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Kessel Night

Wochenende for the l.o.v.e!

Freitag, 12. März 2010 // 12:17 Uhr // martin

Bis uns Thorsten hoffentlich noch heute mit seinem ganz persönlichen BB-Nachbericht erfreut, vertrösten wir uns derweil mit den Ankündigungen für das Wochenende, das unmittelbar vor der Türe steht, was auch für einige dieser Post suggeriert (Ach endlich Wochenende, toll/ geil/ feini/ scheiße, ich muss zu den Schwiegerleut´ Rasen mähen/ Bäume schneiden/ Marmelade machen/ die neue Waschmaschine reintragen).

Das nächtliche Angebot der zahlreichen Wirtschaften ist wie immer reichlich und auch bunt, wie man schon beim ersten Flyer sieht.

Einer der U-Turn-Mitstreiter war gestern mit Thorsten als Zivibulle unterwegs. Busy Icer wollte sie angeblich bloss stellen, hat er mir am Mittag angekündigt. “Ey Zivibullen!”, wollte er rufen. Kein Plan ob er das getan hat.

Wenn man den Bogen übrigens etwas weit spannt, verfährt die U-Turn schon seit 10 Jahren genau nach demselben Prinzip wie aktuelle Rave-Geschichten. Einfach Vollgas nach vorne, bloss eben mit Drum´n´Bass.

In der Schräglage steht die zweite Geek Chic an.

“Zwar zeigt der Geek ein starkes Interesse an Informatik und vor allem Neuen Medien, jedoch besitzt ein Geek im Vergleich zum Nerd eine soziale Umgebung außerhalb des Internets, sowie reale und virtuell-reale Freundschaften”, heißt es übrigens auf Wiki. Kein Plan ob man das so stehen lassen kann.

Maeckes legt mit Web Falco, Indie, Trash und seine Lieblings Rap-Alben auf und veröffentlicht übrigens bald sein neues Album “Kids” auf Chimperator. Die erste Single kann man sich hier runterladen.

Im nahe liegenden Hype Club steigt die nächste Basssucht.

Die Mische aus Dubstep und Co. KG kam wohl letztes mal ganz gut.

Im Club Messalina sind die Hamburg-Fron Grohn & Grudzinski zu Gast.

Das wird dann wohl eher housig im Puff an diesem Freitag. Bei den zwei Herren wird sich demnächst auch einiges tun, verraten sie vielleicht heute Abend. Oder am Samstag, da sind die beiden Nordlicht-Kauze in der Tanzenden Stute am Drücker.

Mehr elektronische Musik ist im Rocker geboten.

Wie man schon sehen kann, Doppelbelastung für die Discotronic, denn im Climax heißt es parallel “Session Deluxe meets Discotronic”, sprich der Herr Lehnert hat eine lange Nacht vor sich, weil er nach seinem Set ins Rocker noch ins Climax muss. Aber er wollts ja nicht anders.

Um die Ecke, also vom Climax, jammen E-Punk und David Demian mit einem Franzosen namens Arnaud Le Texier…

…von dem ich nie zuvor etwas gehört habe, aber die Musik von ihm klingt net schlecht. Angedubbter Detroit-Techno-House, um mal eine Schublade auf zu machen.

Weiter oben in der Straß´ geht es ebenfalls elektronisch zur Sache…

…und ebenfalls mit einem Gast-DJ den ich nicht kenne. Alex Picone ist vom Luciano-Label Cadenza und Italiener im Berliner Exil.

Auch vielleicht ganz interessant, eine Art Classic-Party im Barcode…

Solls nun öfters im Barcode geben, steht zumindest auf Facebook.

Den Samstag starten wir weiter vorne auf der Theo, genauer gesagt schon in der Friedrichstraße im Lips.

Benny “Tetris” Bergamo, die schönste Schnapsdrossel auf Erden, und Dirty Daniela in Full Effect, das würde ich mir gerne anschauen. Bleib aber am Samstag daheim.

Im Rocker steht nach zwei Monaten die nächste Fusion von Kaputtraven und Traktor Records an.

Nach der im Januar schrieb Thorsten seinen viel diskutierten Rapport. Wie immer jede Menge Acts und DJs, D.I.M. ist meine ich in der Branche richtig dick, Hostage ebenfalls recht brutal und Nhan Solo aus dem Kreise des WeSC-Künstlerverbunds. Wir haben auch auf unserer Facebook-Page eine Verlosung am Laufen.

Selbe Schule im Ohhi! Club…

… mit der Ohhi! Crew. Was das genau heißt weiß ich nicht, denke einfach alle am Start.

Im Moulin Rouge sind hingegen die Jacuzzi Boys am Start.

Die veröffentlichen auf Labels wie Cecille handelsübliches Dancefloor-Futter, wie man es gerade eben aus der Rhein-Main-Region gewöhnt ist.

Wir nähern uns dem Ende und gratulieren schon vorab dem Duo Freundkarajan.

Der eine hat am Samstag Geburtstag, der andere am Sonntag. Also raus- und reinfeiern angesagt, Chris Tietjen offizieller Babba-Ziehsohn übernimmt den Gastpart.

Und noch ein Geburtstag: Der Geschwisterliebe Laden feiert im Aer Club sein fünfjähriges Jubiläum. Auch schon wieder. Im “neuen” in der Breitestraße war ich noch nie drinne.

Und dann noch als Abbinder eine Party, die hiermit überhaupt nichts zu tun hat, aber dann irgendwie doch, und ich einfach die Idee total goldig fand.

