Pächterwechsel im Transit/Bergamo

(Raucherpause auf dem Transit nach Bergamo: Sebbo & Locke. Alle Bilder Bürovier.) 

Achtung Achtung, nicht gleich durchdrehen, das ist quasi wie bei der Daimler-Welt-AG, als würde der Dieter Platz für einen neuen Vorstand machen, aber, oh Wunder, im Sindelfinger Werk kommt trotzdem immer noch jeden Tag die E-Klasse raus („Daimler fahren fängt erst ab der E-Klasse an“):

Janusch Munkwitz, der auch das Condesa am Marienplatz und das Paul & George in der Altstadt betreibt und Stuttgart schon mit temporären Projekten wie dem Fangelsbacher Eck beglückt hat, zieht sich nach fast 10 Jahren aus dem Transit/Bergamo (Eröffnung im Oktober 2007) am Hans im Glück-Brunnen zurück, diesem immer liebenswerten Zweitürer, einst von mir als A-Block des Nachtlebens bezeichnet, und lässt die nächste Generation ran.

Bedeutet: Timo „Locke“ Schillings, einst lange Jahre Barmann im Transit, rückt in die Betreiber-Position und nimmt als neuen Partner Sebastian „Sebbo“ Riedmüller mit, der im Fluxus den Ridmueller Craft Beer Laden schmeißt (ja der Laden schreibt sich tatsächlich anders als der bürgerliche Name) und privat immer ganz gerne im Bergamo rumhing wie Journalisten auf Twitter.

Heiko Schoebinger als Betriebsleiter und Benny Auer als Barchef bleiben dem Transit/Bergamo genauso erhalten wie das restliche Team, ebenso wird die konzeptionelle Ausrichtung weiter geführt, also bar-nieren und evt. durchdrehen, je nachdem, Locke klopft ordentlich gegen die Wand wenns pumpt, und das Moped wird im Bergamo immer noch am Besten schmecken.

Locke hat außerdem kleine Renovierungs-Sanierungsarbeiten angekündigt, Stichwort 10 Jahre alt/jung, mehr unter #mandarfgespanntsein #wirwollennichtzuvielverraten, ihr wisst ja. 

Am Samstag 28. Januar feiert man die Schlüsselübergabe, am Pult noch einmal Janusch himself und der schwäbische Beenie Man aka Locke. Call me Al und alles Gute.

P.S.: Noch bisschen Geschichte. Der Laden kam der Legende nach folgendermaßen zu seinem Namen: Die zukünftigen Betreiber befanden sich auf dem Transit nach Bergamo, weisch ja, dieses eine Tal, durch das alles bzw. vieles durch muss von Österreich nach Italien, kurz nachdem sie den Zuschlag für die Location erhalten haben – und da hat’s geschnackelt. In Bergamo selbst sieht es unter anderem so aus.

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