
Heute haben wir den ersten Mix des geschätzten Kollegen Hannes a.k.a. Kid Cut - der genauso stets gut gelaunte wie hochgewachsene Familienvater hat vor einigen Jahren als Minimal- Und House-DJ angefangen und irgendwann seine Liebe zu HipHop, Funk und Soul entdeckt.
Diesem Musik-Mix ist er bis heute treu geblieben, kann ein paar gute Scratch-Skills vorweisen und ist in Stuttgart regelmäßig vor allem in Mono, Stereo, Bett und Tonstudio zu hören, macht aber auch gern mal einen Abstecher nach Ulm, Kirchheim oder Ludwigsburg. Außerdem ist er Resident und Booker im Fleur de Lis, dem kleinen aber feinen Halbprivatclub beim Le Meridien, dessen Vorgänger-Location im Alten Schloss 2005 für Furore sorgte.
Sein Happy Weekend-Mix ist eher untypisch für ihn, zeigt aber seine Flexibilität: Eine fein sortierte und gut aneinander gereihte Auswahl an Downbeat-Tracks, anfangs einige Klassiker am Start, hinten raus auch mal ein D’n'B-Abstecher.
Hier geht’s zum Download, Tracklist gibt’s leider keine.
Gute Unterhaltung und ein schönes Wochenende wünscht die Raiders-Reebok-Pump-Schulhof-Gang aus dem Kessel.
Freitag, 30. April 2010 // 17:00 Uhr //
martin

Dass Rapper Guru vergangene Woche verstorben ist, weiß wohl mittlerweile jeder. Er war freilich einer der besten im Bizz und gerade mit DJ Premier unter dem Duo Gang Starr lange Jahre stilbildend.
Unser Frico, ebenfalls wie viele andere HipHop-DJs dieser Stadt von Gang Starr stark beeinflusst, hat sich prompt hinter die Teller geklemmt und einen Tribut-Mix zusammen gemixt, gecuttet und gedoppelt.
Dabei verarbeitet er Rares, Bekanntes, selten Gehörtes wie auch längst Vergessenes aus 20 Jahre Guru, darunter freilich auch viele Gang Starr Tracks und mal jazzy, mal rougher Streetsoul, mal schmusi RnB-Rap. Guru eben. Great Work, “and watch my status escalate”.
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Das gesamte Team der Burger King Filiale Marienplatz wünscht an dieser Stelle ein schönes Wochenende.

Meiner Begeisterung für Masters At Work aka Kenny “Dope” Gonzalez und “Little” Louie Vega hab ich ja schon bei einer Folge von 52 Albums Ausdruck verliehen.
In letzter Zeit hab ich ein paar ältere Tracks nachgekauft, den ein oder anderen spiel ich eh gern in meinen Sets, und nach den wehmütigen Erinnerungen beim Tiefschwarz-Video neulich hab ich gedacht: Komm, es wär doch mal Zeit für nen schönen MAW-Mix.
Nur Tracks und Remixe von MAW, anfangs klassischer Vocal House aus der Zeit, als das noch kein Schimpfwort war, und hintenraus bissle freestyliger – der ein oder andere Rumpler sei mir verziehen.
Download hier, Tracklist auf der nächsten Seite.
Wir wünschen ein schönes Wochenende
die roten Rosen aus Athen
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Freitag, 16. April 2010 // 17:00 Uhr //
martin

