Stadt startet Beteiligungsportal „Stuttgart meine Stadt“

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(Fotos: Stadt Stuttgart/martinlorenz.net)

So neu, noch nicht mal Google rankt die Seite, wenn man „Stuttgart meine Stadt“ eingibt: Die Stadt hat heute das Beteiligungsportal „Stuttgart meine Stadt“ freigeschalten, auf dem sich die Bürger „an Projekten in der Stadt mit ihren Ideen, Anmerkungen und Wünschen beteiligen, über Termine informieren oder Ergebnisse abgeschlossener Projekte einsehen“ können. Und:

Ziel der Landeshauptstadt Stuttgart ist es, die Menschen, die hier leben, möglichst frühzeitig in Projekte einzubinden und die Prozesse transparent zu gestalten.

Dabei geht es in erster Linie darum, in einen Dialog zu treten, ein Meinungsbild zu erhalten, Probleme frühzeitig zu erkennen und das Know-how der Stuttgarterinnen und Stuttgarter in die Projekte einfließen zu lassen

Weiter heißt es in der Pressemitteilung, dass die Ergebnisse jedes Projekts veröffentlicht werden, hätten zwar keinen bindenden Charakter, seien aber für die Entscheidungsträger wichtige Impulsgeber. Ein Satz mit viel Interpretationsfreiraum.

Als erstes großes Thema sind Ideen zum Nahverkehrsplan gefragt. In dem wird festgelegt, wie sich der Stuttgarter Nahverkehr (Busse & Stadtbahn, nicht S-Bahn) entwickeln soll. Die Erstellung des Nahverkehrsplan ist eine gesetzliche Vorgabe, die alle fünf Jahre erfolgen muss. Nach der Registrierung kannste dich bis zum 27. April in Sachen Haltestellen, Linien, Fahrpläne oder was dich sonst wurmt einbringen.

Ansonsten ist da jetzt noch nicht so viel los, muss ja auch alles ersma wachsen, neben weiteren zukünftigen Projekten (übrigens für alle Westler ist am Freitag, 17.4 ein Informationsabend zur Neugestaltung des Bischmarckplatzes im Bürgerzentrum West, Beginn 18 Uhr) können die User z.B. noch eine interaktive for-the-love-Places-Karte erstellen.

Mehr Infos von der Stadt Stuttgart auf der nächsten Seite.

www.stuttgart-meine-stadt.de

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Beteiligungsportal der Landeshauptstadt freigeschaltet – OB Kuhn: „Expertenwissen der Bürger aufnehmen“ – Bürgermeister Wölfle: „Zentraler  Ort für Onlinebeteiligung“ – Start mit Beteiligungsverfahren zum Stuttgarter Nahverkehrsplan

Die Landeshauptstadt Stuttgart hat am Montag, 13. April, ihr neues Beteiligungsportal freigeschaltet: Auf www.stuttgart-meine-stadt.de können sich Bürgerinnen und Bürger an Projekten in der Stadt mit ihren Ideen, Anmerkungen und Wünschen beteiligen, über Termine informieren oder Ergebnisse abgeschlossener Projekte einsehen.

Das Portal geht mit einem großen Projekt an den Start, das viele Menschen betrifft, die in Stuttgart leben: dem Stuttgarter Nahverkehrsplan. Vom 13. bis 27. April können sich die Nutzerinnen und Nutzer mit ihren Vorschlägen einbringen.

Die kommunale Politik profitiert von den Ideen der Bürgerinnen und Bürger. Sie sind die Experten des Alltags. Eine Stadtdemokratie muss atmen und dieses Expertenwissen aufnehmen“, sagte Oberbürgermeister Fritz Kuhn anlässlich der Freischaltung. „Vor Beginn der Bürgerbeteiligung muss man das Spielfeld und die Regeln aber genau beschreiben, damit keine falschen Erwartungen geweckt werden“, so Kuhn weiter.

Mit dem Beteiligungsportal schaffen wir einen zentralen Ort für die Projekte, in die sich die Stuttgarterinnen und Stuttgarter mit ihren Vorschlägen und Wünschen online einbringen können“, erklärte Verwaltungsbürgermeister Werner Wölfle die Idee, die hinter dem Portal steckt. „Damit möchten wir allen die Möglichkeit geben, sich an der Entwicklung unserer Stadt zu beteiligen und sich über Projekte und Termine zu informieren“, betonte Wölfle.

Impulsgeber für kommunale Entscheidungsträger

Die Stuttgarter Bürgerinnen und Bürger sollen zur Online-Partizipation motiviert werden. Ziel der Landeshauptstadt Stuttgart ist es, die Menschen, die hier leben, möglichst frühzeitig in Projekte einzubinden und die Prozesse transparent zu gestalten. Dabei geht es in erster Linie darum, in einen Dialog zu treten, ein Meinungsbild zu erhalten, Probleme frühzeitig zu erkennen und das Know-how der Stuttgarterinnen und Stuttgarter in die Projekte einfließen zu lassen.

