Quattro!

Ich sag’s mal so und das ist gar nicht abwertend gemeint: Es gibt Gastronomen, die schließen die Tür auf und hoffen, dass jemand kommt. Und es gibt Gastronomen, die stecken jede Woche viel Herzblut in ihren Laden und machen on top noch T-Shirts, Mützen etc, ein Label, ein Magazin. Oder einen Hocker.

Die Café-Bar Tatti im Fluxus hat sicher nicht das Problem, dass keiner kommt – und trotzdem haben die Macher Benny und Markus relativ früh über den Tellerrand geguckt und mit den Gian Paolo E Marco-Klamotten, die erst auf zweiten Blick Bezug zum Tatti haben, und im letzten Jahr mit einem schön gestalteten Magazin Statements gesetzt.

Einen drauf gesetzt hat man jetzt mit Quattro: Der Hocker wurde von Iassen Markov entworfen, der auch die Möbel im Tatti gemacht und den Club eingerichtet hat. Der gelernte Architekt, der nebenbei auch noch auflegt, 3D-Kunst macht und Musik produziert, sagt von sich selber, dass er handwerklich nicht begabt ist und deshalb Möbel entworfen hat, die möglichst einfach zusammengesetzt sind.

Und so ist Quattro, der in einem schicken handgenähten Täschle kommt, tatsächlich so schnell zusammengesteckt wie zwei Lego-Klötze.

Und weil oft die Frage kommt, was der Hocke kostet: Er wurde nicht verkauft, sondern in einer Auflage von 300 Stück verschenkt. Und zwar nicht nur an Stammgäste, sondern an jeden, der sich bei der Release-Party vor einer Woche in eine Liste eingetragen hat. Und für nächstes Jahr ist dann eine ganze Möbelkollektion geplant, die man auch kaufen kann.

 

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