Gaisburgstraße-Diemershalde-Stafflenberg-Walk in Kienle rein

Auf den Spuren von Thorstens Alexander-Walk. Follow und unfollow in einem Walk. Same same, but different. Ende August habe ich auf Twitter dieses Bild entdeckt.

Wow. Neues Stuttgart Level. Ich liebe neue Stuttgart-Levels. Das sei die Gaisburgstraße, erklärte mir der User, und die geht in Nähe des Eugensplatz von der Alexanderstraße ab und führt zum Hotel am Berg. Sprich die Gaisburgstraße ist nicht in Gaisburg/S-Ost. Den Rest erledigte Google-Maps, da also, soso, ah ha.

Bin dann vorletzten Sonntag nicht gewalked, sondern gerannt, also mehr oder weniger. Jog’n’Pic verhagelt dir ja total den Pace, würde jetzt eine Fitnessgramerin sagen, was aber in meinem aktuellen Fall weniger tragisch ist. Steht keine Competition (Sport-Pro Voice) an, nur Ausgleich. Für Club und Kopf.

Vor allem wenn ich ein Handy dabei habe, muss ich immer alles fotografieren und bleib alle paar 100 Meter stehen. Sport ist das nicht mehr, aber immer noch sportlicher als seinen Insta-Walk in der Apotheke am Eugensplatz zu beenden und sich ein Stück Kuchen zu gönnen, gnhihihi.

Nach dem Gaisburgstraßen-Bäm, ein wundervoller begrünter Geheimweg, den garantiert nur Panama-Mitarbeiter kennen, bin ich beim Eugensplatz in die Diemershalde eingebogen, wenn du da wohnst, hast du es geschafft, danac rechts in die unendlich geile Stafflenbergstraße, wenn du da wohnst, hast du es auch geschafft und wo unter anderem Rezzo Schlauch seiner albanischen Berufung nach geht. Die Stafflenberg mündet in die Sonnenbergstraße.

Die kannste dann hoch rennen Richtung Gänsheide oder runter in Richtung Hohenheimer. Du kannst dich aber  noch weiter drehen und entdeckst eine kleine Seitenstraße, die „Im unteren Kienle“ heißt, die wiederum zur Dobelklinge führt und die schnurstracks durch den Wald geht und an der U-Bahn-Station Stelle/Frauenkopfstraße endet, also gute Lauf-Option).

Auch Im Kinele war noch ich nie zuvor, bin völlig baff rumgestrollt und dachte mir, das eine oder andere Haus sieht noch nach bezahlbarem Wohnraum aus. Kann mich auch gnadenlos täuschen. Sah auf jeden Fall ziemlich ruhig und uhlbachig aus. Infrastruktur eher schwierig. Alles am Olgaeck. Bäcker ist wichtig. Bäcker wäre besser. Ich sag immer, wenn man in Gehweite keinen Bäcker hat, ist die Butze nix. War trotzdem schön mal hier zu sein, ich komm wieder, dann mit Stockbrot im Wald.

4 Comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.