Ich kann aber kaum beurteilen, ob man derartiges in Berlin selbst cool findet oder ob so eine Zugezogenen-Party ein weiterer Anlass ist, noch mehr über Schwaben zu lästern. Und “le” hinten sag glaub auch nur noch ich, aber egal.

Ebenfalls weiß ich nicht, ob das Picknick ein cooler Laden ist. Laut Krupa war er das zumindest vor einiger Zeit. Vielleicht ist ja jemand vor Ort – oder jemand aus Berlin liesst das hier und will hingehen. Musikalisch von Techno/House über Dubstep bis GothPunkAcidRave.

Nächste Woche dann Tipps aus Frankfurt, Hamburg, München, Köln und of course Hannover, sure!

Ich vertreib mir den heutigen Abend voller Vorfreude im Transit, wir bauen erneut eine Schneebar auf, übergießen uns mit schwarzem Sambucca, zünden uns an und löschen mit Vodka. It´s all about the performance. And always voll for the l.o.v.e., ge.

P.S.: Immer eine gute Figur machen!

Redshape & DJ Krush im Rocker

Mittwoch, 10. März 2010 // 11:05 Uhr // martin

Was ist das: Redshape, DJ Krush, Tiga, Busy P, Carl Cox, Motor City Drum Ensemble, DJ Premier, Dominik Eulberg, Martin Eyerer, Sentinel, Silly Walks Soundsystem, Die Sterne, Breakbot und of course my man Alexander “Dark Love” Maier?

a) Line Up eines bekannten Festivals

b) Feuchte Träume

c) Rocker Monatsprogramm April

Gestern mittag fiel mir dann doch ganz kurz die Kinnlade runter. Am Hauptbahnhof will man es – vermutlich im allerletzten Jahr – definitiv nochmals wissen und haut einen Nagel nach dem anderen rein, Musikrichtung scheißegal.

Ich bin mir fast sicher, wenn man alle Monatsprogramme dieser Erde ausgedruckt nebeneinander legen würde, wofür der kleine Sigrun Woehr Laden sicherlich nicht ausreichen würde, könnte man aus dem vielen Papier nicht nur schöne Origami machen, sondern das Rocker wäre mit on top of the world. Aber ich kann mich auch täuschen.

Für mich klingt es auf jeden Fall ziemlich gut, wobei natürlich namhaft nicht zwingend gut bedeutet, aber das ist eine andere Diskussion. Ich bin jedenfalls beeindruckt.

Ich frag mich auch schon die ganze Zeit, ob Tiga schon mal in Stuttgart war, ich meine aber fast nicht und weiß auch nicht warum wieso. Glaub der war schon immer elendig teuer.

Und liebe Kinder, euer Ed Banger Held Busy P, über den ihr euch sicherlich tierisch freut, war schon unter bürgerlichem Namen im 12inch Club zu Gast. Damals noch mit einem eher HipHop-lastigen Set, wenn ich mich recht erinnere.

Mir persönlich hat es jedenfalls das Gastspiel von Redshape, am Freitag den 2. April angetan, da hab ich sogar frei und kann hoffentlich mit meinem alten Vorbild Ken anstossen.

Kein Mensch weiß, wer der Mann mit der roten Maske ist (siehe oben), mir wars ehrlich gesagt aber auch schon immer ziemlich schnuppe, Hauptsache Mugge gut. Die bezeichnet man gerne mal als Neo-Detroit. Alte Schule in die Zukunft transformiert. Vergangenen Herbst hat Redshape sein Debütalbum “The Dance Paradox” veröffentlicht. Bei dem Booking stellt sich allerdings die Frage, ob das in Stuttgart ausreichend honoriert wird.

Dann ist da noch Mr. Krush am Donnerstag, 22. April.

Den “Godfather of TripHop”, so der Presseton, hab ich 2001 oder 2002 im Le Fonque gehört. Sind die Fans von ganz weit weg angereist. Der stramm auf die 50 zugehende Japaner schaufelte fingerfertig an seinem eigenen Mixer ein dichtes wie schleppendes Set zusammen, dass stellenweise wie von einem anderen Stern klang. Das sollte man sich mal angucken. Im VP übrigens der Nachbar.

Bloody Wahnsinn

Dienstag, 9. März 2010 // 13:20 Uhr // martin

Kinners! Am Donnerstag kommen endlich die Maskenmänner! Die Show ist restlos ausverkauft, allerdings gibts noch die Aftershow-Party for free ab 23:00 Uhr (wann spielen dann die Beetroots?) mit Autodidakt, Busy Icer und Denson. In den Genuss kommen die kartenlosen Fans aber natürlich nur, wenn nach dem Konzert ein paar Leute gehen.

Unser erster offizieller NuRave-Beauftragter Thorsten “Zivibulle” Weh will sich das Spektakel ebenfalls angucken. Ich freu mich jetzt schon wie Fitzeflitzebogen auf seinen Nachbericht am Freitag.

Ich hingegen mache eventuell schon eine Live-Schalte aus dem immer noch neuen WeSC Store (Bolzstraße 6) am Nachmittag. Dort geben die Wrestler nämlich eine Autogrammstunde, terminiert auf circa 15:00 Uhr. Gab ja auch schon mal einen Bloody-We-Kopfhörer.

Ich erhoffe mir dabei Menschenmassen in Masken bis rüber zur Post und kollabierende Kids. Ich denke, Busy Icer und ich werden vom Königsbau zum Stagedive ansetzen.

Ohrwürmer

Freitag, 5. März 2010 // 10:30 Uhr // martin

Gibt es eigentlich eine exakte wissenschaftliche Erklärung für das Phänomen: “Oh Mann, seit heute früh habe ich das Scheiß-Lied im Ohr und bekomme ich es einfach nicht mehr los.” Und? Hä? Hä!?

