Dienstag, 9. März 2010 // 18:30 Uhr //
Thorsten W.
Wir sind mächtig stolz, unser erstes Konzert offiziell zu präsentieren: Arrested Development!
Super Band, die Anfang der 90er in der Native Tonge/Daisy Age-Welle mit nach oben kam und gleich mit dem ersten Album “3 Years, 5 Months & 2 Days in the Life Of…” kräftig abgeräumt hat: Die drei Singles “Tennessee”, “People Everyday” und “Mr. Wendal” wurden Hits, landeten in den amerikanischen Top 10 und füllen auch heute noch die meisten Tanzflächen. Ich war schon damals Fan und bin es heute noch.
Doch schon das nächste Album war nicht mehr sonderlich erfolgreich, die Band löste sich 1996 auf und vereinte sich im Jahr 2000 wieder. Aber auch seitdem hat man nicht viel Neues gehört – und plötzlich kommen sie für ne kleine Tour mit sechs Dates nach Deutschland und machen am 11.04. in Stuttgart im Zapata Station. Da freu ich mich!
Ein neues Album gibt es auch, es heißt “Strong” und wurde bisher wohl nur in Japan veröffentlicht – bei Amazon bekommt man es als Import für satte 30 Euro. Da kann man nur hoffen, dass es das Werk auch bald in Deutschland gibt. Ein Leser teilte uns schon mit, dass die neuen Songs rocken sollen.
Tickets gibt es für 26 Euro plus Gebühr hier und an allen bekannten VVK-Stellen – get it now!
Noch die Nummern “Greener” und “Bloody” aus dem Album “Strong”.
Ich lese (leider) sehr selten ein Buch, aber am Wochenende habe ich von der Freundin meines Ex-Wohnis obiges Buch geschenkt bekommen und mich gleich darin verloren (wahrscheinlich in der Hoffnung, auf der Zielgeraden noch meine Comunio-Mannschaft optimieren zu können).
Christoph Biermann ist im alltäglichen Leben der Fußball-Experte beim Spiegel, war wohl auch schon für die Süddeutsche tätig, sagt zumindest Herr Internet, und schreibt auf SPON spannende, verständliche und oftmals äußerst unterhaltsame Artikel, stets bemüht die Zusammenhänge weitsichtig und vorausschauend zu analysieren.
“Die Fußball-Matrix” ist ebenso spannend wie einfach verständlich geschrieben, auch wenn es letztendlich um eine kühle Analyse geht, wie Fußball in den letzten Jahren eine digitale Wende und Invasion der Wissenschaftler erlebt hat.
Das begann mit Zahlenstatistiken auf Papier, ging über in die Videoanalyse bis hin zu komplexen Kamera-Systemen, die zwischenzeitlich in vielen Stadien installiert sind (auch in Stuttgart) und die Bewegungsabläufe der Spieler dokumentieren. In den 60ern hat man noch den letzten Spielbericht des Gegners in der Zeitung gelesen, um sich auf das Spiel vorzubereiten.
Biermann trifft auf seiner Reise einen einsilbigen Messi, der sich bei Computerspielen selbst spielt, einen Felix Magath der Fußball mit Schach vergleicht, schlägt unterwegs Brücken zu amerikanischen Sportarten wie Baseball oder erklärt warum die 3-Punkte-Regel zu weniger Toren führte. Zwischendurch gibt es Ausflüge in die Mathematik und Psychologie und ab und zu mal Tabellen voller Zahlenkolonnen.
Die ersten 100 Seiten habe ich fasziniert an den vergangenen zwei Abenden gelesen. Großartige Schlüsse für meine Mannschaft konnte ich aber leider bislang keine ziehen. Mein Sturm ist am Wochenende komplett ausgefallen. Bank – Bank – Grippe. Ich muss einfach besser einkaufen.
Wer auf verschmusten Pop-Soul steht, kommt heute Abend im John Doe (Schwabstraße 20, Stuttgart-West) bei dem Konzert von Ciaan auf seine Kosten.
Unter dem Motto “16 Songs” live tritt der Künstler ab sofort jeden ersten Montag im Monat (nächste Termine 5. April, 3. Mai, 7. Juni) im John Doe auf, Back Up heute Abend von Lazy Jacks, Karolina und Io Vita. Los geht´s 20:00 Uhr.