(Foto von Joris Haas)
Der Norman gehört zu der Sorte Menschen, die man einfach mögen muss. Der Kerle hat die Ruhe weg. Da könnte eine Atombombe hochgehen und er würde trotzdem weiter auflegen.
Seit einiger Zeit ist unserer Running Gag das Wort gemütlich. Letztes Jahr im Mai haben wir mal zusammen in der Suite aufgelegt. Wir stöpseln also in Ruhe unser Zeug an und währenddessen meint der Norman auf einmal: “Ha, da machen wir es uns ganz gemütlich heute.”
Ich denk mir nur: Was labert der? Ich meine, auflegen macht viel Spass, aber gemütlich ist es daheim auf der Couch! Alles klar, wir hatten jedenfalls viel Spass an dem Abend.
Halbes Jahr später, beim re.flect Jubiläum legen wir anfangs zusammen oben in der Lounge auf. Gleiche Chose, Zeug anschließen, Norman: “Ha, heute machen wir es uns ganz gemütlich.” Jonger!
Immer wenn wir uns jetzt sehen singen wir z.B. Lieder wie “Ein Prosit, ein Prosit auf die Geeee-müüüüt-lich-keit!” oder stoßen eben auf die Gemütlichkeit an.
Egal, sein zweiter Mix für uns ist wieder eine dufte HipHop-Uptempo-NuFunk-Rap-Schmelze. Gutes Zeug, siehe Tracklist. Geht leider nur 45 Minuten – er musste es sich wohl schnell wieder gemütlich machen.
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Wir wünschen ein fröhliches wie gemütliches Wochenende
gez. Müller
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Freitag, 9. April 2010 // 16:30 Uhr //
martin

(“Ja lief voll gut, unter 1:30, jetzt gönn ich mir erst mal ne Stadionwurscht als Belohnung.”)
Vor langer Zeit hat der Herr Laufkollege schon mal einen Weekend Mix gestiftet, damals noch unter dem Namen Vinyl Touch, so hieß einst das Duo mit dem er unterwegs war. Unsere erste Begegnung war auf der Tiefenrausch (große Party in ES, gibts das eigentlich noch?), und ich hab ihn damals nach der Party heimgefahren.
Mittlerweile nennt er sich Nice!, wandelt auf Solopfaden, und wir laufen uns (nächtens) relativ oft über den Weg bzw. laufen auch mal zusammen einen Contest, denn neben dem DJing ist Chris ebenfalls ein begeisterter Läufer.
Genauso leidenschaftlich ist der Conditorei-Resident beim Auflegen bei der Sache, stellt monatlich einen Mix auf Soundcloud hoch und hat somit auch vor Ostern einen April-Mix gemacht.
Dieser pumpert unnachgiebig im bunten House-Kleidchen schön dem Wochenende entgegen, worauf man auch mitunter die wieder erstarkte Macht von Vocals raushört.
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Wir wünschen ein schönes Wochenende
Olgastraße 87
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Donnerstag, 1. April 2010 // 18:00 Uhr //
martin

Totales Nerd-Programm dieser HW-Mix. Morgenabend tritt im Rocker Redshape auf und da Redshape für mich einer der besten Techno-Produzenten der letzten Jahre ist, könnte man doch zu diesem Anlass einen Mix mit ausschließlich Redshape Tracks & Remixen anfertigen.
Als Mixer gab es für mich nur einen Kandidaten: Mr. Ken the Man, Co-Founder der berühmten Motor City Partys, trendresistenter Trendmacher, immer eine Nasenlänge voraus und auch ein Vorbild für mich.
Als ich Ende 90, Anfang des neuen Jahrtausends ab und zu mal bei den Motor City Partys den Warm Up machen und später sogar auch mal im Hauptprogramm spielen durfte, war ich ein sehr stolzer Junge, so neben Ken und Rick.
Der Kontakt hielt über all die Jahre, man traf sich ab und zu im Nachtleben (Ken kann übrigens super tanzen) bei so DJ-Partys (Partys wo nur DJs hingehen, weil mehr oder weniger nur sie bei dem Gast-Act ganz wuschig werden) und letztendlich kreuzten sich unsere Wege wieder auf diesem Blog.
Ken hat als DJ lange Jahre für die gute Sache gekämpft, kam auch weit über Stuttgart hinaus, war unter anderem Resident im Münchner Flokati und besitzt das große Talent, auch noch mit 5,5 Promille reibungslos feine Platten ineinander mischen.
Mittlerweile ist er etwas a.D., aber die Liebe zum Techno pocht freilich immer noch ununterbrochen in ihm. Deswegen nahm er die “große Herausforderung” gerne an.
In einer Stunde aneinandergereiht wirken Redshape Produktionen nochmals ganz anders, viel schlüssiger, bangender und somit auch tanzbarer. Die einzelnen Stücke stehen sonst eher verlassen im Raum und man weiß oftmals nicht was man drum herum basteln soll – weil sein Sound eben outstanding ist, wie ich finde.
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Wir wünschen an dieser Stelle frohe Ostern und ein paar erholsame Tage.
Die Paganis
P.S.: Anbei noch ein kleines Ratespiel: Such den Ken!

