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Kessel Music

Behind The Scenes

Freitag, 12. März 2010 // 8:37 Uhr // martin

Nachdem Thorsten The Pirate neulich die erste Single “Gebt uns ruhig die Schuld” aus dem upcoming Fanta4-Album “Für dich immer noch Fanta Sie” vorgestellt hat, der Vollständigkeit halber ein kleiner seht-her-wir-nehmen-unsere-Platte-auf-Clip inklusive massig Bärte bzw. seltsame Schnauzer. Aber bessere Promo als ein Bär auf der Straße.

Die Frage warum Pur nicht beim Heimspiel auftreten wird allerdings nicht geklärt.

52 Albums/46: Jay-Jay Johanson “Whiskey”

Freitag, 5. März 2010 // 8:00 Uhr // Thorsten W.

Wow, Nr. 46, wir nähern und langsam aber sicher dem Ende dieser Serie. Und zu meinem heutige Album gibt es wieder ein bisschen was zu erzählen.

Es muss 1998 oder 1999 gewesen sein, da war ich ein paar mal im schicken Loft-Studio vom Fotografen Axl Jansen – hinten am Nordbahnhof, wo später auch Cosmium und Putte usw. ansässig waren, und wo heute Brachland ist. Axl Jansen gehört zu dieser “alten” Stuttgarter Künstler-/Musiker-Posse, wohnt inzwischen wohl in Paris und ist glaube ich ziemlich erfolgreich.

Ich sollte für das Loop Magazin einen Artikel über die Massiven Töne schreiben, es muss so die Zeit vor dem “Überfall”-Album gewesen sein. Und Axl sollte passend dazu ein Fäshn-Shuuting machen.

Das Shuuting hat fast im Eklat geendet, ich weiß nicht ob sich Schowi heute daran erinnert – denn Stylistin Sabse (vom weltberühmten Duo Sabse & Nancy) und Axls Assistentin (Namen vergessen) haben die Jungs in sehr, sagen wir mal, metrosexuelle Stylo-Outfits gesteckt – was ihnen glaube ich erste hinterher richtig bewusst wurde, und Strachi war gar nicht begeistert. Wurden aber glaube ich trotzdem abgedruckt, vier ganze Seiten Alter!

Auf jeden Fall lief bei meinem ersten Besuch beim sehr sympathischen Axl sehr coole Musik, und ich hab ihn gefragt was das ist. Jay-Jay Johanson hat mir gar nichts gesagt, hat mir aber gefallen, und dann hat der Axl gesagt: “Komm, ich brenn Dir die CD!”

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Trus’me “In The Red”

Donnerstag, 4. März 2010 // 21:01 Uhr // martin

Ram allein daheim schmeißt seine Anlage an und legt endlich mal das zweite Album “In The Red” von Trus’Me auf den Plattenteller, nachdem es schon paar Wochen wartend herumsteht.

Im Büro aufm Rechner habe ich es schon seit einige Monaten und auch schon ein paar Mal angehört, aber es ist halt manchmal einfach doch nix, das digitale Zeug.

Echtes Musik genießen ist für mich immer noch schön gemütlich eine Schallplatte auflegen. Man hört einfach doch mehr raus, gerade bei einem Sound wie von David Wolstencroft – und merke erst gerade eben wie fett “In The Red” eigentlich ist, nachdem es mich bislang noch nicht richtig überzeugt hat.

Den Kerle hab ich schon länger im Blick, sein erstes Album “Working Nights” habe ich sehr gerne und sehr oft gehört, rotziger und wadentiefer Sample-House, der gerne Funk-Soul-Disco zitiert, allgemein die Trus’me-sche Arbeitsweise, in ganz eigener Manier.

“In The Red” macht genau da kurz und knackig auf 8 Tracks weiter, dieses Mal etwas songlastiger, mit Gast-Musikern und so. Schaden tuts nicht. Ram likes this.

Trus’me ‘In The Red’ LP by trusme

Beks – Weinender Clown

Donnerstag, 4. März 2010 // 13:15 Uhr // martin

Bei unserem Stuttgart-Rap-Tag ging der junge Mann leider unter, was auch schlicht und einfach daran lag, dass ich ihn bis dato nicht kannte und wohl auch sonst niemand aus der Bevölkerung, sprich unseren Lesern, die wir ja im Vorfeld um Inspiration gebeten haben.

