Scherbenhaufen und Bombenalarm

(Bootz als verdeckter Ermittler- zum Trailer

Ken steht total Kopf, hat sich schon vor lauter Vorfreude eine Flasche Doppelherz gekauft, und wir eröffnen endlich einen neuen Tatort-Review-Thread, nach dem der Alte langsam etwas überlastet ist: Am Sonntag ist wieder Stuttgart Tatort-Time. Das wird Granate, Bombe, Mega und Gigaliner, der Trailer zu „Scherbenhaufen“ riecht förmlich nach Deutscher Fernsehpreis oder zumindest nach Bayrischer Fernsehpreis, den sich Lannert und Bootz aber auch wirklich endlich mal verdient haben. Logisch. Da wird Charlotte Lindholm ganz viel weinen.

Die Geschichte geht so: „Ein Mordanschlag ausgerechnet auf einem Friedhof: Unternehmer Otto Imberger entgeht dem Anschlag eines Unbekannten knapp, sein Chauffeur Marco Hummel aber wird von einer der Kugeln tödlich getroffen.

Thorsten Lannert stellt bei seinen Ermittlungen fest, dass ein innerfamiliärer Machtkampf um die künftige Ausrichtung der Imberger’schen Firma im Gange ist. Um den Patriarchen vor neuen Anschlägen schützen und gleichzeitig innerhalb der Familie ermitteln zu können, schleust Staatsanwältin Álvarez Hauptkommissar Bootz als Chauffeur und Bodyguard bei Otto Imberger ein. Während er undercover das äußerst gespannte Verhältnis der beiden Söhne Gerald und Lukas Imberger durchleuchtet, untersucht Thorsten Lannert das Umfeld der Imberger’schen Firma.“

Lannert ermittelt und Bootz undercover! Hammerhart! Klingt brutal spannend, bin schon voll aufgeregt. Okay, geht so (nimm schon mal einen tiefen Schluck, Ken). Die StZ zieht übrigens heute eine kleine Bilanz nach vier Jahren Lannert und Bootz. 

Außerdem gerade entdeckt:

Das echte Polizeileben ist fast genauso spektakulär, ebenfalls auf der StZ gefunden.

Leinfelden-Echterdingen: Mit einem makaberen Scherz hat eine 37-jährige Angestellte eines Schnellrestaurants am Flughafen Stuttgart am Donnerstagnachmittag die Polizei auf den Plan gerufen. Die 37-Jährige sagte offenbar zu ihrem Schichtführer: „Du hast unter deinem Auto eine Bombe.“ Der nahm das Ernst und informierte die Polizei.

Die Beamten sperrten die Zufahrt des Restaurants sowie den angrenzenden Parkplatz und untersuchten das Auto des Schichtführers. Bei der Vernehmung gab die Frau zu, sich einen Scherz erlaubt zu haben.

Jetzt droht der 37-Jährigen wohl die sofortige Kündigung, außerdem muss sie die Kosten des Polizeieinsatzes zahlen.

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