Die Ergebnisse jedes Projekts werden auf dem Beteiligungsportal Stuttgart – meine Stadt veröffentlicht. Sie haben zwar keinen bindenden Charakter, sind aber für die kommunalen Entscheidungsträger wichtige Impulsgeber.

Start mit dem Nahverkehrsplan

Das Portal geht mit einem großen Projekt an den Start, das viele Menschen betrifft: dem Stuttgarter Nahverkehrsplan. In ihm wird festgelegt, wie sich der Nahverkehr in der Landeshauptstadt entwickeln soll. Die Erstellung des Nahverkehrsplans ist eine gesetzliche Vorgabe, die alle fünf Jahre erfolgen muss.

Zum ersten Mal können sich die Stuttgarterinnen und Stuttgarter vom 13. bis 27. April mit ihren Ideen zu Haltestellen, Fahrplänen und Linienführung am Nahverkehrsplan beteiligen: entweder online auf dem Beteiligungsportal Stuttgart – meine Stadt oder schriftlich mit einer Postkarte, die an der Infothek im Rathaus, in den Bezirksämtern und Bürgerbüros, in der Stadtbibliothek am Mailänder Platz und in den Stadtteilbüchereien sowie am Treffpunkt Rotebühlplatz ausliegt. Die Ergebnisse finden Eingang in die Vorschlagsliste zum Nahverkehrsplan und können auf dem Portal eingesehen werden. Später wird in den Bezirksbeiratssitzungen über den Nahverkehrsplan diskutiert, bevor er vom Gemeinderat beraten und verabschiedet wird.

Viele Projekte und Termine im Portal veröffentlicht

Darüber hinaus können sich die Nutzer noch an weiteren Projekten beteiligen. Einwohnerinnen und Einwohner von Weilimdorf können z.B. auf dem Beteiligungsportal festlegen, welche Themen auf ihrer nächsten Bürgerversammlung am 18. Mai besprochen werden sollen. Alle Stuttgarterinnen und Stuttgarter können auf einer interaktiven Karte ihre Lieblingsorte in der Landeshauptstadt markieren und Fotos hochladen. Ausdrücklich erwünscht ist Feedback zum Beteiligungsportal Stuttgart – meine Stadt.

Neben Terminen zu vor-Ort-Veranstaltungen finden die Besucher des Portals auch Hintergrundinformationen zu Projekten. Auf der Startseite gibt es im „Stimmungsbarometer“ in regelmäßigen Abständen eine Umfrage zu unterschiedlichen Themen, und auch die „Gelbe Karte“ ist präsent. Die Nutzer können ihre Ideen, Wünsche und Anmerkungen direkt in der Servicebox „Idee einreichen“ auf dem Portal eintragen und absenden. Die Vorschläge gehen beim Gelbe-Karten-Team ein und werden per E-Mail beantwortet.

So funktioniert das Portal

Jeder Besucher von Stuttgart – meine Stadt kann sich über Projekte und Termine informieren, ohne dass er sich am Beteiligungsportal anmelden muss. Auf der Startseite befindet sich in der blauen Servicebox eine Stadtbezirkskarte von Stuttgart mit der Überschrift “Projekte und Termine in Ihrem Stadtbezirk”. Dem Nutzer stehen verschiedene Filtermöglichkeiten zur Verfügung, mit denen er nach Projekten und Terminen suchen kann. Im Menüpunkt „Ergebnisse ansehen“ finden sich auch die abgeschlossenen Projekte. Das Portal ist für mobile Endgeräte optimiert.

Möchten sich die Nutzer mit ihren Ideen in Projekte einbringen, bei denen eine Onlinebeteiligung möglich ist, müssen sie sich einmalig auf der Plattform registrieren. Je nach Projekt gibt es dann auf dem Portal für die Nutzer verschiedene Möglichkeiten, sich zu beteiligen: In Umfragen beantworten sie konkrete Fragen. In Diskussionsforen haben sie die Möglichkeit, Projekte mit eigenen Ideen zu unterstützen und können Fotos und Dokumente hochladen. In einer interaktiven Karte lassen sich konkrete Orte mit Pins markieren. Die Nutzer können Ihre Ideen untereinander kommentieren und bewerten. Alle Beiträge werden von einem Moderationsteam gelesen, freigeschaltet und beantwortet.

Achtung Redaktionen: Beigefügt erhalten Sie einen druckfähigen Screenshot des Portals sowie zwei Fotos; Quelle: Stadt Stuttgart/martinlorenz.net

 

6 Comments

  • Moritz sagt:

    Jetzt hab ich glatt „Beleidigungsportal“ gelesen

  • martin sagt:

    wenns blöd läuft, dann läufts auch auf das hinaus 😉

  • MartinTriker sagt:

    Hat Thomas Rudolph sich schon angemeldet?

