S.: Bei uns findet man etwas zu Fetsum unter diesem Link.

“Wer macht das jetzt noch?”

Donnerstag, 27. August 2009 // 13:38 Uhr // martin

… ist der entsetzt klingende Betreff in Patzes Mail. Ich denk mir, was isn jetzt schon wieder los und öffne die Nachricht…

galerie reinsburgstraße

Nach Patzes Aussage handelt es sich wohl um eine kleine Galerie in der Reinsburgstraße, die Stuttgart verlässt. Gut, man kennt keine genauen Hintergründe und Intentionen, aber klar mit Kunst und son Zeug ist es hier natürlich nicht ganz so einfach. Auf der anderen Seite sind derartige Dinger schon stark inflationär in der Hauptstadt vertreten.

Bin mal durch eine Straße gefahren, da hat sich eine kleine Galerie an die nächste gereiht, kennen bestimmt manche, mit irgendnem Krempel drin und jeweils eine Menschenseele sass verlassen hinter dem Apfel. Wahrscheinlich gibt es mehrere solcher Straßen in Berlin… Na gut, wir wünschen auf jeden Fall viel Erfolg.

Erinnert mich alles immer an die eine Geschichte, die mir mal in New York ein Mann namens Peter erzählte. Der Peter hatte einen Freund, der unbedingt von New York nach Berlin ziehen wollte, unter anderem weil die Miete gerade mal 200 Dollar betragen würde.

Ein halbes Jahr später ruft Peter seinen weggezogenen Freund in Berlin an und fragt nach wie es denn so läuft. Der Kumpel meinte dann nur: Peter, ich weiß nicht wie ich die 200 Dollar Miete zahlen soll!

Atzen-Style

Mittwoch, 26. August 2009 // 21:45 Uhr // Außenreporter

Atzen-Style
Alle machen Urlaub, nur der Außenreporter muss auf die kessel.tv-Villen in Berlin aufpassen. Das Leben ist halt kein Tanzcafé.
Martin, Thorsten und Kruppa haben sich von den Blog-Millionen kürzlich ein paar Townhouses in Berlin rausgelassen.
Weil der Gärtner krank wurde und die Haushälterin letztes Wochenende nicht mehr aus dem Berghain zurückgekehrt ist, muss ich als Kessel-Azubi in den Marmor-Häuschen in Marzahn – das wird nach Kessel-Recherchen bald der neue In-Stadtteil– nach dem Rechten sehen.
Mache hier jetzt jeden Tag in der silbernen Hofeinfahrt große Kehrwoche, gieße Martins Geraninen, sorge bei Thorstens Ducati-Furhpark den Ölwechsel und pflege Kruppas Berliner Streetart-Utensilien.
Die Kessel-Jungs ham mir Mittagspause von 12 bis 13 Uhr erlaubt, da geh ich immer nach Kreuzberg, Currywurst mit Schrippe essen und Berliner Kindel löten.
Kann man auf dem Weg auch supi seine alten Kröten loswerden. Ist einfach eine tolle Stadt, dieses Berlin. Atzen-Style!

CIMG7220

Alle machen Urlaub, nur der Außenreporter muss auf die kessel.tv-Villen in Berlin aufpassen. Das Leben ist halt kein Tanzcafé.

Martin, Thorsten und Kruppa haben sich von den Blog-Millionen kürzlich ein paar Townhouses in Berlin rausgelassen.

Weil der Gärtner krank wurde und die Haushälterin letzte Woche nicht mehr aus dem Berghain zurückgekehrt ist, muss ich als Kessel-Azubi in den Marmor-Häuschen in Marzahn – das wird nach Kessel-Recherchen bald der neue In-Stadtteil– nach dem Rechten sehen.

Mache hier jetzt jeden Tag in der silbernen Hofeinfahrt große Kehrwoche, gieße Martins Geraninen, sorge bei Thorstens Ducati-Fuhrpark für den Ölwechsel und pflege Kruppas Berliner Streetart-Utensilien. Hab außerdem ein neues, fröhliches Bannerle zum Fenster rausgehängt. Ham die Chefs so gewollt.

CIMG6758

Zwischendrin muss ich auch noch unser geiles, neues Ladenkonzept am Boxhagener Platz am Leben halten, Spitzen & Spätzle. Martin hat ein paar Dessous gehäkelt, sind echt scharf, ich schab dazu die Spätzle raus. Geht ab wie Harry. Gleich blau gemacht letzten Samstag und nochn Haus gekauft.

CIMG6800

Die Kessel-Jungs ham mir diese Woche Mittagspause von 12 bis 13 Uhr erlaubt, da geh ich immer nach Kreuzberg, Currywurst mit Schrippe essen und Berliner Kindel löten.

CIMG7232

Kann man auf dem Weg auch supi seine alten Kröten loswerden. Ist einfach eine tolle Stadt, dieses Berlin. Atzen-Style!