Beks hat bereits im Sommer 2008 sein erstes Album Pop/Rap veröffentlicht, das auch ganz gute Kritiken bekam. Habs mir vorhin durch geskippt, erdiger HipHop, atemlose Reime mit massig Wortwitz, sicherlich nicht das Schlechteste auf dem Markt.

Mit seinem zweiten Werk “Weinender Clown”, das am Freitag, 12. März erscheint, will er da laut Aussage anknüpfen.

“Mal ironisch, mal witzig, mal ganz nett und mal bissig, mal ganz zynisch verletzend, mal verletzbar und lieblich. Impulsiv und vulgär, innovativ und zu sehr, ein Widerspruch in sich wie eine Glatze bei Hair.”

Alles klar? Vorab gibt es die Uptempo mit Ohrwurm-Qualitäten namens “sineP Up”. Kann man hören, auch wenn auf mich, egal wie es verwendet wird und gemeint ist, das Wort “Opfer” in Rap-Texten immer leicht befremdlich wirkt.

www.bekside.com

Heimspiel 2010 – die Aufstellung

Donnerstag, 4. März 2010 // 8:00 Uhr // Thorsten W.

So, jetzt ist es raus: Das Line-Up für das Heimspiel der Fantastischen Vier in diesem Jahr am 24. Juli auf dem Cannstatter Wasen. Und da wären:

Die Fantastischen Vier (eh klar)
Ich & Ich (passt schon und tut nicht weh)
Milow (übler Gitarrenklampfer, find ich)
Camouflage (äh… ja, Stuttgarter Urgesteine und 80er und so, aber… äh)
Matt Bianco (jetzt wird’s hart. Ja, das ist der mit “Half a minute”)
Philipp Poisel (ähja, “Singer Songwriter aus Stuttgart”)
Phrasenmäher (die sind wirklich cool, “Im Sog der Breitnis” läuft auf Das Ding, sehr lustiger Song, siehe Video)
Die Kleine Tierschau (ich hab keine Ahnung was die da sollen)
+ Special: Johannes Oerding (who the fuck?)

Also insgesamt eine eher seltsame Zusammenstellung, wie ich finde. Die größte Ü30 Party Stuttgarts, wäre als Untertitel noch ganz passend. SWR1 und Das Ding präsentieren – aight.

Alle Infos, bzw. auch nicht viel mehr Infos, auf der schwer im 1998-Style programmierten Website, hier gibt’s Tickets (zwischen 65 und 85 Euro), wer Bock hat.

Gorillaz – Plastic Beach

Mittwoch, 3. März 2010 // 9:00 Uhr // Thorsten W.

Wir haben das neue Gorillaz-Album “Plastic Beach” ja schon angekündigt, und am Freitag kommt es endlich raus. Dank eines Links von JMO2 in den Kommentaren konnte ich es schon mal als Stream anhören, und ich muss sagen dass ich ziemlich begeistert bin – eigentlich war für mich die Sache mit dem ersten Lied feat. Snoop Dogg schon entschieden.

Ich hab gestern morgen dem Ram geschrieben, irgendwie sind die Gorillaz inzwischen einfach die besseren Massive Attack. Auch wenn der Vergleich natürlich hinkt – der Sound ist einfach dicht, 100% stimmig, auf der Höhe der Zeit, die Features sind zahlreich aber nicht zu viele, HipHop und Dub sind wie immer in guter Dosis am Start und Streicher gibt’s diesmal auch zuhauf.

Das Video zur ersten Single “Stylo” ist jetzt auch in Umlauf, und da bin ich genau so begeistert. Erinnert mich sehr an den hier gut diskutierten Tarantino-Film “Death Proof“- die Band im Camaro, das Police Car (komm ich grad nicht drauf) und Bruce Willis im El Camino SS! Yeah!

Hier noch mal der Stream, hier die Homepage und hier kann man das Album vorbestellen (vorbestellen werd ich’s nicht, aber kaufen auf jeden Fall).

Amen Break

Dienstag, 2. März 2010 // 10:00 Uhr // martin

Zwar Basiswissen für alle HipHop-, Jungle- und Drum´n´Bass-Kenner, aber passend zu Thorstens Youtube-Eintrag meinte Leser Timo, dass folgender Clip doch gerade ganz gut passen würde.

