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Kessel Night

Boom! Wochenende.

Freitag, 3. September 2010 // 12:03 Uhr // martin

Hier wird ab und zu – völlig Zurecht – gemostert, dass sich im Ghetto abartig hässliche Flyer befinden. Die Kultur hat sicherlich in den letzten 10 Jahren ziemlich gelitten, deswegen möchte ich den Reigen mit einem Flieger einläuten, den ich überaus gelungen finde.

Das Beginner “Bambule Boombule” Cover (die sehr gelungene Remix-Platte von “Bambule”) wurde kurzerhand für die Bananas-Party heute Abend in der Schräglage mit Passion und  Kamikaze abgeändert. Finde die Idee super.

Nochmals zum Vergleich das Original.

Turnschuhe und Beats haben heute noch ne zweite Party am Laufen und zwar wird die neue Reihe “Disko Disko” im Beat! Club aufgetaktet.

Ist so ein bisschen der inoffzielle Nachfolger von “Kids”, nicht mehr ganz so bratzig, mehr Disco-Feel. Neben Baris back from Holiday, Kumpel Denson hat man zum Auftakt Coco Lores aus München gebucht.

Well, folgender Flyer in der nicht weit entfernt liegenden Corso-Bar ist zwar etwas kleiner …

…was die Party mit Änna & D-Nice aber nicht schlechter macht.

Andere musikalische Baustelle, aber ebenfalls ein Beweis für eine gelungene Flyergrafik:

Electronic Bisquits haben die Endstation Poster-Boys eingeladen, die übrigens auch im Romy umme Ecke in dieser Nacht ran müssen.

Etwas ausserhalb im Z-Club ebenfalls zwei Poster-Boys von Lucky Breaks, die erst kürzlich einen Mix für uns geliefert haben.

Die Gäste Stereorauschen kommen aus Magdeburg und repräsentieren dort den Bass in allerlei Formen.

Jut, Samstag. Mittag. Haste Semf? Hier!

In Esslingen geht es um 14 Uhr los, die Headliner Moonbootica, Chris Liebing, Turntablerocker und Tiefschwarz beginnen um 17:00 Uhr, um Elfe ist hier Schicht und dann alle ins Rocker wo nochmals 3000 DJs warten. Uftahour im Toy.

Alternativen für Freunde der elektronischen Musik gibt es am Samstag einige: Da wäre das Romy…

…wo man bis 10:00 Uhr Sonntag feiert und mit Alan Fitzpatrick einen ganz interessanten englischen DJ gebucht hat, der erst kürzlich sein Debütalbum veröffentlichte. Irgendwo zwischen funktional-stampfigen und melodiösem Tech-House. Florian Meindl dagegen etwas minimaler.

Oder man geht ins Climax…

…oder, wenn man es raviger mag, ins Ohhi!

Die Mitclubmacher Super Super haben ihren Cheffe Autodidakt eingeladen. Nächste Woche erscheint die EP “Good On The Dancefloor” von Super Super auf Traktor, hier der Teaser.

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Aber es gibt auch noch andere Mugge am Samstag. Nach einer kurzen Sommerpause startet wieder mit prominenter Unterstützung die Urban Session im Bix durch.

Klingt nach einem guten Starter. Weitermachen kann man z.B. im Tonstudio, die S-Cut Boys stellen den Trailer ihres nächsten Filmes “In Between” vor

Nach dem Trailer The Ramilios unten, Denson und Swist oben. Freu mich tierisch drauf.

Vielleicht schaffen wir es davor noch dem Skullinger zu gratulieren, denn der feiert seinen 30. Geburtstag in der Schräglage.

3,5 Kilo pro Jahr ergibt übrigens einen Skully. Für die Festivitäten hat er seine neuen Homies Jay-Vee und Piwi eingeladen, den nach ihrem Gig im Z-Club am Freitag hoffentlich fit genug sind, den bestimmt bald dichten Lötknecht mit Funky Breaks und mehr unter die Arme zu greifen. Hau rein Junge!

Zu guter Letzt noch ne kleine Paddy in der Corso…

…und dann sind wir schon wieder durchgerutscht. Nicht zu verwechseln mit drübergerutscht.

Nun denn, don´t forget the Rollerausfahrt ab morgen früh, wer hingegen mich heute Abend suchen sollte, bin in der Suite hinter der Bar, morgen mittag Sempfen, morgen Abend Toni mit dem Nachbar und Held des Tages ist sowieso Marko, der uns folgendes Foto aus Valencia auf unsere FB-Wand gepostet hat:

T-Shirt gibts in unserem Store.