Passiert mir relativ selten, aber doch oft genug. Gestern morgen bin ich aufgewacht, und man hat ja den Song XY nicht gleich unmittelbar drinne, aber kurz danach, sobald man den ersten Fuß auf dem Boden hat, und schon summte ich im Bad “Don´t stop the Music” von Rihanna.

Es gibt zwar noch fiesere Songs von der Kleinen (okay, für manche ist das sicherlich eine Vergewaltigung an MJ), aber ich habe zu besagten Tune trotzdem keine allzu emotionale Bindung und zu Rihanna allgemein sowieso nicht. Ich wusste auch bis gestern Abend nicht, dass die Olle Subbr-Schdar-Gascht beim Blödo, äh, Echo ist. Also warum habe ich so einen Schmarn im Ohr und singe ihn?

Das Kuriose ist, aber vielleicht geht es da auch nur mir so, das Morgen-Ohrwurm-Phänomen bringt ja mit sich, dass man immer einen Schrott im Schmalz hat.

Logisch, einen ordentlichen Techno-Track ins Ohr zu kriegen wird schwer, da wäre der gute alte Jaguar vielleicht mal ein Anfang, aber ich würde mich auch schon freuen, wenn ich mal mit “Izzo” von Jay-Z aufwachen würde oder wenigstens mit “Empire State” anstatt mit dem Anton aus Tirol.

Wie auch immer, dieses Wochenende laufen mal mehr, mal weniger Ohrwürmer in Stuttgarts Discos.

Zwei absolute Experten für feine Perlen sind sicherlich die Herren Herzer und Vogel, von Beruf Diskotheker. An dieser Stelle wollen wir gleich mal den Flyer des Wochenende küren. Da isser!

Tight. Der Typ mit der Brille ist DJ Skully beim Disco-Löten, 1991 im JH West. Und elektronische Discomusik klingt jedenfalls nice.

Im Moulin Rouge hat man kurzerhand das Programm umgeschmissen. Ursprünglich war Markus Fischer geplant, nun steht DJ Passion mit einen Herrn namens Bow Tie (früher DJ Hit) an den Decks.

Sicherlich ein würdiger Ersatz für den früheren Discodöner. Man wird ihn bei diesem Programm nicht vermissen.

Im Beat! Club wirds noch etwas rougher als im Rouge, denn hier klopfen folgende Herrn:

Okay, oben rechts klopft nicht, das ist der Herr Veranstalter. Wollte halt zwischen Busy, Denson und Swist auch mal selbst aufn Flyer, kann ich verstehen, denn wer will das nicht?

Im Mono steigt eine weitere Ausgabe der Partyreihe “What The Fuck?”

Normalerweise legen bei dieser Party Crischa und Rockin Sebastian Back2Back ein Mix zwischen Rap, Funk und Soul auf, dieses Mal ist aber noch Änna mit im Boot.

Nicht weit davon entfernt im Club Messalina ist seit gut zwei Monaten die Red Light Party angesagt.

Mein Urteil zum Flyermotiv spar ich mir mal, ansonsten ist das soweit ich mitbekomme eine nette Gschichte. Das Messalina ist normalerweise ein Puff, Freitagabends wird aber nicht angeschafft, sondern was an der Bar weggeschafft. An den Decks good old DJ Eastwood, bekannt aus Funk und Transit, bedeutet HipHop plus Family.

Wer hingegen auf Däschno steht kommt im Römy auf seine Kosten. Der Yugo richtig nämlich eine Tonsport aus.

Der hat mit Tube & Berger die fette Ruhrpott-Breitseite am Start, die bei ihren Gigs immer eine schöne Show abziehen sollen. Machen so Techno-Electro würde ich sagen. Support auch fein: Super Super dürfen sich mal Tech-House-mässig austoben und den Rave Rave sein lassen.

Im Toy verbünden sich Schoeni und Walki mit den Pauls Artists.

Ey genau, voll der Toy-Tipp! Hat sich doch neulich einer beschwert, dass wir da nie was drüber bringen würden. Hier also Toy! Fett! Geil! Hingehen!

Im Rocker hofiert man am Freitagabend K-Paul (rechts) vom Fasnetverein Lexy & K-Paul.

Ob der solo auch Fasnet ist, weiß ich nicht. Ich habe im Kopf, Lexy wäre eher der “coolere Part” und nicht so der Draufprügler. Rechts im Bild übrigens Herr Broombeck, dessen Namen ich zwar schon häufig gelesen habe, aber sein Sound komplett an mir vorbei ging. “The funkiest Techno Affair 2009″ heißt es im Rocker Pressetext. Und ich kenne ihn nicht. Damn.

Außerdem mit dabei unser Alexander Maier und die Visual-Künstler Frischvergiftung. Allgemein kann noch festhalten, dass man heutigen Freitag ziemlich was los ist.

Für Samstag habe ich weniger Partys gefunden. Da wäre zum einen nochmals der Korben, dieses Mal im Moulin Rouge und mit Gast-DJ André Hommen.

Der 22jährige released auf Dennis Ferrers Label Objektivity, kann man hören das Zeug.

Etwas älter als 22 sind diese Herren:

Berliner Urgesteine, Poker Flat Zugpferde, seit 3000 Jahren im Geschäft, egal ob live oder an den Decks, Cle und Mike Vamp wissen was sie tun. Bestimmt auch bei ihrem zweiten Gig im Romy.