Freitag, 26. März 2010 // 18:45 Uhr //
martin

Den Grauers Benny kennt (oder eben nicht) als Benny Grauer oder als 50% des DJ Duos Los Pornos, das er gemeinsam mit Gomez bildet, seit Jahr und Tag eine Instanz zwischen Tübingen und Stuttgart. Techno/House forever und davon die ganze Breitseite.
Was ich bis letzte Woche nicht wusste: Der Gute lebt mittlerweile seit 1,5 Jahren in Berlin. Von dort aus kümmert er sich immer um den Blauen Turm in Tübingen, eine nette Clublounge in der Studentenstadt, aber kann sich laut seiner Aussage nach so mehr um sein eigenen Kram kümmern, wie z.B. Produktionen. Er kehrt aber regelmässig für Gigs im Blauen Turm, Rocker oder Lehmann ins Schwabenland zurück.
Sein entspannter Sunset-Mix läuft für mich unter der Rubrik “glernt isch glernt”, sprich Grauer ist ein DJ, der sein Handwerk deutlich hörbar versteht. Gefühl verzahnen sich die deepen House-Stücke zu einem dichten Gewebe und nehmen nach und nach nimmt der Mix immer mehr Drive auf, bis man schließlich dabei ertappt schön mit dem Kopf mit zu nicken. Toll.
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Wir wünschen an dieser Stelle ein wundervolles Wochenende
Eure Currywurschtdöners
Freitag, 19. März 2010 // 15:47 Uhr //
martin

Mein Bulli, meine Sonne, meine Palme, mein Emil. Neulich meinte der Nachbar im Tonstudio zu mir, er wäre vor kurzem an zwei Mädels vorbeigelaufen. Danach raunte die eine zur anderen: “Das war gerade der Nachbar.” Das haben wir super hingekriegt hier.
DJ Emilio zum zweiten – sein erstes Werk war der Muttertags-Mix, schon ewig hier wieder, only Lieder für Mutti ist die Beste, heute endlich mal, Weltpremiere, wie wir Emil kennen und mögen: als HipHop-DJ.
Musik, was soll ich sagen? Der Nachbar halt. Gut ausgesuchtes classic material, Hits, Perlen, große Lieder. HipHop for the l.o.v.e., wie die jungen Leute sagen würden.
Ziemlich gechillt alles, Musik wie das Wetter auf dem Bild oder aktuell über dem Kessel. Soundtrack für ein entspanntes Feierabendbierchen auf der Veranda, sollte man Bier trinken (ich hab diese Woche beim CL-Spiel mit zwei Flaschen mein Jahressoll erfüllt) bzw. sollte man eine Veranda oder Balkon haben. Wenn nicht schnell auf Pott ziehen und ab in Schlosspark.
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Wir sind jetzt auch raus aufn Eis und wünschen an dieser Stelle ein wundervolles Wochenende
The Neighbours feat. the Fahrradständers.