Wochenend-Fundstücke

Montag, 30. August 2010 // 9:30 Uhr // Thorsten W.

Freitag Zivibullen-Sondereinsatz mit Mikato bei der Audi A1-Party in der Suite. Gibt aber nicht viel zu erzählen, außer dass Lexy & K-Paul langweilig waren. Aber dick im Gästebuch verewigt:

Wer’s noch nicht mitbekommen hat – es gibt zwei neue Blitzen zwischen Neckartor und Schwanentunnel (ich wusste bis letzte Woche nicht, dass der Tunnel Richtung Cannnstatt so heißt). Da ist seit einiger Zeit nur noch 50 (statt 60) erlaubt, und da stehen jetzt gleich zwei so moderne Säulen, die alle (!) Fahrspuren abdecken (das gestreifte Etwas links):

Verlosung: Zwei SEMF Packages

Freitag, 27. August 2010 // 12:00 Uhr // martin

Nächste Woche Samstag, 4. September steigt auf der Neckarinsel Esslingen das zweite SEMF-Festival mit Acts wie Tiefschwarz, Moonbootica, Chris Liebing und Turntablerocker.

Nachdem wir diese Woche zwei beziehungsweise vier HipHop-Freunde glücklich gemacht haben, verlosen wir nun zwei SEMF-Packages, die jeweils enthalten: 1 Shirt, ein Ticket im Wert von 33 Euro (in Preis sind die Afterpartys im Rocker und Toy inklusivse), nen Button und nen Plakat.

Einfach hier kommentieren oder Email an stuttgart@kessel.tv, gerne mit Beweis-Raver-Bildern (eurer Jugend). Muss aber nicht sein.

Letzter warmer Tag vor dem Drogeriemarkt

Donnerstag, 26. August 2010 // 11:00 Uhr // martin

Die Prognosen sind eisenhart, kann keiner was dafür, am allerwenigsten S21: Morgen kühlt es ab, nächste Woche soll es sogar herbstlich werden. Da muss man ja geradezu heute Abend draußen rumlungern.

Vielleicht an der Tanke, am Busbahnhof, vor dem Nordflügel, vor dem Hauseingang, mit einer Flasche Gin in einer braunen Papiertüte, im Innenhof legen die Homies ein paar Steaks auf den selbstgebastelten Webergrill, nachdem man mittags im Drogeriemarkt erst die Bauanleitung geklaut hat…

Man kann aber auch, insbesondere wenn man das Surfer-Gen im rechten Wadenmuskel hat, zuerst ins Kino gehen, und zwar ins Corso. Also nicht in die Corso Bar, sondern ins Programmkino Corso in S-Vaihingen (Hauptstraße 6), ein Dauerklassiker in Stuttgart. Dort wird in 3D (!) der neue “Übersurf-Film” (so die vollmundige Ankündigung, kanns nicht beurteilen), von Kelly Slater gezeigt. Den Namen wiederum hab ich sogar mal gehört – hang loose Alta!

Karten gibts vorab schon in der Funbox oder an der Abendkasse für 5 Euro. Wer das heute verpasst kann “The Ultimate Wave” innerhalb den nächsten 7 Tagen zu folgenden Zeiten angucken:Do. & Sa. – So. 16.00 / Fr. 17.00 Do. & So. & Mo. auch 20.40 ?Sa. & Di. auch 18.45.

Und hier noch ein Sätze vom Pressecounter:

“Kelly Slater, neunfacher Weltmeister und Superstar der Surf-Szene, auf der Suche nach der perfekten Welle. Der Film begleitet den Extremsportler sowie die tahitianische Surf-Legende Raimana Van Bastolaer auf der Jagd nach dem Mythos. (…)

Aufwändig und hart erkämpfte Bilder (die hochempfindlichen 3D-Kameras wurden direkt auf die Boards montiert, um noch näher ans Geschehen heranzurücken) machen den Surf-Kosmos für den Zuschauer begreifbar – von den traditionellen polynesischen Wurzeln bis zu dessen modernsten Entwicklungen als Spitzensport. (…)”

Klingt jetzt nicht so unspannend. Wer kein Bock auf Kino hat und aber längst seinen Arsch am Hofeingang plattgesessen hat, kann heuer z.B. Richtung Rocker dappen…

…und elektronische Musik mit LaLoc und Markus Grund hören. Wem das zu gerade ist, bekommt im Zwölfzehn eine bunte Packung verpasst…

…von Electro und NuBreaks über Mashup-Sounds bis hin zu Mutant Disco und Techno. Dann noch ein paar Klassiker: Waranga mit Moritz Matzen, Treff im Transit und Schräglage mit Kool DJ Swist und Tipura, Tonstudio mit Big Will und RAM und Suite mit Lexy und K-Paul. Für letzteres braucht man ne schwere Einladung. Geht sonst gar nix. Aber nicht dass es wieder heißt, wir wüssten nicht Bescheid.