Direkt um die Ecke im Climax startet die neue Partyreihe Primus…

…das zum neuen Event-Highlight des tiefergelegten Clubs werden soll. Für die Erstausgabe hat man Jamie Anderson gebucht, der schon auf verschiedenen Labels ganz cooles Zeug veröffentlicht hat. War auch soweit ich weiß noch nie in Stuttgart.

Und was wäre ein Wochenende ohne den Rave-Wahnsinn?

Letzte Woche hat man sich kaputt geraved, am Samstag strömt der Mob ins Rocker. Den Main-Act kenne ich leider überhaupt nicht, ist aber vom weltberühmten Dim Mak Label, also wird der vielleicht schon was können. Guter Warm-Up für die Bloody Beetroots am kommenden Donnerstag.

Um 300% zärtlicher wird es am Samstag hingegen hier:

Wow! Blicks jetzt erst, DJ Mad von den Beginnern ist dieses Mal bei der Reihe dabei, die im Januar begann. War ich damals dort und war total positiv überrascht. Vom Bix, vom coolen Sound, der entspannte Atmosphäre und wie das alles vom Publikum angenommen wurde. Um 22:00 Uhr war da schon Einlassstop, also früh hingehen.

Meine Wenigkeit ist heute Abend geistig wie körperlich zu 120% in der Suite anwesend und morgen Abend sind die einzigartigen Ramilios aka The Neighbours feat. DJ Emilio von der S-West Neighbour Foundation im Tonstudio. Mit oder ohne Shirt. Also fast so ein gutes Line-Up wie beim Heimspiel 2010.

Heute Abend: Second Hand Sureshots

Donnerstag, 4. März 2010 // 10:30 Uhr // martin

Thursdays don´t suit very well – nach 10 Ausgaben geht mir dieser Maxi-Version-Partyname immer leichter von den Lippen. Bei der 11. Edition, heute Abend, wie immer im Rocker 33, wird ab 22:00 Uhr zunächst der Film “Secondhand Sureshots” gezeigt.

Info zum Film:

Dublab director Bryan “Morpho” Younce sent beatmakers Nobody, Ras G, J. Rocc and Daedalus on safari into L.A. thrift stores with orders to make new music out of five finds while the cameras filmed the whole process.

The result is Secondhand Sureshots, a mini-documentary about putting new life into old vinyl. After tonight’s screening at Cinefamily, Nobody and Ras G will make beats live from records brought in by the audience, and then Daedelus will fly in from Mexico for a special live set. Morpho and Dublab’s Frosty speak now about digging in the crates at Out of the Closet.

Ab 23:00 Uhr dann wohl selektierte  Musik von Deckkraft und Stare, die eine Mische aus Second Hand Eclectic, House, Disco, Techno und Reggae oder Rock präsentieren.

http://thursdaysdontsuitverywell.wordpress.com/

Ansonsten, ihr wisst ja, donnerstags momentan mächtig viel Programm: Treff im Transit/Schräglage sowieso (heute mit Device und Razé), Suite Lounge, im Beat! Club ist seit kurzem was…

…das Lips hat ebenfalls donnerstags unter dem Motto Auftakt geöffnet…

…heuer Abend mit great DJ Swist und im Keller Klub tobt bei Klamauk ebenfalls das pralle Leben, und last but not least der Classic schlechthin, HipHop Donnerstag mit D-Nice und DJ Cin.

Wer hätte das noch vor einem Jahr gedacht.

Make some noise!

Freitag, 26. Februar 2010 // 12:08 Uhr // martin

Make some noise! Ich bin die letzten Wochen schon bissle auf Olympia hängen geblieben muss ich sagen und konnte mich neulich sogar für Eisschnelllauf der Damen begeistern.

Ansonsten ganz groß natürlich Biathlon. Die Kanadier sind so lustig, die haben im Stadion bzw. beim Schießstand riesige Leinwände aufgestellt, wo riesengroß  ”Make Some Noise” eingeblendet wird, wenn die Athleten einlaufen. Dachten wohl, ihre Landsleute können mit dem Sport nix anfangen und muss man extra drauf hinweisen, wann zu jubeln ist.

Aber sind ja genug Deutsche und Norweger am Start, die wissen wie es geht. Öey! Öey! Öey! Öey! Öey! (Also fünfmal getroffen.)

Ins Schwarze treffen auch an diesem Wochenende wieder einige Partys. Make some noise!

Vorhang auf für Dubstep. Mr. Redrum macht seit gefühlten drei Monaten Powerwerbung auf FB, heute Abend ist es endlich soweit.

Zu seiner Dubwars hat er als Live-Act Jazzsteppa eingeladen, ein Trio aus London und Berlin, bewaffnet mit Instrumenten und Equipment. Dazu ein buntes wie umfangreiches Local-Programm könnte aus dieser Party ein Hit werden. Klingen tut das übrigens so:

Gehen wir rüber in die Schräglage, wo bei der Fresh´n´Crispy mein Nachbar zu Gast ist…

…das Perpetuum Mobile unter den DJs, der ewig rollende VW-Bulli.

Schuckt man ihn einmal an dann läuft er.

Keine 200 Meter davon laden die Kesselbeatz-Leute in den Beat! Club.

Manchmal habe ich in letzter Zeit das Gefühl, dass im Beat! Club kaum mehr Gitarre läuft oder?

Auch die elektronischen Fans kommen freilich am heutigen Freitag auf ihre Kosten. Da wäre aus der Mannheim/Frankfurt Posse Mr. Federico Molinari, nicht zu verwechseln mit VfB-Spieler Molinaro, der am Samstag gegen Frankfurt ran muss.

