Alexander-Olgaeck-Walk

Man muss auch mal was Verrücktes machen. Zum Beispiel mit der Freundin sonntags vom Heusteigviertel nicht zum Marienplatz laufen, sondern in die andere Richtung. Einfach so. Zum Eugensplatz die Apotheke testen, so der Plan.

Und dahin kommt man dann halt über Olga- und Alexanderstraße, zwei Boulevards, die ihre wahre Schönheit auf den zweiten oder dritten Blick offenbaren. So wie z.B. das Privatparkhaus oben, gegenüber vom Olgahochhaus (heißt das so?), einer der sicher nicht schönsten Ecken der Stadt.

Weiter vorne, wenn man beim Olgastraßen-Kreisverkehr (wahrscheinlich der berühmteste Kreisverkehr der Stadt) hoch zur Alexanderstraße läuft, findet sich dieser Spielautomaten-Friedhof. Ich würde alle nehmen.

Direkt an der kurzen wie steilen Zimmermannstraße, die zur Alexanderstraße führt, und wo es ein sehr verstecktes Hotel gibt, findet man das: Ein eigener Parkplatz für den Roller. Goals!

Wenn man stattdessen weiter die Olga läuft und dann an der ehemaligen Post rechts abbiegt, dann läuft man gegenüber vom Lidl am Sex-Shop DaCapo 2 vorbei. Der heißt vielleicht so, weil er vor zwei Jahren renoviert wurde, man weiß es aber nicht (Gastbild von RAM. Der heißt vielleicht so, weil es ein paar Meter weiter vorne den anderen Dacapo gibt? Gruß vom Sexshop-Experten RAM).

RAM war wie gesagt auch in der Gegend unterwegs und hat sein Auto ebenfalls in der Alexanderstraße geparkt.

Und das ist keine Szene aus dem Schimanski-Tatort von 1984, sondern der einzige Ort in der ganzen Stadt, wo dieses Gefährt parken sollte.

Krasser Kontrast dann am Eugensplatz in der Apotheke. Wirklich „schön gemacht“, wie alle sagen, Kaffee auch gut. Eugensplatz nicht besonders belebt für einen warmen Sonntagnachmittag, und beim Pinguin nicht mal der Ansatz einer Schlange. Macht sich hier etwa die Marienplatzisierung der Stadt schon bemerkbar???!!!???

Vom eigentlichen Geheimtipp unserer Strecke hab ich leider kein Foto gemacht, aber der geht so: Vom Eugensplatz die Alexanderstraße runter und nach vier Häusern rechts abbiegen, die Stufen runter zur Gaisburgstraße. Mach mal, echt!

Unten dann eine schön, in der Zeit stehengebliebene Ecke.

Ich nehme an, die meisten Bewohner wohnen da schon so lange wie es das Haus gibt.

An der Ecke vorne (Hohenheimer) befindet sich das Hotel Espenlaub (noch ein Gastfoto von RAM). Kennt jeder vom Sehen. War aber wohl noch nie jemand drin. Zwei von mir gebuchte Freelancer aus Hamburg haben da mal übernachtet und es war so gut, dass sie nach einer Nacht umgezogen sind. Dafür ist aber der Döner weiter unten gegenüber vom Edeka (MMC) Kult besser als der im Bild, ich würde sogar sagen einer der besten der Stadt.

3 Comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.