Und weils so schön ist, für Leser Alx, ein letztes Mal.

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Day & Night Review

Mittwoch, 25. August 2010 // 14:30 Uhr // martin

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Beim Day & Night Festival vergangenes Wochenende im Sindelfinger Glaspalast, ist, wie auch hier schon kommentiert wurde, so manches in Punkto Organisation schiefgegangen. Einige der 5000 Besucher äußersten auf der FB-Seite u.a. aufgrund mangelnden Bars und ausgehenden Getränken mal mehr mal weniger deutlich ihren Unmut. Die Stuttgarter Zeitung berichtet heute ebenfalls davon.

Die Veranstalter, der Partysan und die Cosmopop GmbH – letztere organisiert sonst wesentlich größere Festivals wie die Time Warp oder den Love Family Park, sollten also eigentlich erfahren genug sein – haben sich bereits auf der Homepage entschuldigt und darauf verwiesen, dass man von dem frühen Ansturm am Nachmittag und den hohen Temperaturen “überrascht” wurde (ähm, VVK lief gut, kurz Wettterbericht lesen?).

Unsere Leserin Silke, erst kürzlich vom Melt! verwöhnt worden und ursprünglich aus der Region BB-Sifi stammend, hat das Spektakel besucht und einen umfangreichen, freilich subjektiven Nachbericht eingesandt.

Die Namen Koletzki und Kalkbrenner haben uns blind gemacht gegenüber der großen Gefahr Glaspalast Sindelfingen. „Ach, der Oli, der hat auf dem Melt so nett aufgelegt!“ Und: „Mit dem Paule, da kann man ja nix falsch machen, hab ich gehört.“

Also für schlappe 33 Euros (zzgl. 4 Euro Vorverkaufsgebühr) pro Nase die Tickets geordert. Um so viel Asche nicht ungenutzt in den Wind zu pusten (bin schließlich Schwäbin), sogar durchgesetzt, noch bei Tageslicht zum „Open Air“-Teil des „Festivals“ anzureisen. Wohlgemerkt per Auto – Shuttle funktioniert ja nie. Was man uns später bereitwillig bestätigt.

Um 19 Uhr also angekommen, erstmal 5 Euro für den Parkplatz abgedrückt und freudig erregt auf die abschüssige Wiese geeilt, die mit zwei bis drei aufgestellten Segeln so richtig was als Open air-Location hermacht. Während „Extrawelt“ keine schlechte Sache macht, fällt uns langsam die hohe Konzentration an übertrainierten braungebrannten Feinripp- und Gar-kein-Shirt-Trägern auf. Gut, die ganzen Tattoos (letzter Schrei Sterne recht uns links des Schlüsselbeins!) müssen ja auch mal woanders als im Böblinger Freibad gezeigt werden.

Bei der weiblichen Fraktion sind eher Piercings und mehrschichtig gefärbte Haare vertreten. Und wieder bauchfrei – Mist, modisch können wir einfach nicht mithalten und fühlen uns unwohl. Um uns rum zappeln die Menschen allenthalben wie auf der Mayday.

Komm, lass uns betrinken! Ach, es gibt nur einen (!) Getränkestand für geschätzte 4.000 Menschen? Das nenn’ ich ne Planung. Und 4 Euro fürn Bier und 8 fürn Wodka Bull sind völlig okay, nachdem der Eintritt ja ein Schnäppchen war. Nicht bar zahlen, sondern Wertmarken kaufen? Wir stellen uns gerne an. Und auf die Einwegplastikbecher, die alleine durch angucken hinüber sind, 2 Euro Pfand? Durchaus sinnvoll. Dann liegt auch nachher nicht alles voller Müll. Allerdings nur, wenn man nicht gleichzeitig Millionen von Flyern verteilt.

