SWR Betrifft: Kampf ums Wohnen

Stuttgart und Miete ist bekanntlich ne fiese Nummer, die Landeshauptstadt ist die drittteuerste Stadt Deutschlands. Die SWR Sendung „Betrifft“ hat Menschen begleitet, die Wohnungen suchen bzw. um ihr Dach über dem Kopf kämpfen und

„Betrifft“ begleitet Protagonisten in Stuttgart in ihrem existentiellen Kampf um ein Dach überm Kopf. Betroffen ist ein Familienvater, der sich gegen den Abriss seines Wohnblocks wehrt und als Letzter im ansonsten leeren Haus wohnt. Betroffen sind auch die Bewohner einer ganzen Siedlung, die nobelsaniert werden soll.

Die Sendung benennt Fehler und fragt die verantwortlichen Wohnbau- und Stadtpolitiker. Dabei wird die Großstadtsituation in Stuttgart mit anderen Städten verglichen. Schafft es Tübingen mit neuen Konzepten, bezahlbaren Wohnraum zu bieten? Wie sieht gelungene städtische Wohnbaupolitik aus? Wie können gegenläufige Interessen von Investoren und Bürgern bei einer Sanierung zu einer Lösung führen?

Sven Matis, der Pressesprecher der Stadt Stuttgart hat eingeworfen, was ihm in der Sendung gefehlt, was derzeit in Stuttgart an geförderten Wohnungen und Sozialwohnungen entstehen und hatte ein paar Zahlen parat.

Zur Sendung 

2 Comments

  • Chris sagt:

    Vmtl hat man das vermisst, weil selbst bei wohlwollender Betrachtung (Wohnungen werden alle innerhalb von 1 Jahr bezugsfertig und kommen im Jahrestakt dazu) sind 3.300 Wohnungen bei ca, 5.000 neuen Personen pro Jahr nicht unbedingt ein Grund für Luftsprünge. Da muss noch etwas mehr Anstrengung seitens offizieller Seite erwartet werden können…

  • Sven sagt:

    Sozialwohnungsanteil…im Olga-Areal sind das ganze 28 Stück, davon aber nur 14 „mittelbar belegt“. Heißt die anderen werden normal vermietet? Wow! ich will mir garnicht vorstellen, wie schwer bis unmöglich es für Menschen mit Migrationshintergrund oder geringem Einkommen sein muss, eine Wohnung zu finden, wenn man es sogar als Lehrer schwer hat weil man nicht mit Bosch- und Daimlergehältern mithalten kann…

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