Im Röggerdirögger haben wir Herrn Neumann im Angebot, unglaublich entspannter wie cooler Typ…

…mit viel Verständnis für einen ordentlichen Setaufbau, was man natürlich auch Supporter Alexander Maier attestieren muss.

Ansonsten fällt mir Freitag noch ein, dass Schowi und Passion im Moulin Rouge sind. 

…wo es übrigens im März und April locker weitergeht – und ab Herbst dann so richtig.

Den Samstag starten wir sportlich: Im Flashgib gibts einen Fixie-Battle auf der Rolle.

Das sieht dann ungefähr so aus:

Vormittags kann man sich anmelden, ab 20:00 Uhr gehts ab. Icer und Tobi Tobsen, ran an den Speck!

Dann abends eines der Highlights am Wochenende, Liebreiz Paddy, dieses Mal mit Modeschau vorneweg:

…und danach wird auf dem Laufsteg eben weitergefeiert.

Da kann nix schief gehen, außer dass alle in die Schieflage geraten.

Außerdem schmeißt das Fou Fou mal ne Party, wir könnten leider nur den Pimmelflyer finden:

Geht schon um 20:00 Uhr los und Philo und Beat7 spielen allerhand Elektronisches von House, Neo-Disco bis Electro-Pop oder Techno.

Hier muss man nix mehr sagen:

Fast schon ein Programm wie bei einem Festival, Vodka-Techno vs. Bratze-Electro.

Same here as every Saturday…

…mit Gästen aus Hamburg, die schon ein paar Veröffentlichungen gemacht haben.

Weniger auf die Ömme, aber ein Highlight für alle Minimal-Deep-Tech-Houser gibt es in den Wagenhallen.

Die erste Bar25 Nacht auf dem Theaterschiff war Granate, dieses Mal versucht man unter dem Motto Circus Circus eins draufzulegen. In den Laden wird eine kreisrunde Bühne gebaut, ein Art Manage, und Frischvergiftung zaubern visuell eine Wanderzirkus-Atmo auf die Leinwände, die im Rondell angebracht sind.

Das Play rückt derweil im Lehman an…

…und vereint dafür das Duo Stickroth & Ercolino. Daniela ist ja auch länger schon in Berlin und hat ihr eigenes Label Linear gegründet.

Auch nicht von schlechten Eltern ist natürlich Mathew Jonson im Romy S.

Hab den zwar persönlich etwas ausn Augen verloren, aber das hat ja nix zu heißen. Mit dabei noch so ein Minus-Act, den man auch unter dem Namen Berg Nixon kennt.

Zum Schluss noch eine kleine HipHop-Fete im Lips…

…und eine riesige Dancehall Party im Rocker.

Sentinel machen das im Rocker wie auch schon im Zollamt höchst erfolgreich.

Unsere Weltmeister waren kürzlich in Japan und bereiten sich gerade auf den nächsten World Clash auf Jamaika vor. Und, ich sags einfach mal, mein alter Freund Elmar hat in Japan seine Freundin geheiratet – herzlichen Glückwunsch nochmals an dieser Stelle!

Aight. Ich machs mir heute Abend gemütlich wie Norman im Scholz und morgen bin ich auf großer House-Fahrt durchs Waranga.

Das wars, wo ist Behle?

Flashmobs in der Suite

Montag, 22. Februar 2010 // 20:45 Uhr // Thorsten W.

Als ich am Freitag in der Suite zum Auflegen eingetroffen bin, so gegen halb 10, ist mir erst weiter nichts eingefallen, außer dass schon gut was los war. Irgendwann hab ich dann doch die hohe Frauenquote bemerkt. Die sehr hohe Frauenquote. Also quasi 100%.

Um es abzukürzen: Da standen ca. 150 Lesben. Ich spar mir jetzt Witze, später kamen natürlich auch noch andere Leute, die Damen haben ganz gut gefeiert, und ich konnte es mir nicht verkneifen Gossip aufzulegen, was auch den gewünschten Effekt erzielt hat.

Nur die eine Kollegin, die beim ersten Lied, das ich aufgelegt habe (beim ersten Lied, Rekord!) gekommen ist und gemeint hat “Kannst Du BITTE ein anderes Lied auflegen, ich HALTE das nicht aus, das tut mir in den OHREN weh” und die andere, die später kam und meinte “Ich weiß, das ist doof, ich leg selber auf und das nervt immer total, aber kannst Du bitte was anderes auflegen, das ist mir jetzt zu viel HipHop” hätten mir fast die Laune vermiest. Aber nur fast.

Auf jeden Fall war das wohl tatsächlich eine Art Flashmob, wie ich hinterher von einer Bekannten erfahren habe, und nennt sich Take over Friday, organisiert von “wirtschafts weiber”, einem Netzwerk lesbischer Fach- und Führungskräfte: Die Mädels suchen sich alle zwei Monate eine andere Location in der Stadt aus und treffen sich da spontan zum Feiern. Net schlecht.

Den nächsten Flashmob in der Suite hab ich dann gleich am nächsten Tag miterlebt, als ich nachmittags mit Kind und Kegel nen Kaffee trinken wollte. Alter, ein Kindergarten ist ein Scheiß dagegen! Wir haben kaum einen Sitzplatz bekommen, so viele Familien mit Kindern jeder Art und Größe hingen da rum.

Ich mein, klar – die Vorteile der Suite haben auch wir schon vor ein paar Jahren entdeckt: Man kommt bequem mit dem Kinderwagen rein und die Kids haben genug Platz zum Rennen. Aber scheint sich rumgesprochen zu haben inzwischen, was ja auch nicht das Schlechteste ist. Die anderen Läden an der Theo sind tagsüber schließlich tot.

