Videotallica

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Kann man auch mal machen: Metallica veröffentlichen zu jedem Lied ihrer neuen Platte „Hardwired … To Self-Destruct“ (erscheint am Freitag) einen Videoclip – alle zwei Stunden ein neuer Clip. Gestern Nacht war das ein bisschen wie kürzlich bei der US-Wahl als die Ergebnisse der einzelnen Bundesstaaten wie Bomben eintrudelten. Das Ergebnis sieht wohlgemerkt wesentlich besser aus – und Christian Sievers musste nicht mal mit der Glocke bimmeln.

Mit Demokratie ist im Rockgeschäft eh nix zu holen. Das Volk ruft: „Mach mal wie damals!“ oder „Laanngweilig! Ist ja wie damals!“. Rocklegenden werden irgendwann in der Einheit gemessen, was sie nicht getan haben. Und da haben Metallica vorgelegt, da sie zumindest kein Scheißalbum gemacht haben.

„Death Magnetic“ (2008) war eine wirre Riffsammlung von Typen, die mal wieder die alten Tage aufleben lassen wollten, sich aber doch nur gegenseitig ihre eigenen Witze nacherzählten. „St. Anger“ (2003) sollte wütend und psychotisch klingen, machte allerdings nur die Hörer wütend. „Hardwired … To Self-Destruct“ geht sich nun trotz teilweise absurdem Rumgeriffe und Zeitspiel weit besser an. Ich bleib aber dabei: „Ride The Lightning“ (1984) kann alles.

So, hier: Metaldisco.
Hardwired … To Self-Destruct

Moth Into The Flame

Atlas, Rise!

ManUnkind

Confusion

Dream No More

Now That We’re Dead

Halo On Fire

Here Comes Revenge

Am I Savage?

Murder One

Spit Out The Bone

Lords Of Summer

Bonusfeature haben wir auch noch Metallica feat. The Roots & Jimmy Fallon

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