  • Betreffend Wohnquartier Pallotti Areal.ich bin strikt dagegen die Pallotti Kirche abzureissen.Es gibt nach meiner Meinung keine Rechtvertigung für den Abriss eines arichtektonischen Juvelsdas ideal in der Landschaft eingegliedert ist um an der Stelle einPlattenbau hinzustellen.Der Kirchenbau könnte in einem Konzertsaal oder veansaltungsraum umfunktiniert werden mit Tiefgarage auf dem Feld nebenan(ganz unter dem Rasen.Oder als Raum der Stille für andere Reliionsgemeinschaften,Oder etageninneneausbau als Kindertagesstäte.Die kirche zu zerstören ist schlimmer als das was in Palmira geschahweil die Islamisten eine framde Kultur zerstörten.Wir zerstören unsere eigene.Wie das alt Rathaus.Aber damals herschte grose Not.Der Neckar in Wangen und Esslingen hat auch keine Uferstrasse nur Hangare und Schnellstrassen.Damals war stuttgart arm

  • martin sagt:

    jetzt gibts den menüpunkt vorhaben liste

    https://www.stuttgart-meine-stadt.de/vorhabenliste

    http://www.stuttgart-meine-stadt.de/vorhabenliste
    Mit ein paar Klicks zu mehr Transparenz
    Neue Vorhabenliste erleichtert Bürgerbeteiligung in Stuttgart
    Mit der Leitlinie für Informelle Bürgerbeteiligung ist Anfang Oktober auch die Vorhabenliste in Kraft getreten. Sie bündelt alle Vorhaben und Projekte der Landeshauptstadt und kann jetzt auf dem städtischen Beteiligungsportal unter aufgerufen werden. Sie wird fortlaufend um weitere Projekte ergänzt und aktualisiert.
    Verwaltungsbürgermeister Dr. Fabian Mayer sagte dazu am 6. Oktober: „Mit der Vorhabenliste ist es uns gelungen, eine transparente Übersicht über die Projekte und Vorhaben der Stadt zu erstellen. Über sie können sich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ab sofort frühzeitig über kommunale Beteiligungsprojekte sowie über alle sonstigen städtischen Vorhaben informieren. An verschiedenen Symbolen erkennen die Nutzer nun, um welchen Projekttyp es sich handelt: um formelle oder informelle Bürgerbeteiligung, um ein Verfahren ohne Beteiligung oder – und das ist ebenfalls neu – ob sie selbst eine Bürgerbeteiligung anregen können. Die Vorhabenliste ist daher ein wichtiger Schritt zu mehr Transparenz und Beteiligung für die Bürger.“
    Auf dem Beteiligungsportal stuttgart-meine-stadt.de stellt die Stadt bereits seit 2015 Projekte mit informellen Beteiligungsmöglichkeiten vor. Die informellen Bürgerbeteiligungen zur Zukunft der Entwicklungsfläche Rosenstein sowie der Villa Berg wurden beispielsweise online begleitet. Die Vorhabenliste erweitert dieses Angebot ab sofort um weitere Vorhaben der Stadt und um die Möglichkeit für Bürger, bei bestimmten Vorhaben eine Bürgerbeteiligung anzuregen.
    Die vier Projekttypen der Vorhabenliste
    In der Vorhabenliste werden vier Projekttypen unterschieden. Sie sind durch spezielle Symbole gekennzeichnet:
    Die rote Sprechblase mit dem Paragrafen zeigt an, dass es sich hier um ein formelles Bürgerbeteiligungsprojekt handelt. Diese sind gesetzlich vorgeschrieben und folgen klaren, vordefinierten Abläufen. Die Auslage von Bebauungsplänen ist beispielsweise formeller Natur.
    Informelle Beteiligungsprojekte sind mit zwei sich überlappenden grünen Sprechblasen gekennzeichnet. Hier kann es ganz unterschiedliche Beteiligungsformate und Gestaltungsspielräume geben – von kurzen Umfragen bis hin zu großen Workshops. Bei der Ausgestaltung der jeweiligen Formate wird die Stadt ab Oktober vom neu einberufenen Beteiligungsbeirat unterstützt, der sich aus Vertretern aus Einwohnerschaft, Politik und Verwaltung zusammensetzt. Der Gemeinderat entscheidet bei informellen Bürgerbeteiligungen in letzter Instanz sowohl über die Durchführung von Beteiligungsprojekten als auch über die Umsetzung der Ergebnisse.
    Bei manchen städtischen Projekten ist keine Bürgerbeteiligung möglich, beispielsweise, weil es keinerlei Gestaltungsspielräume bei der Umsetzung gibt. Sie sind auf dem Portal mit einem blauen „i“ gekennzeichnet. Auch über sie informiert die Vorhabenliste.
    Ein gelber Bleistift markiert Projekte, bei denen die Stadt keine Bürgerbeteiligung plant, diese jedoch möglich wäre. Durch die Leitlinie ist es für Einwohner möglich geworden, in so einem Fall selbst eine Bürgerbeteiligung anzuregen. Das kann entweder über das Sammeln von genügend Unterschriften geschehen, über die Kontaktaufnahme zum verantwortlichen Bezirksbeirat oder über die neu eingerichtete Koordinierungsstelle für Bürgerbeteiligung.

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