Ciaan hat vor einiger Zeit sein Debütalbum “Alles was du willst” veröffentlicht, auf dem er auch von Xavier Naidoo gefeatured wurde.
Stuttgart Krimi brummt – egal ob als Buchformat oder in der Glotze. Daran ändert auch nichts, dass es im richtigen Leben 2009 gerade mal ein Mordopfer im Kessel gab. Die fiktiven Kommissare sind beschäftigter als je zuvor.
Bei den ersten Stuttgarter Kriminächten, die morgen Abend beginnen und am Montag, 8. März mit Gala inklusive Preisverleihung im Theater Rampe enden, bekommen – unter der Schirmherrschaft von SOKO Stuttgart – sämtliche lokale Autoren gebündelt eine Woche lang eine große Bühne.
Neben unzähligen Lesungen von Autoren wie Christine Lehmann, Horst Eckert, Heinrich Steinfest, Peter Wark, Silvija Hinzmann oder natürlich Wolfgang Schorlau, der am Donnerstag, 4.3. im Pragfriedhof Krematorium (!) aus seinem neuesten Buch “Das München-Komplott” liest, werden Filme gezeigt (u.a. zwei Kölner (?) Tatorte ) und zu Diskussionsrunden eingeladen.
Am Mittwoch findet z.B. unter dem Titel “Der Kriminalkommissar – Fiktion und Realität” eine Gesprächsrunde im Bix statt (Beginn 19:30 Uhr). Auf dem Podium sitzen Kriminalkommissare des LKA, Schauspieler der SOKO Stuttgart und besagter Wolfgang Schorlau. Dabei geht man der Frage nach, wie das Bild vom Literatur- und Film-Bulle mit der Wirklichkeit übereinstimmt.
Unserem Leser Franz von Assisi blieb wohl fast die Spucke weg, als er ein einsames Plakat entdeckte, welches den Elektronik-Pionier Jean Michel Jarre am 9. März in der Porsche Arena ankündigte und er uns prompt eine Mail schickte, dass dieser Termin doch etwas Promo verdient hätte.
In der Tat kann man dem großen Franzosen durchaus Tribut zollen und auf seinen Gig in Stuttgart hinweisen, der komischerweise noch nicht ausverkauft ist. Die Karte ab 50 Euro scheint zwar zunächst etwas teuer, aber Jean Michel Jarre fackelt auch eine wahnsinnige Show ab.
Hier noch eine kurze Leistungsschau vom Promo-Schalter:
“Er hält so viele zählbare Bühnenrekorde wie kein anderer moderner Musiker der Welt: Mehr als zwei Millionen Menschen verfolgten live sein Bühnenspektakel zum 200. Jahrestag der französischen Revolution in Paris, ein paar Jahre später erlebten – geschätzte – 3,5 Millionen Menschen den triumphalen Auftritt “Oxygène in Moscow” mit.
Jean Michel Jarre spielte vor 1,3 Millionen Fans für die NASA in Houston, vor dem Papst und weiteren 800.000 Zuhörern in seiner Heimatstadt Lyon, im Angesicht der Pyramiden von Giszeh und als erster westlicher Musiker nach dem Tod von Mao in Peking und Shanghai.
Die raren Auftritte des gebürtigen französischen Ausnahmekünstlers Jarre waren von Anfang an nicht einfach gewöhnliche Tourauftritte, sondern die spektakulärsten Events, begleitet von grandiosen Ton- und Lichtshows mit bis dahin unbekannten Lichteffekten, Projektionen und Feuerwerken.”
Für die Tour 2010, der Titel ist eine Hommage an den Autor Sir Arthur C. Clarke, “hat Jarre entschieden, sein « All-in-one-Show »-Konzept zu überarbeiten und die allerneueste Technologie in den Bereichen Klang, Licht und Spezialeffekte zu integrieren, um ein herausragendes Ergebnis zu erzielen”, so steht es auf seiner Homepage.
Klingen und aussehen tut das übrigens ungefähr so:
Diesen Freitag (Beginn 16:20 Uhr) präsentiert Krystof Zlatnik, Student an der Filmakademie Ludwigsburg, seinen Abschlussfilm “LYS” im Ludwigsburger Caligari Kino. Zlatnik kennen vielleicht die einen oder anderen als DJ Kryzm.