[mehr nachm Sprung…]

These are the Breaks: Kurtis Blow Verlosung

Dienstag, 24. August 2010 // 9:00 Uhr // Thorsten W.

Da hat Beat!Club-Cheffe Alex Spindler wieder einen ganz coolen Deal an Land gezogen: Nicht nur, dass Der Nachbar am Samstag in seinem Laden mit trinkfester Unterstützung von RAM seinen 27. Geburtstag feiert, kurzfristig hat sich auch noch Kurtis Blow angekündigt.

Das ist jetzt kein Scherz, er kommt wirklich und tritt live auf. Und weil das so toll ist, verlosen wir 2×2 Freikarten bzw. Gästelistenplätze. Wer dabei sein will, wie immer einfach Kommentar oder Mail an stuttgart@kessel.tv. Wer eine Frage beantworten will, darf sich überlegen, in welchem verwandtschaftlichen Verhältnis RAM und Der Nachbar stehen. Muss aber nicht.

Kurtis Blow kennt man natürlich mit “The Breaks” von 1980 – damit war er wohl der erste Rapper, der einen Major-Plattenvertrag bekam. Ich spiel das Teil immer wieder gern, und vor ein paar Jahren gab es auch ganz gute Remixe von dem Track, u.a. von Krafty Kuts und von den Stuttgartern Dublex Inc.

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Allerdings geht auch “If I Ruled The World” auf sein Konto, und damit die Vorlage für den gleichnamigen Über-Track von Nas zusammen mit Lauryn Hill.

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Seit Ende der 80er ist es, wie man so schön sagt, ziemlich ruhig um Kurtis Blow geworden, und so wird das am Samstag wohl schon eine Retro-Show – aber heutzutage sollte man jede Gelegenheit nutzen, Künstler live zu sehen, die auf ihre Art Geschichte geschrieben haben. Finde ich.

Friedenstanz

Freitag, 20. August 2010 // 9:30 Uhr // Thorsten W.

Irgendwie sollten wir das Kessel-intern immer so regeln: Während Ram mit Neckermann am Neckar lang fährt, habe ich zwar auch Urlaub, bin aber zu Hause und habe demnach Zeit, den Laden hier einigermaßen am Laufen zu halten.

Außerdem hat er mir, gewissenhaft wie er ist, ein paar Themen vorbereitet bzw. übergeben, um das ein oder andere Loch zu stopfen. Was er mir hiermit sagen will, weiß ich allerdings nicht so genau – wahrscheinlich denkt er einfach gerade darüber nach, seinem Leben etwas mehr spirituellen Sinn zu geben:

Aber jetzt zu den wirklich wichtigen Themen des Lebens – Partyyyyyy.

Ich werd’s wieder nicht schaffen, aber ich wollte schon lang mal zu nem Horse Soul-Allnighter von Jens-O-Matic gehen – ich war nämlich noch nie bei nem echten Northern Soul-Allnighter. Ist aber bestimmt super.

Super ist natürlich auch das Treffen der Giganten in der Schräglage – Skully, Jay-Vee und Piwi hauen sich die Bässe um die Ohren geben sich gegenseitig Einblicke in die jeweilige Lieblingsmusikrichtung. Das Publikum darf zuschauen und mittanzen.

Um Bass geht’s auch im Hype Club. Ob Dubstep jetzt noch ein Hype oder schon ein Trend ist oder ob es bald wieder vorbei ist – egal, ich kann mir vorstellen, dass man zu dem Sound derbe (super Wort) abtanzen kann. Als Hörprobe sei der ein oder andere Dubstep-Happy Weekend-Mix empfohlen, den wir hier ja schon hatten.

In der Romy hat für heute glaube ich irgendein Superstar-DJ abgesagt, dafür wurden kurzerhand die Titanen der Stuttgarter Technowelt verpflichtet – Daniel Benavente und Oliver Hauf schlappen direkt von der Humpty-Plattentheke rüber und prügeln die neuesten 4er-Takte aus den Boxen.

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So, seit Wochen sind einige Leute ganz hibbelig, und die Facebook-Gruppe platzt fast aus allen Nähten – die Day & Night startet schon um 16 Uhr und hat ein, sagen wir mal, grundsolides Line-Up zu bieten. Wie cool oder uncool der Glaspalast in Sindelfingen als Location jetzt ist kann ich nicht beurteilen, aber Hauptsache es gibt genügend Fluchtwege, gell. Die Afterhour startet übrigens Sonntagmorgen ab 6 Uhr mit Kollege Karotte im Rocker 33.