In 18 Minuten wird die Geschichte des sogenannten Amen Breaks erzählt, auf dem etliche frühe HipHop-Platten bauen und das auch die Essenz für Jungle & Drum´n´Bass ist.

Selbst so eine Nerd-Sache gucken sich über 2 Millionen Leute an.

“This fascinating, brilliant 20-minute video narrates the history of the “Amen Break,” a six-second drum sample from the b-side of a chart-topping single from 1969.

This sample was used extensively in early hiphop and sample-based music, and became the basis for drum-and-bass and jungle music — a six-second clip that spawned several entire subcultures. Nate Harrison’s 2004 video is a meditation on the ownership of culture, the nature of art and creativity, and the history of a remarkable music clip.”

So, eine Schulstunde wieder vorbei.

Yo! KTV Raps (04)

Freitag, 26. Februar 2010 // 14:25 Uhr // Mischi

Was soll ich sagen: Die Blogger-Kollegen vom Spreeblick haben den Tatbestand in Sachen Deutschrap so gut zusammen gefasst, dass dem nichts mehr hinzuzufügen ist (okay – Beginner: Gustav Gans).

Zum Glück hat aber unsere 268-köpfige Yo! KTV Raps-Redaktion auch diesmal wieder so viel Stuff aus Übersee am Stizzy, dass man über den erbärmlichen Zustand von Rap-Deutschland getrost wegsehen kann (Orsons und andere Ausnahmen mal ausgenommen).

Hab übrigens seit ein paar Tagen das neue Dendemann-Album hier und es haut mich echt nicht um – sorry, Majde!

Jedenfalls viel Spass mit dem Rest!

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Starten wir wie die letzten Male auch mit dem Free Mixtape-Stuff: Joe Scudda aus der Justus League (nicht zu verwechseln mit der J.U.S.T.I.C.E. League, siehe unten) hat sein neues Ding “Not Your Average Joe” zusammen gestellt und das ist – wie zu erwarten – ein echt ordentliches Päckchen Rap-Mucke.

Gehostet vom unverwüstlichen Statik Selektah, Beats von Khrysis, Features von Naledge (Kidz In The Hall), Freddie Gibbs und Evidence. Gute Sache, lacht. Gibt es hier zum sehr bequemen Free Download mit Pre-Listening-Möglichkeit.

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F4: Gebt uns ruhig die Schuld

Freitag, 26. Februar 2010 // 8:48 Uhr // Thorsten W.

Neue Single von den Fanta 4: “Gebt uns ruhig die Schuld (den Rest könnt ihr behalten)” (Oldschool vom Radio aufgenommen, mal gucken wann das Video gesperrt wird). Ich weiß nicht – Text, ja, super, aber musikalisch bin ich bei den Fantas schon vor Jahren ausgestiegen, ich kann damit einfach nix anfangen. Geht mir übrigens bei Fettes Brot und Deichkind auch so. Was meint Ihr?

Der Bär ist schon mal vorab in Stuttgart rumgelaufen und hat die Leute reinhören lassen:

Tape-Nostalgie – das erste Opfer

Donnerstag, 25. Februar 2010 // 18:00 Uhr // Außenreporter

Passend zu den Tape-Nostalgie-Tagen auf kessel.tv haben wir heute in der Mittagspause diesen schrecklichen Fund machen müssen: ein Nino D’Angelo-Tape, sein unvergessliches Album „Il cammino dell’amore“ von 1988.

Nino D’Angelo ist ein italienischer Super-Sänger und nicht zu verwechseln mit dem in Karlsruhe geborenen deutschen Schlagersänger Nino de Angelo. Unverständlich, wie man solch einen geilen Urlaubs-Sound einfach wegfeuern kann. An der Musik kann’s nicht gelegen haben. Vielleicht weil’s nur eine 60er-Kassette von Aiwa war und nicht von BASF oder TDK?

Wir wissen es nicht, hoffen aber jedenfalls von ganzem Herzen, dass sich das Nino D’Angelo-Tape ähnlich wie unser Manfred eines Tages trotzdem wieder aufrichtet und möglichst viele Menschen glücklich macht.