Erst neulich habe ich mit dem Jung-Regisseur im Tonstudio aufgelegt. Im Gegensatz zu den meisten anderen Absolventen begeistert sich Zlatnik eher für knallige Blockbuster anstatt dem Programmkino.
Im Interview erzählt er, worum es in seinem Science Fiction Film geht, wie aufwendig der Dreh war und wie es nach dem Studium weiter geht.
Um was geht es in Lys?
LYS ist die Geschichte des gleichnamigen 14-Jährigen Mädchens, dass eines Morgens im neuen Terra-Kraftwerk aufwacht, wo seit ihrem Auftauchen Stromschwankungen auftreten. Sie erinnert sich nicht, wie oder warum sie dort hingekommen ist und versucht ihr normales Teenie-Leben weiterzuführen.
Doch das gestaltet sich schwierig, als sie von seltsamen Visionen verfolgt wird, während der Wissenschaftler Karl Bardel ihr auf den Fersen ist. Er will herausfinden, ob seine Vorahnungen zutreffen: Dass sie ein Mädchen mit besonderen Kräften ist.
Ich habe keine Ahnung wie alt oder neu folgende Clips sind, ich weiß nur, dass ich mich schon den ganzen Morgen darüber köstlich amüsiere.
Die amerikanischen Comedians Nick Kroll (hat wohl auch ne Sendung auf MTV) und Jon Daly schlüpfen in die Rollen von Bobby Bottleservice and Peter Papparazzo aka The Ed Hardy Boyz und müssen im Auftrag von Christian Audigier “Arschgeweihe” und Gürtelschnallen suchen und heil zurückbringen.
Laut Credits hat Christian Audigier angeblich diese Clips selbst produziert, im unteren ist er auch zu sehen. Fällt wohl unter Hardcore-Promo mit Augenzwinkern. Oder hat man gar seine eigene Marke satt?
Dank an Moritz Esyot, der diese Clips aufgespürt hat.
Schnelle Information. Gerade eben schreibt Strachi auf seine Facebook-Wall, dass 2010 das HipHop Open ausfällt.
“Wir werden 2010 leider mit dem HipHopOpen pausieren. So wie schon im letzten WM Jahr – 2006. Wir haben nicht den Headliner bekommen, an dem wir jetzt lange dran waren.
Und an unserem 10.ten HHO wollten wir das Line Up von letztem Jahr sogar noch toppen. Das wäre uns jetzt nicht gelungen, daher haben wir uns nun schweren Herzens dazu entschieden zu pausieren. 2011 geht es wieder weiter.”
Übrigens: Das Line Up des Frauenfeld Festivals (9. bis 11. Juli) in der Schweiz ist mit Hauptacts wie Eminem, Jay-Z, Fanta4, Jan Delay, Dizzee Rascal usw. extrem namhaft.
…bin in den letzten Tagen ziemlich oft gefragt worden. Nein, ich gehe nicht zur “R´n´B Sensation” aus den USA, die uns 0711, Chimperator und Supreme am kommenden Sonntag, 21. Februar ins Zapata bringen.
Das hat aber weniger mit dem Künstler zu tun, sondern eher mit Sonntag, weil ich da traditionell ziemlich durch bin.
Ansonsten muss ich gestehen, dass ich den smarten Herrn da oben, Produzent, Sänger und Songschreiber in einem, bislang noch nicht so wirklich verfolgt habe.
Sein neues Album “Transition” klingt jedenfalls nicht so schlecht, wie wir Schwaben sagen, wollte ich mir sogar noch kaufen, und der Kerle scheint ordentlich was auf dem Kasten zu haben, wenn mal sich folgendes Video anschaut:
Ryan Leslie arbeitete zunächst als Produzent für Usher, Beyonce, Diddy, Snoop Dogg oder Britney Spears, ehe er seine Solo-Karriere forcierte. Am Sonntag rückt er mit kompletter Band an.
Im VP der gute Fetsum, hier im Flatscreen-Format.
War ja schon länger nicht mehr da, der Neu-Berliner, zuletzt meine ich bei einem intimen Konzert im Transit. Da freut sich die Stuttgarter (Nu)-Soul-Fraktion.
Außerdem noch Beats aus der Konserve davor und danach von DJ Passion.