Punk in Stuttgart

Alter Punker-Ulk: „Hasse mal ne Mark?“ Mittlerweile sind’s Euro, schon klar, ändert aber nix daran, dass die Edition Randgruppe einige davon braucht, um das ambitionierte „Wie der Punk nach Stuttgart kam…“ Projekt von Simon Steiner ordentlich abzurunden.

Das Projekt aus Buch, Platte/CD und Ausstellung setzt sich in epischer Breite mit 40 Jahren städtischer Punkkultur und besonders mit den Anfängen ab 1978 auseinander – Flyer, Interviews mit Zeitzeugen, Musik, Hintergründe, Lebensgefühl und Kultur satt. Machen wir’s kurz: Das ist ein Stück erzählenswerte Stadtkultur. Hier entlang geht’s zur Startnext-Kampagne.

Und wenn wir schon dabei sind: Im vergangenen Jahr wurden „Keine Gnade“ und „45 Jahre auf Bewährung“ von Chaos Z neu aufgelegt. Gibt’s leider nicht bei Urban Outfitters, dafür aber hier.

Und weil ich gerade etwas nostalgisch werde: hier noch ein Superduper-Hit von Soulcharge. Das war grob 1992, ungefähr dritte Punkrock-Generation in Stuttgart und das lief auch bei meinen Metalkumpels rauf und runter. Den Alt-Punkern klang das damals etwas zu „amimäßig“, aber halt bevor das zu einem ertragreichen Geschäftsmodell wurde. Denn Bass bediente damals André Herzer (Club Hi und so) – Gitarrist Hammi und Sänger Mike sind leider 2015 gestorben.

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