Wenn’s mich raustreiben würde täte mir übrigens mehr die Summerturn liegen – mal wieder ordentlich die Eier mit Bass massieren lassen, außerdem ist mit Yen-Cee, Weedspirit, Lightwood und Tease die komplette Jungle-Oldschool-Posse am Start. Mit denen hab ich schon vor 15 Jahren getanzt. Ansonsten darf man auf keinen Fall das Tischtennis-Turnier verpassen, hab ich gehört.

“Urban” könnte man wohl das nennen, was Fresh’n'Crispy in der Schräglage ankündigt – ordentlich HipHop und R’n'B tut bestimmt auch wieder mal gut.

Im Romy S. hingegen gibt es grundsoliden Minimal-Sound, wenn Patze seinen Gast-DJ aus Berlin rechtzeitig vom Bahnhof zum Club bringt.

Und dann noch mal Soul zum Abschluss, Mr. Dynamite weiß was gut ist und tanzen kann man dazu auch.

So, das war’s fürs erste, Ram ist übrigens morgen Abend zurück und begießt seine Rückkehr aus dem Urlaub mit dem ein oder anderen Schnapps in der Corso. Vielleicht schau ich mal auf ein Mineralwasser ohne Kohlensäure vorbei.

Stuttgart wird endlich Partyhochburg!

Donnerstag, 19. August 2010 // 13:00 Uhr // Thorsten W.

Hatten wir hier auch schon lange nicht mehr: Hochtrabende Ankündigungen wahlweise von Jahrhundert-Events oder Jahrtausend-Clubs und Veranstaltungen für die Elite der oberen Zehntausend.

Wie schön, dass Don Rossi – treuster Kessel.TV-Leser außerhalb von Baden-Württemberg nach Wangener-Ante – uns auf “Clubbers Ministry” aufmerksam gemacht hat. Denn das vereint alles in einem.

Kurz gesagt ist es so: Die Macher von “Clubbers Ministry” haben erkannt, dass Stuttgart in Sachen Nightlife/Clubs/Partys absolutes Brachland ist, dass hier einfach nix geht. Gut, das ist nix Neues. Die Macher haben jetzt aber Erfahrung aus Ibiza, und da soll es voll abgehen. Sagen sie. Gut, das ist mir wiederum neu.

Zumindest geben sie sich bescheiden: “die fettesten Partys mit erstklassigen DJ´s, Locations für Dich”, “die großartige Auswahl exklusiver Events im Raum Stuttgart”, “Mit uns verpasst Du keines der angesagtesten Hotspots der Schwabenmetropole” – hey, das ist echt nicht viel versprochen.

Hinter “Clubbers Ministry” steht ein gewisser Daniel Fix aus der Metropole Aspach, und die Verlinkung zu Star-DJ “Phil tha Funk”, dessen Biografie übrigens überaus lesenswert ist (“Den ersten Meilenstein legte Phil indem er 1988 in Esslingen geboren wurde.”), lässt vermuten, dass dieser auch irgendwie mit drin steckt.

Aber damit uns nachher nicht wieder jemand vorhält, wir würden uns auf Kosten anderer mit bösen Texten lustig machen, mache ich an dieser Stelle das, was immer am beten funktioniert: Ich zitiere die Original-Texte. Direkt, ungefälscht und frisch geschnitten.

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Holadaittijo

Freitag, 13. August 2010 // 10:15 Uhr // martin

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Sorry, bin in Urlaubsstimmung. Nen Bekannter meiner wesentlich besseren Hälfte meinte übrigens neulich, als er hörte, wir gehen weg, ey, fahrt doch zu den Summerclosings nach Ibiza! Äh, nee!

Hab Ibiza das ganze Jahr, jedes Wochenende, zwar ohne Strand und Väth, aber reicht. Gut, Ibiza ist vielleicht für manch einen cooler als Transit und Co KG, würde z.B. auch The Rocket sagen, aber mich selbst hat die Insel noch nie gereizt.

Bevor ich den Ramö mach, noch ein paar bescheidene Partytipps für das Wochenende, das etwas ruhig ausschaut. Aber man muss es sich deswegen nicht ruhig machen. Kann auch S-Bahn fahren oder am Berliner Platz abhängen oder z.b. in Richtung Hype Club laufen.

