Donnerstag, 8. Juli 2010 // 9:43 Uhr //
martin
Ein bisschen Spass muss sein. Läbbe geht weiter, der Mannschaft gehört die Zukunft, blablabla.
Ich hoffe, dem Aussi gehts wieder besser, war kurz geknickt gestern. Seine Freundin musste ihn nach dem 0:1 die ganz fest drücken und halten, fand ich voll süss. 2014 dann mit ihm und mir, sind wir zwar 37, aber zwei goldene Jungbrunnen im Mittelfeld und Sturm. Konditionstraining auf Riesen-Skateboards.

Ein Kollege von mir hat auf irgendeinem Flohmarkt ein wunderbares Buch erstanden: “Multicultural Education Series: Discovering Germany” – es richtet sich augenscheinlich an amerikanische Schüler. Und damit die amerikanischen Schüler wissen, um wen es hier geht, werden zunächst einmal am Anfang des Buches ein “German Boy and Girl” gezeigt:

Optisch wäre dann ja mal alles klar, und es geht an die Sprache. Weil Deutsch natürlich schwer auszusprechen ist, gibt es eine praktische Lautschrift für Anfänger:
“vee HEYESS-en zee”
“ikh HEYESS-eh…”
“vee gayt ehs EEn-en”
“goot DAHNK-eh”
“unt EEn-en”.
Guck, ist doch gar nicht so schwer. Für die praktische Anwendung gibt es dann auch noch das bekannte Lied “Hoppa, Hoppa Reiter” (German Bouncing Rhyme). Wär auch n cooler Name für ne Berliner Rap-Kombo: German Bouncing Rhyme.
Und damit man sich auch im nächsten Deutschland-Urlaub zurechtfindet, wird noch ein typisches “German Chalet” gezeigt…

… und erklärt (damit auch nix schief geht):
“German Chalets
1. German Chalets have a wide, overhanging eaves to protect the house from deep snows of the winter in the Alpine mountains
2. Big rocks are places on the roof tops to keep the snow from moving
3. Thick beams support the roofs of the chalets”
Auch über die in Deutschland übliche Kleidung werden die amerikanischen Schüler aufgeklärt (“German Costumes”) – ich würde ihnen empfehlen, sich vor dem ersten Deutschland-Besuch auch entsprechend einzudecken:

Landwirtschaft ist natürlich auch ein wichtiges Thema, auch wenn man jetzt nicht mehr ganz so genau zu wissen scheint, in welchem Deutschland man sich befindet:
“One person out of 10 works on farmland. The German government owns 90 percent of the farmland. (…) There are two kinds of farms in Germany. One kind of farm is a cooperative farm. The people work together, farm and harvest the crops, then divide the profits. Other farms are state farms. Each worker receives a wage for his/her work.”
Natürlich ist man sich selbst in Amerika bewusst, dass Deutschland einen enorme Bereicherung für die eigene Kultur sein kann:
“Germans gave Americans…
Levi Strauss Jeans
Weiners, Sauerkraut, and Pretzels
Christmas Carols”
Wichtig sind natürlich auch Bräuche und vor allem Feiertage in Deutschland – darum werden die wichtigsten gleich aufgelistet:
“German Holidays and Celebrations
February 25 – Shrove Tuesday/Carnival
July 16 – Kinderzeche
July 22 – Anniversary of the Pied Piper of Hamelin
September 1 – First Day of School
September 21 – Oktoberfest
November 6 – St. Leonard’s Day
December 4 – Nuremberg Christmas Fair
December 6 – St. Nicholas Day
December 17 – Klöpfelnächte (“Knocking Nights”)
December 25 – Christmas”
Puh, ganz schön viele Informationen für die amerikanischen Schüler. Deshalb zum Abschluss noch etwas Entspannung mit einem leckeren Rezept – nämlich für die weltberühmten “Flegenpilze” (bitte nachkochen):

Gut, man muss natürlich sehen, dass Deutschland nach dem Krieg noch etwas anders aussah als heute und dass man vielleicht nicht so viele Informationen bekommen konnte… das Buch ist allerdings von 1995.
Dienstag, 6. Juli 2010 // 20:33 Uhr //
martin
Video geht seit kurzem rum und darf hier auch nicht fehlen.
Montag, 5. Juli 2010 // 13:30 Uhr //
martin

Klingt wirklich verlockend, bin schwer am überlegen ob ich das in Groß anfordern soll, für meine umfangreiche und gut gepflegte Bundespräsidentengattinen-Galerie. So ein schönes Tattoo.

Gesehen beim WM-Spiel Deutschland gegen England von Galaxy fm
Alternativ-Schlagzeilen bitte in die Kommentare!
Mittwoch, 30. Juni 2010 // 16:30 Uhr //
martin

What more can I say, würde Jay-Z sagen. Gefunden von Adi.
Montag, 28. Juni 2010 // 15:00 Uhr //
martin
Dass der Ball hinter der Linie war, hat jeder gesehen. Das aber vielleicht nicht.
Höggschdwahrscheinlich der höggschden Konzentration verschuldet. Alles nur menschlich. Gefunden von Benni.
Ach, wie auch immer das Spiel am Samstag ausgehen sollte, ich bin – wie viele – während dieser WM zum absoluten Maradona-Fan geworden. Da ist wenigstens Leben in der Bude.
Achtmal in der Trainerzone beten ist Entertainment auf höggschdem Niveau. Ich will Argentinier werden.
Aber nicht so ein aggressiver wie Heinze gestern.
Beat it.
P.S.: Falls Argentinien Weltmeister wird, was natürlich nicht passiert, weil die Albiceleste am Samstag von Thomas Müller im Alleingang gestoppt wird, will Diego nackt durch Buenos Aires rennen (bin bissle erregt). Dann wiederum zieht Pepsi in ganz Argentinien für eine Woche angeblich die Labels von allen Flaschen. Das ist mal nen Deal.
P.P.S.: Einer geht noch.

Hat Adi ausgekramt.
Donnerstag, 24. Juni 2010 // 9:00 Uhr //
martin

Ein wichtiger Hinweis: Ab heute 13.30 Uhr ist Kessel.TV aus aktuellem Anlass unter einer neuen Adresse zu erreichen. Hier könnt Ihr schon mal die neue Seite anschauen, am besten mit Lautsprecher oder Kopfhörer.