Freitag, 5. März 2010 // 16:00 Uhr //
martin

Dieser Herr – und seine ganze Posse – ist mir im Laufe der Kessel-Jahre (bzw. Kessel-Monate) schwer ans Herz gewachsen, auch wenn er sich manchmal etwas altklug gibt und den “Teacher” raushängen lässt.
Das ist wiederum gar nicht böse gemeint, sondern macht ihn zumindest für mich noch sympathischer. Und falls mir die Argumente ausgehen, erinnere ich ihn einfach an sein mieses Comunio-Team.
Florian Ehing hat im Dezember 2008 einen der ersten Gast-Mixes für diese Rubrik abgeliefert, ein Slo-Mo-Disco-Ding, wenn ich mich recht erinnere, und seither laufen wir uns ziemlich oft virtuell wie im echten Leben über den Weg. Dabei wurde schon der eine oder andere Kurze an so mancher Bar vernichtet.
Gemeinsam mit seinen Kompagnons Stare, Rob Lando, Daniel und wie sie alle heißen kämpft Florian mit großem Idealismus um ein kleines bisschen Deepness bzw. neben-der-Spur-fahren im Stuttgarter Nachtleben.
Das tun sie bei ihrer Partyreihe Thursdays don´t suit very well, jeden ersten Donnerstag im Monat im Rocker 33 Mini Club, bei diversen Basement-Partys (zwei Turntables und los gehts) oder demnächst bei der Party Belle Etage (26.3) mit Gerd Janson und Marc Schaller über dem Rocker Foyer.
Man bucht DJs, die sonst keiner bucht und erfreut sich an sehr selten in der Stadt gehörter Musik – und mit ihnen erfreuen sich immer mehr andere Menschen. Man muss manchmal halt einfach nur mal machen.
Auch Foffies Mix ist zumindest für mich ein ganz Besonderer. “I call it brezel house. knusprig und weich zugleich”, sagt der Comunio-Meister 2023. Seine “Freestyle Selection” verbirgt euphorische Hochs und melancholische Tiefs, bleibt aber immer deep und tief verträumt. Ein Wohnzimmer-Mix zum einen, ich wiederum könnte aber auch darauf tanzen und bei Mole People fast weinen.
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Wir wünschen an dieser Stelle ein wundervolles Wochenende
Sigrun Woehr und das gesamte Team
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Freitag, 26. Februar 2010 // 16:30 Uhr //
martin

(The Last Soundshop 3: Big Will, The Neighbour und DJ Hilmatic.)

Gestern Abend beim Laufen, irgendwo zwischen Perkins Park, Kunst-Aka und Birkenwaldstraße dachte ich mir auf einmal, ey, ich könnte doch eigentlich… ja klar, das mach ich nachher!
Also vor lauter Aufregung mit zusätzlichem Adrenalin-Schub nach Hause gespurtet, nen Liter Ensinger Sport (ohne Vodka) reingeleert, Technics Doppel-Tapedeck ausm Keller geholt, Läppi angemacht, alles angeschlossen, aight läuft, ich spiel den Shit jetzt ein, Mann!
Wenn wir schon so viel über Tapes labern, sollt ihr auch ein Tape bekommen – und zwar das besagte Broken Arms Tape von DJ Hilmatic und DJ Web.
Ich hab versucht das Beste rauszuholen. Man hört zwar ein schönes Hintergrund-Tape-Rauschen, weil ich bewusst auf die Rauschunterdrückungsfunktion Dolby B & C verzichtet habe, denn die hätte das Ganze noch dumpfer gemacht, aber ich denke das tut der Sache keinen Abbruch.
Das Tape ist zwischenzeitlich knapp 10 Jahre alt und absolut kraftvoll zusammengemixt, gedoppelt und gescratcht. Zwei wahre Könner am Werk. Musikalischer Schwerpunkt auf Westcoast, vieles davon kenne ich gar nicht, zumindest nicht auf der A-Seite.
Zu den Boys selbst muss man wenig sagen: Beide zählen zu den 0711Club DJs der zweiten Generation, Hilm hatte seinerzeit eine Band namens Breite Seite und kam wie auch als DJ mit der viel rum und betrieb gemeinsam mit Emil den Plattenladen Soundshop.
Heutzutage ist Hilmatic DJ-mässig fast außer Dienst, was ziemlich schade ist, denn der Kerle hatte das immer ziemlich drauf. Ich erinnere mich noch sehr gerne an die 12inch Abende mit Bams und Hilm an den Decks – Bombe! Hilmatic ist übrigens auch ziemlich guter Radler und fährt unter anderem Wettrennen in den Alpen.
Web hingegen ist immer noch ziemlich aktiv und überall am Start, wo man halt so als HipHop-DJ am Start ist – diesen Samstag z.B. im Tonstudio mit meinem berühmten Nachbar.
Hier nun die Downloads, um etwas den Kassetten-Flavour aufrecht zu halten in A- und B-Seite getrennt.
Broken Arms A-Seite / (alternativ Soundcloud)
Broken Arms B-Seite / (Soundcloud)
Wir wünschen viel Spass mit diesem Stuttgart Klassiker und freilich auch ein wundervolles Wochenende.
Eure BASF-Kassetten live from Ludwigshafen