Und auch das Kids-Publikum ist nicht das Schlechteste: Zum Großteil schienen das Leute zu sein, die vor zwei Jahren noch abends zum Feiern dort waren und jetzt eben die gleiche Location für nen Family-Ausflug nutzen. So ändern sich die Zeiten.

Am Do, 1. April gibt’s übrigens eine weitere Re-Union der infamous Kessel Twins in der Suite 212-Lounge – watch out!

Live aus Vancouver

Freitag, 19. Februar 2010 // 9:00 Uhr // martin

Sehr verehrte Damen und Herren,

wir begrüßen sie recht herzlich live aus Vancouver direkt an der Buckelpiste zu unserer wöchentlichen Veranstaltungsübersicht.

Da die Veranstalter zahlreich sind, weil ja prinzipiell immer irgendjemand etwas veranstalten will, sind, wie so oft in unserer kleinen harmonischen Stadt, die Veranstaltungen auch dieses Wochenende wieder äußerst zahlreich.

Als prominente Ko-Moderatoren begrüßen wir Katarina Witt und Markus Wasmeiser, zwei echte Veranstaltungskaliber.

Frau Witt, Herr Wasmeier, was sagen Sie unserem ersten Kandidaten?

“Frank Popp finde ich total dufte”, meint Kati. “Wenn ich nochmals eine Kür laufen müsste, dann nur zu “Hip Teens Don´t Wear Blue Jeans.”"

“Unbedingt!”, ruft der Wasi. “Das sieht bestimmt richtig guat aus, Kati. Und bei seinem fetzigen Sixties Sound, den er heute im Keller Klub spielt, da kommt richtig Stimmung auf! Ich drücke ihm wirklich beide Daumen, dass er mit einer subbr Zeit ins Ziel kommt.”

(Dafür gibt es ja auch das berühmte Zielwasser.)

Der nächste Starter heißt Marco Carola.

“Ja, die Italiener, immer stark, muss man immer auf der Rechnung haben.” Äh, auch in der Disziplin Techno? “Unbedingt! Techno, da sind sie ganz stark!” Dachte immer bei Italo-Disco, aber so kann man sich täuschen.

“Ui, Dick und Doof”, kreischt die Kati bei den nächsten Kandidaten.

“Aber Kati, sag doch sowas net, das sind die Kollegen mit den Snowboards! Also die Drunken Masters sind zwei wirklich gewiefte Sportskanonen. Die sind überall gut drauf. Egal ob drunken oder nicht, die machen so eine gute Party, mit HipHop bis Elektro, unglaublich!”  ”Ich will auch von der Hall Eleven gesponsert werden,” ruft die Kati. Ab sofort an jedem dritten Freitag im Monat im Beat! Club.

Als Geheimfavoriten am Freitagabend gelten dieses Herren.

“Joah, der Device ist ja 2009 wirklich gut durchgestartet, nachdem er länger verletzt war. Einige Top Ten Platzierung und ab und zu stand er sogar auf dem Treppchen. Der könnte heute was reißen,” spekuliert der Olympiasieger im Super G von 1994.

“Ui Pferde! Endlich mein Thema”, freut sich Kati.

“Aber Kati, du bist doch meine schärfste Stute”, frotzelt ihr bayrischer Kollege. Die Eisläuferin zog sich 1998 für den Playboy aus, Wasi allein hat damals 10.000 Ausgaben aufgekauft und verscherbelt die heutzutage auf Ebay. Von ein paar Super G-Siegen kann man eben schwer leben.

Wie stehen die aber Chancen, dass beim Stute-Opening die Hüllen fallen? “Joa mei, der Felice wird sich schon ausziehen. Ansonsten muss man schauen, gell. Unbekannter Starter im Rennen. Hinter der Stute steht mit Alex Wolf und Marcus Fischer ein erfahrenes Team, die das Baby sicher schaukeln werden. Und ein bisschen Brauhaus Stimmung gefällt uns doch allen oder?”

Von dem nächsten Teilnehmer sind Witt und Wasmeier absolut fasziniert.

“Das französische Trio ist ja wirklich die absolute Sensation auf dem Eis. Ich könnte mir vorstellen mit dOP eine Show einzuspielen, am besten zu “Hip Teens don´t wear blue jeans.”

“Aber Kati, die starten doch in der Disziplin House und bringen ihr eigenes Equipment mit. Das lobe ich mir!” Kati scheint nicht mehr ganz auf dem aktuellen Stand zu sein.

“Ui, das ist aber ein schönes Trikot,” lobt Kati den nächsten Mitstreiter.

In der Tat, die Bassschule hat sich wirklich etwas einfallen lassen, um schon mal optisch vorneweg die Konkurrenz an diesem Wochenende auszustechen. “Alles in allem eine sehr starke Mannschaft von der ich wirklich einiges erwarte”, macht Wasmeier deutlich.

Ihre erste Winterolympiade erleben hingegen die türkische Ohhi! Mannschaft.

Kapitän Baris Icer schickt seine besten Pferdchen und ein Newcomer Duo im Kampf um eine Medaille ins Rennen.

“Super Super zeigen ja vor allem gegen Ende, dass sie immer noch genügend Puste haben. Bei Dyebox muss man einfach mal abwarten, wie sie mit der noch relativ ungewohnten Wettkampfsituation zu Recht kommen”, bringt Wasmeier die Ausgangslage auf den Punkt. “Allerdings erfreut sich das Stadion ja an höchster Beliebtheit und das Publikum ist immer richtig gut drauf.” Ja Wasi, das ist es.