Tipp vom Aerodynamite Jan, der diese Woche einen auf Limp Bizkit-Kid im Büro gemacht hat, mit umgedrehter Kappe und so. Hab ihn bissle auslachen müssen. Auf der Party läuft Reggae und Dancehall und kein Limp Bizkit.

Wer in der Gegend ist, kann z.B. auch einen Abstecher zu unserem Mann Frico im Tri-Tra-Transit oder oben drüber in der Corso lautet das Motto ein Prosit auf die Gemütlichkeit mit Norman.

Elektronische Fans kommen am Freitag wie immer im Climax auf ihre Kosten…

…heuer mit einem Gast aus dem fernen Sao Paulo. Kein Gast haben hingegen ausnahmsweise mal die Karajans im Romy.

Den ganzen Abend freundkarajan pur, Techno und House in allen Facetten. Man braucht auch wirklich nicht immer Gäste. Die beweisen das. Ganz sicher.

Am Samstagmittag, meint zumindest Disneyland-Thorsten, kann man hier hingehen.

Sein Lieblingsladen und Lieblingsfriseur Flaming Star, Spezialist für 50s-60s-Mode grillt und lässt musizieren.

Ebenfalls am Nachmittag beginnt die definitive Ständerparty des Wochenendes.

Muss man nix zu sagen. Oder wir lassen sagen:

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Tickets an der AK kosten 23 Euro, VVK 17 Euro als Print-at-Home-Ticket via Ticketscript ist noch bis Samstag, 12.00 Uhr möglich!

Im Romy hat man “nur” ein Gast…

…der sich wiederum auf puren, klassischen, rohen, minimalistischen Techno spezialisiert hat. Bissle wie früher. Im Climax empfangen die Pauls Artists wiederum “The Spy from Bavaria”…

…in der Weltstadt mit Herz, wie sich München nennt auch als DJ Tonspion bekannt.

Ganz allein daheim ist in der Corso Bar Mr. Andreas Vogel.

Sein Partner Konrad weilt irgendwo im Urlaub. Das ist übrigens NICHT der behaarte Rücken von Andreas Vogel, sondern meiner. Ansonsten hat der Gute ein paar wunderbare Platten (Vinyl) im Case, musste ich letzte Woche bei unserem gemeinsamen Stelldichein im Tonstudio feststellen, darunter tolle, pumpende Bootlegs, auf die ich ganz schön neidisch war.

Das war ein schnelles Ghetto, call it August oder Sommerloch oder Lochkarte oder Lochmühle oder Lochkamera oder Lochness. Ein Loch ist ein Loch ist ein Loch.

P.S: Wanna Jodelkurs?

Ausschank Ost

Dienstag, 10. August 2010 // 17:30 Uhr // martin

Mitte Juli hat mich ein Berliner Leser mit Stuttgarter Wurzeln auf den Ausschank Ost aufmerksam machte. Er wäre da mit dem kleinen Danilo bei der Eröffnung gewesen, war sehr nett, meinte er, erinnerte ihn “irgendwie” an den Golden Pudel in Hamburg. Einer der Betreiber wäre auch aus Hamburg

War mal auf der Seite, klang viel versprechend aber auch etwas verschwörerisch und habs prompt wieder vergessen. Heute wiederum hat mich Mikato auf die FB-Seite von Ausschank Ost aufmerksam gemacht und siehe da, der Laden in der Neckarstraße 216 wirkt wirklich ganz sympathisch und unkompliziert, wie man sieht bzw. wie ich finde. Ist das der vielbeschworene Aufstieg Ost?

“VON DEN MACHERN DER PINGPONGPINTE: Café, Raucherkneipe, Cocktailbar, Galérie, Konzertsaal, Kino, Sportbar, Wohnzimmer, Spielplatz, Vereinsheim. Eintritt ab 18″, ist auf Facebook zu lesen. Allerdings kein Plan was die Pingpongpinte ist, war.

Das Programm im August und September geht so:

Also, wie sollte es anders sein, bissle neben der Spur und die richtigen Nasen schon confirmed. Und natürlich Sportschau und Tatort.

Mit der U-Bahn wunderbar zu erreichen, parken ist in und um der Neckarstraße auch nicht das Riesenproblem. Ausschank Ost bietet sich außerdem wunderbar als Mietlocation für privates Wasten an, wie der Flyer auch schon anpreist.

Ausschank Ost, Neckarstraße 216

Mi – So ab 18:00; Mo + Di Ruhetag

FB-Seite & www.ausschank-ost.de