Es folgen zwei Routiniers.

“Was soll man sagen, der Schoengeist und der Garuda sind einfach zwei alte Hasen des Wasserballetts”, sagt die Kati. “Du Kati, die rodeln eigentlich durch die DJ-Kanzel.” “Ups, also zwei alte Rodler. Besser als zwei alte Jodler.” Uffz.

Veranstaltungssport für den guten Zweck darf an diesem Wochenende auch nicht fehlen.

“Super, dass hier alle mitmachen, aus verschiedenen Nationen, ohne Startgeld-Ansprüche und anderen Sperenzchen, toll! ” In der Tat, immerhin benötigt man grob 14 Milliarden Dollar, um Haiti wieder aufzubauen, stand gestern in der StZ.

Zum Schluss noch die absoluten Top-Favoriten – Kati und Markus verschlägt es vor lauter Begeisterung die Sprache.

“Ohne Worte!” ruft Katarina Witt. “Die beiden sind einfach the kings of the ring.” “Unglaublich abgebrühte wie fesche Burschen”, bestätigt Wasmeier. “Eine Medaille ist W. und E. an diesem Wochenende sicher. Zumal ich gehört habe, dass Thorsten am Samstag seine Kür um eine neue Performance mit dem Stylophone veredelt hat.”

“Und eines darf man nicht vergessen”, ergänzt Kati. “Ram trinkt und tanzt für zwei. Solange Teamchef Tolgay die Schnapszufuhr nicht einstellt, kann hier wirklich nix schief gehen.”

Herr Wasmeier, Frau Witt, wir danken ihnen für den ausführliche Ko-Moderation. Wollen Sie am Schluss noch was los werden?

“Ja!” Gerne Wasi. “Also am Freitagabend guck ich ausnahmsweise Fußball. 0711@Moulin Rouge, ganz starkes Team. Mit Konrad “Naldo” Kuhn hat man den stärksten Abwehrspieler in Stuttgart. Zu Ecken und Freistößen kommt er immer vor und netzt mit viel Stil die richtigen Lieder ein. Ram macht derweil hinten alles dicht.”

So schön kann Sport sein.

Euer Walderam Hartram

(Anti)-Faschingspartys

Montag, 15. Februar 2010 // 10:33 Uhr // martin

Fasnet Alda! Stuttgart entdeckt den Schmarn bekanntlich immer mehr für sich und deswegen wird auch heute und morgen wohl eher weniger was gschafft, sondern mehr gefeiert.

Mr. Weekend schmeißt heute Abend im Hype kurzerhand eine “Anti-Faschingsparty” mit krass Bratze auf die Ömme. Da wird man ganz jeck.

“Fucking Rosenmontag” – sagt schon alles. Fuck all ya! Switch. (Ice Cube) Alle am Start. Nein. Wer findet den Fehler auf dem Flyer? S-West most famous Busy Icer ist nicht dabei! Skandal! Nein, die Arbeit ruft. Nicht frei bekommen oder was Kleiner? Oder zu viel an der Backe? Macht nix, ich bin bei dir und steh morgen auch wieder um 7 auf.

Morgen Mittag ist ja dann fett Umzug in der City. Geschäfte machen soweit ich weiß um 14 Uhr zu. Falls Sie mit Fasching wirklich überhaupt gar nichts anfangen können, ist die Stadt dann absolute Sperrzone.

Hier noch ein paar Infos von der Stadt:

Verkehrsregelung für den Faschingsumzug

“Auch in diesem Jahr findet der traditionelle Faschingsumzug in der Stuttgarter Innenstadt statt. Er startet am Dienstag, 16. Februar, um 14 Uhr und wird auf der gleichen Umzugsstrecke wie 2009 durchgeführt.

Die Route führt über Bolzstraße – Schlossplatz/Königsbau – Planie – Straße Am Karlsplatz – Münzstraße – Marktplatz – Marktstraße – Eberhardstraße – Tübinger Straße. Die Auflösung erfolgt auf Höhe Silberburg-/Fangelsbachstraße.

Ab 13 Uhr wird die Umzugsstrecke für den gesamten Fahrzeugverkehr bis gegen 17 Uhr gesperrt. In diesem Zeitraum ist die An- und Abfahrt zu und von Parkhäusern oder Grundstücken, die an der Festzugstrecke liegen, nicht mehr möglich.

Besucher der Innenstadt werden dringend gebeten, das Parkleitsystem zu beachten oder am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.”

Zeitgleich zum Umzugsbeginn startet auch die erste Faschingsparty in der Suite.

Mal überlegen: Um 14 Uhr gehts los. Um 15 Uhr ist man hacke und um 16 Uhr völlig durch den Wind. Kann in der Suite echt schnell gehen und noch schneller an Fasching.

Am Wochenende kam in den Nachrichten ein kurzer Bericht über Karneval in Rio. Meine Freundin meinte nur, dass da sicherlich gebumst bis zum letzten Tropfen. Wie viele Kinder werden heute und morgen wohl in Stuttgart gezeugt? Mehr als während der WM?

Abschließend noch der Flyer der Woche:

Killer. Auch wenn Peter Maffay, Grönemeyer, Udo Lindenberg und Nena nicht meins sind. Ansonsten finde ich den Hintergedanken eigentlich ganz cool.

“Passion pres. ‘DEUTSCHE NACHT’ @ Corso Bar

Es gibt bekanntlich italienische, türkische, griechische, russische und persische Nächte. Ähm… Wo bleibt da bitte die ‘Deutsche Nacht’???

Nun, es ist Fasching. Überall läuft ‘Viva Colonia’ und jeder tanzt Bolognese. NICHT BEI UNS!!!

Am Dienstag, 16.02. werden Passion & Swist in der Corso Bar das Deutsche Musikgut zum Besten geben & beweisen damit, daß auch gute Musik aus Deutschland kommt.

Pop, Rock & Hip Hop aus Deutschland. KEIN TRASH!!!!!!”

Aight, da simmer mal gespannt.

Wir sind auch schon ganz jeck und so und deswegen noch nen fieses Video, Abteilung Jackass-Trash (man beachte die Zeitlupe):

Lautraum-Empfehlungen

Freitag, 12. Februar 2010 // 13:00 Uhr // martin

Hossa! Wochenende! Geil! Toll! Supi! Bier her, Bier her oder ich fall um, bummbumm! Mist, das war ja das offizielle Motto auf der Intergastra, voll verwechselt.

Herzlich willkommen zu unseren Lautraum-Empfehlungen in dieser fröhlichen wie verschneiten Kalenderwoche 6 des Jahres 2010. Lassen Sie sich bitte von dem Schnee nicht abhalten, ziehen sie Moonboots und die dicksten Air Max-Sohlen an, dann geht das schon.

Als allererstes wollen wir heute natürlich unseren Maximum Respect an die U-Turn aussprechen. Wer 10 Jahre lang mit Drum´n´Bass (!) eines der am besten besuchtesten Events der Stadt auf die Reihe bekommt, dem kann man einfach nur gratulieren.

Fürs runde Jubiläum hat man einen Live-Act gebucht, ansonsten wie immer beim Geburtstag DJ Redrum und DJ Tease am Start, außerdem heute Abend die Reunion von Black & White.

Eine Straße weiter im Rocker ist das Motto: Legends.

Mit “Don´t Laugh” und “Higher State” hat dieser Herr ja schon Mitte der 90er zwei Instant-Hits gelandet. Die Haare (früher Rastas) sind längst ab, Josh Wink betreibt das beliebte Label Ovum, dass sich im Deep-Tech-House-Segment ansiedelt. Sein aktuelles Album ist die Tage geremixed auf den Markt geworfen worden. I like “Stay Out All Night”.

Arnie ist auch da am Wochenende.

Bei solchen Flyern muss ich immer daran denken, wie viel Ärger der Hell damals mit dem Arni hatte. Der Arni war ja mal im Innenkreis aller Gigolo-Platten draufgedruckt. Fand Arni doof. Hell hat sich sogar mit Arni persönlich getroffen. Hat aber nix gebracht. Musste weg.

Wie auch immer, Bananas Party, gabs glaub schon zwei, drei Mal, DJ Leidenschaft trifft DJ Wahnsinnig, was das mit dem Balkan soll weiß ich nicht so recht. Balkan-Schwerpunkt? Also von Ice-T bis Riva Starr.

In eine ähnliche Richtung, bloss mit mehr Indie-Schlagseite geht es im Keller Klub.

Keller-Cheffe hat mir mal erzählt, dass er die beiden DJs voll gut findet. Überhaupt hört er sich immer alle genau an, meinte er. Finde ich löblich.

Nächste Party am Freitag, mehr so Minimal-House?

Auf jeden Fall Schnecken-House. Also House zum verkriechen? I denk net.

Was gibts noch am Freitag? Moulin Rouge mit 5ter Ton und DJ Henster, sicherlich ein Heidenspass, und natürlich das unverwüstliche Michael-und-Udo-Quartett im Schocken! Immer wieder super Pressefoto: 

(Udo ist im Mülleimer.)

Samstag hingegen im Moulin Rouge Matthias Meyer. Ich weiß noch, eine Ex-Sub Culture Prakti fand den sowas von dodaaaaaaal süss.

Macht ganz gute Mugge der Kerle, da gibts nix. Noch eher Geheimtipp-Status, aber das wird, das wird.

Ebenfalls seit vielen Jahren gute Mugge machen Luna City Express.

Die haben Ende letzten Jahres ihr Debütalbum “Hello From Planet Earth” veröffentlicht und sind ein zuverlässiger Lieferant für housiges Dancefloor-Futter. Deswegen freu ich mich sehr den Horscht im VP machen zu dürfen.

Elektronisches gibts auch for free in der Suite…

…und mein Nachbar ist mal wieder bei Fresh Up der Oldschool im Mash.

Ich denke, er wird wieder eines seiner unglaublichen Powersets hingelegen, wie er es mir immer erzählt. Nachbar, falls du Eier brauchst, wir haben jetzt grad auch keine mehr. Brot ist aber noch da.

Gefühlsechter und weniger “black” wird es in der Corso…

…wenn wie an jedem zweiten Samstag Konrad Kuhn und Andreas Vogel schmooth in the groove die Leute abholen und auf eine Reise nehmen

Dann noch die Sensation schlechthin: Auch ältere Nightlife-Generationen interessieren sich für NuRave!

Mr. Weekend steht am Samstag im Rocker auf dem Programm und dafür hat man den Act Data gebucht.

Von dem Franzosen haben wir sogar mal eine Scheibe hier aufm Blog vorgestellt.

So, jetzt langts mir aber. Unser Thorsten ist heute Abend übrigens im Beat! Club, ganz allein ohne DJ-Partner, die arme Sau, also geht ihn besuchen. Er spielt denke ich mal Motown Sound und so? Ach ja, mit einem Schnaps braucht ihr ihn nicht zu begrüssen, der trinkt nix.

Den Kurzen kann man hingegen bei mir im Transit abgeben. Es bedankt sich im Vorfeld

Martyn de Boer (neuer Künstlername)